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News Wie gut ist Marvel's Wolverine?: Schlitz-Mann ist nicht der Hit

OldboyX schrieb:
Zur Asmongold Debatte:
Ich schau auch Videos von ihm, aber es sollte jedem klar sein, dass er nicht nur politisch rechts ist, sondern Gleichberechtigung in Bezug auf Geschlecht (und tlw. auch Rasse) bei ihm bestenfalls Lippenbekenntnis ist. Da gibt es viel zu viele Aussagen in denen er fest die Überzeugung vertritt, dass Frauen emotionale geistige Tiefflieger sind, während Männer logisch denkende Genieß sind.
Der macht doch nie sauber zu Hause. Dem sind schon Krabbeltiere ins Gehirn gekrochen^^
 
DerAnnoSiedler schrieb:
Wie willst denn eine Statistik - gefälscht oder nicht - erstellen? Kannst wohl kaum in die Zeit zurückreisen und eine andere Version testen.

Einzige was man machen kann ist, in irgendeiner Form pausibel machen wieso was Auswirkungen auf die Spiele hätte - oder eben nicht...
Sorry hier muss ich editieren: Naja, in dem du Leute befragst, ob sie das Spiel gekauft hätten, WENN... Das macht aber wie ich schon angedeutet hatte keinen Sinn, denn der Punkt ist: Wie viele Leute werden befragt und aus welcher Gruppe? Umfragen können viel zu leicht in die eine oder andere Richtung beeinflusst werden, daher halte ich das Argument ja genau wie du für nicht zielführend.


DerAnnoSiedler schrieb:
Arielle kenne ich nicht, Avowed mal angespielt. Ich wüsste nicht, was an den Spiel besser sein sollte wenn ... was war noch gleich die Kritik ... auf dem Startscreen, den man für ne halbe Minute sieht, m/f gestanden hätte. Man NPCs zu Männern gemacht hätte. Und den einen Nebenquest bzw. schwulen Companion entfernt hätte.
Ich hab tatsächlich nur Videos davon gesehen. Jetzt hab ich extra nochmal nachgeschaut, wie das damals war: Es waren hauptsächlich die dämlichen Äußerungen von Hansen - das Spiel war danach "nur" schlecht und viele mochten den bunten Artstyle nicht.
Nimm malHorizon: Zero Dawn. Mich reißt das irgendwann komplett aus dem Spiel, wenn man merkt, dass die repetitiven Open World Mechaniken nicht nur stumpfe "hol dies / töte das" Quests sind, sondern wenn man auch noch jedes mal weiß, dass die männliche Person der nächsten 0815-Quest der weinerliche / bösartige Lappen sein wird und die weibliche Person der Held / das arme Opfer. Das wäre für mich das selbe, wenns jedes Mal umgedreht wäre. Ich spreche sicherlich nicht nur für mich, wenn ich sage, dass PC-Spiele eine Flucht aus der Realität sind. Diese Realitätsflucht wird unterbrochen, wenn das Gefühl entsteht, dass einem irgendwas abseits der Game-Fantasy indoktrinieren möchte.


DerAnnoSiedler schrieb:
Ist das jetzt wirklich eine Erkentniss, dass Right-Wing existiert?
Wirklich lukrativ für die Medienbrauche scheint es jedenfalls nicht zu sein. Ja, in Ausnahmefällen, wie ein Uwe Boll - bekannt durch seine absolute Kreativlosigkeit als schlechtester Regisseur - konnte z.B. erfolgreich auf den Zug aufspringen. Aber auch sehr begrenzt und nicht wirklich mainstream-tauglich.
Lass doch einfach die ganze Politik raus. Ich zieh mir auch keinen Citizen Vigilante rein - ich mein: Was soll das? Der soll noch ekliger sein als der übelste Tarantino-Slop. Ja, versucht mich ruhig dafür zu lynchen, dass ich Tarantino kacke finde :p


DerAnnoSiedler schrieb:
Ehrliche Antwort: Es sind 13 Jahre, das Publikum von damals ist älter geworden. Der Edgy-Humor wurde auch schon damals kritisiert; erst neulich tatsächlich noch eimal zurück geblickt und ich muss halt wirklich sagen - icht alles - aber manches ist schon schwach und wirkt recht bemüht.
Natürlich hast du da durchaus Lachen über einen Soziopathen und Sexismus.
Meinst du wirklich, dass sich Humor weiterentwickelt hat? Schaust du z.B. die Simpsons? Oder kennst du Monty Python? Je älter, desto besser - eben, weil die Kunst da viel freier war. Und was viele woke Leute nicht verstehen wollen: Ein Trevor aus GTA V mag lustig sein, aber er ist lustig, weil seine Art so absolut abschreckend , abwegig und v.a. unerwartet ist - er macht damit garantiert keine Werbung für Frauenhass, oder was meinst du?


DerAnnoSiedler schrieb:
GTA VI wünsche ich mir voll und ganz die intelligente und pointierte Amerika-Satire, die ja schon GTA V sein wollte - aber halt in gewissen Aspekten dort schlief lief.


Was willst du denn da für eine Logik bauen?
Ja, natürlich - wenn es dir egal ist woher die Menschen sind - natürlich wirst du dann nicht zwingend an der Stelle als erstes Probleme suchen, oder nicht?
Bitte nicht intelligent und pointiert, bitte nicht. Das war GTA noch nie und wird meiner Meinung nach der erste Sargnagel der Serie sein.
Hansen hat geschrieben, dass Schwarze aufgrund Ihrer Hautfarbe zu bevorteilen sind - das ist das genaue Gegenteil von "mir ist egal, woher die Leute sind".
 
schallundrauch schrieb:
Sorry hier muss ich editieren: Naja, in dem du Leute befragst, ob sie das Spiel gekauft hätten
Du kannst auch die perfekte repräsentative Zielgruppe in der perfekt ausgeführtesten Studio in hinreichender Menge befragen - wie soll denn so eine Frage aussehen?

Am Ende befragst du nur in jedem Fall nur eine politische Meinung; ob das Spiel tatsächlich gekauft worden wäre kann niemand herausfinden.

schallundrauch schrieb:
Das wäre für mich das selbe, wenns jedes Mal umgedreht wäre. Ich spreche sicherlich nicht nur für mich, wenn ich sage, dass PC-Spiele eine Flucht aus der Realität sind. Diese Realitätsflucht wird unterbrochen, wenn das Gefühl entsteht, dass einem irgendwas abseits der Game-Fantasy indoktrinieren möchte.
Das finde ich interessant.
Findest du nicht, dass es ein wahnsinnig häufiges trope ist, krass gesprochen: Der starke Mann, der die Frau (=Sexobjekt) rettet?

Was Spiele, aber auch Filme und Bücher seit Jahrzehnten machen ist eine systematische Indoktrination mit sehr realen Konsequenzen, wie z.B. die Frauenquote bei MINT-Studiengänge.

Bei Spielen insbesondere kommt der starke Fokus auf die männliche Zielgruppe ja immer noch weil Nintendo 1985 sich entschieden, dass nun Kinder und nicht Erwachsene die Zielgruppe sind. Und weil zu der Zeit noch mal härter getrentere Spieleabteilungen, war das Resultat wahnsinnig aggressives Marketing für Jungen.

Aber ist das nicht gerade die Endstufe von "Indoktrination" - wenn etwas als "völlig normal" wahrgenommen wird? Ich sehe das ganz klar als das eigentliche Problem - und nicht wenn sich ein Medium dagegen stellt (und ja, möglicherweiße in Teilaspekten auch übers Ziel hinausschießt, wenn auch wohlgemerkt deutlich geringer als lange Status-Quo der ganzen Brauche in die andere Richtung war).

schallundrauch schrieb:
Meinst du wirklich, dass sich Humor weiterentwickelt hat? Schaust du z.B. die Simpsons? Oder kennst du Monty Python? Je älter, desto besser - eben, weil die Kunst da viel freier war.
Gerade die Simpsons sind doch aufgefallen, weil damalige Grenzen überschritten wurden - auf einmal war die Familie doch nicht perfekt. Anders gesagt, die Simpsons haben ganz klar erweitert, was Kunst darf.

