Wie zufrieden mit Win10

Ich kann Windows 10 nicht ausstehen, muss es aber zwangsweise nutzen weil Windows 7 nicht mehr lange supportet wird und der PC hauptsächlich zum Zocken gedacht ist. Die Dinge die ich an diesem OS hasse sind:

1. Zwangs-Updates, auch wenn die garnicht notwendig wären. Besonders störend wenn mir da ohne Nachfrage irgendein 3rd Party Dreck (Treiber o.ä.) installiert wird den ich garnicht haben will, z.B. weil ich dem Hersteller nicht traue oder das Teil schlicht nicht brauche

2. Automatische Entfernung von "veralteten" Features. Als Beispiele seien mal Paint und die alte Systemsteuerung genannt, die ich beide noch sehr intensiv nutze und ganz sicher nicht freiwillig aufgeben würde. Lange wirds die wohl in der jetzigen Form nicht mehr geben

3. Passend zum letzten Punkt: Automatische Installation irgendwelcher - teils sehr seltsamer - Programme/Apps. Mir wurden mal 2 recht suspekte Programme direkt über Windows-Update installiert von denen zumindest eines nichtmal von Windows signiert war und daher einen sehr dubiosen Eindruck auf mich gemacht hat. Es gab auch keinerlei Dokumentation, auch mit Google ließ sich sehr lange Zeit nicht eine einzige Seite finden auf der dieses Programm erwähnt wurde

4. Die viel zu häufigen Versions-Upgrades die offenbar nie anständig getestet werden und fast immer irgendwelche Probleme verursachen. Bei mir wurde zuletzt sogar die eingestellte Verzögerung ignoriert und von selbst wieder auf 0 Tage gesetzt ...

Das wären jetzt mal die Punkte die mir so spontan eingefallen sind, da gibts aber garantiert noch einiges mehr.
 
spfccmtftat schrieb:
@bitheat Also ich stelle Menschen auf eine Stufe mit Tieren. Ich finde es affig, dass sich Menschen als etwas Besseres darstellen, weil sie sich das Recht herausnehmen, Tiere zu züchten, zu quälen und zu töten. Aber das gehört hier nicht her.:)

Ich wollte nur damit ausdrücken, dass es bei manchen einfach nur dämlich ist, dass sie rumkrakehlen, weil Windows 10 sie ausspioniert, obwohl sie allen anderen Diensten ihre Daten freiwillig geben und artig vom letzten Toilettengang berichten. Aber es scheint ja einen Markt dafür zu geben, s. Facebook, Youtube, Instagram etc pp. Dann sollten sie den Aufstand proben und Facebook den Rücken zukehren, tun sie aber nicht, weil "jeder" bei Facebook ist und sich ihre gesamte Kommunikation auf einer Plattform abspielt, was meiner Meinung nach gefährlich ist.
Warum schreien sie jetzt auf, aber überall sonst ist es ihnen egal? (Und damit meine ich nicht datenschutzbewusste User.)

Galt das "vollhorstig" mir?:)

Irgendwo muss man doch mal anfangen, Grenzen zu setzen.

Und da ich viel mit meinem Rechner arbeite und auch viel Software gekauft habe, ist mir das Thema Windows sehr wichtig. Linux und Apple sind keine wirkliche Alternative. Apple wegen Preis/Leistung. Linux nicht weil es dafür gewisse Applikationen nicht gibt.

Also wenn Windows immer mehr den Bach runtergehen sollte, dann habe ich überhaupt keine Alternative mehr.
Das finde ich keine schöne Aussicht für die Zukunft.

Ich hoffe mein Win7 Rechner hält noch mindestens 25 Jahre (frommer Wunsch).
 
bitheat schrieb:
Als best practice in der IT hat sich jedenfalls immer gut bewährt lange Release Cyclen zu verwenden
In welcher Welt lebst du denn? Genau das Gegenteil ist Der Fall mit CICD.
Und mir gefällt Der rolling release ähnliche Ansatz, deswegen bin ich auch großer Arch Linux Fan.

