Wie bist Du denn drauf, Ey?

Original erstellt von Zimtziege
Manche brauchen Zeit, manche brauchen Druck, manche müssen auf die F***** fliegen. Und bei anderen liegen tiefere Probleme vor, wie Tinneff schrieb.

Sicher, Du hast ja Recht, nur meine ich damit das Menschen nunmal unterschiedlich sind und nicht immer eine Therpeutische Maßnahme ans Ziel führt, sondern eher das Gegenteil auslöst.
Ich musste jedenfalls keine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, aus dem einfachen Grunde, das ich meinen Sohn kannte und wusste was in Ihm vorgeht, er war mir nie fremd....ebenso denk ich, das Teddy seinen Sohn mit Sicherheit auch kennt, nur eben halt am Ende seiner Weisheit ist, normal denke ich. Ausserdem sollte man bei der Angelegenheit nicht vergessen, das sein Sohn mit 19 kein Kind mehr ist und eigene Entscheidungen ohne den Zuspruch der Eltern fällen kann..

Wenn Er nun meint, das Leben so führen zu wollen, bleiben Teddy nur 2 Möglichkeiten, entweder nimmt er,es Zähneknirschent hin, oder er geht den, meiner Meinung nach richtigen Weg der Abnabelung .....der Junge muss deswegen nicht schlecht sein, er hat nur leider seinen Weg noch nicht gefunden.

Es ist ja nunmal nicht so, das ein Auszug aus der elterlichen Wohnung, gleich eine Trennung von den Eltern bedeutet, ich finde wirklich, das Er seinen Weg selbst finden muss, ausserdem kann da sowieso keiner was gegen machen, Er ist 19, also Volljährig.

Die Kinder sind nicht dazu da, um die Träume und Wünsche der Eltern zu erfüllen, genausowenig sind die Eltern dafür da, den Kindern, nach dem Erwachsenwerden immer noch den Hintern zu putzen..wie mein Vorredner sehr richtig bemerkte, negative Erfahrungen macht man besser in der Jugend, als im Alter, weil ein Jugendlicher Erwachsener, diese Fehler noch korrigieren kann.

Ein Ratschlag von meiner Seite ist das natürlich nicht, sondern nur meine Meinung, aus eigenem erlebten. Jede Situation stellt sich anders dar, jeder Jugendliche, wie auch Erwachsene ist in seinem Wesen unterschiedlich, deshalb kann es keine pauschale Hilfe geben.

So wie ich Teddy einschätze, wird er nach anfänglicher Verwirrung mit Sicherheit den richtigen Weg finden, dabei hilft auch die Distanz, zu seinem Sohn.

Nochmal als Nachtrag, sein Sohn ist kein kleines, armes Hutzelchen sondern ein Erwachsener, der wählen darf, einen LKW fahren und zur Bundeswehr muss/darf/soll....also kein kleines Kind mehr...

MfG Fairy
 
naja fairy
hatte eher den eindruck, daß teddy nicht nur n bißchen genervt ist,
sondern von der situation eher "überfordert" ist, also kein normaler
zoff zwischen vater und sohn, sondern wirklich abgedrehtes verhalten von dem jungen?!
naja für uns aussenstehende sowieso nicht zu beurteilen ,
können nur verschiedene perspektiven aufzeigen...
mann bin ich froh, daß ich keine kinder habe, könnte ich gar nicht
mit um
ersma tin
 
Original erstellt von tinneff

naja für uns aussenstehende sowieso nicht zu beurteilen ,
können nur verschiedene perspektiven aufzeigen...

sehr richtig, das wollte ich damit ausdrücken..wollte Teddy auch eigentlich nur Mut machen, manches wird heisser gekocht, als gegessen...


mann bin ich froh, daß ich keine kinder habe, könnte ich gar nicht
mit um

sag niemals nie ;)

