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News Wie gut ist Marvel's Wolverine?: Schlitz-Mann ist nicht der Hit

DerAnnoSiedler schrieb:
Und das ist doch interessant, nüchtern betrachtet: In dem einen Fall hast du wenigstens Action, richtig gute Grafik, - anscheinend - brauchbare Story und Abwechslung.

Statt des Wolverine-Spiels kann ich auch einfach einen Film auf Bluray kaufen. Der kostet nur 18€, hat kein durch hässliche Wegmarkierungen verunstaltetes Bild, und ich muss keinen Finger krumm machen, damit der Film durchläuft.

DerAnnoSiedler schrieb:
Trashmob-Farming ist einfach sinnloses Button-Mashing.

Kann man machen, dauert aber selbst bei Trashmobs viel zu lange. Man merkt, dass Du bestenfalls den Anfang gespielt, und keinen blassen Schimmer von dem Kampfsystem hast. Die Feinheiten werden erst durch spätere Aufrüstungen sinnvoll nutzbar.

Gothic 3 war Buttonmashing.

DerAnnoSiedler schrieb:
Über die Mechaniken wurde im Internet bereits genug geschrieben.

Das Internet ist voll von nachgeplapperten Allgemeinposten. Auf einzelne Spiele geht seltsamerweise nie jemand ein. Oder zitiert 6 Jahre alte "Tests", die teilweise aus der Glaskugel stammen, weil es noch keine Langzeiterfahrungen gab.

Selbst die, die tatsächlich Ahnung von den Spielen haben, clickbaiten regelmäßig mit "pay2win", und verbreiten damit letztendlich Fehlinformationen, weil das höchstens für Endgame-Tryhards und zwanghafte Completionists zutrifft.

Dass das Storygame gar nicht davon betroffen ist, spricht aber nie jemand klar aus, und damit verleitet solcher Clickbait vielleicht zu völlig unnötigen Geldausgaben.
 
JMP $FCE2 schrieb:
Das Internet ist voll von nachgeplapperten Allgemeinposten. Auf einzelne Spiele geht seltsamerweise nie jemand ein.
Keine wirklich schlechte Idee. Darfst mich überzeugen, deine Top 3 Erlebnisse aus Mondstadt (natürlich abseits der Story).
 
Manegarm schrieb:
Ja und wenn man gestorben ist, erstmal 5 Minuten Ladezeit. Man was wurden wir gepeinigt als Spieler, da war man noch deutlich abgehärteter

Ich war damals nicht geduldiger als heute. Der Bug mit den Raidboss-Wildschweinen war wohl schon rausgepatcht, als ich angefangen habe, und Gothic 3 ist mit der richtigen Ausrüstung m.E. sehr schnell sehr leicht geworden. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber ich meine, man konnte auch vor jedem Gegner weglaufen, und sich jederzeit Heiltränke einschütten.

Außerdem habe ich vergleichsweise wenig gekämpft:

Ich habe mich in allen Städten bei beiden Fraktionen eingeschleimt, aber nie den Endkampf für eine Fraktion gezündet, um hinterher mit minimalem Aufwand von einem Speicherstand aus beide Enden erreichen zu können. Das Resultat war ein dritter Lösungsweg ohne Endkämpfe. Und für die anderen beiden war ich hinterher zu faul. Der Speicherstand liegt immer noch ungenutzt auf irgendeiner alten Festplatte herum.

DerAnnoSiedler schrieb:
Darfst mich überzeugen

Wie kommst Du darauf, dass ich dich überzeugen will ?

Widersprich mir einfach nicht mit frei erfundenen Falschbehauptungen und nachgeplapperten Allgemeinposten, wenn Du keine Ahnung von dem Spiel hast.
 
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@JMP $FCE2
Das ist doch genau der Punkt - und es passt tatsächlich sogar zum Thema. DAS Problem heutiger Spiele!
Es passiert einfach nichts mehr, was wert ist sich daran zu erinnern!

Gothic 3 hat andere Qualitäten als Combat, vor allem ist das ein richtiges RPG.

Genshin hast ja auch nicht einmal einen Branching Skill-Tree. Egal was du machst, deine Xiangling wird sich nicht anders spielen als meine. Je nachdem wie viel Resourcen man reingesteckt hat, natürlich höhere Zahlen produzieren. Selbst Artifakte und Waffen ändern das Gameplay höchstens unbedeutend. Aus dem Character-Roster kommt schon Abwechslung - aber genau hier setzt natürlich die Monetarisierung an.

