Wie zufrieden mit Win10

hildefeuer schrieb:
Zitat entfernt - Bitte Regeln beachten!​
Ja. Nur ist das halt keine Langzeitstrategie. Schon jetzt hast Du teilweise das Problem, dass zum Beispiel neuere Hardware mit Windows 7 nicht oder nur suboptimal läuft.
Am 14. Januar 2020 enden dann auch die Sicherheitsaktualisierungen. Und ein nicht gepatchtes System lässt sich nur schwer schützen.
Aber auch die Software wird irgendwann nicht mehr auf Windows 7 laufen.

Die Entscheidung vorerst bei Windows 7 zu bleiben kann also nur ein erster Schritt sein der aber nicht nachhaltig ist, wenn man sich im gleichen Zuge nicht um eine Migrationsstrategie Gedanken macht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Teilzitat aus unmittelbar vorangestellten Beitrag entfernt)
Ich bin seit den ersten betas dabei und hatte bisher ein einziges mal ein Problem was ich nicht beheben könnte und nur durch eine Neuinstallation behoben wurde
- Downloads würden, egal welcher Browser, nicht beendet

Das war aber noch zu Beta Zeiten.

Seit dem Release keine Probleme, und w10 läuft immernoch mit der allerersten Installation und das bei zeitnahen Updates.

Und die Erfahrung hab ich bisher bei allen Rechnern die ich in meinem Bekanntenkreis betreue.

Gab da nur hardwarebedingt ein paar Ausfälle die ich aber eher weniger w10 zu schreiben kann.

Also Fazit: mein bestes Windows bisher (ebenfalls seit 3.1 dabei)
 
MasterXTC schrieb:
Ich möchte vielmehr wissen, wie ihr das Konzept von Windows 10, also stetige Weiterentwicklung ohne plakative Versionsbezeichnungen wie Windows 98, XP, 7 oder 8.
Das Konzept der stetigen Weiterentwicklung (Rolling Release) ist ansich gut. Nur bekommt es Microsoft offenbar nicht auf die Reihe (andere Systeme tun sich da deutlich weniger schwer).

Abgesehen davon ist auch ein nicht unerheblicher Bedarf an einem stabilen Windows da. Ich denk mal, der Markt für ein stabiles Windows 7 was außer Sicherheitsaktualisierungen und hier und da Anpassungen an neue Hardware bekommt, würde vielen ausreichen.
Das hat sich ja schon beim erscheinen von Windows Vista gezeigt, wo eben viele bei Windows XP geblieben sind.

Übrigens war diese Langzeitunterstützung auch immer irgendwie eine Stärke von Windows. Wenn Du Dir ein frisches Windows gekauft hast, dann konntest Du halt davon ausgehen, dass es mindestens 5 Jahre supportet wird. Inkl. ServicePacks auch min. 10 Jahre.
Selbst diverse Linux-Distributionen haben sich das zum Vorbild genommen wie SuSE oder Redhat mit ihren Enterprise-Versionen. Gerade im kommerziellen Umfeld ist sowas nachgefragt. Aber auch vielen Privatnutzern ist ne stabile Plattform wichtiger als neue Features wo man aber ständig nachbasteln muss.

Microsoft hätte durchaus die Möglichkeit beide Gruppen zu bedienen mit getrennten Windows-Versionen. Eins mit Rolling-Release (für die die immer die neusten Features haben wollen; außerdem hat man so freiwillige Betatester) und davon nimmt man in regelmäßigen Abständen eine Long-Term-Version raus.

Allerdings passt das halt nicht ins Unternehmenskonzept. Das ist doch immer mehr und mehr auf Cloud-Dienste (Windows-as-Service) ausgerichtet und die Cloud-Integration geht natürlich zügiger, wenn die neuen Funktionen schnell beim Endkunden landen. Dem würde eine Long-Term-Version entgegenstehen.

Wobei es ja zumindest im Unternehmensbereich auch länger gepflegte Windows-Versionen gibt (wird halt nachgefragt und die zahlen auch gut). Insofern ist es so, dass im Augenblick die Privatkunden die Betatester für die Unternehmenskunden sind.

Allerdings steht es dem Privatkunden frei, ob er das mit sich machen lässt oder sich nicht doch mal ne Alternative überlegt. Solange alle nur meckern aber keine Konsequenzen ziehen wird sich Microsofts Firmenpolitik nicht großartig ändern.
 