MfG Fairy
 
O.K.,
kein Vater kann seinem Jungen das Erwachsenwerden abnehmen.
Mit 19 ist es sauschwer, die Interessen des jungen Mannes und der Eltern unter einem Dach auszutarieren.
Aber:
in privilegierten Familien (soz. Stellung, Hausbesitz, Einkommenssituation usw.) wird nach meiner eigenen Beobachtung weniger hart entschieden.
Da wird eher eine wie auch immer geartete Abmachung getroffen, um keine vollendeten Tatsachen zu schaffen,
die man später bereuen könnte.
Ich weiß, das ist sehr pauschal, aber hier nützen keine Namenslisten,
ich habe das 2o Jahre lang studiert und bin zu dem Schluß gekommen:

es war unterm Strich für alle Beteiligten schonender,
weniger schmerzhaft und hart, mit ihren Megakonflikten
so umzugehen, daß es nicht zu einem Knall kam.

Die damals jungen Leute konnten durch die Bank
aus einer Art Hängematte heraus
in aller Ruhe ihre Selbstfindung machen,
und haben zum Teil erstaunliche Wege genommen.
Die harte Variante ist auch, nicht nur,
ein Ausfruck von Ungeduld, Überforderung, Sprachlosigkeit und dem Wunsch nach Ruhe.
Mit Externen meine ich auch keine BLablabla -Beratungsstelle.
Ich meine solche Leute wie uns, oder befreundete Eltern.
Naja, ich denke auch, daß Teddy Biker zu einer richtigen Entscheidung kommen wird.
Und daß der Junge "schlecht" wäre - meine Güte, wenn ich Euch von meinem Ältesten erzählen würde, der war auch nicht ohne. Schlecht ist ganz was Anderes....
 
Bitte kommt nicht auf den Umkehrschluß, daß ich
hier jemand als unterprivilegiert bezeichnen würde.
Das tue ich nicht!
Ich schildere grob übereinstimmende Merkmale bei mit mir befreundeten Elternhäusern.
 
moin moin Loide,

erstmal herzlichen Dank für die rege Teilnahme und die vielen nützlichen Hinweise.

Aus dem Bauch heraus kann ich eigentlich nur sagen, dass ich mich bei dem Gedanken, unserem Sohn die Tür zu weisen, sehr schlecht fühle. Ich weiß auch nicht, ob das so richtig ist.
Vielleicht sollte ich mal ein bisschen tiefer ausholen.

Was auch immer passieren wird, ich bin der festen Überzeugung, das mein, bzw. unser Junge sein Weg gehen wird, und das ich fest an Ihn glaube.

Ich beschreibe mich selber als geduldigen, liebevollen Vater, der, was auch immer passiert, immer zu seinem Sohn hält, vom autoritärem Stil her würde ich mich als absoluten Softie bezeichnen, wobei meine Frau eher der Hardliner ist. Nebenbei sei erwähnt, dass meine Frau krank ist, und seit 1996 eine EU- Rente bezieht. Die psychologische Belastung unserer momentanen Situation trägt nicht gerade zum Wohlbefinden meiner Frau bei.
Aus meinem Selbstverständnis heraus habe ich immer sehr darauf geachtet, dass Christian ein warmes Zuhause hat und jederzeit gerne bei Problemen zu uns kommt. Diese *Nestwärme* habe auch ich als Kind erfahren dürfen und ich empfand das als sehr angenehm. Christian wird von Freunden und Bekannten, ja auch hier aus der Community, als sehr angenehmer, netter Junge bezeichnet, der auch bei Fremden *immer gut ankommt*.
Was mich irritiert ist die Tatsache, dass wenn wir mit Ihm sprechen, er unseren Ausführungen zustimmt und Besserung gelobt, aber in dem Moment, wo er unser Haus verlässt, ist er ein anderer Mensch....so kommt es mir vor.
Es tut mir sehr weh, mit anzusehen, wie unsere 3-er- Beziehung durch sein Verhalten enorm belastet wird.
Es ist zwar ein bisschen wirr, was ich jetzt schreibe, aber im Moment kann ich meine Gedanken nicht so recht in klaren Worten fassen.
 
Hallo Teddy!