Windows 10 ist mit Abstand das beste OS, das es gibt.
Das Neue Bedienkonzept seit Windows 8 ist top und läuft mit der Zeit.
Klasse ist auch das WSL, dass Entwicklung in Linux und die Verwendung Von Linux tools sehr vereinfacht. Nicht zuletzt ist die Idee der Universal Apps zukunftsweisend. Developerer, Developer ;)
Was ich nicht ganz so toll finds, ist dass die Oberflächenanlassung so Lange dauert. Auch würde ich mir leichtgewichtigere Updates und größeren Fokus auf Stabilität wünschen. Ein offenerer Store wäre auch nicht schlecht.
Alles in Allen würde ich aber sagen, Microsoft hat sich den Markanteil wirklich verdient.
Ergänzung ()

andy_m4 schrieb:
LibreOffice, Calligra, Abiword
Ich kenne Von denen nur libre office und ehrlich gesagt ist das viel zu viel Schmerz beim Verwendung, und damit mein ich nicht, dass es Anders ist, es ist Von Der Bedienung umständlicher und weniger intuitiv.
Ich schau mir die anderen Mal an.
andy_m4 schrieb:
inzwischen verwende ich nicht mal mehr solche WYSIWYG--Textverarbeitungen
sondern? Sag nicht Latex, für gewöhnliche Dokumente einfach Schmerz - halbwegs ordentliche Tabelle? Folter
andy_m4 schrieb:
Die Schadsoftwareproblematik kommt bei Windows auch noch hinzu.
Also dem entgeht man eigentlich MIT dem defender Von MS und den ublock Filterlisten praktisch zu 100%, wenn man denn nicht selbst Mist verzapft. Seit Jahren keine Probleme
 
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bei windows 8 und jetzt auch dem verbesserten windows 8 aka windows 10, geht es microsoft ja vielmehr darum, den gap zwischen mobile devices und desktop geraeten zu verkleinern.

ganz vom design her gefaellt mir windows 10. ich kann mich als windows 10 desktop user auch mit einigen kacheln arrangieren, oder kacheln eben deaktivieren wenn ich sie nicht mag. jedoch hat die stabilitaet etwas gelitten.

ich hatte jetzt schon 2x diesen desktop bug, sodass ich keine desktop elemente mehr anklicken konnte. ganz egal was ich machte, desktop, startbutton, icons auf dem desktop, icons in der schnellstartleiste. ich weiß auch nicht, was ich mir da zweimal zerschossen habe. aber ich musste neuinstallieren.
(bei diesem bug fuehlte es sich so an, als sei meine windows oberflaeche mit adobe flash programmiert ^^)

dieses problem ist auch kein einzelfall. eine ganze welle von diesen faellen habe ich im internet recherchiert.
https://praxistipps.chip.de/windows-10-startmenue-geht-nicht-das-koennen-sie-tun_43348

windows 10 mag mit der hoechst moeglichen mobile device kompatibilitaet angefertigt worden sein, dennoch mag ich windows 10.

sofern der urspruengliche desktop user nicht voellig vernachlaessigt wird, und es systemzweige gibt, die die desktopnutzung weiter stabilisieren, anstatt der bequemlichkeit der mobile device nutzung zu entsprechen, bin ich windows 10 ggü. nicht wirklich abgetan.

wer aber windows lediglich als desktop user einsetzt, und keinen nerv hat fuer solche kleine "nur desktop zu desktop und mobile versionen - bugs", der sollte vielleicht vorerst bei windows 7 bleiben. das bekommt schließlich bis 2020 noch offizielle updates und ist noch lange nicht EOL.

windows 8 allerdings ist ein misbreed


Ergänzung ()

new Account() schrieb:
bitheat schrieb:
Als best practice in der IT hat sich jedenfalls immer gut bewährt lange Release Cyclen zu verwenden, damit sowohl das Betriebssystem durch fixes ultra stabil wird, aber auch dass die Software Hersteller sich mehr auf das Produkt konzentrieren können, als auch ständig mit Neuerungen konfrontiert zu werden.

In welcher Welt lebst du denn? Genau das Gegenteil ist Der Fall mit CICD.
Und mir gefällt Der rolling release ähnliche Ansatz, deswegen bin ich auch großer Arch Linux Fan.

auf produktivsystemen, wirst du aber kaum ein arch linux finden.

du solltest schon einen unterschied zwischen mainstream, und einzenlen usecases ziehen koennen.

lange release cyclen bedeuten nichts mehr/oder weniger, als laengere support zeiten. ein laufendes system mit kritischen luecken zu fixen, ist um einiges leichter, als ein komplett neuer release mit X fehlern
Ergänzung ()

