Michael
Re-aktions-Pinguin
- Registriert
- Okt. 2002
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Prinzipiell bin ich der Meinung, daß die körperliche Unversehrtheit und das Recht auf freie Selbstbestimmung sowie die Menschenrechte niemals wieder so mit Füßen getreten werden dürfen, wie zur Zeit des dritten Reiches.blutrichter schrieb:Einer meiner Professoren hat mal gesagt: "Der einzige plausible Grund, weshalb ich die Todesstrafe ablehnen kann, ist der, daß man nicht weiß, wo der Delinquent danach hinkommt und er vielleicht für seine Missetaten noch belohnt wird."
Ein nachvollziehbarer Standpunkt, wenn man Gott beiseite läßt.
Aber ist es wirklich so einfach?
Darf ein Staat töten, der das Töten verbietet? Ich denke: nein.
Die Todesstrafe heißt: Delinquent, Du hast Deine Menschenrechte verwirkt. Wenn Dich sonst niemand richten darf, tun wir es.
Emotional gesehen möchte man so einiges mit einigen machen. Pranger wäre eine interessante Lösung für gefaßte Kinderschänder und Vergewaltiger. Auch für Dealer, die der einzigen Tochter den goldenen Schuß beschert haben und so weiter und so fort.
Aber wer emotional handelt, macht Fehler!
Was ist, wenn er es gar nicht war?
Was ist, wenn andere nur wollen, daß es so aussieht, als ob er es war?
Was ist, wenn gerade DU das Pech hast und den Kopf hinhalten sollst?
Mittel und Wege gibt es genug.
Außerdem finde ich, daß ein schnelles Ende keine Strafe ist. Da denk mal drüber nach!