Ich möchte Dir an dieser Stelle erst einmal mein Lob aussprechen. Es gibt nicht viele Eltern, welche sich "aktiv" mit den Problemen Ihrer fast erwachsenen Kinder "öffentlich" auseinandersetzen und andere nach Rat fragen.

Ehrlich gesagt, hätte ich mir solche Eltern gewünscht.

Von der Situation her, kann ich recht gut nachempfinden, wie Du denkst und was Dich bewegt.

Ich möchte Deine Aufmerksamkeit auf das persönliche Umfeld Deines Sohnes richten. Ich denke, d. aus diesem, eventuell einiges an "Unruhe" oder "Trägheit" entstehen kann. Ich habe dies in letzten Jahren seid meiner Volljährigkeit von Jahr zu Jahr beaobachten können, wie sich einzelne Freundeskreise entwickelten oder eben auch nicht.

Wie bereits zuvor angedeutet, gibt es zahlreiche Gründe bzw. Umstände, die die beschriebene Trägheit hervorrufen bzw. begünstigen können. Gibt es im Freundeskreis Deines Sohnes Personen, welche eventuell einen "falschen Einfluss" auf Deinen Sohn haben könnten? Wie sehen andere Eltern die Perspektiven Ihrer Kinder, gibt es vergleichbare Probleme? Wie äussert sich Dein Sohn zu seinen Zukunftsplänen?

All diese Fragen würden für mich ein wichtige Bedeutung spielen. Und wenn Du Dir sicher bist, alles versucht zu haben, unterstütze Deinen Sohn bitte nach kräften, auf eigenen Beinen zu stehen. Vielleicht besteht in einer solchen Konstellation wirklich die beste Lösung. Wichtig sollte hier nur bleiben, d. Ihr nicht den Kontakt verliert, denn dies würdet ihr beide mit Sicherheit bereuen. Irgendwann wird es Zeit, auf eigenen Beinen zu stehen. Und wenn dies zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Unterstützung passiert, kann sich ganz schnell einiges ändern.

Ich kann mich noch an meine ersten Erfahrungen "auf eigenen Beinen" erinnern und endsinnen, d. sich einiges recht schnell geändert hat.

Ich wünsche Euch beiden alles gute und hoffe, d. Du die richtige Entscheidung triffst. Ansonsten kannst Du Dir wahrscheinlich sagen und eingestehen vielleicht alles oder sehr viel dafür getan zu haben, damit sich Dein Sohn auch alleine auf der Welt zurechtfindet.

CU
 
Original erstellt von Zimtziege
kein Vater kann seinem Jungen das Erwachsenwerden abnehmen..

Moin @Zimtziege

Das ist klar, aber auch eine Mutter kann das nicht

Mit 19 ist es sauschwer, die Interessen des jungen Mannes und der Eltern unter einem Dach auszutarieren.

Sehe ich eigentlich nicht so, wenn man auf dem Level der Heranwachsenden bleibt und seine Welt versteht..


in privilegierten Familien (soz. Stellung, Hausbesitz, Einkommenssituation usw.) wird nach meiner eigenen Beobachtung weniger hart entschieden.

Das wiederum kann ich nicht bestätigen, nur wird meist in privilegierten (was auch immer das sein mag, denke mal reiche Leute) Familien versucht, die Kinder mit Geld ruhig zu stellen...grad nicht privilegierte Elternteile, haben auf Grund Ihrer Situation ein mehr an Erziehungsaufwand und MEIST eine festere Bindung an Ihre Kinder...das sind meine Erfahrungen..

ich habe das 2o Jahre lang studiert

Na gut, ich habe es nicht studiert, aber ich denke, das ich, genauso, wie Teddy weiss, was für ein Kind gut ist...

Die harte Variante ist auch, nicht nur,
ein Ausfruck von Ungeduld, Überforderung, Sprachlosigkeit und dem Wunsch nach Ruhe.