Serjo schrieb:
Ich kann Windows 10 nicht ausstehen, muss es aber zwangsweise nutzen weil Windows 7 nicht mehr lange supportet wird

was redest du? du bekommst noch bis 14. Januar 2020 updates. das sind noch gut 1 1/2 jahre òÓ
 
Zuletzt bearbeitet:
spfccmtftat schrieb:
Bei jedem sah das Dokument ander aus, die Formatierung war zerhackt - das ist wiederum ein Nachteil von MS Office. Ich vermute mal, dass solch ein Verhalten bei den Open-Source-Alternativen nicht auftritt.
Weiß ich jetzt nicht. Wie gesagt, ich arbeite ja quasi kaum noch mit WYSIWYG-Textverarbeitungen. Was dann auch quasi fast automatisch dazu führt, dass Formatierung und Inhalt sauber getrennt werden. Da hast Du das Problem defintiv nicht mehr

Und da es ein Klartext-Format ist, kannst Du auch gut gängige Versionskontrollsysteme verwenden. Was dann natürlich optimal ist, wenn mit mehreren Leuten an ein Dokument arbeitest.
Ergänzung ()

bitheat schrieb:
Tolle Argumentation, jetzt mal ganz plakativ (bitte nicht ernst nehmen), ich überziehe bzw verreiße jetzt mal Deine Aussage. "Weil das Töten von Tieren erlaubt ist, ist es auch beim Menschen ok ?" ?!?!?!
Keine Ahnung, wie Du auf diesen Vergleich kommst. Weil das hat nun überhaupt nix mit meiner Aussage zu tun.
Ich habe lediglich meine Verwunderung darüber zum Ausdruck gebracht, dass manche Leute bei Windows wegen Datensammelei schimpfen, andererseits beim Smartphone alles installiert und aktiviert haben, was nur geht.

bitheat schrieb:
Wieder zurück zum Thema. Smartphones sind halt echte Kackteile was den Datenschutz anbelangt. Jeder dreiste Programmierer kann seiner App Rechte geben, Deine Kontakte und was auch immer auszulesen.
Immerhin wirst Du darauf hingewiesen und kannst es ablehnen. Wenn Du auf dem Desktop ein Programm installierst kann das auch auf Deine Dateien zugreifen. Egal ob es das benötigt oder nicht. Und da kommt keine Abfrage.
Einige Ansätze sind also durchaus gar nicht so verkehrt. Nützt nur nix, wenn der Nutzer es ignoriert.

bitheat schrieb:
Nun kommt Microsoft daher und führt das ganze auch noch auf einem Desktop System ein.
Auf dem Heimrechner hat man neben Kontaktdaten idR aber noch viel mehr Daten liegen.
Vor allem geht es bei Windows 10 auch um die Abzocke von biometrischen Daten etc etc.
Dann benutze kein Windows. Das ist das deutlichste Signal, was Du als Kunde senden kannst. Wenn die merken, dass Beachten von Datenschutz ein Wettbewerbsvorteil ist, werden die Hersteller sich auch entsprechend drauf einstellen.

bitheat schrieb:
Und nur weil es schon bei Smartphones der Fall ist muss ich mir das ganze auch noch auf einem Dekstop Rechner gefallen lassen und dann auch noch den Nutzungsbedingungen vor der Installation zustimmen
Falsch. Du musst dem nicht zustimmen. Du kannst sie auch ablehnen.


bitheat schrieb:
Ich komme ohne Smartphone leider nicht mehr aus aus verschiedenen Gründen.
Machst Du es Dir da nicht ein bisschen einfach?

bitheat schrieb:
Ein Unrecht legalisiert einfach nicht ein anderes.
Das hat auch so niemand behauptet.

bitheat schrieb:
Dagegen sollte man sich besser zur Wehr setzen
Dann fang' damit an, statt nur zu lamentieren.
 
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new Account() schrieb:
In welcher Welt lebst du denn? Genau das Gegenteil ist Der Fall mit CICD.
Und mir gefällt Der rolling release ähnliche Ansatz, deswegen bin ich auch großer Arch Linux Fan.
Windows 10 ist mit Abstand das beste OS, das es gibt.