Kein Scherz, hab erst heute Nachmittag wieder in Staffel 7 reingeschaut :p. Sicherlich auch ein Teil der Existenzkrise, dass das Format absolut nichts mehr kontroverses an sich hat, natürlich neben der Tatsache dass es 37 Staffel davon gibt (lol).

Simpsons hatten den Höhepunkt in den 90er, Monty Python sogar in den 70er.

GTA V kam 2013 und hatte einen komplett anderen Ton als GTA IV von 2008.

Das ist übrigens auch genau der Grund, wieso ich nichts von dem Argument halte: "schauf doch auf die GTA Online Character". Was soll ich denn da sehen? Natürlich die Vollendung der Existenzkrise nach über einem Jahrzehnt ohne die Möglichkeit sich neu zu erfinden. Unabhängig davon dass ich Online-Story aus Gründen auch nie gespielt habe.

GTA VI wird sich ebenso wie zuvor GTA V neu erfinden müssen - und das ist erstmal nichts schlechtes. Wie gut das am Ende funktioniert, wird man sicherlich zeitnah sehen...
 
DerAnnoSiedler schrieb:
Genshin hast ja auch nicht einmal einen Branching Skill-Tree. Egal was du machst, deine Xiangling wird sich nicht anders spielen als meine. Je nachdem wie viel Resourcen man reingesteckt hat, natürlich höhere Zahlen produzieren. Selbst Artifakte und Waffen ändern das Gameplay höchstens unbedeutend.

Wieder komplett falsch. Gerade Xiangling bekommt mit optimierten Artefakten (ab 4 Sterne aufwärts - die darunter sind nur Tutorial) eine völlig andere Funktion und Spielweise. Mit Emblem-Set und dem geangelten Speer wird sie dann komplett broken. Vielleicht sogar von den Entwicklern unbeabsichtigt - das Zeugs war eigentlich als Ausrüstung für Raiden Shogun gedacht.

DerAnnoSiedler schrieb:
Aus dem Character-Roster kommt schon Abwechslung - aber genau hier setzt natürlich die Monetarisierung an.

Die meisten fahren Golfklasse oder darunter, und können damit sämtlichen Alltagskram erledigen. Nur eben keine Rennen fahren und gewinnen. Stört niemanden, ist eben so.

Bei Genshin kriegt man den Golfklasse-Fuhrpark geschenkt, und den Porsche-Fuhrpark eigentlich auch. Es dauert nur eben im Schnitt 2,7 Monate pro Porsche.

Immer noch viel mehr Abwechslung geschenkt, als bei so gut wie jedem Vollpreisspiel zum Vollpreis.

Wo ist das Problem ?

DerAnnoSiedler schrieb:
In jedem Fall wird aus dem "wie will ich mein Spiel spielen, was will ich dass mein Character für ein Typ ist" ein mathematisches Optimierungsproblem, welches längst von der Community gelöst wurde. Die eigentliche Mathematik mag dabei sogar noch interessant sein, die zeitraubende Umsetzung davon sicherlich nicht für mich.

Anscheinen bist Du kein Techniker und Bastler. Ich schon.

Und "gelöst" ist lediglich der Idealzustand, der aber der unendliche Unwahrscheinlichkeitsdrive ist. Die Artefaktstats sind zufällig, und je perfekter sie sein sollen, desto unwahrscheinlicher werden sie.

Das mathematische Regelwerk erlaubt es einem, sehr eigenmächtig weit vom Ideal abzuweichen, wenn es einem die Mühe nicht wert ist. Bei mir haben viele Charaktere nur Grabbelkistenartefakte. Ordentliche Stats, aber nur zwei Zweiersets, oder ein universelles Viererset wie Emblem. Ist völlig egal, wenn man kein zwanghafter Tryhard ist, der unbedingt die höchsten Endgame-Levels schaffen will. Es reicht für totalen Overkill in den Storykämpfen und bis Abyss 11 (von 12).

DerAnnoSiedler schrieb:
Schon allein jeden NPC killen, wenigstens bestehlen.

Kein Interesse, nie ausprobiert. Nicht mal mit der Absicht, kurz danach wieder den Spielstand davor zu laden.

DerAnnoSiedler schrieb:
Und ja: Dazu gehört auch, dass man sich durch die Welt "kämpft"

Gutes Stichwort. Bei Gothic 3 hat m.E. nur die Eiswelt am Ende mehrere Etagen. Ansonsten sind die mir bekannten AAA-Open Worlds im Prinzip nur "wellige Scheiben" ohne jeden pfadfinderischen Anspruch. Horizon Zero Dawn (das ich eigentlich noch recht gut finde) hat ein paar Schlauchleveldungeons, und sehr wenige, fest vorgegebene Kletterwege mit gelb markierten Kanten und Vollautomatik.

Bei Genshin reicht oft kein "gehe zu Koordinate (X,Y)", da muss man dann nachdenken, wie man jetzt am besten oben auf den Berg kommt, oder wo der Eingang zu der Höhle ist, in der sich das Ziel befindet.

Wobei die "Tutorial-Region" Mondstadt noch harmlos ist. In Liyue kommt das Hochgebirge, und beim Drachengrat mit den Höhlen im Berg fängt der Spaß so richtig an. Das ist Open World, Tomb Raider 1 und Super Mario in einem.

So richtig Peak ist dann Inazuma mit seinen unterirdischen Höhlenlabyrinthen und Puzzles. Und den düsteren Nebenquests auf der Nebelinsel Tsurumi und im komplett unterirdischen Level Enkanomiya.

The Chasm ist auch ein gigantisches unterirdisches Labyrinth. Weckte spontane Erinnerungen an Shadow Man. Nur eben mit richtiger Grafik (Shadow Man ist PS1-Legografik mit Texturmatsch) und riesigen Höhlen mit reichlich Super-Mario-Einlagen.

Ich kenne nichts, was dem Leveldesign von Genshin vom spielerischen Anspruch her auch nur ansatzweise das Wasser reichen kann.

Musikalisch auch nicht. Outcast und Gothic 3 sind zwar vergleichbar, aber was bei denen eine Audio-CD war, sind bei Genshin inzwischen grob geschätzt >30 Stunden Orchester- und Instrumentalmusik.

DerAnnoSiedler schrieb:
[...]dass einem spätestens nach genügend Tages-Quests von der Stange ein AR Level sagt: Gut, jetzt darfst du hier weiterspielen.

Du machst immer dieselbe Mücke zum Elefanten. Das AR-Limit sieht man nach überschaubarer Zeit nie wieder, weil man weit darüber ist. Und die Daily Quests kann man durch Aktivitätspunkte ersetzen, die beim normalen Erkunden und Questen abfallen. Das ist später nachgerüstet worden, man muss einfach nur noch das Spiel spielen.

DerAnnoSiedler schrieb:
Gothic 3 konntest du noch einzigartige Waffen, Scrolls usw. die aber wirklich etwas bedeutet haben. Ohne jetzt Gothic 3 über alles glorifizieren, das Spiel hat genauso Copy-Paste Content und generische Quests. Aber was zählt ist, darin kannst halt trotzdem besondere Momente finden, die etwas wert sind. Hast ja hier auch etwas zu erzählen!

Die haben gar nichts bedeutet, weil das ganze Kampfsystem nicht der Rede wert war. Der einzige Vorteil war, dass es nicht genervt hat wegen des schnell aufgebauten Overkills und der freien Speicherfunktion.

Bei Genshin dagegen habe ich mir die limitierte Drachengrat-Eventwaffe wirklich erkämpfen müssen. Der Eventboss war für mich schwer, weil meine Charaktere wegen damals null Ahnung schlecht gebaut waren. Ich habe sogar eilig während des Events einen zweiten Feuercharakter hochgelevelt, um nicht auf Multiplayerhilfe oder Buff-Food zum Cheaten angewiesen zu sein.

