Fairy
thats my life
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- Nov. 2001
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Original erstellt von Zimtziege
Manche brauchen Zeit, manche brauchen Druck, manche müssen auf die F***** fliegen. Und bei anderen liegen tiefere Probleme vor, wie Tinneff schrieb.
Sicher, Du hast ja Recht, nur meine ich damit das Menschen nunmal unterschiedlich sind und nicht immer eine Therpeutische Maßnahme ans Ziel führt, sondern eher das Gegenteil auslöst.
Ich musste jedenfalls keine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, aus dem einfachen Grunde, das ich meinen Sohn kannte und wusste was in Ihm vorgeht, er war mir nie fremd....ebenso denk ich, das Teddy seinen Sohn mit Sicherheit auch kennt, nur eben halt am Ende seiner Weisheit ist, normal denke ich. Ausserdem sollte man bei der Angelegenheit nicht vergessen, das sein Sohn mit 19 kein Kind mehr ist und eigene Entscheidungen ohne den Zuspruch der Eltern fällen kann..
Wenn Er nun meint, das Leben so führen zu wollen, bleiben Teddy nur 2 Möglichkeiten, entweder nimmt er,es Zähneknirschent hin, oder er geht den, meiner Meinung nach richtigen Weg der Abnabelung .....der Junge muss deswegen nicht schlecht sein, er hat nur leider seinen Weg noch nicht gefunden.
Es ist ja nunmal nicht so, das ein Auszug aus der elterlichen Wohnung, gleich eine Trennung von den Eltern bedeutet, ich finde wirklich, das Er seinen Weg selbst finden muss, ausserdem kann da sowieso keiner was gegen machen, Er ist 19, also Volljährig.
Die Kinder sind nicht dazu da, um die Träume und Wünsche der Eltern zu erfüllen, genausowenig sind die Eltern dafür da, den Kindern, nach dem Erwachsenwerden immer noch den Hintern zu putzen..wie mein Vorredner sehr richtig bemerkte, negative Erfahrungen macht man besser in der Jugend, als im Alter, weil ein Jugendlicher Erwachsener, diese Fehler noch korrigieren kann.
Ein Ratschlag von meiner Seite ist das natürlich nicht, sondern nur meine Meinung, aus eigenem erlebten. Jede Situation stellt sich anders dar, jeder Jugendliche, wie auch Erwachsene ist in seinem Wesen unterschiedlich, deshalb kann es keine pauschale Hilfe geben.
So wie ich Teddy einschätze, wird er nach anfänglicher Verwirrung mit Sicherheit den richtigen Weg finden, dabei hilft auch die Distanz, zu seinem Sohn.
Nochmal als Nachtrag, sein Sohn ist kein kleines, armes Hutzelchen sondern ein Erwachsener, der wählen darf, einen LKW fahren und zur Bundeswehr muss/darf/soll....also kein kleines Kind mehr...
MfG Fairy