Ich bin so semi-zufrieden mit Windows 10.
Durch Komplikationen mit dem Speichertreiber spackten meine SSDs lange Zeit rum und ich wusste weder wieso noch wie ich es beheben kann.

Negative Punkte:
-Zwangsupgrades mit sinnlosen neuen Funktionen
-Zwangsupdates
-Patches zerschießen das System
-Telemetrie ohne Ende
-DirectX12 wurde angepriesen und nu?
-schleichender Wegfall von Funktionen in der Pro-Version

Positive Punkte:
-das System kann schnell sein

Im Prinzip ist es mehr Wider als Für.
Und gelinde gesagt k**** es mich an, wenn Microsoft mal wieder der Meinung ist, alles verschlimmbessern zu müssen und die User Versuchskarnickel spielen lassen zu müssen. Ich meine - wozu gibt es denn die ganzen Testphasen und Beta-Zugang und blablabla, nur um dann am Patchday zu sehen, wie sich Tausende Rechner ins Nirvana katapultieren, nur weil die Home-Version keine abschaltbaren Updates hat?

Und wie kann es das langerklärte Ziel sein, das System mit Crapware bis unters Dach zuzumüllen, sodass ich erstmal ne Lebenszeit opfern muss, um die Scheiße loszuwerden?

Und wieso gibt es für Privatpersonen keine Enterprise-Lizenzen? Also warum ist mir schon klar, aber das geht absolut gar nicht! Der Pro-Version alles mögliche an Funktionen wegnehmen (die GPO wird auch rausfliegen übr kurz oder lang) und nur noch Unternehmenskunden die volle Kontrolle über den PC geben?

Wäre ich nicht drauf angewiesen zum Zocken (und weil Word das einzig brauchbare Schreibprogramm ist), wäre ich schon längst weg. Aber die meisten Spiele erscheinen ja leider nicht für Linux und Co. Da nützt mir meine GTX 1080 wenig.

2 von 5 Punkten.
 
@spfccmtftat

Gut. Zum spielen könntest Du ja bei Windows 10 bleiben und für wichtige Sachen dann was Anderes.

Ähm Word das einzig brauchbare Schreibprogramm?
Das war jetzt ein Witz, oder? :-)
 
Ich bin mit Windows 10 soweit zufrieden, seit Erscheinen 2015.
Ich war aber auch mit Windows 8.1 sehr zufrieden.
Auch alle meine Games laufen insgesamt besser mit Windows 10
als mit Windows 7.
Die Windows 10 1703 mochte ich nicht, ebenso die 1803.
Ich bleibe bei der 1709, die mag ich.
Ich nutze Windows 10 nicht nur zum Spielen.
 
@andy_m4 Wenn der Support für Win7 2020 endet, ist Win10 dann mein zweit-system neben Linux.
Vista hatte ich auch nie, sondern Linux.
 
@andy_m4 nope, das ist kein witz.
weil ein osz zu geizig war, durfte ich mich mehrere semester mit dem officeabklatsch anfreunden.

diese freundschaft hat nicht lang gehalten.
 
@spfccmtftat

Also ich will nicht gegen Word wettern oder so. Ich hatte jahrelang selbst ein Projekt, bei dem Word professionell eingesetzt wurde. Und das klappte auch gut. Insbesondere einige spezielle Funktionalitäten kann man sehr gut einsetzen, um den Workflow effizient zu machen.
Aber das setzt halt so auch privat kaum jemand ein. Was im Privatbereich meist gebraucht wird, dafür reicht (ein Minimum an geistiger Beweglichkeit vorausgesetzt) einer der hinlänglich bekannten Alternativen wie LibreOffice, Calligra, Abiword und wie sie alle heißen.
Gut, wenn man z.B. in der Firma ebenfalls Word hat macht es auch Sinn zuhause Word zu haben.

Aber insgesamt wären etwaige Vorteile von Word kein Grund privat auf die Windows-Plattform festgelegt zu sein (inzwischen verwende ich nicht mal mehr solche WYSIWYG--Textverarbeitungen weil ich die eher als nervig empfinde und ich außerdem für meine Sachen Flexibilität, Möglichkeiten der Funktionserweiterung und Performance essentiell ist; aber das ist ne andere Sache).