Jahre später (!) ist diese Waffe dann zur besten f2p-Option für Furina geworden. Sind das genug "besondere Momente" ?
 
JMP $FCE2 schrieb:
Wieder komplett falsch. Gerade Xiangling bekommt mit optimierten Artefakten (ab 4 Sterne aufwärts - die darunter sind nur Tutorial) eine völlig andere Funktion und Spielweise.
Ich hasse übermäßig lange Tutorials über alles.
Ein Spiel sollte einem einfach ... spielen lassen.

Und am Ende wechselst du doch auch nur rein, spielst die Abilities und wechselst raus?

JMP $FCE2 schrieb:
Bei Genshin kriegt man den Golfklasse-Fuhrpark geschenkt, und den Porsche-Fuhrpark eigentlich auch. Es dauert nur eben im Schnitt 2,7 Monate pro Porsche.
Bei nem Vollpreis-Titel bekommst du das ganze Spiel und keine "Golfklasse" für "Alltagskram erledigen". Sorry, ich will keinen "Alltagskram" in einem Spiel erledigen?

Als ne, "Stört niemanden, ist eben so." trifft bei Spielen nicht einfach nicht zu; da möchte ich was erleben.
JMP $FCE2 schrieb:
Anscheinen bist Du kein Techniker und Bastler. Ich schon.
Wie ich bereits schrieb, das hauptsächlich Problem ist der Teil:
"Die eigentliche Mathematik mag dabei sogar noch interessant sein, die zeitraubende Umsetzung davon sicherlich nicht für mich."

Zudem mache ich quasi nur Konzeption. Quasi sobald "die Gleichung dasteht", mach ich da keine Handarbeit sondern dann soll natürlich der Rechner übernehmen.

Auf Gaming übertragen:
Strategien finden schon interessant, nur überlegen was für eine Kombination die höchsten Zahlen bring eher weniger. Wenn dann auch noch jede Verbesserung massen Arbeit vorher vorraussetzt, bin ich raus.

JMP $FCE2 schrieb:
Das mathematische Regelwerk erlaubt es einem, sehr eigenmächtig weit vom Ideal abzuweichen, wenn es einem die Mühe nicht wert ist.
Dann hast den einzigen Teil aus dem Spiel genommen, wo ich sagen würde: "mag sogar noch interessant sein". Das Combat selber spielt sich doch quasi von alleine.

JMP $FCE2 schrieb:
Bei Genshin reicht oft kein "gehe zu Koordinate (X,Y)", da muss man dann nachdenken, wie man jetzt am besten oben auf den Berg kommt, oder wo der Eingang zu der Höhle ist, in der sich das Ziel befindet. Wobei die "Tutorial-Region" Mondstadt noch harmlos ist. In Liyue kommt das Hochgebirge, und beim Drachengrat mit den Höhlen im Berg fängt der Spaß so richtig an. Das ist Open World, Tomb Raider 1 und Super Mario in einem.
Dann dürfte mich das Spiel nicht wortwörtlich überall hochklettern lassen.
Ganz sicher nicht mit dem Stamina, dass mir das Spiel gibt.

Pfadfinden glänzt an seinen Limitierungen, Genshin ist per Design das Gegenteil: Ich laufe halt einfach hin, wo ich will.
Das Spiel implementiert darüber keinerlei Besonderheiten in die Fortbewegung. Joystick nach vorne, kleterst jeden Berg hoch. Schaust halt ne Minute deinem Anime-Character auf dem Hintern und das einzige woran du effektiv scheitern kannst ist, wenn es dir zu langweilig wird und du zu viel hüpfst und erst dadurch dann Stamina verbrennst.

In Kombination mit dem Gleiter entfällt quasi jedes Platforming.

Dennoch erkenne ich grundsätzlich die Qualität der Map an. Das war auch ursprünglich mal der Grund, wieso ich das gespielt hatte, die Idee war sich halt bisschen treiben zu lassen. Gescheite OpenWorld Maps sind ein sehr rares gut! Schlussendlich aber doch enttäuscht, was das Spiel dann tatsächlich aus der map macht.

JMP $FCE2 schrieb:
Bei Genshin dagegen habe ich mir die limitierte Drachengrat-Eventwaffe wirklich erkämpfen müssen.
Das ist wieder so ein FOMO, den ich an f2p so hasse. Ich mag keine zeitexklusiven Events und ich will mir auch nicht sagen lassen, musst das jetzt in Zeitfenster X vollenden.
 
Zuletzt bearbeitet:
DerAnnoSiedler schrieb:
Ich hasse übermäßig lange Tutorials über alles.
Ein Spiel sollte einem einfach ... spielen lassen.

Tut es ja. Deswegen wird mit steigendem World Level eine Funktion nach der anderen eingeführt, damit man nicht mit Informationen erschlagen wird. Inzwischen sind übrigens jede Menge Hilfsfunktionen nachgerüstet worden. Die Youtube-Guides braucht man inzwischen eigentlich gar nicht mehr. Artefaktempfehlungen für jeden Charakter und dergleichen gab es früher nicht.

DerAnnoSiedler schrieb:
Und am Ende wechselst du doch auch nur rein, spielst die Abilities und wechselst raus?

Reihenfolge und Timing spielen auch eine Rolle, und je nach Charakter auch Kombos. Welches AAA-Spiel hat denn mehr Abwechslung zu bieten ? Mir ist kein neueres begegnet.

Und wenn Du zu viel Overkill gebaut hast, einfach optimierte Artefakte und Waffen durch Schrott ersetzen - schon hast Du deine Soulslike-Bosskämpfe.

DerAnnoSiedler schrieb:
Bei nem Vollpreis-Titel bekommst du das ganze Spiel und keine "Golfklasse" für "Alltagskram erledigen".

Wenn die Golfklasse mehr zu bieten hat, als das ganze Vollpreisspiel, ergibt deine Prinzipienreiterei offensichtlich keinen Sinn.

DerAnnoSiedler schrieb:
Wenn dann auch noch jede Verbesserung massen Arbeit vorher vorraussetzt, bin ich raus.

Grind hast Du auch bei Vollpreis-RPGs. Bei dem neumodischen Zeugs oft noch mit sinnlosen Schikanen wie begrenzten Inventaren, womit Gothic 3 und Genshin einen nicht belästigen. Nur der Artefaktspeicher fasst "nur" 2400 Stück oder so, aber der belegt schätzungsweise mehr als ein Byte Cloudspeicher pro Artefakt selbst bei optimaler Komprimierung. Mal 2400 mal Gesamtzahl der Accounts - das läppert sich.

Es dauert sowieso Jahre, bis man diese Grenze mit 5-Sterne-Artefakten überhaupt erreicht.

DerAnnoSiedler schrieb:
Dann dürfte mich das Spiel nicht wortwörtlich überall hochklettern lassen.
Ganz sicher nicht mit dem Stamina, dass mir das Spiel gibt.

Die Ausdauer reicht nicht ansatzweise für die höheren Berge, man muss immer nach Parkplätzen zum Erholen Ausschau halten. An überhängenden Kanten geht es natürlich auch nicht weiter.

DerAnnoSiedler schrieb:
In Kombination mit dem Gleiter entfällt quasi jedes Platforming.

Der Gleiter fliegt nur abwärts.

Und überhaupt: wo ist die Alternative ? Welches AAA-Spiel soll da auch nur ansatzweise herankommen ? Und jetzt komm mir nicht mit Zelda. Ich kaufe ganz bestimmt keine Switch, und ich spiele nur mit Maus und Tastatur.

DerAnnoSiedler schrieb:
Das ist wieder so ein FOMO, den ich an f2p so hasse. Ich mag keine zeitexklusiven Events und ich will mir auch nicht sagen lassen, musst das jetzt in Zeitfenster X vollenden.

Lass einfach alles liegen, was keinen Spaß macht. Wichtig ist das limitierte Zeugs nicht.

