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Ich finds echt krass wie es manche schaffen 50-60% von Ihrem Netto weg zu sparen. Wenn ich mir ansehe das mich meine Wohnung in Frankfurt mit Nebenkosten etc. 40% meines Nettos kostet. Und die Bude ist verhältnismäßig günstig...
Von meinem Monats-Netto gehen ca. 35% für fixe Kosten drauf (Warmmiete + Strom + Internet/Festnetz + Handy + Versicherungen) und ca. 20% für variable Kosten (Essen + Bahnfahrten + Kleidung + Konsum/Spaß). Die restlichen ca. 45% werden auf einem Tagesgeldkonto gespart und vielleicht auch mal längerfristig fest angelegt wenn die Zinsen irgendwann mal wieder steigen. Wobei bei den fixen Kosten auch eine private Rentenversicherung dabei ist, das ist ja genau genommen auch "sparen"....
Nicht berücksichtigt in dieser Rechnung ist mein Jahresurlaub, für den geht in der Regel ein komplettes Monats-Netto drauf. Muss aber in der Rechnung eigentlich auch nicht berücksichtigt werden, weil ich 13 Gehälter im Jahr bekomme.
doch eine menge leute, die ein teil ihres einkommens sparen. ehrlich gesagt hätte ich nicht die nerven dazu in dieser angespannten, fragilen wirtschaftsituation, wo die frage des bestehens des euros immer noch nicht geklärt ist und eine menge deutsche banken und versicherer mir riesigen forderungen (euren investierten spargeldern) gegenüber den kurz vorm bankrott stehenden mittelmeerstaaten in der schwebe stehen. die guthaben könnten sich von heute auf morgen in luft aufgelöst haben - und dann!?
für den fall, dass man mit riesigen kosten doch noch versucht dieses labile finanz- und wirtschaftssystem zu retten, dann auf kosten der inflation. die notenpresse wird doch schon schritt für schritt in bester salamitaktik angeworfen. was dann eine lebensversicherung bei ausschüttung in 10-20 jahren (je nach vertrag) durch die hohe inflation, die wir erwarten dürfen (man munkelt von etwa 4-6% pro jahr), noch einen aktuellen barwert hat, kann sich jeder selber denken!
Sollte das wirklich so kommen(crash), dann verlieren viele auf Anhieb ihrenJob. Dann doch lieber was gespart haben.
6% Inflation schocken mich nicht, sind immer noch 7 Jahre bis zur Werthalbierung, bis dahin kann man längst was gekauft haben.
Selbst zu Zeiten der Wirtschaftskrise mit Hyperinflation damals hatte man genug Zeit(1-2 Jahre) seine Schäfchen ins Trockene zu bringen.
Wer jedoch garnix übrig/flüssig hat, der hat in solchen Zeiten möglicherweise ein Problem, da helfen dann auch Sachanlagen nicht.
Nicht umsonst gab es Leute die zur Zeit der Hyperinflation ganze Strassenzüge aufgekauft haben und später aberwitzig reich waren.
Wer dann gar nix übrig hat lebt in der Gosse, denn des Staates Mühlen mahlen langsam, so schnell wird beispielsweise H4 oder die Renten wohl eher nicht angepasst.
@Realmasher
Wie kommst du auf die Werthalbierung nach 7 Jahren?! Nach 7 Jahren mit 6% Inflation liegt die kumulierte Inflation bei ca. 50%, sprich: Ich bekomme für das gleiche Geld ziemlich genau ein Drittel weniger als am Anfang. Die Werthalbierung ist erst nach ca. 12 Jahren bei kumuliert 100% Inflation erreicht! Und bei diesen Berechnungen sind ja Zinsen noch nicht einmal berücksichtigt, sonst würde es nochmal deutlich länger bis zur Werthalbierung dauern! In jedem Fall teile ich deine Ansicht, dass die Angst vor der Inflation hier in Deutschland etwas übertrieben ist.
Wenn es heute 100 kostet, dann kauf ich mir das jetzt für 100. Also für 1/1. Und wenn ich es in 7 Jahren für 150 Euro kaufen muss, dann kostet es 50% mehr. Ich kann es mir in 7 Jahren also nicht für 100€ kaufen. Also fehlen mir DANN 1/3 des neuen Kaufpreises. Was jedoch für die tatsächliche Summe (150€) im Vergleich zu meinem tatsächlichem Geld (100€) 50% sind....
Ich halte die Inflation ebenso für eine lächerliche Glaskugel-Prognostik. Wer weiss, was ihr in 7 Jahren verdient, wenn ihr es verdient, und daher ist eine solche Hochrechnung totaler Irrsinn.
Sollte das wirklich so kommen(crash), dann verlieren viele auf Anhieb ihrenJob. Dann doch lieber was gespart haben.
Wenn du dann was gespart hast, ist das aber entweder nichts mehr Wert, weil es keine Waren mehr gibt, oder die sind exorbitant teuer, da kannst du dann Pflastersteine aus deinem Geld pressen oder direkt im Ofen verheizen. Man sehe sich die Millionen und Milliardenscheine an, die wir hier mal hatten. Durch die EU wird alles ein wenig abgefedert, ich denke also nicht, dass hier die Wirtschaft in 10 - 20 Jahren platt geht. Aber ob der Wertverfall durch Zinsen auf einem Tagesgeld- oder generell Konto aufgehoben wird wage ich doch zu bezweifeln.
Oder man wartet auf den großen Crash und hofft im Anschluss die größte Keule mit den rostigsten Nägeln zu haben.
Gar nichts zu sparen ist in etwas das gleiche extrem, als zuviel zu sparen. Hat natürlich auch etwas mit Glauben zu tun, ich glaube zum Beispiel nicht daran, dass die Eurozone auseinander bricht und mein Erspartes plötzlich wertlos ist.