Dann erkläre bitte, warum Win10 ungefähr 2,5 Jahre nach dem ersten Herauskommen immer noch so eklatante Fehler und Schwächen hatte und vielleicht sogar noch hat: https://www.tonstudio-forum.de/blog/index.php/Entry/84-Windows-10-better-than-Windows-7-EN-DE/

Da wird im Open Source Bereich der Code mit mehr Liebe profiled und optimiert, so kenne ich es zumindest noch von FreeBSD her. Rolling Releases im Unix Umfeld sind vielleicht für den Home Einsatz ein netter Ansatz. Aber das ist auch nur was für die "Spielkinder", immer das neuste vom neusten installiert zu haben, was nicht immer Vorteile hat, weil der code einfach nicht "mature" genug ist. Darum tritt Debian ja da mehr auf die Bremse um mehr Qualität zu liefern.

Aber im professionellen Umfeld, in dem man SLAs garantieren muss, kann man es sich nicht leisten, mal aus Lust und Laune heraus zu upgraden.

Und wer mit seinem System gerne stabil arbeiten möchte, wird zu häufige Upgrades auch lieber meiden wollen.
Es gibt einfach Arbeitsfelder / Anwendungen, die höhere Ansprüche an ein stabilies System haben.
Das gilt beispielsweise bereits für die "near realtime" Anforderungen für ein Recording System.

Dafür sind die ganzen schnellen Upgradezyklen der Hersteller, die "auf der grünen Wiese" nur ein paar Tests durchführen gift.

Wenn Du mal ein Herstellerforum über einen längeren Zeitraum betrachtest, dann kannst Du einen gewissen Trend erkennen.

Beim Windows 7 hatte man hier und da mal Probleme, die mit einer bestimmten HW Kombination zu tun hatte, Windows 7 hingegen liefterte viele Jahre eine stabiele Basis für Entwickler und Anwender.

Bei Apple gab es immer schon hier und da Problemchen, weil die in ihren Minor Release Upgrades einfach schon zu viel am Basis Betriebssystem herumschrauben. Dann gibts auf einmal innerhalb einer release plötzlich Probleme mit USB etc etc ...

Das gleiche Problem zeichnet sich nun auch mit Windows 10 ab. Seitdem tut irgendwann mal hier und mal da nicht, weil Microsoft im System in zu kurzen Zeitabständen zu viel ändert, was aber nicht undbedingt gut getestet ist ...

Ich vermute mal, Du hast einfach nicht die Lebenserfahrung, um solche Dinge wirklich fachmännisch beurteilen zu können.

Was Windows 10 fehlt ist einfach die Möglichkeit, die Updates auf wichtige und security updates beschränken zu können. Und es ist eine Fehlplanung alles Windows 10 zu nennen.
Es muss nach einer gewissen Phase der Stabilität einfach ein neues Major Release Update kommen und dann muss mal wieder eine Phase der Ruhe und Stabilität rein.

Ich möchte einfach nur ein stabilies System an dem nicht hier und da immer mehr rumgepfusht wird.
Ich habe auch noch andere Dinge zu tun, als mich ständig mit Änderungen herumzuschlagen, die mir am Ende des Tages nichts bringen und nichts als Arbeit machen.

Es ist schon ätzend genug, wenn man nach jedem Windows Update seine privacy Einstellungen erneut überprüfen muss, weil Microsoft die kackdreist wieder zurücksetzt.

Und dass inzwischen nach System Updates teilweise SSDs nicht mehr liefen. Das ist doch echt ein Armutszeugnis.

Sorry, bei allem Respekt, Jubelperser wie Du helfen auch nicht gerade, den Win10 Karren aus dem Dreck zu ziehen.
 
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Stabilität vom System != Neue Änderungen

Man kann auch ein stabiles System haben, das ständig geupdated wird.
 
bitheat schrieb:
Und da ich viel mit meinem Rechner arbeite und auch viel Software gekauft habe,
Da fängt es ja schon an. Du hast Dich auf die Windows-Plattform festgelegt und nu biste da (was ein Wunder) dort gefangen.
Wenns schon kein nativen Port für andere Betriebssysteme gibt, sollte das Windows-Programm zumindest unter WINE laufen. Tut es auch das nicht, dann verzichte ich und mach nur in ganz wenigen Fällen eine Ausnahme.
Der Großteil der von mir verwendeten Software läuft auf Windows, Mac, Linux und FreeBSD. Und auch von der Hardware, wenn jetzt Intel x86 mir irgendwann zu blöd wird, konnte ich zu ARM wechseln.