Bei NTE lasse ich sogar die komplette City Stamina und den gesamten Dating-Sim-Kram liegen. Die Cafes farmen automatisch genug "Fons" (Geld).
 
JMP $FCE2 schrieb:
Tut es ja. Deswegen wird mit steigendem World Level eine Funktion nach der anderen eingeführt, damit man nicht mit Informationen erschlagen wird. Inzwischen sind übrigens jede Menge Hilfsfunktionen nachgerüstet worden. Die Youtube-Guides braucht man inzwischen eigentlich gar nicht mehr. Artefaktempfehlungen für jeden Charakter und dergleichen gab es früher nicht.
Wenn dus richtig machst, braucht dein Spiel überhaupt kein Tutorial und erst Recht keine Menge Hilfsfunktionen.

Das wird mir ja langsam peinlich aber ja, das war das ist auch einer der wesentlichen Punkte die mich an den ganzen Gatcha stören: Dieses absolut künstliche Überschwemmen an Informationen.

Da loggst dich ein und siehst erst einmal 8 Ausrufezeichen, das dir alles irgendwelches Zeug erzählen will. Auch wenn Genshin geht da sogar noch irgendwie, N2E bringt das auf die Spitze.
Alles um den Gatcha-Kern herum wird dann sowieso noch mal mit 3 zusätzlichen Ebenen obfuskiert - und Obfuskiert ist da genau der richtige Begriff!

JMP $FCE2 schrieb:
Reihenfolge und Timing spielen auch eine Rolle, und je nach Charakter auch Kombos. Welches AAA-Spiel hat denn mehr Abwechslung zu bieten ?
Ich erwarte, dass Reihenfolge und Timung bei jedem einzigen Kampf variiert.
Einfach weil ein Spiel Gegner-Design und auch vernünftiges Enemy-Placement hat. Beides leztendlich sogar deutlich wichtiger als was dein Character kann, in Genshin letztendlich nicht vorhanden.

JMP $FCE2 schrieb:
Und wenn Du zu viel Overkill gebaut hast, einfach optimierte Artefakte und Waffen durch Schrott ersetzen - schon hast Du deine Soulslike-Bosskämpfe.
Hab ich nicht; dann dauert der fight gegebenfalls halt länger, wird dadurch aber nicht besser - im Gegenteil. Besser wirds nur durch Gamedesign.

Nehmen wir vtl. mal Dark Souls als Beispiel, was ich meine.
Ich bin irgendwann auch mit einer Waffe herumgelaufen, die nennt sich "Smough's Hammer". Wie du auf dem Bild sehen kannst, das Ding ist einfach doppelt so groß wie du und lachhaft fett.
Jetzt läufst du also mit dem Teil durch die gegend - und stellst fest, dass du eigentlich überhaupt gar nicht mehr siehst wo du hinläufst, weil das Ding einfach 1/3 des Screens ausfüllt.
Das nächste was du feststellst, du kannst dich gar nicht mehr wirklich schnell bewege und auch den zu Schwingen braucht eine gewisse Zeit zum Aufladen.
Und dann gehst du in die Hocke, springst in die Luft und ramst mit beiden Händen über deinen Kopf diesem gigantische Hammer in den nächsten armen Untoten und haust dein einfach in Grund und Boden - und denkst dir Worth it.

Und wechselst doch irgendwann lieber zurück auf die wesentlich mobilere Kampfaxt.
Was ich sagen will, das ist mega lustig. Und noch viel mehr. Die Waffe, die du ausrüstest, das sind nicht irgendwelche Zahlen. Du hast dann diese Waffe in der Hand und dadurch dass das ein Mega-Fetter Hammer vs. ein schneller Dolch ist, musst du nicht einfach dein Timing ändern - du musst auf einmal völlig anders an den Gegner herantreten.
Dein Timing dagegen musst sowieso an jeden Gegner individuell anpassen. Ich kenne btw. noch das Moveset von jedem einzigen Gegner.


JMP $FCE2 schrieb:
Nur der Artefaktspeicher fasst "nur" 2400 Stück oder so, aber der belegt schätzungsweise mehr als ein Byte Cloudspeicher pro Artefakt selbst bei optimaler Komprimierung. Mal 2400 mal Gesamtzahl der Accounts - das läppert sich.
Completely OT, aber sagen wir 8 Byte, mal 300 mio Spieler - wären wir bei 6TB; das würde noch bequem auf mein NAS passen btw.
Sorry, konnte der Rechnung nicht widerstehen. Das ist kein Argument für irgendetwas.

Eigentliche Argument, der Inventory ist halt ne richtige Gamemechanik. Muss natürlich nicht jedes Spiel implementieren. Wenn es zum Spiel passt und richtig implementiert ist bereichert es das Gameplay - das Prestige-Beispiel hier klar die alten Resident Evil (wo du sogar Tetris-Style dein Zeug hin und her puzzelst). Resident Evil ist übrigens sogar älter als Gothic (1), von daher lässt sich das absolut nicht auf "alt vs neu" münzen.

JMP $FCE2 schrieb:
Die Ausdauer reicht nicht ansatzweise für die höheren Berge, man muss immer nach Parkplätzen zum Erholen Ausschau halten. An überhängenden Kanten geht es natürlich auch nicht weiter.
1 Minute, 60 Sekunden, musst du w gedrückt halten bis du aus der Stammina rennst. Puh.
Und dann eben die Kante, die sowas von großzügig und offensichtlich platziert sind... Auch weil das Spiel aus irgendwelchen Gründen selbst Hänge >45 Grad als "walkable" betrachtet, egal.

Im Original ist das alles bisschen glitchy und da kommt dann gewisser Spaß, weil immer gewisse Edge-Cases wo du nie so wirklich weißt und eigentlich gar nicht stehen kannst - aber trotzdem Stamina regenerieren kannst wenn du dich richtig anstellst. Ist ein Gimmick-Feature, nett aber nicht mehr.

Ein echtes Gameplay-Feature aus diesem System macht dann erst z.B. das Spiel Peak (2025). Das ist nen lustiges Climbing-Game, das den Namen verdient.
JMP $FCE2 schrieb:
Der Gleiter fliegt nur abwärts.
... und dann kletterst du wieder hoch - gleiches input, 'W' gedrückt halten, nur eben Character vorher in Climbing anstatt Gleiter Mode versetzen.

JMP $FCE2 schrieb:
Lass einfach alles liegen, was keinen Spaß macht. Wichtig ist das limitierte Zeugs nicht.
FOMO ist nie rational, dennoch nervts.

JMP $FCE2 schrieb:
Und überhaupt: wo ist die Alternative ? Welches AAA-Spiel soll da auch nur ansatzweise herankommen ? Und jetzt komm mir nicht mit Zelda.
Ne, natürlich nicht Zelda! Das wäre keine Alternative, selbst wäre es mit T/M auf Steam. Wird sehr gerne mit Genshin in einem Topf geworfen wegen doch recht oberflächlicher Ähnlichkeiten.
Also weil Genshin sich große Teile des Artstiles "geborgt" hat inkl. völlig überbewerteten Transversal-Methode.

Vom Gameplay sind das sehr unterschiedliche Spiele. Genshin tatsächlich mit Story und Hundertausenden Zeilen Dialog. Und starken Fokus zumindest auf den Leveling-Teil eines RPGs.
Zelda dagegen Physics-Based Environmental Puzzles mit erstaunlich geringem Fokus auf Combat.


Nen Genshin-Like ist ein Genshin-Like; das ist sein eigenes Genre. Wie ich ja ganz am Anfang geschrieben habe; ich kann doch voll und ganz nachvolziehen was die Spiele ausmacht. Bei mir klingt das nur immer so negativ.
Ein bisschen drüber lustig mache ich mich nur, wenn Vergleiche mit AAA aufkommen - einfach weil das so überhaupt nicht funktioniert. Die Spiele funktionieren so fundamental anders...