In jedem Fall wird aus dem "wie will ich mein Spiel spielen, was will ich dass mein Character für ein Typ ist" ein mathematisches Optimierungsproblem, welches längst von der Community gelöst wurde. Die eigentliche Mathematik mag dabei sogar noch interessant sein, die zeitraubende Umsetzung davon sicherlich nicht für mich.
Hast insofern Recht, mein "Button Mashing" von gestern war zu kurz gegriffen. Auch nichts gegen nen "Button Mashing", ist ja wenigstens entspannt. Hier haben wir das schlechteste aus beiden welten, immer wieder Checklisten mit Optimal-Zügen für maximalen Output abarbeiten, wird nicht interssanter und trotzdem muss man dabei sein...

Die Freiheiten aber, die einem ein z.B. Gothic 3 gelassen hat, vermisst man.

Schon allein jeden NPC killen, wenigstens bestehlen. Und ja: Dazu gehört auch, dass man sich durch die Welt "kämpft" - muss ja nicht schwer sein - aber dass man wenigstens etwas "tun" muss um bestimmte Gegenden zu erreichen vs. dass einem spätestens nach genügend Tages-Quests von der Stange ein AR Level sagt: Gut, jetzt darfst du hier weiterspielen.

Was wir heute bekommen - und das ist tatsächlich egal ob AAA oder Gacha - sind ein Checklistendesign. Gigantische offene Welten, überseht mit "Geheimnissen" zum abchecken.
Im besten Fall eine glorifizierte Ostereiersuche auf deinen Quest die %-completness Zahl hochzutreiben.
Gothic 3 konntest du noch einzigartige Waffen, Scrolls usw. die aber wirklich etwas bedeutet haben. Ohne jetzt Gothic 3 über alles glorifizieren, das Spiel hat genauso Copy-Paste Content und generische Quests. Aber was zählt ist, darin kannst halt trotzdem besondere Momente finden, die etwas wert sind. Hast ja hier auch etwas zu erzählen!

Spiele haben das mit wenigen Ausnahmen verlernt. Bzw. dem Spieler wird einfach nichts mehr zugetraut.

Und jetzt ist der Unterschied, wie diese Lücke gefüllt wird.
Ein Wolferine versucht die Leere zu füllen mit immer spektakuläreren Aktion, immer hochwertigeren Cutszenes und eine cinematischen Sequenz übertrifft die anderen an Spezialeffekten und Bum Bum.
Der Gatcha-Markt setzt auf den Endorphine-Ausstoß, den wir haben wenn wir immer weiter steigende Zahlen sehen.

Und ich möchte klarstellen: Beides funktioniert sehr gut und wurde von der Industrie zur Perfektion getrieben!

Und doch fehlt den Spielen einfach etwas.
Ergänzung ()

JMP $FCE2 schrieb:
Selbst die, die tatsächlich Ahnung von den Spielen haben, clickbaiten regelmäßig mit "pay2win", und verbreiten damit letztendlich Fehlinformationen, weil das höchstens für Endgame-Tryhards und zwanghafte Completionists zutrifft.
Ja, zwanghaft trifft es gut und ist ein echtes Problem, das schon sehr große Ähnlichkeiten zur Glücksspielsucht aufweist. Kann man so viel Spaß mit den Spielen haben wie man will, das kann man schon thematisieren.
 
schallundrauch schrieb:
@Astorek86 was ist denn gegen Asmongold einzuwenden? Und v.a. was hat das mit seinen Argumenten zu tun, selbst, wenn er vor Jahren mal in irgend einem anderen Zusammenhang irgend etwas geäußert hat, was dir nicht gefallen hat?

Er betreibt Kulturkampf. Er bringt Sätze raus wie, dass er es "weird" findet wenn man als Mann eine Frau in einem Spiel spielt. Für ihn war Metroid "done" nachdem er am Ende erfahren hat, dass der Held im Spiel eine Frau ist. Und schlussfolgert daraus "einfach mal so", dass dasselbe mit dem Master Chief passieren kann - er sagt das voller Ernst, voller Überzeugung, nicht die geringste Ironie oder ein Schmunzeln erkennbar um zu zeigen, wie bizarr dieses Denken ist. Er lässt das im Raum stehen, als ob das sein kompletter Ernst wäre.