Klar gibt es durchaus auch hier und da Verluste, wenn ich die Plattform wechseln würde. Aber es ist jetzt bei weitem nicht so, dass gar nix mehr gehen würde.
Und ja, es hat durchaus Mühe gekostet. Aber ich hab dafür nen Stand, von dem aus ich relativ entspannt die Entwicklung verfolgen kann.

bitheat schrieb:
Ich hoffe mein Win7 Rechner hält noch mindestens 25 Jahre
25 Jahre ist aber auch ne Menge Zeit um sich ne Migrationsstrategie zu überlegen.
 
new Account() schrieb:
In welcher Welt lebst du denn? Genau das Gegenteil ist Der Fall mit CICD.
Und mir gefällt Der rolling release ähnliche Ansatz, deswegen bin ich auch großer Arch Linux Fan.
Ja. Arch ist ganz gut, aber wenn man mal ehrlich ist, gibts trotzdem ab und an Probleme.
Wer keine Probleme hat etwas zu basteln für den ist privat Arch Linux sicher nicht die schlechteste Wahl.
Wenn Zuverlässigkeit ne gewisse Bedeutung kriegt, fällt es aber weg.

Wobei ständige Updates nicht zwangsläufig schlecht sein müssen. Bei einem großen Upgrade hat man halt potentiell immer sehr viele Stellen an denen es "brennen" kann. Man muss auch immer im Einzelfall gucken, was man haben möchte und was akzeptabel ist.

new Account() schrieb:
Windows 10 ist mit Abstand das beste OS, das es gibt.
*lol*
Genau. Darum gibts hier im Forum auch am laufenden Band Fragen zu Problemen.


new Account() schrieb:
Das Neue Bedienkonzept seit Windows 8 ist top und läuft mit der Zeit.
Klasse ist auch das WSL, dass Entwicklung in Linux und die Verwendung Von Linux tools sehr vereinfacht.
Also ich würde mal wagen zu behaupten die Entwicklung in Linux klappt unter Linux optimal.


new Account() schrieb:
Nicht zuletzt ist die Idee der Universal Apps zukunftsweisend.
Was ist daran denn neu und auch noch zukunftsweisend?
Software plattformunabhängig schreiben und paketieren geht doch schon ewig z.B: mit Java.


new Account() schrieb:
Ich kenne Von denen nur libre office und ehrlich gesagt ist das viel zu viel Schmerz beim Verwendung, und damit mein ich nicht, dass es Anders ist, es ist Von Der Bedienung umständlicher und weniger intuitiv.
Intuitive Bedienung ist immer so ne Sache. Meist steckt dahinter Gewohnheit. Und klar, wenn man Word gewöhnt ist, dann findet man per se erst mal alles K*cke was nicht so ist, wie in Word.
Den Effekt hast Du aber umgekehrt genauso. Wer immer mit OpenOffice/LibreOffice gearbeitet hat, wird sich auch mit Word zunächst schwer tun.
Von daher sind solche Aussagen immer etwas gefährlich. Von dem, was man privat so üblicherweise macht, dass lässt sich mit beiden gut bewältigen.

new Account() schrieb:
Sag nicht Latex, für gewöhnliche Dokumente einfach Schmerz - halbwegs ordentliche Tabelle? Folter.
Ja. LaTeX hat tatsächlich so einige Probleme was auch dem geschuldet ist, dass es das schon so lange gibt und es historisch gewachsen ist. Das merkt man auch z.B: an solchen Sachen, dass es für die Lösung eines Problems mehrere Lösungen gibt (wo es dann aber auch nicht DIE beste Lösung gibt, sondern es immer davon abhängt was im Detail gemacht werden soll).

In LaTeX muss man sich deshalb sehr einfuchsen und vieles nimmt man auch als unnötige Reibungsverluste wahr.
Das war auch einer der Gründe, warum ich nie wirklich warm damit wurde.

Seit jetzt schon einiger Zeit verwende ich hauptsächlich Scribble. Ein großer Vorteil ist, dass sich sowohl Frontend (wie sieht das Source-Dokument aus), Verarbeitung als auch das Backend (was kommt hinten raus? HTML, PDF, LaTeX, whatever your want) sie sehr stark beeinflussen lässt.
Ein davon abgeleitetes System (was auch das Authoring mehr in den Vordergrund stellt) ist Pollen.

Nun muss ich aber auch dazu sagen, dass es sehr dazu passt was ich üblicherweise so brauche. Zudem bewege ich mich ohnehin häufig im Lisp-Umfeld, was es mir dann auch einfach macht bestimmte Funktionalitäten einzubauen oder zu erweitern.

Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass die Entscheidung dafür auch ne ganze Weile reifen konnte. Ich hab ja schon alles mögliche durch. Natürlich auch Word und LibreOffice (Writer). Und ja, irgendwie kam ich auch immer damit klar, auch wenn ich viele Sachen eher umständlich fand.
Sachen mit expliziten Markup (z.B. LaTeX) hatten einige der Probleme von Word und Co nicht, aber da fehlte es dann an anderen Stellen.

In Scribble hab ich mich dagegen recht schnell sehr wohl gefühlt, weil alles was ich vorher als umständlich oder unintuitiv(!) betrachtet hab, ging damit spürbar leichter von der Hand.

Aber wie gesagt. Es muss natürlich auch zu den eigenen Bedürfnissen passen. Es ist keine Universallösung die für jeden geeignet ist. Genauso wie Word keine Universallösung ist.

new Account() schrieb:
Also dem entgeht man eigentlich MIT dem defender Von MS und den ublock Filterlisten praktisch zu 100%, wenn man denn nicht selbst Mist verzapft.
Ja. Allerdings kann auch mal der beste Profi nen Fehler machen oder sich verklicken oder weiß der Geier was. Und warum sollte ich zum Beispiel auch ein Browser mit vollen Nutzerrechten laufen lassen? Der soll ja Webseiten anzeigen und keine lokalen Dateien. Also braucht er auch kein Zugriff darauf. Damit nimmt man ganz vielen Sicherheitsproblemen schon die Schärfe. Und das ganz ohne halbgare Virenscanner.
 
mischlig schrieb:
was redest du? du bekommst noch bis 14. Januar 2020 updates. das sind noch gut 1 1/2 jahre òÓ
Ähm.. und das soll jetzt lang sein? Was mach ich dann nach den 1 1/2 Jahren? Da ich im Endeffekt so oder so auf Windows 10 angewiesen sein werde, gewöhn ich mich lieber gleich daran.
 
Prinzipell läuft dein Win10 ja auch nur 1/2Jahr, dann updatet es sich selbst.
Also hast Du mit Win10 auch nur ein HALBES Jahr wo's läuft. Dagegen sind 1 1/2jahre ja 3mal länger. ( ergo hat man mit Win7 tatsächlich immer noch 'lange' Ruhe ) 😎

Zum Threadthema:
Die PC die ich selber 'hüte', laufen mit Win10 alle noch 'verhältnissmäßig' komplikationslos. Auch das Startmenue ist nun gut Benutzbar.
Nach den großen Updates vieles wiederholt neu einrichten zu müssen, nervt aber !

Für PC außer meiner familären Reichweite installiere ich daher öfter immer noch Win8.1.
Denn die Nutzer kommen mit den Änderungen, Einstellungen und Fehlern nach den halbjährlich Updates häufig nicht klar...

Unsere Hardware ist größtenteils Bj 2009 bis 2015.
 
*lol*
Genau. Darum gibts hier im Forum auch am laufenden Band Fragen zu Problemen.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Windows 10 bietet einfach eine geniale Umgebung. Probleme hat man überall. Gerade, wenn man so hohen Wert auf Abwärtskompilität legt und gleichzeitig eine enorme Verbreitung hat, ist es sehr schwierig diese auf 0 zu bekommen.


Also ich würde mal wagen zu behaupten die Entwicklung in Linux klappt unter Linux optimal.
so spar ich mir aber eine Zweitinstallation/VM und hab keine Barriere zwischen den Betriebsystemen - sei es bzgl. paralleler Verwendung oder Dateisystem. So kann ich für Linux entwickeln und kompilieren, ohne, dass ich im WorkFlow einen Bruch habe, oder die Umgebung wechseln muss.

Zusätzlich:
Für irgendwas gibts nur ein Linux-Script? Kein Problem! Einfach downloaden und ausführen! Oder direkt in die Kommandozeile pasten...
Programm gibts nur für Linux? Downloaden und ausführen!
Für mich ist daher die WSL ein enormer Komfortgewinn.

Was ist daran denn neu und auch noch zukunftsweisend?
Software plattformunabhängig schreiben und paketieren geht doch schon ewig z.B: mit Java.
Nicht nur plattformunabhängig und paketgesteuert, sondern auch Geräteunabhängig, ganz gleich ob Handy, Tablet, Notebook, Augmented Reality-Brille oder PC.