Natürlich gibt es immer noch brauchbare AAA Titel, auch im (Action-)RPG Sektor - aber ich glaube nicht, dass dir da eines von gefallen würde, selbst wenn du die ursprünglichen Entwickler von Gothic oder Tomb Raider mit ner Zeitkapsel herbringen ließest - du wärst enttäuscht, weil da würde auch einfach kein Genshin(-Like) rauskommen ;) .

Und ist doch Okay, oder nicht?
 
DerAnnoSiedler schrieb:
Du kannst auch die perfekte repräsentative Zielgruppe in der perfekt ausgeführtesten Studio in hinreichender Menge befragen - wie soll denn so eine Frage aussehen?

Am Ende befragst du nur in jedem Fall nur eine politische Meinung; ob das Spiel tatsächlich gekauft worden wäre kann niemand herausfinden.
Ich behaupte ja auch gar nichts anderes. Tatsächlich sogar das Gleiche und zwar die ganze Zeit :D

DerAnnoSiedler schrieb:
Das finde ich interessant.
Findest du nicht, dass es ein wahnsinnig häufiges trope ist, krass gesprochen: Der starke Mann, der die Frau (=Sexobjekt) rettet?
Mag sein und nervt auch irgendwann, v.a. wenn es einfach vorhersehbar ist. Der große Unterschied ist aber: Das macht halt Sinn. Anders rum ist es meist eher nicht der Fall.

DerAnnoSiedler schrieb:
die Frauenquote bei MINT-Studiengänge.
... die immer noch sehr niedrig ist und oben drein überhaupt nichts mit physischen Realitäten zu tun hat.


DerAnnoSiedler schrieb:
Bei Spielen insbesondere kommt der starke Fokus auf die männliche Zielgruppe ja immer noch weil Nintendo 1985 sich entschieden, dass nun Kinder und nicht Erwachsene die Zielgruppe sind. Und weil zu der Zeit noch mal härter getrentere Spieleabteilungen, war das Resultat wahnsinnig aggressives Marketing für Jungen.
Jungen spielen halt auch GTA und nicht Candy Crush. Das ist ja mein ganzer Punkt: Auch, wenn man es Mädchen und Frauen in den Rachen stopfen will, mögen Mädchen und Frauen Call of Duty weniger als Cozy-Games. Und daran ist überhaupt nichts auszusetzen. Es künstlich ändern zu wollen, indem man feminisiert um bessere Kritiken zu bekommen, das nervt dann halt.

DerAnnoSiedler schrieb:
Aber ist das nicht gerade die Endstufe von "Indoktrination" - wenn etwas als "völlig normal" wahrgenommen wird? Ich sehe das ganz klar als das eigentliche Problem - und nicht wenn sich ein Medium dagegen stellt (und ja, möglicherweiße in Teilaspekten auch übers Ziel hinausschießt, wenn auch wohlgemerkt deutlich geringer als lange Status-Quo der ganzen Brauche in die andere Richtung war).
Nein. Wenn sich etwas auf natürlichem Wege entwickelt, ist es keine Indoktrination.


DerAnnoSiedler schrieb:
Gerade die Simpsons sind doch aufgefallen, weil damalige Grenzen überschritten wurden - auf einmal war die Familie doch nicht perfekt. Anders gesagt, die Simpsons haben ganz klar erweitert, was Kunst darf.
Mit dem gewaltigen Unterschied, dass damals weder für die eine noch für die andere Partei Stimmung gemacht wurde. Kunst war witzig, weil unerwartet - die Simpsons haben z.B. Elektro-Autos wie folgt kritisiert:

Würdest du sagen, dass diese Art von Witz noch immer im Jahr 2026 durchgehen würde? "Einer von uns, einer von uns?" Genauso gab es mit Lisa aber auch eine Stimme der Vernunft, die schon damals vegetarisch war usw. - alles war irgendwie ausgeglichen und ohne genannte Indoktrinierung.

DerAnnoSiedler schrieb:
Kein Scherz, hab erst heute Nachmittag wieder in Staffel 7 reingeschaut :p. Sicherlich auch ein Teil der Existenzkrise, dass das Format absolut nichts mehr kontroverses an sich hat, natürlich neben der Tatsache dass es 37 Staffel davon gibt (lol).

Simpsons hatten den Höhepunkt in den 90er, Monty Python sogar in den 70er.
"Careful what you wish for" bzgl. Kontroversem! South Park hat genau diese Art meiner Meinung nach überhaupt nicht gut getan. Das ist ein Beispiel für relativ unpolitischen Holzhammerhumor, wobei ich das halt auch schon lange nicht mehr schaue.


DerAnnoSiedler schrieb:
GTA V kam 2013 und hatte einen komplett anderen Ton als GTA IV von 2008.

Das ist übrigens auch genau der Grund, wieso ich nichts von dem Argument halte: "schauf doch auf die GTA Online Character". Was soll ich denn da sehen? Natürlich die Vollendung der Existenzkrise nach über einem Jahrzehnt ohne die Möglichkeit sich neu zu erfinden. Unabhängig davon dass ich Online-Story aus Gründen auch nie gespielt habe.

GTA VI wird sich ebenso wie zuvor GTA V neu erfinden müssen - und das ist erstmal nichts schlechtes. Wie gut das am Ende funktioniert, wird man sicherlich zeitnah sehen...
GTA Online nie gespielt, keine Ahnung von ... war aber extrem erfolgreich, oder nicht?

Für ein Neu-Erfinden bin ich auch, nur - wie? Da fließt ein absolut wahnwitziges Budget rein. Man darf da nicht erwarten, dass die jetzt komplett kreativ freidrehen. Bei solchen Summen darf man davon ausgehen, dass Take Two schön eruiert hat, was safe ist, was gerade Zeitgeist ist und wo sich die Kuh gut melken lässt. Sorry, wenn ich deine Illusion zerstören muss.
 
schallundrauch schrieb:
Nein. Wenn sich etwas auf natürlichem Wege entwickelt, ist es keine Indoktrination.
Was soll denn "natürlich Wege" heißen?

Ist es natürlich, wenn z.B. eine Nintendo-Geschäftsführung beschließt entsprechende Werbung (Gehirnwäsche) zu schalten?

Was ist weniger natürlich daran, wenn wegen mir ein Sony beschließt: Frauen sind doch die Hälfte der Bevölkerung; der Markt ist soweit erschöpft - vermarkten wir in diese Richtung?

schallundrauch schrieb:
Jungen spielen halt auch GTA und nicht Candy Crush. Das ist ja mein ganzer Punkt: Auch, wenn man es Mädchen und Frauen in den Rachen stopfen will, mögen Mädchen und Frauen Call of Duty weniger als Cozy-Games.
Ja, von was reden wir den z.B. bei den Sony-Spielen?
Lustigerweise doch gerade der Mix aus beiden, sowohl Action-Gameplay als auch Cozy Story mit starken Characterfokus.

Übrigens auch der ganze RPG Bereich, dir ist klar Wizards of the Coast gibt mitlerweile offiziell für DnD einen Frauenanteil von 40% an - und das insbesondere wegen jungen Spielern. Was ja auch Sinn macht, hast da ja auch den starken Characterfokus. Nen Sims wird ja auch von Frauen gespielt, wieso sollte Rollenspiel dann auf einmal nichts sein, nur weil ein Drache herbeifliegt?
Das Bild vom "Männerklub" ist halt einfach veraltet, Videospiele passen sich ein Stück einfach der Realität an.

schallundrauch schrieb:
die Simpsons haben z.B. Elektro-Autos wie folgt kritisiert: Würdest du sagen, dass diese Art von Witz noch immer im Jahr 2026 durchgehen würde? "Einer von uns, einer von uns?"
Wait, wir sind uns aber einig dass die höhere Ebene des Jokes ist, dass eben doch nicht Elektro-Autos kritisiert werden. Der Joke ist "gesponsort durch die Ölraffinereien der USA".
Die Simpsons machen sich hier also eigentlich lustig über die - nennen wir es so - Indoktrination der Öl-Konzerne, die die öffentliche Meinung zu alternativen Antrieben beeinflussen wollen um ihr Geschäft zu schüzten.