Für sich genommen wär das eigentlich nichtmal schlimm. Ziemlich dämliche Aussage natürlich und die Vergleichbarkeit ist gleich Null, und Asmongold traue ich auch zu dass er weiß wie dämlich das ist. Aber er tätigt solche Aussagen ständig. Das Problem ist seine Verantwortung, die er als großer Streamer mit ~3 Mio. Followern (alleine auf Twitch) hat: Meist noch junge Zuschauer und/oder mit wenig Lebenserfahrung, die beim "Nebenbei-Konsumieren" garkein Interesse haben solche Aussagen zu hinterfragen und einzuordnen, sondern direkt zu übernehmen (ist ja offenkundig okay sowas zu sagen, wenn es jemand offen im Internet tut, den man gut leiden kann). Der Fluch der sog. Parasozialen Beziehung und der Tatsache, dass wir Aussagen weniger hinterfragen, wenn sie von jemandem kommen, den man (vermeintlich) kennt und gern hat. So funktioniert unser Gehirn nunmal, weshalb man sich sowas auch explizit bewusst machen muss, um das zu verstehen und zu begreifen. Und Twitch & Co. bauen auf diesen Effekt als Einnahmequelle.

Genügend Leute wissen davon aber nichts oder es ist ihnen egal... Und dann hast du als Content-Creator, über Zeit und mit konstant ähnlichen Aussagen - fast schon aus Versehen - irgendwann einen Teil aus deiner Community geschaffen, die diese Ideen weiterträgt, verteidigt und zur Not auch angreift. Indem man z.B. auf Grundlage der weitergegebenen Ideen Morddrohnungen an die Kanäle verschickt, die eine andere Sichtweise auf das Thema haben. Und wenn du eine sehr große Community hast, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass sich darunter mehr Leute befinden, die diese Ideen weitertragen...

Ohne Youtube, ohne Twitch und ohne weitere Social Media-Kanäle hätte Asmongold nie diese Verantwortung gehabt, die er jetzt hat. Er sieht sich vermutlich auch jetzt noch als jemand, der einfach nur ein bisschen rumblödelt während es ihm egal ist, dass er Leute aus seiner Community herangezüchtet hat, die u.a. die Videospielindustrie mit Hass angreifen. Ob Asmongold sich dessen bewusst ist oder nicht, oder ob es ihm egal ist, kann ich nicht einschätzen... Aber Asmongold weiß ganz sicher: Würde er sich für seine Aussagen entschuldigen, Verantwortung übernehmen und seinen Content umstellen, würde er einen Großteil seiner Zuschauer verlieren. Und damit einen Großteil der Einnahmequelle, die es ihm überhaupt ermöglicht, ziemlich komfortabel und ohne Geldsorgen zu leben mit einer Vollzeitstelle als Streamer...

Eigentlich ist das Problem nicht mal zwingend Asmongold, sondern die ganzen Social Media-Unternehmen, die es Leuten wie Asmongold überhaupt ermöglichen, so im Rampenlicht zu stehen während gemäßigte, konstruktive und erklärende Inhalte vom Algorithmus abgestraft werden. Emotionen bringen Klicks, und die Unternehmen greifen nur in besonders schweren Fällen (z.B. in der Sache, als Asmongold in einer Aussage die Palästinenser in Gaza pauschal entmenschlichte) auf Sanktionen zurück. Und man darf sich bitte nichts vormachen, er weiß ganz genau wann er was sagen muss, um seine Zuschauer-Quote möglichst hochzuhalten. In seltenen Momenten hat er auch mal zugegeben, dass er einfach nur deswegen bestimmte Grüppchen provoziert, weil ihm langweilig ist und er schauen will, wie er Content daraus schlagen kann...

Konnt ichs einigermaßen rüberbringen? Mir ist wichtig das Problem mit Asmongold aufzuschlüsseln, und nicht bloß einzelne Aussagen herauszupicken... Wär Asmongold irgendein Dude im Internet, wären seine Aussagen völlig egal, die würden irgendwo in den Weiten des Internets verpuffen. Seine Reichweite ist das Problem, und die daraus entstehende Verantwortung ggü. den Zuschauern. Er ist das, was in bestimmten Kreisen als "Pipeline nach Rechts" bezeichnet wird...