Und ich leb damit auch relativ entspannt. Der Pflegeaufwand fürs System liegt nahezu bei Null. Ich weiß einfach, wenn ich den Computer anmache, dass er funktionieren wird. Das mir kein Update dazwischen springt. Das es plötzlich nicht mehr druckt oder andere Geschichten. Ich weiß auch, dass ein Upgrade mir nicht alles verstellt oder das irgendwo Einstellungen ganz woanders sind oder das System plötzlich anders funktioniert. Oder das bestimmte Programme nicht mehr laufen, weil das System meint sie sind zu alt oder umgekehrt.
 
Mit der Bewertung bin ich lange nicht durch. Hab hier z.B. Windows 10 64-Bit unter Volllast laufen,
das selbe unter Linux 64-bit ist beim Surfen sehr viel performanter unterwegs als das Windows.

Stabil ist es, zuverlässig, leider kommen öfters mal paar Viren durch. :evillol:
 
Stimmt. Die Schadsoftwareproblematik kommt bei Windows auch noch hinzu. Windows ist halt nach wie vor beliebtes Angriffsziel. Ist also schon rein vom Sicherheitsstandpunkt aus betrachtet sinnvoll es zu vermeiden. Zumindest in Szenarien, wo es besonders gefährdet ist. Also beim "im Internet surfen", ums mal salopp zu formulieren.
 
andy_m4 schrieb:
Ja. Nur ist das halt keine Langzeitstrategie. Schon jetzt hast Du teilweise das Problem, dass zum Beispiel neuere Hardware mit Windows 7 nicht oder nur suboptimal läuft.
Am 14. Januar 2020 enden dann auch die Sicherheitsaktualisierungen. Und ein nicht gepatchtes System lässt sich nur schwer schützen.
Aber auch die Software wird irgendwann nicht mehr auf Windows 7 laufen.

Die Entscheidung vorerst bei Windows 7 zu bleiben kann also nur ein erster Schritt sein der aber nicht nachhaltig ist, wenn man sich im gleichen Zuge nicht um eine Migrationsstrategie Gedanken macht.

Dann versuch einfach mal auf Win7 eine Weile auszusitzen. Kauf den Schrott einfach nicht und und versuche da wo es geht zu sagen, Du hättest gerne Rückwärtskompatibilität als Plan B.

Bis vor kurzem war so gut wie alles noch kompatibel zu XP und Vista.
Und auf einmal wird noch nicht mal mehr Win8.* unterstützt, nur noch Win10 ?

Hallo ?! Ja wo sind wir denn ?!?!?!
Ergänzung ()

andy_m4 schrieb:
Stimmt. Die Schadsoftwareproblematik kommt bei Windows auch noch hinzu. Windows ist halt nach wie vor beliebtes Angriffsziel. Ist also schon rein vom Sicherheitsstandpunkt aus betrachtet sinnvoll es zu vermeiden. Zumindest in Szenarien, wo es besonders gefährdet ist. Also beim "im Internet surfen", ums mal salopp zu formulieren.

Leider sind alle dieser Aussagen alles andere als verallgemeinerbar.
Letzten Endes ist jeder an die Vorgaben von Applikationen gebungen.

Manche Sachen (Cubase, Vegas Pro, Games, etc) laufen halt nur unter Windows.

Deshalb ist es einfach nur deprimierend, irgendwann auf Win10 angewiesen zu sein.
Generell auf einen Hersteller wie Microsoft der so ungeniert private Daten abzockt.

Das perfide daran ist doch, dass Du den Nutzungsbestimmungen vor der Installation von Win10 auch noch einwilligen musst.

Es fehlen meiner Ansicht nach einfach Gesetzesgrundlagen, die einem auch wirklich sowas wie Privatsphäre zusichern.

Wenn wir alle nicht aufpassen landen wir, wovor uns damals schon unsere Deutschlehrer gewarnt haben ... Orwell 1984. Und wer von uns vielleicht nicht mehr so belesen ist: https://www.inhaltsangabe.de/orwell/1984/
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was mich ab Win8 extrem gestört hat ist, dass man das TPM environment nicht mehr deaktivieren konnte.
D.h., wenn Dein Mainboard einen TPM chip hat, dann kann man von außen Deinen Rechner administrieren.
TMP ist damals - soweit ich gelesen habe - mit durch die Medienindustrie gepusht worden, weil man Möglichkeiten wollte, bei DRM copyright Verletzungen zB Dateien auf einem PC löschen zu können.
Apple hatte sich damals ausdrücklich dagegen gewehrt.
Und beim Kauf meiner HW habe ich extra drauf geachtet, auf meinem Rechner keinen TPM chip fest verbaut zu haben, weil ich es völlig unakzeptabel finde, dass 3rd party Firmen von extern Zugriff auf meinen PC nehmen könnten. Und wie gesagt, ab Win8 kann man TMP nicht mehr deaktivieren.
Darüber hat auch der CCC (Chaos Computer Club) dringend vor gewarnt.
Vor allem weil Microsoft die Schlüssel verwaltet und in der Vergangenheit schon öfter gezeigt hat, dass sie Schlüsselmanagement einfach nicht drauf haben. Wenn Dir keys in falsche Hände geraten, kann über die TPM Schnittstelle jede Menge Unfug passieren.
Darum finde ich alles über Windows 7 und HW mit TPM einfach nur spooky.
 
