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NewsMarvel's Wolverine: Director sieht Mitarbeiter-Gesundheit durch Negativ-Kritik gefährdet
Der Marketing-Director von Marvel's Wolverine sieht die Verstärkung von Negativ-Kritik durch Social-Media-Algorithmen zunehmend kritischer. Seiner Meinung nach kann der Hass, der dem Entwickler-Team von Insomniac Games entgegenschlägt, gefährlich für die mentale Gesundheit seiner Mitarbeiter sein.
Und dabei zeigt sich erneut, dass viele von denen, die immer groß nach "Meinungsfreiheit" rufen, es eben nicht schaffen, ihre, vielleicht auch berechtigte Kritik in vernünftige Worte zu fassen. Da scheinen einige doch mit überfordert zu sein...
„Einerseits könnte die Social-Media-Kritik, von der Marvel's Wolverine überzogen wird, ein Ausdruck einer gewissen Müdigkeit gegenüber Sonys formelhaftem Schema von cineastischen Single-Player-Abenteuern sein“
Wohl kaum, denn genau die haben Fans und Kritiker ja zu Recht gefeiert und gab es in den letzten Jahren dank Sonys „neuer“ GaaS Strategie nahezu gar nicht mehr
Das ist ironisch, da insomniac der Inbegriff der crunch-time war mit Ratchet and Clank. Aber ja, strafft die Leute mit „spiel ich nicht ist doof“ und nicht mit Hass - ihr habt es in 3 Wochen vergessen.
Weniger überfordert, sondern unwillig oder unfähig. Keiner der Punkte im letzten Absatz zu mutmaßlichen Gründen, rechtfertigt persönliche Angriffe, Drohungen, Beleidigungen.
Oder gerade die. Plattformexklusivität ist nunmal Scheiße. Besonders wenn es nicht auf der universellen Plattform des PCs aufbaut, sondern eben irgendwas spezielles ist. Falls das Spiel also sehr gut wäre, könnte das ironischerweise für Kritik sorgen, weil die Standardplattform mal wieder ausgeschlossen wird.
Einzig sinnvoller Kommentar hier bisher, da sich die News primär um die Funktionsweise des Algos dreht. Der Wind kann auch andersrum wehen - wenn alles überschwänglich schöngeredet wird, bekommt man halt aus dieser "Bubble" den Content und wird dann ggf. in der Realität mit einer unschönen Wahrheit konfrontiert.
Ständige positive Bestätigung ist genauso schädlich wie ständige Negativität. Sieht man ganz gut bei der Sycophancy von AI-Modellen, die im best case dann "nur" suboptimale Arbeitsergebnisse abliefern, aber meines Erachtens im worst case millionfach mental geschädigte Menschen heranzüchtet, wenn diesbezüglich seitens der Entwickler nicht gegengesteuert wird. Aber ähnlich wie bei den - für die User nicht vorteilhaft arbeitenden - Algos der diversen Plattformen, sehe ich da aktuell auch bei AI eher schwarz.
Ich fand es auch seltsam, dass nicht erwähnt wird, was der Stein des Anstoßes zu sein scheint. Daher hab ich mal kurz auf X recherchiert. Offenbar sind es v.a. die üblichen "anti-woke" Leute, denen die weiblichen Protagonisten nicht sexy genug sind oder es nicht verkraften, dass Wolverine an einer Stelle von einer Frau gerettet wird. Hier und da wird dann noch angeführt, dass das Spiel nach Massenware aussieht oder der Bosskampf zu simpel wirkt. Das mag aber auch nur vorgeschoben sein, denn von den gleichen Leuten werden Fotos von weiblichen Entwicklern gepostet, die ihnen natürlich auch nicht sexy genug sind und damit ihr Vorurteil über weibliche Spieleentwickler zu bestätigen scheinen. Das ganze gipfelt dann in der Aussage, dass "Sweet Baby Inc." involviert sei und daher das Projekt zum Scheitern verurteilt sei.
Zugegeben, das ist alles ziemlicher Blödsinn aus der immer gleichen politischen Ecke. Dennoch würde ich von objektivem Journalismus erwarten, das klar aufzuzeigen. Aber diesen Anspruch hat leider nicht jeder.