Ich mein, gibt genügend Leute die das Pipeline-Problem ausblenden. Bin auch auf Youtube sogar über potentiell sachliche Videos gestolpert, die einzelne Aussagen von ihm beleuchten und einordnen, ihn sogar in die Kategorie "Kritisches Denken" einsortieren - aber dabei das Pipeline-Problem komplett ignorieren. Aber die einzelnen Aussagen ergeben kein komplettes Bild über ihn...
 
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@Astorek86 Puh, langer Text. Nimms mir nicht übel, aber da stehen halt deine persönlichen Ansichten über vergangene Aussagen zu ihm und gar nichts über das Thema an sich.

Es gibt halt Leute wie dich, die gerne woke Agenda in allen Medien sehen wollen und Leute, die damit nicht dauerbeschallt werden wollen. Seh ich jetzt nichts Schlimmes bei. Anscheinend sehen das auch über 4 Mio. Abonnenten von ihm so.
 
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schallundrauch schrieb:
Es gibt halt Leute wie dich, die gerne woke Agenda in allen Medien sehen wollen
Ich sag dir was, mir ist offengestanden völlig egal welche Menschen welcher Herkunft ich in welchen Medien sehe. Ich mach mir im Alltag keine Gedanken darüber...

Ich will dass man hinterfragt, ob es eine gute Idee ist, die Leistung der Leute mit Inklusionsprogrammen in Verbindung zu bringen. Es ist halt eine absolute Milchmädchenrechnung wenn man glaubt, dass die Qualität eines Produkts drunter leidet, je stärker "woke Agenda", wie du es nennst, gefördert wird. Fängt man so an, geht das nämlich an die falschen Leute. Das heißt nicht, dass man das abgegebene Produkt nicht kritisieren darf, im Gegenteil (hab mich im Thread dazu auch schon genauso geäußert).

Bei Asmongold ist es die Pipeline-Sache, womit ich ein Problem bei ihm habe. Er trägt zur Normalisierung von "Rechts-Sprech" bei.

"Leute wie ich", die versuchen zu erklären, warum sie ein Problem damit haben? Ich will mich in meiner Freizeit garnicht mit Inklusionsprogrammen und irgendeine "woke Agenda" auseinandersetzen. Stünde das nicht im Internet dauernd unter Beschuss mit "Rechts-Sprech", würd ich mir garnicht die Mühe machen das alles zu erklären. Aber die stückweite Normalisierung von "Rechts-Sprech", die man sich früher nie zu sagen getraut hätte weil man wusste, dass man damit potentiell Leute mit Rechtem Gedankengut anziehen kann, DAS geht mir auf den Keks, DAMIT habe ich ein Problem! Nur scheint es in den letzten Jahrzehnten immer weniger Leute zu geben, die davor warnen...

schallundrauch schrieb:
Nimms mir nicht übel, aber da stehen halt deine persönlichen Ansichten über vergangene Aussagen zu ihm und gar nichts über das Thema an sich.
Du hast gefragt was das Problem bei ihm ist, ich hab die nur beantwortet.

Und damit lasse ich das Thema auch gut sein. Tu mir nur den Gefallen und ordne mich richtig ein; wie bereits gesagt: Mir ist offengestanden völlig egal, welche Menschen welcher Herkunft ich in welchen Medien sehe, ich mach mir im Alltag keine Gedanken darüber...
 
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Ein Blockbuster-Spiel, das überwiegend gute bis gelegentlich gemischte Kritiken erhält, löst eine Debatte aus.

Ein Blockbuster-Film, der überwiegend gemischte bis negative Kritiken erhält, ist (zu Recht) völlig normal. ^^
 
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Wolverine ist doch der Hit:

hc_118.jpg


Quelle: https://www.play3.de/2026/09/17/mar...n-den-reviews-und-mischen-die-ps5-spitze-auf/

Vielleicht ein Update wert @AbstaubBaer ?
 
DerAnnoSiedler schrieb:
Ich sehe mich letztendlich wieder bestätigt, was ich hier schon geschrieben hatte. ESG ist doch schon wieder ein Label für Studio-intern - kein Label, das am Ende auf irgendein Produkt drauf geklebt wird? Was für ein Spieler schaut denn nach was für ein ESG das Studio hinter dem Spiel hat?
ESG ist doch für Investoren gedacht. Also ne, da stelle ich mich ganz klar auf den Punkt: Mein Geld, meine Regeln. Und wer will dass sein Geld nur in nachhaltige, sociale und etische Unternehmen fließt - ganz klar legitime Entscheidungen was mit dem eigenen Geld passiert.