Die schießen in der Folge ganz eindeutig in die eine Richtung, ich sag nur: Später fahren sie noch den "Enron's ride of broken dreams" :evillol: .
Einfach nur genial.

Heute würde sicherlich kein Unternehmen mehr auf die Idee kommen (auch nicht ironisch), "schwul" als Schimpfwort zu verwenden. Und das ist auch gut, dass sich die Gesellschaft sich entsprechend weiter entwickelt hat.

Müsstest also den Witz geringfügig anpassen, z.B. "schwul" durch "woke" ersetzen - was in der Verwendung wahrscheinlich sogar ganz gut passen würde.
Genau wie dem Enron Joke; den würdest du heute auch nicht mehr machen. Statdeseen halt wegen mir FTX. Ist einfach zwangsläufig so, wenn man Witze über das Zeitgeschehen macht...

schallundrauch schrieb:
"Careful what you wish for" bzgl. Kontroversem! South Park hat genau diese Art meiner Meinung nach überhaupt nicht gut getan. Das ist ein Beispiel für relativ unpolitischen Holzhammerhumor, wobei ich das halt auch schon lange nicht mehr schaue.
Southpark hat letzte Staffel Donald Trump mit Saddam Hussein gleichgestellt, im Bed mit sowohl Satan als auch Vance gezeigt und quasi jede Folge betont, was für ein kleines Geschlechtsorgan er hat.
Ich sag jetzt nicht, dass das der beste Humor aller zeiten ist, aber sicherlich nicht unpolitisch und sicherlich kein Beispiel, dass man heute "nichts mehr darf" :).
 
Zuletzt bearbeitet:
DerAnnoSiedler schrieb:
Und wechselst doch irgendwann lieber zurück auf die wesentlich mobilere Kampfaxt.
Was ich sagen will, das ist mega lustig. Und noch viel mehr. Die Waffe, die du ausrüstest, das sind nicht irgendwelche Zahlen.

Was soll daran jetzt besser sein, ein paar verschiedene Waffen statt vieler verschiedener Charaktere zu haben, die sich alle unterschiedlich spielen ? Und von denen Du auch noch vier gleichzeitig spielst, und sich die Kombinationen auch unterschiedlich spielen ?

DerAnnoSiedler schrieb:
Ein echtes Gameplay-Feature aus diesem System macht dann erst z.B. das Spiel Peak (2025). Das ist nen lustiges Climbing-Game, das den Namen verdient.

Das ist kein (A)RPG, noch nicht mal ein Storygame. Und dann auch noch so ein Strafarbeitsspiel vom Typ "ein Fehler und alles von vorne". Die habe ich zu C64-Zeiten gehackt statt gespielt. Null Interesse.

DerAnnoSiedler schrieb:
Nen Genshin-Like ist ein Genshin-Like; das ist sein eigenes Genre.

Nö, das ist ein ARPG mit ein paar Zusatzfeatures, die der Vollpreismarkt nicht anbieten kann/will. Pech gehabt, dann gibt es kein Geld von mir. Und vielleicht auch nicht von einem Teil der zig Millionen anderen Gacha-Spieler.

Soll Half-Life 2 jetzt auch ein "eigenes Genre" seit, statt ein Schlauchlevelshooter mit Physikpuzzles, als Ausrede dafür, dass das ganze neumodische Zeugs schlechter ist ?
 
JMP $FCE2 schrieb:
Was soll daran jetzt besser sein, ein paar verschiedene Waffen statt vieler verschiedener Charaktere zu haben, die sich alle unterschiedlich spielen ? Und von denen Du auch noch vier gleichzeitig spielst, und sich die Kombinationen auch unterschiedlich spielen ?
Ist doch klar für ein Rollenspiel sollte man natürlich seien Character auch wenigstens in Aspekten in die eine oder völlig andere Richtung lenken können anstatt nur aus vorgefertigten Character wählen zu dürfen.

Im Gatcha hast du ja das Character-Swapping über 1 Character mit verschiedenen Modi eigentlich auch nur aus dem praktischen Grund, dass man mehr Character verkaufen kann ;). Die fehlende Bindung zu seinem Chracter wird dabei halt in Kauf genommen, aber ist halt so.

Und eigentlich ging es mir dabei gar nicht um Abwechslung, sondern um die Aussage "schon hast Du deine Soulslike-Bosskämpfe.". Altes Missverständniss, dass Souls einfach bedeutete Spiele nur schwer zu machen.

Mir ging es um das Erlebnis!

Die echten Konsequenzen, die die Wahl der Waffe hat, die einem dazu zwingen völlig anderes an den Kampf heranzugehen. Und ja, es ist ein echter Kampf.

Im Kontrast, wenn du Genshin deinen Kampf beginnst, hast du dein Team bereits ausgewählt und weißt auch wie du das zu spielen hast. Die Durchführung ist sicherlich keine Herausforderung, spätestens dank Healing / Wiederbeleb-Items der Erfolg absolut sicher.

Und ja, mir ist klar dass das bei diesem Spiel kein Bug sondern ein Feature ist.

JMP $FCE2 schrieb:
[Peak] Das ist kein (A)RPG, noch nicht mal ein Storygame.
Hab ich auch nicht behauptet. Das war ein Beispiel für ein Spiel mit Fokus auf Movement-Gamemechaniken. Genau wie ich es schrieb: "Das ist nen lustiges Climbing-Game, das den Namen verdient.". Also nur dass man mal sieht wie eine richtige Gamemechanik aussieht.

i.d.R. machen Spiele natürlich nicht alles sondern fokusieren sich in eine Richtung.
Die meisten (A)RPG oder Story Spiele haben i.d.R. sehr einfache Fortbewegung, Genshin eingeschlossen, sprich du "hällst hat w gedrückt bis du am Ziel angekommen bist, sprintest ein bisschen um schneller zu sein und teleportierst dich viel".

Ist ja auch erst mal kein Problem.

JMP $FCE2 schrieb:
Nö, das ist ein ARPG mit ein paar Zusatzfeatures, die der Vollpreismarkt nicht anbieten kann/will. Pech gehabt, dann gibt es kein Geld von mir. Und vielleicht auch nicht von einem Teil der zig Millionen anderen Gacha-Spieler.
Hast du nicht gerade selber bestätigt, wieso die Abgrenzung sehr viel Sinn ergibt?

Keines der Features von denen du sprichst ist ein Problem zu implementieren, die meisten Features wie kein Item-Limit, Instant-Respawn, allgemein sehr einfaches Gameplay, ... sogar trivial, andere wie Glider / Wall Climing oder Character-Swapping zu implementieren.
Insbesondere Ubisoft oder EA hauen dir alles nach Formel in ein Spiel, wo die von ausgehen dass bei Spielern gut ankommt. Meine große Kritik an modernen AAA!

Es scheint also klar am "wollen" zu liegen - und das weil die Spiele ganz klar für eine andere Zielgruppe konzepiert werden. Signifikante Anzahl Genshin Spieler wird nicht mal mehr einen PC haben. Oder allein die Spielzeiten, wofür die Spiele designed sind.

Was rechtfertigt mehr ein Gerne zu definieren als unterschiediches Publikum?
Machst ja sogar du explizit mit dem Begriff "Gacha-Spieler" ;).
Mir gefällt halt nur der Begriff "Genshin-Like" für Sub-Genre aus Gacha, das wie Genshin aussieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
DerAnnoSiedler schrieb:
Was soll denn "natürlich Wege" heißen?

Ist es natürlich, wenn z.B. eine Nintendo-Geschäftsführung beschließt entsprechende Werbung (Gehirnwäsche) zu schalten?