Danke für Scribble und Pollen! Hört sich etwas nach DocBook an, aber schaue ich mir mal an. Mir gehts bzgl. Office genau wie dir.

(Ich habe früher längere Zeit mit den offenen Office Varianten gearbeitet, gerade aus dem Grund, weil es kostenlos war und ich mich geweigert habe eine neue Office-Version zu kaufen. Und als ich es dann mit MSO verglichen habe, war ich mir sicher, dass das nicht nur Gewohnheitssache war. Ausreichend mag es zwar gewesen sein, aber, wenn ich die Wahl habe, würde ich als egoistischer User immer zur MSO greifen (Softmaker Office habe ich noch nicht getestet).
 
Noch ein Minuspunkt für Windows 10:

Defekte Updates, die Bluescreens verursachen, die sich nur widerspenstig deinstallieren lassen und dann trotz deaktiviertem Update-Dienst wieder installieren.

Manches Mal denke ich, ich bin im falschen Film.
 
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andy_m4 schrieb:
Da fängt es ja schon an. Du hast Dich auf die Windows-Plattform festgelegt und nu biste da (was ein Wunder) dort gefangen.

Ich glaube Du hast vor dem Posten nicht genau genug nachgedacht.

Es gibt unter Linux keine professionellen Recording- oder auch Videobearbeitungslösungen wie z.B. Cubase Pro und Sony Vegas Pro. Und das sind nur 2 Beispiele von vielen. Das betrifft vor allem auch Gaming.
Oder wenn man aus Gründen der Kompatibilität Office Anwendungen benötigt.

Für manche mag Linux passen, wenn man hauptsächlich mit Unix und Open Source auskommt.
Aber das ist halt nicht bei allen Leuten der Fall.
Ergänzung ()

new Account() schrieb:
Stabilität vom System != Neue Änderungen

Man kann auch ein stabiles System haben, das ständig geupdated wird.

Könntest Du das bitte näher erläutern, was Du meinst ?
Dir ist aber bewußt, das wir gerade über Windows 10 reden, ja ?!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Du schließt von kontinuierlichen Updates auf fehlende Stabilität. Das mag vielleicht bei Windows 10 atm zutreffen, aber muss nicht sein.
Man kann durchaus den Updateprozess robuster (und auch leichtgewichtiger) machen, und so trotzdem Stabilität erhalten.
Und das ist mMn dem vorzuziehen, dass man bewusst alle paar Jahre ein Upgrade hat, das extrem viele Breaking Changes bringt, und dadurch erst recht keiner Updaten möchte.
 
spfccmtftat schrieb:
Noch ein Minuspunkt für Windows 10:

Defekte Updates, die Bluescreens verursachen, die sich nur widerspenstig deinstallieren lassen und dann trotz deaktiviertem Update-Dienst wieder installieren.

Manches Mal denke ich, ich bin im falschen Film.

Das geschieht auch zur Sicherheit.
Denn irgendetwas könnte ja den Dienst deaktiviert haben (z.B. böse Software).
Seit der 1703, wird der Update-Dienst eben immer wieder nach einer Weile automatisch aktiviert und es wird nach Updates gesucht.
Mit der Win 10 Pro Version, kann man eben auch die normalen Updates bis zu 30 Tagen verschieben.
In der Regel ist aber nach ein paar Tagen bereits bekannt, ob es Probleme gibt mit dem letzten Update.
 
new Account() schrieb:
Du schließt von kontinuierlichen Updates auf fehlende Stabilität. Das mag vielleicht bei Windows 10 atm zutreffen, aber muss nicht sein.
Man kann durchaus den Updateprozess robuster (und auch leichtgewichtiger) machen, und so trotzdem Stabilität erhalten.
Und das ist mMn dem vorzuziehen, dass man bewusst alle paar Jahre ein Upgrade hat, das extrem viele Breaking Changes bringt, und dadurch erst recht keiner Updaten möchte.

Ok, aber darum geht es im Moment gerade nicht. Eine Firma wie Microsoft bekommt Stabilität bei kontinuierlichen Updates nicht hin. Das geht vielleicht bei kleineren Entwicklerteams die wirklich
aus Interesse ihr bestes geben wollen.
Microsoft verfolgt aber mit Sicherheit noch andere Ziele, die sich aber möglicherweise nicht mit
den Interessen Ihrer Kunden überschneiden.
 