@andy_m4 Ja, ich glaube LibreOffice war es. Das hat in meinen Augen nicht mal was mit Offenheit etc zu tun, ich bin jederzeit für Alternativen offen. Aber dieses Bündel finde ich einfach nur grauenhaft.

Lustig finde ich (und da muss ich mir teilweise an die eigene Nase fassen), wie viele Menschen über Microsoft und Win10 rumjammern wegen der Schnüffelei, aber ein Android- oder Apple-Smartphone nutzen und ein Tablet und einen Fitnesstracker und Facebook, Whatsapp und Co nutzen:D
 
bitheat schrieb:
Leider sind alle dieser Aussagen alles andere als verallgemeinerbar.
Letzten Endes ist jeder an die Vorgaben von Applikationen gebungen.
Ist korrekt, aber letztlich zum Teil auch das Problem der Nutzer die es zugelassen haben sich von einem System abhängig zu machen.

Da muss man halt als Kunde auch mal einfordern, dass Software eben nicht nur unter Windows läuft.

Vor 20 Jahren hab ich dann schon angefangen Konsequenzen zu ziehen.
Damals war Microsoft zugebenermaßen noch dominanter als heute aber man sah schon, dass es problematisch war und werden könnte. Auch in anderen Bereichen, wo Word bzw. Office dann alternative Programme total verdrängt hatte.
Das sah ich echt als Problem an. Schon weil mir klar war, sobald sie ne gewisse Dominanz haben, werden sie die Zügel straffen. Und so war es ja dann auch. Angefangen mit Windows XP und dem Aktivierungsmüll.
Also hab ich begonnen bei der Softwareauswahl verstärkt darauf zu achten, dass die möglichst systemneutral ist (linux-only z.B. wäre ja genauso doof wie Windows-only; wobei man da wenigstens noch den Open-Source-Vorteil des forkens hätte).

Und wenns dann schon win-only-Software ist, dann muss sie zumindest mit WINE laufen.
Man kann ja von mir aus auch in bestimmten Ausnahmen davon abweichen. Aber generell ist es nicht verkehrt es so zu handhaben.

Das hat mich hier und da sicher Arbeit gekostet. Ich musste auch hin und wieder mit Einschränkungen leben. Allerdings hat das eben zur Folge, dass ich heute relativ Windowsfrei Leben kann und es allenfalls in absoluten Ausnahmefällen noch brauche. Und ich hab ein System, dass absolut stabil ist und auf das ich mich verlassen kann.

Deswegen reagiere ich immer etwas genervt, wenn jetzt Windows-User rumheulen das ihnen neue Windows-Version nicht passen (ist übrigens auch kein neues Problem; am Anfang haben die Leute auch über XP geschimpft; später über Vista; dann über Kachel-Windows 8; jetzt ist halt WIndows 10 das Ziel von Meckerei).
Meckern aber keine Konsequenzen ziehen. Das sind mir die Richtigen.

bitheat schrieb:
Manche Sachen (Cubase, Vegas Pro, Games, etc) laufen halt nur unter Windows.
Gut. Ich mach auch ein bissl Musikproduktion. Von daher weiß ich, dass es da durchaus Alternativen gibt. Vielleicht muss man da Abstriche machen. Aber mir ist Wahlfreiheit wichtiger. Und letztlich lernen es ja Hersteller wie Sternberg es ja auch sonst nicht.
Aber das muss jeder selbst entscheiden.