Erstaunt mich nicht wirklich.
Speziell bei Wolverine merkt man halt auch einfach, dass die Story ziemlicher Murks ist, man könnte sich jetzt darüber streiten warum das so ist, meine Meinung ist noch immer Risikominimierung.

Will jetzt auch keine dicken Spoiler posten, z.B. eine gewisse "Klippenszene" und was eine glaubwürdige Flugbahn ist, daher belasse ich es dabei, dass ich echt enttäuscht vom Game bin und es auf Risikominimierung in allen Abteilungen zurückführe.
Ergänzung ()

Arboster schrieb:
Das kannst du beweisen?
Ich meine etliche gesponserte Streamer gab es, aber das gehört heute ja leider zum Standard und das Bewertungssystem im PSN ist maximal intransparent, kurz nach Release war die Bewertung bereits bei 4,8+/5, obwohl noch niemand länger als 20 Minuten gespielt haben konnte.

Ist aber ein bekanntes Problem, im Endeffekt muss man sowieso Verkaufszahlen abwarten.

Und als Hinweis:
play3 ist afaik ein PS-Fan-Magazin, da würde ich schon eine gewisse Färbung annehmen.
 
ProfessorJump schrieb:
sich jetzt darüber streiten warum das so ist, meine Meinung ist noch immer Risikominimierung.
So kann man es schreiben. Dagegen irgendwie über den unscharfen "Risiko" Begriff auf ESG (und politische Themen) münzen funktioniert halt nicht.
Risiko minimieren kann man an vielen Stellen, insbesondere am Wie Produziert wird (ESG) oder am Was produiert wird (bewusst langweilige Spiele). Hier reden wir doch offensichtlich über Letzteres.

Man traut dem Spieler ganz einfach nichts zu. Weder bezogen auf Gameplay noch - anscheinend - Story.
 
ProfessorJump schrieb:
Und als Hinweis:
play3 ist afaik ein PS-Fan-Magazin, da würde ich schon eine gewisse Färbung annehmen.
Och, die sind auch manchmal recht kritisch gegenüber Sony.
Aber hier haben sie ja einfach nur die Bewertungen zum Thema genommen, da können sie ja nix für.
Steambewertungen werden hier auch oft als Kriterium angeführt, warum nicht da?
 
Arboster schrieb:
Steambewertungen werden hier auch oft als Kriterium angeführt, warum nicht da?
Wieso sollte man? Steam ist doch nicht Entwickler der Spiele, mit sehr wenigen Ausnahmen...

Natürlich sollte man kritisch betrachten - innsbesondere wenn es eine derart hohe Diskrepanz gibt zwischen Bewertungen auf Herstellerseite (und von diesem geprüft) und unabhängigen Seiten wie Metacritic (User Score: 6.5).

Sicherlich, Metacritic wird wieder in die andere Richtung verfälscht sein; natürlich hast du da wieder einen gewissen Teil far-right Aktivismus. Aber natürlich auch berechtigte Kritik.

Ein genauerer Blick auf die Playstation-Bewertung lohnt sich. Es fällt auf, dass trotz 30k Bewertungen nur ein verschwindent geringer Teil richtig geschriebene Bewertungen sind. Mir werden nur drei (!) 1star Bewertungen und um die 50 5star Bewertungen angezeigt, wohlgemerkt mit Sprache: Englisch. Auf Deutsch gibt es gerade mal 5 5star bewertungen und keine 1star Bewertung. Das ist nichts.

Was sagt uns das? Die Bewertung kommt quasi ausschließlich durch reine Sterne-Bewertung zustande.

Höchstwahrscheinlich das meiste durch Spieler die von Sony explizit und wahrscheinlich unmittelbar nach Beenden des Spieles aufgefordert wurden: "Hat es dir gefallen?". Und was wirst da wohl ankreuzen - insbesondere wenn du gerade 70 Euro ausgegeben hast :evillol: .Ich sags mal so, ohne speziell Playstation etwas zu wissen, nur von den mobile Praxis: Sony wäre schon doof, wenn es überhaupt keine Logik gäbe wem diese Schnell-Bewerte Dialog überhaupt angezeigt wird. Gibt halt sehr viele verschiedene Möglichkeiten eine Bewertung zu manipulieren - durchaus ohne technisch zu lügen oder zu fälschen.
 
