- Registriert
- März 2001
- Beiträge
- 5.081
moin moin Zimtziege,
meine bisherigen Erfahrungen als Vater zeigen mir, dass es sehr müßig ist, mit *dem Bauch getroffene Entscheidungen* ständig in Frage zu stellen. Ich weiß auch nicht, ob es gute und schlechte Eltern gibt, weil ich denke, dass der Beruf Vater-Mutter nicht erlernbar ist, sondern ein sich ständig wandelnder Prozess. Die Familie hat eine solch enorme Eigendynamik, die oftmals nicht steuerbar ist.
Für mich ist es sehr wichtig, Gefühle gegenüber dem Nachwuchs zeigen zu können, ja, auch vermeintliche Schwächen und Fehler zuzugeben und deutlich zu machen, dass man(n) auch nur ein Mensch ist.
Leider gibt es immer wieder Situationen im Leben, wo wir an den Grenzen der psychischen Belastung gelangen und alles in Frage stellen, sei es durch Krankheit, Verlust eines sehr nahen Menschen oder auch *nur* der Tod eines geliebten Vierbeiners.
Schicksalsschläge wird es immer wieder geben; das sind Prüfungen, die mitunter sehr wehtun.
Man kann solch extreme Belastungen nicht *üben* sondern eigentlich nur Ausleben.
Sehr wichtig ist, in solchen Situationen über seine Gedanken zu sprechen, seine Ängste deutlich zu formulieren, oder die ohnmächtige Trauer auszuleben.
Es wird immer wieder Situationen im Leben geben, wo wir keinerlei Möglichkeit haben, in irgendeiner Form die Dinge zu beeinflussen, die uns so sehr berühren. Das ist zumindest für mich, das härteste am Leben.
Ich betrachte mich selbst als BerufsOptimist und bin mittlerweile soweit, dass ich meine ganzen Kräfte auf meine Ehe konzentriere, denn das ist, was wirklich zählt. Ich habe kürzlich im Chat mit einem guten Freund ein Satz formuliert, wo ich selber ein bisschen über dessen Sinn erstaunt war, aber in diesem Satz steckt soviel Kraft, dass ich ihn nicht vorenthalten möchte.
Es kann nicht immer nur die Sonne scheinen, aber wenn ich weiß, dass sie hinter den Wolken ist, dann ist das ein sehr schönes Gefühl.
In diesem Sinne wünsche ich allen Boardys ein schönen Tag.
meine bisherigen Erfahrungen als Vater zeigen mir, dass es sehr müßig ist, mit *dem Bauch getroffene Entscheidungen* ständig in Frage zu stellen. Ich weiß auch nicht, ob es gute und schlechte Eltern gibt, weil ich denke, dass der Beruf Vater-Mutter nicht erlernbar ist, sondern ein sich ständig wandelnder Prozess. Die Familie hat eine solch enorme Eigendynamik, die oftmals nicht steuerbar ist.
Für mich ist es sehr wichtig, Gefühle gegenüber dem Nachwuchs zeigen zu können, ja, auch vermeintliche Schwächen und Fehler zuzugeben und deutlich zu machen, dass man(n) auch nur ein Mensch ist.
Leider gibt es immer wieder Situationen im Leben, wo wir an den Grenzen der psychischen Belastung gelangen und alles in Frage stellen, sei es durch Krankheit, Verlust eines sehr nahen Menschen oder auch *nur* der Tod eines geliebten Vierbeiners.
Schicksalsschläge wird es immer wieder geben; das sind Prüfungen, die mitunter sehr wehtun.
Man kann solch extreme Belastungen nicht *üben* sondern eigentlich nur Ausleben.
Sehr wichtig ist, in solchen Situationen über seine Gedanken zu sprechen, seine Ängste deutlich zu formulieren, oder die ohnmächtige Trauer auszuleben.
Es wird immer wieder Situationen im Leben geben, wo wir keinerlei Möglichkeit haben, in irgendeiner Form die Dinge zu beeinflussen, die uns so sehr berühren. Das ist zumindest für mich, das härteste am Leben.
Ich betrachte mich selbst als BerufsOptimist und bin mittlerweile soweit, dass ich meine ganzen Kräfte auf meine Ehe konzentriere, denn das ist, was wirklich zählt. Ich habe kürzlich im Chat mit einem guten Freund ein Satz formuliert, wo ich selber ein bisschen über dessen Sinn erstaunt war, aber in diesem Satz steckt soviel Kraft, dass ich ihn nicht vorenthalten möchte.
Es kann nicht immer nur die Sonne scheinen, aber wenn ich weiß, dass sie hinter den Wolken ist, dann ist das ein sehr schönes Gefühl.
In diesem Sinne wünsche ich allen Boardys ein schönen Tag.