Was ist weniger natürlich daran, wenn wegen mir ein Sony beschließt: Frauen sind doch die Hälfte der Bevölkerung; der Markt ist soweit erschöpft - vermarkten wir in diese Richtung?
Ohne Beeinflussung durch einzelne Akteure. Keine Ahnung, was Nintendo gemacht hat - bitte um Erläuterung.
Und genau das Gaming-Marketing in Richtung Feminisierung ist doch das, was ich kritisiere. Nicht, dass man Produkte entwickelt, die den Bedürfnissen von Frauen entsprechen, sondern das "Gendermainstreaming": Frauen müssen den rachsüchtigen und gewalttätigen Kratos nicht fühlen können. Männer müssen keine Cozy-Games spielen, wenn Ihnen nicht danach ist.


DerAnnoSiedler schrieb:
Ja, von was reden wir den z.B. bei den Sony-Spielen?
Lustigerweise doch gerade der Mix aus beiden, sowohl Action-Gameplay als auch Cozy Story mit starken Characterfokus.
Beispiel für ein solches Spiel?

DerAnnoSiedler schrieb:
Übrigens auch der ganze RPG Bereich, dir ist klar Wizards of the Coast gibt mitlerweile offiziell für DnD einen Frauenanteil von 40% an - und das insbesondere wegen jungen Spielern. Was ja auch Sinn macht, hast da ja auch den starken Characterfokus.
Zu D&D-Spielen hab ich meine ganz eigene Theorie, wie auch zu allem Manga-/Anime-Kram, das würde hier jetzt allerdings den Rahmen sprengen.


DerAnnoSiedler schrieb:
Nen Sims wird ja auch von Frauen gespielt, wieso sollte Rollenspiel dann auf einmal nichts sein, nur weil ein Drache herbeifliegt?
Nen Sims wird "auch" von Frauen gespielt? "Auch"?
Drachen = Männlich? Kommt halt drauf an, ne. Also meine Frau liest ja sehr gerne Yarros.

DerAnnoSiedler schrieb:
Das Bild vom "Männerklub" ist halt einfach veraltet, Videospiele passen sich ein Stück einfach der Realität an.
Die Realität widerspricht dir da. Die Feminisierung führt nicht zu mehr, sondern zu weniger verkauften Spielen. Go woke go broke. Man kann sich hier streiten, ob das daran liegt, dass es Leuten an sich sauer aufstößt oder es an den Entwicklern liegt, die mehr wert darauf legen, möglichst viele DEI-Knöpfe zu drücken statt ein gutes Spiel zu entwickeln. Hier ein Video dazu, das zu Unterhaltungszwecken etwas in die polemische und humoristische Richtung geht, den Kern der Sache aber ganz gut trifft:

DerAnnoSiedler schrieb:
Wait, wir sind uns aber einig dass die höhere Ebene des Jokes ist, dass eben doch nicht Elektro-Autos kritisiert werden. Der Joke ist "gesponsort durch die Ölraffinereien der USA".
Die Simpsons machen sich hier also eigentlich lustig über die - nennen wir es so - Indoktrination der Öl-Konzerne, die die öffentliche Meinung zu alternativen Antrieben beeinflussen wollen um ihr Geschäft zu schüzten.
Stimmt, das auch. Hängen bleibt dennoch, dass Elektroautos für Weichlinge sind. Es wäre nicht lustig, wenn nicht etwas Wahres dran wäre. Und wie gesagt: Heute wären solche Witze nicht mehr möglich, alleine schon, weil Minderheiten nicht als Pointe benutzt werden dürfen.

DerAnnoSiedler schrieb:
Heute würde sicherlich kein Unternehmen mehr auf die Idee kommen (auch nicht ironisch), "schwul" als Schimpfwort zu verwenden. Und das ist auch gut, dass sich die Gesellschaft sich entsprechend weiter entwickelt hat.
Genau das. War es ein Schimpfwort bei den Simpsons? Du schreibst, dass du die Szene "genial" findest und hier schreibst du, dass du es gut findest, dass sich die Gesellschaft weiterentwickelt hat. Was denn nun?

DerAnnoSiedler schrieb:
Müsstest also den Witz geringfügig anpassen, z.B. "schwul" durch "woke" ersetzen - was in der Verwendung wahrscheinlich sogar ganz gut passen würde.
Und dann? Würde sich kaum was ändern daran und die Simpsons würden als "RÄÄÄÄCHTS" und "Maga" und rückständig und... bezeichnet werden. Aber ja, der Humor wäre damit erfolgreich gekillt, nur damit sich ein paar heterosexuelle Bundhaar-Personen nicht durch diesen Schwulenwitz beleidigt fühlen müssen.

DerAnnoSiedler schrieb:
Genau wie dem Enron Joke; den würdest du heute auch nicht mehr machen. Statdeseen halt wegen mir FTX. Ist einfach zwangsläufig so, wenn man Witze über das Zeitgeschehen macht...
Was fürn Joke? Was für FTX?

DerAnnoSiedler schrieb:
Southpark hat letzte Staffel Donald Trump mit Saddam Hussein gleichgestellt, im Bed mit sowohl Satan als auch Vance gezeigt und quasi jede Folge betont, was für ein kleines Geschlechtsorgan er hat.
Ich sag jetzt nicht, dass das der beste Humor aller zeiten ist, aber sicherlich nicht unpolitisch und sicherlich kein Beispiel, dass man heute "nichts mehr darf" :).
... ja, schon. Und das war jetzt lustig? Dass Trump blöd ist? Wow, richtig kreativ, richtig unvorhersehbar. Als nächstes bringen sie, dass Putin auch böse ist und der Ukrainekrieg schlecht. Das fänd ich mal richtig mutig und kreativ! So aneckend! Was darf Satire?
 
schallundrauch schrieb:
Ohne Beeinflussung durch einzelne Akteure. Keine Ahnung, was Nintendo gemacht hat - bitte um Erläuterung.
z.B. ganz nett aufbereitet:

schallundrauch schrieb:
Beispiel für ein solches Spiel?
Eigentlich jeder Sony-Singleplayer?
schallundrauch schrieb:
Aus offensichtlichen Gründen habe ich mal den Gemini zu diesem 23 Minuten Video vorgeschickt. Von der Zusammenfassung her - und Gemini konnte mir darüber hinaus auch keine verwertbaren Argumente finden. Solltest du auf irgendetwas konkretes hinaus wollen, bitte kurz beschreiben oder TS. Also was ich soweit gefunden habe, doch wieder die gleichen Fehlschlüsse wie wir sie hier schon hatten:

* Beginnt mit fehlender Kreativität, Live-Service, unfertige Releases und Microtransaktionen.
Alles valide Punkte, die selbstverständlich aber reine Business-Entscheidungen des Management sind. Und das ist ja die Ironie, das Management ist letztendlich überall stark männlich
  • Und dann sind auf einmal Frauen schuld, weil....
  • Und abschließend wird ein bisschen Cherry-Picking betrieben. Wird "Bioshock" und "Fallout" ernsthaft als "unpolitisch" bezeichnet? Ernsthaft?
Einzelne Verkaufszahlen werden herausgepickt wie "Ready Or Not", natürlich aber nicht z.B. ein Hades. "TLOU sold terrible" ist übrigens eine reine Falschaussage.

schallundrauch schrieb:
Genau das. War es ein Schimpfwort bei den Simpsons?
Ja? Was denn sonst?
schallundrauch schrieb:
Und dann? Würde sich kaum was ändern daran und die Simpsons würden als "RÄÄÄÄCHTS" und "Maga" und rückständig und... bezeichnet werden. Aber ja, der Humor wäre damit erfolgreich gekillt,
Ich muss sagen, hier muss ich die tatsächlich sogar Recht geben. Das Problem hier ist natürlich aber die viel zu starke Spaltung der Gesellschaft, die natürlich in dem Fall von rechts durch Begriffe wie "woke" bewusst voran getrieben wird. "woke" ist also nicht einfach das neue "schwul", sondern politischer Kampfbegriff - der wohl wirklich nicht gut mit Humor zusammenspielt. Das hätte ich gleich beachten sollen.
schallundrauch schrieb:
Was fürn Joke? Was für FTX?
Na FTX war der Crypto-Scam. Enron war ein Energy-Konzern Scam, die halt Bilanzen gefälscht hatten - und dann wars das halt ziemlich schnell auch wieder mit dem Reichtum. Simpsons haben das daraus gemacht:


schallundrauch schrieb:
... ja, schon. Und das war jetzt lustig?
Hab ich doch geschreiben. Es ist definitiv politisch - und politisch war Southpark übrigens schon immer. Es wird ja bewusst auf Saddam Hussein aus Staffel 4 zurückverwiesen. Wo du im Vergleich auch ganz klar sagen musst, damals war Southpark zahmer.