Astorek86 schrieb:
Ich sag dir was, mir ist offengestanden völlig egal welche Menschen welcher Herkunft ich in welchen Medien sehe. Ich mach mir im Alltag keine Gedanken darüber...

Ich will dass man hinterfragt, ob es eine gute Idee ist, die Leistung der Leute mit Inklusionsprogrammen in Verbindung zu bringen.
Äh, einfach mal die beiden Sätze hintereinander lesen. Du findest die Kritik an Inklusionsprogrammen nicht gerechtfertigt, obwohl du im Satz davor noch schreibst, dass es dir völlig egal ist, woher die Menschen sind und dass du dir darüber "im Alltag" keine Gedanken machst.
Nimms mir nicht übel, aber ich tu mir da echt schwer damit, dass ich mich nicht irgendwie veräppelt vorkomme.


Astorek86 schrieb:
Es ist halt eine absolute Milchmädchenrechnung wenn man glaubt, dass die Qualität eines Produkts drunter leidet, je stärker "woke Agenda", wie du es nennst, gefördert wird.
Fraglich, ob ohne woke Agenda einige Filme / Spiele besser gelaufen wären (Arielle, Avowed, usw.) und ich würde da auch keine Statistik glauben, die ich nicht selbst gefälscht habe. Wenn du jetzt schreibst, dass z.B. Asmongold ein Chud ist (, also jemand, der woken Kram nicht mag) - müsste man ja behaupten, dass >4 Mio. Abonennten das ähnlich sehen. Wäre zumindest ein Anhaltspunkt dafür, dass es nicht ganz so wenige Leute gibt, die der Meinung sind, dass ein von außen aufoktroyierten Brainwash nicht auch noch in ihr Lieblingshobby gespült werden muss. GTA VI wird so oder so ein Riesenerfolg - unabhängig davon, ob woke oder sonst wie gut/schlecht. Die Fanbase ist durch die Vorgänger viel zu groß, damit das scheitert. GTA V war ja nicht gerade sehr woke. Derber Humor ohne rücksicht auf Verluste. Gegenfrage: Was wäre schlecht daran, wenn diese Art in GTA VI weitergeführt worden wäre?



Astorek86 schrieb:
Fängt man so an, geht das nämlich an die falschen Leute. Das heißt nicht, dass man das abgegebene Produkt nicht kritisieren darf, im Gegenteil (hab mich im Thread dazu auch schon genauso geäußert).

Bei Asmongold ist es die Pipeline-Sache, womit ich ein Problem bei ihm habe. Er trägt zur Normalisierung von "Rechts-Sprech" bei.
"Rechts-Sprech"? Was soll das denn sein und warum soll das negativ sein?


Astorek86 schrieb:
dass man damit potentiell Leute mit Rechtem Gedankengut anziehen kann, DAS geht mir auf den Keks, DAMIT habe ich ein Problem! Nur scheint es in den letzten Jahrzehnten immer weniger Leute zu geben, die davor warnen...
Du scheinst wirklich vor irgendwas Angst zu haben, oder?


Astorek86 schrieb:
Du hast gefragt was das Problem bei ihm ist, ich hab die nur beantwortet.

Und damit lasse ich das Thema auch gut sein. Tu mir nur den Gefallen und ordne mich richtig ein; wie bereits gesagt: Mir ist offengestanden völlig egal, welche Menschen welcher Herkunft ich in welchen Medien sehe, ich mach mir im Alltag keine Gedanken darüber...
War dann wohl ungenau formuliert von mir. Ich meinte natürlich: Was ist das Problem an seinem Video dazu? Die Person wäre auch relevant, wenn er z.B. in der Vergangenheit falsche Informationen zu Spielen gegeben hätte. Aber dazu habe ich nichts finden können in deinem Beitrag.
 
schallundrauch schrieb:
Fraglich, ob ohne woke Agenda einige Filme / Spiele besser gelaufen wären (Arielle, Avowed, usw.) und ich würde da auch keine Statistik glauben, die ich nicht selbst gefälscht habe.
Wie willst denn eine Statistik - gefälscht oder nicht - erstellen? Kannst wohl kaum in die Zeit zurückreisen und eine andere Version testen.