Das bestreite ich entschieden, denn es ist ja nicht so, das man gleich bei dem ersten Stress sagt, raus aus dem Haus, sowas ist immer ein langer Prozess...verlass Dich drauf, auch ich bin eher den Softies zuzuordnen, habe meine Kinder NIE geschlagen, war aber immer Konsequent, berechenbar..das äussert sich bist heute, in dem Respekt, den meine Kinder uns entgegenbringen....die Regeln, die ein Kind in der Familie lernt, sind ein wichtiges Grundgerüst fürs Leben, es muss Ihnen klar gemacht werden, das es nicht nur ein nehmen gibt, sondern man auch geben MUSS , das ist nehmlich ein Hauptproblem unsere heutigen Jugend...daran Schuld sind unsere studierten Weisen, die meinen, man kann jedes Problem wegreden und sich ausleben, wann und wie man will, auch auf Kosten anderer,dem ist leider nicht so...


Naja, ich denke auch, daß Teddy Biker zu einer richtigen Entscheidung kommen wird.

Der Meinung bin ich auch...wie gesagt, für mich ist die Situation aus eigenem erleben, nicht so dramatisch, was seinen Sohn angeht, eher dramatisch ist, das sein Sohn keine Rücksicht auf seine kranke Mutter zu nehmen scheint, deshalb befürworte ich auch @Teddys Schritt..man muss auch Kindern/Jugendlichen die Chance geben, eigenes Erleben zu besitzen und getrennt vom Elternhaus zu verarbeiten, nur dann wird er vielleicht erkennen, wie wertvoll eigentlich sein Elternhaus ist..und was Er da aufs Spiel setzt..

Meinem Vorredner möchte ich zustimmen, das persönliche Freundesumfeld spielt auch eine grosse Rolle dabei, nur was will man da tun, Hausarrest ist kein Weg und geht auch nicht bei einem Erwachsenem, den Charakter der "schlechten" Freunde bestimmen , wird meist sowieso nicht akzeptiert, denn die Freunde sind ja Die, die Ihn in seiner Haltung bestärken, da seh ich keinen Moeglichkeit, einzugreifen...aber nie die Hoffnung aufgeben, denn meist findet sich immer noch ein gangbarer Weg..persönliche Freunde und befreundete Familien sind wirklich sehr Hilfreich dabei...

MfG Fairy
 
@Teddy
Wenn Du mich fragst, schmeiß ihn nicht raus, aber lass ihn für sich selbst sorgen.
Ich war, wenn auch ein wenig jünger, auch nicht viel besser. Bis einschließlich zur 11. Klasse hab ich mich mit hängen und würgen durch die Schule geschleift und war im Normalfall NIE abend zu Hause anzutreffen, sondern immer auf Achse. Irgendwann hab ich aber dann gerafft, das ich so zu nix komme. Computer, Führerschein, Auto usw. waren in unerreichbarer Ferne. Meinen Mutter hatte mich nie aufgegeben, aber sie kam nicht wirklich gegen mich an und lies mich mein Hängerleben leben (Mein Vater starb, als ich 16 war). Als sie dann ein halbes Jahr weg war, musste ich den Laden (=das Haus) alleine schmeißen. Das hat viel geholfen. Also hat es irgendwann "klick" gemacht und heute hab ich einen (sehr guten) Dipl.-Päd in der Tasche. So kann es gehen.
Vielleicht muß Dein Sohn auch erstmal selbst verstehen, worauf es ihm ankommt und was ihm wichtig ist.
 
Auf die Formel von B-Runner: nicht rausschmeißen,
aber für sich selbst sorgen lassen - hatte ich mit meinem Beispiel "Partykeller und kleine Hilfsjobs" hinweisen wollen.
Jetzt ist die Sache klar formuliert, merci.

@Fairy
Selbst wenn ich verstehe, was die Interessen sind, habe ich andere, und die sind nun meistens nicht unter einem Hut zu bringen, wenn man in der gleichen Wohnung lebt.
Neunzehnjährige ticken im Allgemeinen doch völlig anders, als stinkmormale Berufstätige, oder?