Games sehe ich als verzichtbar an. Das Leben geht auch ohne. Wenn nicht, kann ich Dein Gerede über Orwells "1984" nicht wirklich ernst nehmen.

bitheat schrieb:
Es fehlen meiner Ansicht nach einfach Gesetzesgrundlagen, die einem auch wirklich sowas wie Privatsphäre zusichern.
Naja. Mit der DSGVO ist ja ein erster Schritt gemacht.
Aber das effektivste Mittel ist halt nach wie vor Konsumverweigerung. Grundsätzlich ist kein Hersteller verpflichtet Dir ein Produkt anzubieten, was Dir gefällt. Allerdings will er sein Produkt verkaufen, um Gewinn zu machen. Denn Du bist auch als Nutzer nicht verpflichtet den Hersteller sein Produkt abzunehmen. Damit hast Du Möglichkeit Druck auszuüben.

Und das bringt ja auch was. Wenn ich noch überlege wie es früher allein mit der Treibersituation für alternative Systeme aussah, dann ist man heute ein ganzes Stück weiter gekommen.
Man muss eben nur wollen.
Ergänzung ()

spfccmtftat schrieb:
Ja, ich glaube LibreOffice war es. Das hat in meinen Augen nicht mal was mit Offenheit etc zu tun, ich bin jederzeit für Alternativen offen. Aber dieses Bündel finde ich einfach nur grauenhaft.
LibreOffice finde ich gar nicht so schlecht, auch wenn ich es auch selbst kaum noch einsetze. Ich wüsste jetzt aber auch spontan nicht, was mir da fehlen würde, wenn ich jetzt nur mal 'n Brief verfassen muss oder von mir aus nen schriftlichen Artikel.

Abgesehen davon das Du Dich natürlich nicht für die Verwendung von Word rechtfertigen musst. Ich wäre halt nur neugierig, was da der springende Punkt ist. Also insbesondere im Privatbereich.
Das Word seine Qualitäten hat und sich auch produktiv einsetzen lässt steht ja außer Frage.

spfccmtftat schrieb:
Lustig finde ich (und da muss ich mir teilweise an die eigene Nase fassen), wie viele Menschen über Microsoft und Win10 rumjammern wegen der Schnüffelei, aber ein Android- oder Apple-Smartphone nutzen und ein Tablet und einen Fitnesstracker und Facebook, Whatsapp und Co nutzen:D
Ja. Man muss sagen, Microsoft ist da noch relativ harmlos und hat auch relativ spät angefangen intensiv Daten zu erheben.
Insofern kann ich Dir da nur beipflichten.
 
Zuletzt bearbeitet:
WIN10 ist für mich schizophren.

Es ist eine gute und stabile Basis für Programme, die Leistung stimmt. Und diesen Zustand erlebe ich wohl 99% der Zeit die 10 (an sich) nutze. Kein großer Treiberzirkus wenn man aufsetzen muss, grundsätzlich also durchaus pflegeleicht.

Die Schattenseite lässt sich mit Userentmüdigung großräumig umschreiben. Die Ergonomie wird seit 98SE immer mehr zu Gunsten für allenfalls Dummys »nützliche« Dinge herntergeschraubt.
Ich kann in der GUI kaum etwas zur Ergonomie oder Verhübschung einstellen. Fensterrahmen liegen irgendwo, aber sie sind nicht zu sehen, keine Augenführung.
Das Startmenükonzept ist eine Katastrophe (aber das ging schon bei ME so richtig los). Dass ich nicht mal selbst im physischen Startmenü Links ablengen darf ist aus seine Weise völlig absurd. Ohne eigene Symbolleisten dahin finde ich keins meiner Programme wieder um es zu starten.
10 nervt mit sinnlosen Meldungsboxen deren Informationsgehalt gegen Null strebt. Und wieder kann man Verantwortliche nicht mit der GUI greifen weil Optionslisten unvollständig sind. Ugrades gbut es zu oft, Einstellungen des Users werden ungefragt zurückgenommen, Dinge werden undokumentiet verändert und gekippt, Bewährtes funktioniert nicht mehr.
Statt dessen Apps die im Nutzwert noch unter Notepad uns Paint von 9x rangieren.

MS als Meister der großen kleinen Schritte. Die Systemsteuerung soll weg, der Ersatz ersetzt sie immer noch nicht. Der Explorer wird immer mehr überfrachtet und wird als Dateimanager immer unbrauchbarer. Letzter Coup die blaue Markierung in ganzer Breite - man findet keinen Platz etwas fallen zu lassen.
Bedienerfreundlicher will es werden, bedienungsunfreundlicher wird es.

Updates die ja immer mehr zu Bomben werden kann man nicht abwehren. Warum wissen wir (danke, liebe Nieupdater-aber-Meckerer), dass MS es nicht einsieht welchen Murks man uns reinwürgt ist das Allerschlimmste.

