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Wie wichtig ist der Proz im NAS?

Homi73

Lt. Junior Grade
Registriert
Apr. 2004
Beiträge
413
Hallo allerseits!

Ich bin auf der Suche nach einem NAS-System.
Es soll als Backup und zum Verteilen einer größeren Mediasammlung dienen.
D. h., dass schnell mehr als 30.000 Dateien verwalten werden müssen.

Meine Frage ist, ob das NAS wegen einer zu geringe Prozessorleistung damit überfordert sein könnte? Oder sind sogar noch andere Dinge wie der Speicher wichtig?

Aktuell habe ich im Auge:

- D-Link DNS-323 mit 500 Mhz
oder baugleich das
- Conceptronic Grab'n'GO NAS
oder das neuere
- ZyXEL NSA-220 Plus
oder deutlich teurer das
- Synology Disk Station DS-209+ mit 800 Mhz.

Gibt es Unterschiede oder wären alle gleich geeignet?

Gruß, Homi!
 
Wie viele Dateien drauf gespeichert sind ist nebensächlich.

Was zählt sind
- Die Anbindung (Gbit Lan 100 Mbit lan?)
- Wieviele drauf zugreifen (gleichzeitig), und was diese dort unternehmen (Kopieren, ziehen), Filme schauen, MP3`s hören, Office etc.
vlt. noch HD Filme oder AVI, DVD
- Backup einmal draufspielen oder täglich etc.?

Dann kann man dir besser helfen, als
"Es soll als Backup und zum Verteilen einer größeren Mediasammlung dienen. "
 
Ein starker Prozessor wird im Prinzip nur kompliziert, wenn du mit dem Teil auch anspruchsvollere Sachen machen willst (z.B. Streaming-Server mit live enkodierung der Inhalte o.ä.).

Natürlich sollte der Prozessor Auch nicht so schwach sein, dass er die LAN Schnittstelle limitiert, aber ich denke nicht, dass das passieren wird.
 
Tatsächlich? Da in den lustigen NAS-Dingern meistens die I/O-Arbeit vom Prozessor erledigt (Stichwort: System on a Chip) wird ist der in meinen Augen immens wichtig, deshalb kommen die billig-NAS auch nur auf lustige 6MB/sec.

Allerdings würde ich mir eher nen alten A64 mit ein paar Platten in die Ecke stellen als mir son Ding kaufen.
 
Der Prozessor ist schon wichtig:
https://www.computerbase.de/artikel/storage/qnap-ts-409-pro-nas-test.796/seite-12#abschnitt_fazit
https://www.computerbase.de/artikel...-pro-ii-nas-test.804/seite-12#abschnitt_fazit

Da wird jedesmal der Prozessor kritisiert. Daher warte ich auf Benchmarks von den QNAP TS-119 und TS-219: https://www.computerbase.de/news/storage/qnap-stellt-ts-119-und-ts-219-nas-vor.24094/

Diese haben einen viel dickeren Prozessor und dann hoffentlich eine bessere Durchsatzrate.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es soll über GBit-LAN von drei PCs und ggfls. über das Internet auf das NAS zugegriffen werden. Inhalte sind meist MP3s, Fotos, Dokumente, Filme (vllt. später mal in HD), usw..

Ich gehe eigentlich davon aus, dass alle genannten Modelle das grundsätzlich können. Auch die Übertragungsrate sollte zumindest bei einfachem Zugriff locker ausreichen (>10MB/sek. bei den genannten Modellen).

Ich bin aber nicht sicher, ob jedes NAS den "Verwaltungsaufwand" schafft.
Vielleicht ist es ja auch gar kein Problem. Ich konnte dazu auch nichts Klärendes finden.
Mein Autoradio-USB-Spieler ist aber gerne mal überfordert, wenn der USB-Stick gut gefüllt ist.

Wie wichtig ist der Proz? und der verbaute Speicher?
(Für was) Lohnt sich ein Mehrpreis von 360€ statt 140€, wenn die CPU mit 800 Mhz statt 500 taktet?
 
Nochmal meine Frage:
Ist Dir das "weniger Verwaltungsaufwand" die 500 Euro tatsächlich wert? Für die Kohle bekommste locker 3 alte A64 die Du mit Platten bestückt in die Ecke stellen kannst und die das gleiche machen, bzw das 500 Euro-Nas auch in jeder Disziplin ausperformen.
 
Eigentlich sind mir 500€ dafür deutlich zu viel.
Ich habe bloß befürchtet, dass der "billige" NAS mich am Ende ärgert, weil es doch nicht so läuft, wie es sollte.
 
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