Einzige was man machen kann ist, in irgendeiner Form pausibel machen wieso was Auswirkungen auf die Spiele hätte - oder eben nicht...
Arielle kenne ich nicht, Avowed mal angespielt. Ich wüsste nicht, was an den Spiel besser sein sollte wenn ... was war noch gleich die Kritik ... auf dem Startscreen, den man für ne halbe Minute sieht, m/f gestanden hätte. Man NPCs zu Männern gemacht hätte. Und den einen Nebenquest bzw. schwulen Companion entfernt hätte.

Hätte das Spiel wohl kaum interessanter gemacht, wo doch die richtige Kritik an dem Spiel lag?

schallundrauch schrieb:
Wenn du jetzt schreibst, dass z.B. Asmongold ein Chud ist (, also jemand, der woken Kram nicht mag) - müsste man ja behaupten, dass >4 Mio. Abonennten das ähnlich sehen.
Ist das jetzt wirklich eine Erkentniss, dass Right-Wing existiert?
Wirklich lukrativ für die Medienbrauche scheint es jedenfalls nicht zu sein. Ja, in Ausnahmefällen, wie ein Uwe Boll - bekannt durch seine absolute Kreativlosigkeit als schlechtester Regisseur - konnte z.B. erfolgreich auf den Zug aufspringen. Aber auch sehr begrenzt und nicht wirklich mainstream-tauglich.

schallundrauch schrieb:
GTA V war ja nicht gerade sehr woke. Derber Humor ohne rücksicht auf Verluste. Gegenfrage: Was wäre schlecht daran, wenn diese Art in GTA VI weitergeführt worden wäre?
Ehrliche Antwort: Es sind 13 Jahre, das Publikum von damals ist älter geworden. Der Edgy-Humor wurde auch schon damals kritisiert; erst neulich tatsächlich noch eimal zurück geblickt und ich muss halt wirklich sagen - icht alles - aber manches ist schon schwach und wirkt recht bemüht.
Natürlich hast du da durchaus Lachen über einen Soziopathen und Sexismus.
GTA VI wünsche ich mir voll und ganz die intelligente und pointierte Amerika-Satire, die ja schon GTA V sein wollte - aber halt in gewissen Aspekten dort schlief lief.

schallundrauch schrieb:
Äh, einfach mal die beiden Sätze hintereinander lesen. Du findest die Kritik an Inklusionsprogrammen nicht gerechtfertigt, obwohl du im Satz davor noch schreibst, dass es dir völlig egal ist, woher die Menschen sind und dass du dir darüber "im Alltag" keine Gedanken machst.
Nimms mir nicht übel, aber ich tu mir da echt schwer damit, dass ich mich nicht irgendwie veräppelt vorkomme.
Was willst du denn da für eine Logik bauen?
Ja, natürlich - wenn es dir egal ist woher die Menschen sind - natürlich wirst du dann nicht zwingend an der Stelle als erstes Probleme suchen, oder nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Spiel schaut aus als würde es mir für 1 playthrough ordentlich Spaß machen. 8ch mag aber auch solche Action Klopper mit Story und Schlauch Level. Guardians of the Galaxy war auch super lustig.

Zur Asmongold Debatte:
Ich schau auch Videos von ihm, aber es sollte jedem klar sein, dass er nicht nur politisch rechts ist, sondern Gleichberechtigung in Bezug auf Geschlecht (und tlw. auch Rasse) bei ihm bestenfalls Lippenbekenntnis ist. Da gibt es viel zu viele Aussagen in denen er fest die Überzeugung vertritt, dass Frauen emotionale geistige Tiefflieger sind, während Männer logisch denkende Genieß sind.

Und ob woke Agenden Dinge schlechter machen?
In manchen Fällen definitiv ja, aber nie weil der Fokus auf weiblichen Charakteren liegt oder viele Ethnien vertreten sind. Es liegt immer an miesen Geschichten und unglaubwürdigen Charakterentwicklungen oder anderen Dingen, die schlecht gemacht sind.
Und eine bestehende Geschichte einfach umzuschreiben ist natürlich auch problematisch. Damit hat Netflix den Witcher kaputt gemacht, Amazon butchered LoTR und Disney hat bei Snow-white ordentlich ins Klo gegriffen.
Das ist wie bei den ganzen veganen Sachen, die behaupten eine Wurst oder so zu sein. Warum? Statt Snowwhite zur Geschichte über eine starke Frau machen zu wollen, könnte man ja einfach einen neuen Geschichte über eine starke Frau erzählen. Bei Schneewittchen ist das halt schwierig wenn so viele das Original kennen.
 
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