Privilegiert heißt auch: reflektierend. Geld alleine ist kein Privileg.
Ich haben nicht an der Uni studiert, sondern während der Schuljahre meiner Jungs die Augen aufgehalten.
Konsequenz, Berechenbarkeit, Regeln, Interesse, Zuwendung:
das alles sind auch in meinen Augen absolute Prämissen (Voraussetzungen) für das Gelingen der Erziehung. Lieben heißt eben nicht, immer lieb sein.
Ist hier etwa der Eindruck enstanden, ich würde für eine Laberpädagogik stehen? Weit gefehlt!
Unsere Söhne waren früh eingebunden in den Geschäftshaushalt, hatten ihre Pflichten zu erledigen und was dergleichen mehr ist.
Ich war und bin noch froh, daß beide selbständig sind - es sah manchmal schwer nach einer möglichen Havarie an der Wirklichkeit aus. Und machen wir uns doch nichts vor:
Sehr viel Unterstützung von außen bekommen Eltern einfach nicht.
 
hi

also einen ratschlag geben kann ich dir nicht teddy dafür bin ich noch zu jung und zu unerfahren mit diesen dingen im leben.
ich denke mal einfach du wirst das richtige machen.

ich hoffe für euch das sich alles zum guten entwickelt.
 
Hallo zusammen

Antworten kann ich euch leider keine geben, nur fragen.

Und zwar sieht mein problem folgendermassen aus :
Ich hab ein Mädel kennengelernt ,das problem sie hat ein 3 Jähriges Kind und will es mir nicht sagen. Sie is 20 und ich 23.Ich vermute einfach mal das sie Angst davor hat das ich das Kind nicht akzeptieren koennte. Ich hab das mit dem Kind von einem Gutem Freund erfahren, ich will nun auch nicht meinem Freund auf die füsse treten indem ich sie zur rede stelle ,dann bin ich nähmlich gezwungen zu sagen woher ich die ganze sache weiss. Als ich das mit dem Kind erfahren habe war das erst mal ein schock für mich doch mittlerweile glaub ich das ich mich als Stiefvater ganz gut machen koennte :-) .. Ich hab mir überlegt ob ich sie nicht einfach anrufen sollte und fragen sollte ob wir zusammen in den Park gehn und sie soll doch die kleine mitnehmen ....oder so .. naja hab jetzt keine zeit mehr ich treff mich mit ihr !

was würdet ihr an meiner stelle tun ?

mfg
Stefan
 
Original erstellt von Craven
Als ich das mit dem Kind erfahren habe war das erst mal ein schock für mich

Warum Schock, so schlimm ist das doch auch nicht und heutztage schon fast Normalität bei 16jährigen...und Sie ist 20, wenn Du kannst, würde ich es einfach, ohne gross Nachzufragen akzeptieren, wenn Du Sie wirklich magst..

Ich hab mir überlegt ob ich sie nicht einfach anrufen sollte und fragen sollte ob wir zusammen in den Park gehn und sie soll doch die kleine mitnehmen

Das halte ich für eine gute Idee :)

MfG Fairy
 
Zuletzt bearbeitet:
moin moin Loide,

nun ist es passiert, Christian hat Heute unser Haus verlassen.

Er hätte Heute eigentlich ein Vorstellungsgespräch samt Abgabe seiner Papiere mit anschl. Praktikum starten sollen, aber er hat sich für den einfachen Weg entschieden.
Im Moment sind wir schon ein bisschen traurig, und gleichzeitig auch wütend, weil er diese einmalige Chance nicht genutzt hat, aber es soll wohl nicht so sein.
Wir werden sehen, was uns die Zukunft bringt....
 
ich wünsch euch viel glück dabei :)

@craven, kannste nich mal mit ihr zu ihr nach hause gehen, dann weißte es ja ganz genau :)
und mach ihr doch einfach klar das du kinder magst und nich so einer bist der gegen kinder ist.
mehr kann ich dir leider nich helfen, in meiner altersgruppe (bin noch 15 :) )gibt es solche probleme noch nicht ;)
 
@Craven
Ich glaube, in diesem Fall darfst du sie (wie angedacht) konfrontieren. Sie hat Angst, daß du sie mit Kind und all der Verantwortung, die es mit sich bringt, weniger oder gar nicht mehr lieben würdest. Du mußt ihr klar machen, daß diese Angst unbegründet ist. Gute Nachrichten soll man schließlich verbreiten und nicht für sich behalten. :)
Überleg dir aber gut, ob du es wirklich ernst meinst. Es gäbe nichts Schlimmeres, als ihr erst Hoffnung zu machen und sie dann doch zu enttäuschen.