Nickel schrieb:
Das geschieht auch zur Sicherheit.
Denn irgendetwas könnte ja den Dienst deaktiviert haben (z.B. böse Software).
Seit der 1703, wird der Update-Dienst eben immer wieder nach einer Weile automatisch aktiviert und es wird nach Updates gesucht.
Mit der Win 10 Pro Version, kann man eben auch die normalen Updates bis zu 30 Tagen verschieben.
In der Regel ist aber nach ein paar Tagen bereits bekannt, ob es Probleme gibt mit dem letzten Update.

Ach das ist doch Grütze. So ein AMD FX6300 ist ja nun kein unbekannter Prozessor, ich könnte also davon ausgehen, dass Microsoft ein Setup mit solch einem Prozessor vorher prüft.
Aber hey, es lebe die Bevormundung.:D
 
bitheat schrieb:
Da wird im Open Source Bereich der Code mit mehr Liebe profiled und optimiert, so kenne ich es zumindest noch von FreeBSD her.
Ob da Liebe beteiligt ist möchte ich gar nicht abstreiten, aber auf jeden Fall machen sich die FreeBSD-Leute sehr viel Gedanken. Das führt dann dazu, dass bestimmte Sachen später reinkommen, aber wenn sie denn da sind, ists dann auch ne solide Lösung die funktioniert.

bitheat schrieb:
Darum tritt Debian ja da mehr auf die Bremse um mehr Qualität zu liefern.
Ja. Wobei gerade das Beispiel Debian etwas unglücklich ist. Also ja. Debian tritt auf die Bremse aber fast schon zuviel.
Wenn da ein Release raus kommt hast Du mitunter schon völlig veraltete Pakete. Zudem werden quasi nur Security-Patches eingepflegt und keine sonstigen Bugfixes. Wenn also ein Programm einen Fehler hat der Dich beeinträchtigt hast Du den erstmal ein Releasezyklus (die bei Debian ja nicht gerade kurz sind) lang und musst dann hoffen, dass es im nächsten Release wieder funktioniert.
Solche Sachen sind halt immer ein Spagat zwischen "möglichst wenig ändern damit Dir ja nix um die Ohren fliegt" und "neue Sachen auch mit rein".
Wobei man sagen muss, es ist im Linux-Ökosystem generell nicht einfach ein stabiles System zu bauen, weils halt ne Ansammlung von unabhängigen Projekten ist die dann die Distributoren versuchen so zusammen zu stellen, dass sie miteinander harmonieren.
Daher klappt das bei den BSDs auch besser, da eben viel mehr aus einer Hand kommt. Und die sind auch deutlich mehr bestrebt nicht irgendwelche überraschenden Änderungen zu machen das irgendwelche Kommandozeilenoptionen wegfallen oder das nach dem Upgrade plötzlich Predictable Network Interface Names verwendet werden und deshalb deine Skripte nicht mehr funktionieren und solche Scherze.

bitheat schrieb:
Aber im professionellen Umfeld, in dem man SLAs garantieren muss, kann man es sich nicht leisten, mal aus Lust und Laune heraus zu upgraden.
Ja. Wobei das alles auch nicht optimal ist. Irgendwelche Lücken werden gefunden und können prinzipiell auch gepatcht werden aber Du darfst womöglich Dein System nicht patchen wegen irgend so nem Sch*** und stehst quasi mit heruntergelassenen Hosen da.


bitheat schrieb:
Was Windows 10 fehlt ist einfach die Möglichkeit, die Updates auf wichtige und security updates beschränken zu können.
Ja. Wobei bei für Enterprise-Kunden es durchaus da mehr Möglichkeiten gibt Upgrades zurückzustellen oder sogar für nen Stand auch längere Zeit Support zu bekommen (was dann quasi fast dem alten Lifecycle entspricht).

Insofern spielen die Privatkunden auch so ein bisschen Betatester für Microsoft.
 
spfccmtftat schrieb:
Ach das ist doch Grütze. So ein AMD FX6300 ist ja nun kein unbekannter Prozessor, ich könnte also davon ausgehen, dass Microsoft ein Setup mit solch einem Prozessor vorher prüft.
Aber hey, es lebe die Bevormundung.:D

Das hat null mit meinem Beitrag zu tun was du hier antwortest
 
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