CN8
 
@andy_m4 Ich denke, es ist Gewohnheit bei MS Office. Selbst wenn die Funktionen (in Excel wie =Summe) in den Alternativen vorhanden sind, so heißen sie sicherlich anders (oder?) und das würde wieder Eingewöhnung bedeuten. Ich mag selten den leichten Weg, aber bei Windows und MS Office ist es leider so..:)

Ein Beispiel: Fürs Abschlussprojekt im Technikerstudium haben drei Personen an einer Word-Datei rumgewerkelt. Alle drei mit Word 2016. In der Schule gibt's 2013.

Bei jedem sah das Dokument ander aus, die Formatierung war zerhackt - das ist wiederum ein Nachteil von MS Office. Ich vermute mal, dass solch ein Verhalten bei den Open-Source-Alternativen nicht auftritt.
 
spfccmtftat schrieb:
@andy_m4 Ja, ich glaube LibreOffice war es. Das hat in meinen Augen nicht mal was mit Offenheit etc zu tun, ich bin jederzeit für Alternativen offen. Aber dieses Bündel finde ich einfach nur grauenhaft.

Lustig finde ich (und da muss ich mir teilweise an die eigene Nase fassen), wie viele Menschen über Microsoft und Win10 rumjammern wegen der Schnüffelei, aber ein Android- oder Apple-Smartphone nutzen und ein Tablet und einen Fitnesstracker und Facebook, Whatsapp und Co nutzen:D

Tolle Argumentation, jetzt mal ganz plakativ (bitte nicht ernst nehmen), ich überziehe bzw verreiße jetzt mal Deine Aussage. "Weil das Töten von Tieren erlaubt ist, ist es auch beim Menschen ok ?" ?!?!?!

Wieder zurück zum Thema. Smartphones sind halt echte Kackteile was den Datenschutz anbelangt. Jeder dreiste Programmierer kann seiner App Rechte geben, Deine Kontakte und was auch immer auszulesen. Was danach passiert ist klar, Datenweitergabe und Geld kassieren. Oder auch andere schlimme Dinge.
Es ist schon schlimm genug, dass sowas überhaupt passieren kann.

Nun kommt Microsoft daher und führt das ganze auch noch auf einem Desktop System ein.
Auf dem Heimrechner hat man neben Kontaktdaten idR aber noch viel mehr Daten liegen.
Vor allem geht es bei Windows 10 auch um die Abzocke von biometrischen Daten etc etc.

Und nur weil es schon bei Smartphones der Fall ist muss ich mir das ganze auch noch auf einem Dekstop Rechner gefallen lassen und dann auch noch den Nutzungsbedingungen vor der Installation zustimmen ... Hallo ?! Irgendwann und irgendwo muss auch mal gut sein.

Ich komme ohne Smartphone leider nicht mehr aus aus verschiedenen Gründen. Es ist schon schlimm genug, das die Dinger so unsicher sind. Aber das rechtfertigt in keinster Weise das ganze auch noch beim Heimrechner genauso schlimm zu gestalten und dass die Abzocke auch hier noch von Microsoft höchstpersönlich stattfindet.

Ein Unrecht legalisiert einfach nicht ein anderes. Dagegen sollte man sich besser zur Wehr setzen, als solche vollhorstigen Sprüche abzulassen.
 
@bitheat Also ich stelle Menschen auf eine Stufe mit Tieren. Ich finde es affig, dass sich Menschen als etwas Besseres darstellen, weil sie sich das Recht herausnehmen, Tiere zu züchten, zu quälen und zu töten. Aber das gehört hier nicht her.:)

Ich wollte nur damit ausdrücken, dass es bei manchen einfach nur dämlich ist, dass sie rumkrakehlen, weil Windows 10 sie ausspioniert, obwohl sie allen anderen Diensten ihre Daten freiwillig geben und artig vom letzten Toilettengang berichten. Aber es scheint ja einen Markt dafür zu geben, s. Facebook, Youtube, Instagram etc pp. Dann sollten sie den Aufstand proben und Facebook den Rücken zukehren, tun sie aber nicht, weil "jeder" bei Facebook ist und sich ihre gesamte Kommunikation auf einer Plattform abspielt, was meiner Meinung nach gefährlich ist.
Warum schreien sie jetzt auf, aber überall sonst ist es ihnen egal? (Und damit meine ich nicht datenschutzbewusste User.)

Galt das "vollhorstig" mir?:)
 
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