Viel Glück ;)
 
@Craven:

Genau, ich denke, das mit der Konfrontation geht in Ordnung, vor allem, wenn Du es nett machst und Du ihr vorher oder gleichzeitig ein paar Brücken baust. Wenn sie sieht und merkt, daß Du mit Ihrem Kind kein Problem hast, dann braucht sie auch keine Angst mehr in dieser Hinsicht zu haben.

Allerdings - wie Lord Kwuteg schon sagte - mußt Du das Ganze dann aber auch durchziehen. Vor drei Jahren habe ich mal eine tolle Frau mit zwei Kindern kennen und fast auch lieben gelernt. Vor die Frage, auch kompromißlos zu ihren beiden Kindern stehen zu müssen, bin ich dann letztendlich doch nicht gestellt worden, weil die Beziehung an anderen Dingen gescheitert ist. Dennoch weiß ich noch sehr gut, was mir damals durch den Kopf - bezogen auf die beiden Kinder - gegangen ist, und wie lange ich gebraucht habe, mich gedanklich mit der ungewohnten Vaterrolle anzufreunden.

Sei Dir also bewußt, daß, wenn Du es ernst meinst, Deine Verantwortung immens ist. Wenn Dir aber an dem Mädel echt etwas gelegen ist, dann ziehst Du sie Dir, wenn Du auch ihr Kind vorbehaltlos akzeptierst, ziemlich eindeutig auf Deine Seite. Das sollte den recht geringen Streß, der mit der spontanen Konfrontation ("Hast Du mir etwa nachspioniert?") verbunden ist, bei weitem überwiegen.

Übrigens Glückwunsch und Hochachtung zu Deiner Einstellung, für mich wäre mit 23 Jahren ein Kind noch ein k.O.-Kriterium für eine Beziehung gewesen.

Ciao, Tiguar
 
Ich habe genau diesen Fall in meiner eigenen Familie:
Meine Schwiegertochter brachte eine kleine Dreijährige mit in die Beziehung zu meinem Sohn.
Ich muss sagen, die beiden waren und sind so lieb und angenehm, daß ich zwar ein paar mal geschluckt hatte, als ich die Neuigkeit erfuhr, aber nach dem ersten Kennenlernen uneingeschränkt die Wahl meines Sohne begrüße!
Allerdings: deren Beziehung ist auf Dauer angelegt, das neueste Familienmitglied, ein Junge, ist "selbst gemacht"!


@Teddy Biker
Und, einigermaßen geschlafen, Du und deine Frau?
Wißt Ihr, wohin er ist? Habt Ihr irgendeine Form von Kontakt angedacht? Oder herrscsht jetzt erst mal die berühmte Funkstille?
Wie auch immer: Kopf hoch!
Zimtziege
 
moin moin Zimtziege,

wir wissen nicht, wo er ist, aber er sagte, dass er jederzeit über Handy zu erreichen ist.
Schlafen können wir eigentlich ganz gut, dass Problem ist eigentlich die berühmte *Leere* ....aber wir denken schon, dass es so der bessere Weg ist, für alle Beteiligten.

Vielen Dank für Dein Mitgefühl.
 
HI, Teddy,
es gibt so einen doofen Satz:
"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" - naja, ich habe soeben ein Foto von Dir gesehen, in den Ankündigungen:
also, vergiß bitte so etwa 60% von meinen unausgesprochenen Sorgen, die in meinen Posts stecken ...das wäre sehr nett.

->edit

auf Wunsch von Zimtziege editiert, ...aber nicht gelöscht.

-<edit

Zimtziege
 
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