Und wie gesagt: Heute wären solche Witze nicht mehr möglich, alleine schon, weil Minderheiten nicht als Pointe benutzt werden dürfen.
Natürlich sollte Satire bestenfalls nach oben schießen und nicht nach unten treten.
 
Zuletzt bearbeitet:
schallundrauch schrieb:
Äh, einfach mal die beiden Sätze hintereinander lesen. Du findest die Kritik an Inklusionsprogrammen nicht gerechtfertigt, obwohl du im Satz davor noch schreibst, dass es dir völlig egal ist, woher die Menschen sind und dass du dir darüber "im Alltag" keine Gedanken machst.
Nimms mir nicht übel, aber ich tu mir da echt schwer damit, dass ich mich nicht irgendwie veräppelt vorkomme.
Es ist mir zu einfach, "nur" das Inklusionsprogramm als Ursache allen Übels auszumachen. Realistischer ist ein komplexeres Zusammenspiel unterschiedlicher Dinge, die wir nichtmal wissen können weil die Infos nie nach Außen gelangen. Dass das Spiel so suboptimal ankommt, könnte z.B. auch wegen einer besonders starren Vorgabe von Sony gewesen sein, die jegliche Experimente untersagte und das Spiel streng nach "Schema F" entwickelt werden musste. Wäre nicht ungewöhnlich nach der ganzen Live-Service-Schlappe, die Sony in den letzten Jahren hinlegte...

In mein, Inklusionsprogramme gibt es nicht erst seit gestern - die werden halt nur seit Kurzem "woke" genannt. Umgekehrt gabs in der Vergangenheit schon öfters Geschichten, bei denen hinterher herausgekommen ist, dass so manche grenzdebile Entscheidung von der Führungsebene kam, oder ganz pauschal das Entwicklerteam einfach überfordert war.

EDIT: Und ich hab mich ja schon davor so ähnlich geäußert, hier nochmal die relevante Stelle:
Wie stellen sich Leute das bitte vor? Dass ein superduper Top-Angestellter nicht dem Projekt zugewiesen wird, weil er nicht "divers" genug ist? Und seinen Posten stattdessen jemand bekommt, der möglichst viele Checklisten zum Thema "divers" ankreuzt, auch wenn dieser in seiner Arbeit eine totale Niete ist? Spoiler: Sowohl bei "Normalos" als auch bei "Diversen" (wie immer man das jetzt definieren mag) laufen sowohl genügend Flachpfeiffen als auch genügend Profis herum. Da brauchts kein Diversitätsprogramm um ein Produkt gegen die Wand fahren zu können. Andersherum gibt es mehr als genug Beispiele von Entwicklerstudios mit Förderung Diverser Mitarbeiter, die auch gute u. erfolgreiche Produkte abliefern.

Wars jetzt besser verständlich?

EDIT: Und warum ich deswegen ein Fass aufmache, zeigt ganz schön der Beitrag von banditone. Ich hab SOWAS von keinen Bock mehr dass die Themen oberflächlich bleiben und sich im Kreis drehen, nur damit sich Leute damit gegenseitig aufbauschen können... Nur durch sowas sind halt derartige Vorwürfe, wie banditone sie äußert, überhaupt möglich, nur durch sowas wird sich überhaupt getraut sich so zu äußern wie banditone es tut. Eigentlich waren wir schon mal weiter...

Fraglich, ob ohne woke Agenda einige Filme / Spiele besser gelaufen wären (Arielle, Avowed, usw.)
Speziell zu Arielle ist es ganz einfach: Leute wollen keine Realverfilmungen ihrer Lieblings-Zeichentrickserien aus ihrer Kindheit sehen, die schlechter ist als ebenjene. Im Internet hast du auch nur das eine Bild gesehen, die die Hauptdarstellerin unvorteilhaft zeigt, dabei passt sie optisch super rein im Film...

Avowed hab ich nicht gesehen, dazu kann ich nichts sagen.

Umgekehrt: Wie erklärst du dir den Erfolg von Black Panther? Ein Film, in dem fast hauptsächlich Schwarze Hauptdarsteller spielen?

und ich würde da auch keine Statistik glauben, die ich nicht selbst gefälscht habe. Wenn du jetzt schreibst, dass z.B. Asmongold ein Chud ist (, also jemand, der woken Kram nicht mag) - müsste man ja behaupten, dass >4 Mio. Abonennten das ähnlich sehen. Wäre zumindest ein Anhaltspunkt dafür, dass es nicht ganz so wenige Leute gibt, die der Meinung sind, dass ein von außen aufoktroyierten Brainwash nicht auch noch in ihr Lieblingshobby gespült werden muss.
Ist jetzt leicht fies von mir, aber Andrew Tate hatte zu seiner Hochphase auch ~4 Mio. Follower...

GTA VI wird so oder so ein Riesenerfolg - unabhängig davon, ob woke oder sonst wie gut/schlecht. Die Fanbase ist durch die Vorgänger viel zu groß, damit das scheitert. GTA V war ja nicht gerade sehr woke. Derber Humor ohne rücksicht auf Verluste. Gegenfrage: Was wäre schlecht daran, wenn diese Art in GTA VI weitergeführt worden wäre?
... Hä? Hab ich in der Richtung überhaupt was gesagt? Geschweigedenn GTA kritisiert? Den Schwenk verstehe ich grade nicht...

"Rechts-Sprech"? Was soll das denn sein und warum soll das negativ sein?
[...]
Du scheinst wirklich vor irgendwas Angst zu haben, oder?
Das wäre hier wahrscheinlich der falsche Platz zum Diskutieren dafür, deswegen nur ganz kurz angerissen: Ganz ehrlich, wenn man den weltweiten Aufstieg der Populisten betrachtet, wie er funktioniert und wie wenig Widerstand es dagegen gibt: Ja...

War dann wohl ungenau formuliert von mir. Ich meinte natürlich: Was ist das Problem an seinem Video dazu? Die Person wäre auch relevant, wenn er z.B. in der Vergangenheit falsche Informationen zu Spielen gegeben hätte. Aber dazu habe ich nichts finden können in deinem Beitrag.
Ich hab mich bereits ausführlich dazu geäußert. Speziell in deinem Video bringt er z.B. auch wieder ungefragt rein, dass alle Bösewichte "natürlich" nur Hellhäutige seien... Ich würd mich ja fragen wie das Gehirn von dem Kerl verkabelt ist, dass er beim Schauen eines Films mehr über die Hautfarbe von jemandem denken muss als über den eigentlichen Film... Und warum er daraus implizit eine Botschaft daraus macht, als wäre das rassistisch, weil da jemand (angeblich) wegen einer bestimmten Hautfarbe gecastet wurde...
 
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Reaktionen: DerAnnoSiedler und ChaosDukemon
das ist aber ein starker Rabatt so kurz nach Release
könnte man als Ladenhüter interpretieren

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war bei spiderman 2 auch so. dort haben die es aber noch in bundles mit konsolen reingepackt um die verkaufszahlen zu pushen.

die art spiel mit dem budget auf nur einer plattform ist schwer erfolgreich zu bekommen.

interessant ist die diskrepanz von disc und store version beim preis. sollte allen digital befürwortern zu denken geben....

saros war auch ein flop. der ganze exklusiv kram floppt bei playstation in den letzten jahren am laufenden band.
 
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