Wieder eine CPU gekillt, diesmal ein Venice

Otternase

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Ich Heul mich hier mal aus.

Ich hab heute mein OCZ 600 NT aus der RMA zurückbekommen. Das sollte auch der Startschuß zum zusammenbau meines und meinem Sohns System sein. Ich hatte einige Wochen richtig frust nachdem desaster mit dem 4000+......

So denn da mein An8 Ultra noch zum testen da stand hab ich erstmal das OCZ dran und den 3200Venice drauf. Alles 1A NT ist leise und CPU tut ihren Dienst, kurz ins Win und mal auf die Temps geguckt. Nach 10 min bei 1.4V 28°C. Jetzt nochmal der versuch mit dem X2 Boxed und 26°C nach 10 min was ich ganz gut fand.

So jetzt hab ich die CPU auf das DFI ...ultra mit meinem Tagan NT, war schon vorbereitet mit Wakü usw. damit sich mein Sohn zu Weihnachten auch schon einen anstendigen Rechner hat.

Rechner an ins Bios- 2.7 Vdimm/ Timings sowie keinigkeiten eingestellt und los gings. Rechner an alles läuft ---prima---
Wakü läft einwandfrei und somit Clockgen an und mal auf 2.2 Ghz auf defaut und OCCT an.

Nach 5 min komm ich wieder und er hat sich aufgehängt, Neustart und nichts geht mehr. :(

CPU raus aufs Abit ----nichts----:(
4000+ aufs Abit und geht, leute was killt die CPU das DFI oder mein NT. Spannungen waren voll normal aber die CPU ist hin.:heul::

Ich hab alles zerflückt und nach irgendwelchen unregelmäßigkeiten gesucht---nichts---

Kann es das NT sein, ich weiß nicht. Ich denke ich bring alles in RMA nur we ist der schuldige.
 
Die Gründe können beim NT liegen sowie beim Board.
Das NT kann die richtige Spannungliefern, was ist aber wenn das Board zu hohe Werte liefert?

Ich denke mal du solltest lieber beides tauschen um Nummersicher zu gehen.

Mehr kann ich dazu leider auch nicht sagen.
RMA ist ja immer die Sache das die Klamotten ein paar Wochen in der Luft hängen.
 
Ich würde mal stark auf das Netzteil tippen. Ist zwar komisch, aber am plausibelsten. Wenn die DFIs Probleme in der Richtung hätten wäre es bekannt. Kann man bei dem OCZ nicht die einzelnen Spannungen verändern? Evtl. wäre da eine Quelle zu vermuten.
 
Hey, was ist da los bei dir? :(

Das ist ja mal echt sch*****...:(

Ich tippe aber fast mal auf das NT, kann mir nicht vorstellen, daß es das Board ist.

Was für eine Kühlung war auf der CPU?
 
Mit dem OCZ lief es ja auf dem Abit AN8Ultra.

Kaput ist´s auf dem DFI mit dem Tagan 480 gegangen. Ich weiß es auch nicht aber endweder ist ein NT doch defekt oder nicht. lieg ich da falsch oder gibs da auch was zwischendrin:(


Edit: Kühlung war sehr gut und Wasser und zwar blasenfrei. AUch hab ich im Bios auf 60°C Shutdown eingestellt, die Temps waren weit unter 30ig grad.
 
ohje.
ich tipp auch mal stark aufs nt, oder die mögen das ocen in windows net
 
Ja, Abit ist mit dem OCZ NT zusammen und der 4000+ läuft dardrauf. Der Venice macht auf beiden kein muks mehr.

Ja ich hatte mit dem NT ja schon damals auf dem Abit das Problem das nichts mehr ging, zuerst dacht ich das Bord wär defekt, dann lief es wieder und auch der 4000+. Seitdem hab ich nichts mehr damit gemacht weil ich auf das OCZ gewartet habe um endlich wieder alles zusammen zu bauen. Ich frag mich nur wie das NT der Killer ist bzw. läuft alles Normal und dann ......


Morgen Bau ich wenn ich Zeit finde das Abit mit dem OCZ zusammen und werd einfach das NT und das Bord mitnehmen mal gucken was ich mach. Ist NAtürlich in verschiedenen Läden gekauft worden.

Das Tagan bring ich jetzt weg, nur leider Tauschen die einfach aus was Natürlich wenn es der Übeltäter ist ich da Schwierigkeiten bekommen etwas ersetzt zu bekommen.
Denn die CPU´s hab ich woanders gekauft und bin somit der Dumme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Otternase schrieb:
Kann es das NT sein, ich weiß nicht. Ich denke ich bring alles in RMA nur we ist der schuldige.

Duerfte eher das Board sein, falls es ein Ueberspannungsschaden an der CPU ist, denn das NT hat gar keine direkte Verbindung zur CPU.
 
@kisser
Meinste, aber bei Schwankungen am NT geht das doch auch durch. Sonst könnte man doch nicht per Rail-Mod oder bei NT´s mit Potis die Spannungen nicht anheben oder lieg ich da falsch.

NT geht aufjedenfall erstmal nach Tagan mit der Angabe Spannungsschwankungen. Denn wenn man angibt es hat nee CPU gehimmelt ist es mitsicherheit I.O. anders würde ich es ja dann auch nicht machen.
Ich hätte auch ohne murren ein neues direkt bekommen obwohl es 1 1/2 Jahre alt ist. Ich überprüfen nichts mehr schicken einfach ein neues nur so erfahre ich ja nicht ob es der Übeltäter ist.
 
Otternase schrieb:
@kisser
Meinste, aber bei Schwankungen am NT geht das doch auch durch. Sonst könnte man doch nicht per Rail-Mod oder bei NT´s mit Potis die Spannungen nicht anheben oder lieg ich da falsch.

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Mit dem Poti am/im NT regelst du denn Sollwert, auf den das NT seine Ausgangsspannung einstellen soll.

Ein Schaltnetzteil ist ein geschlossener Regelkreis, der nichts anderes versucht, als die Ist-Spannung auf die Soll-Spannung einzustellen. Und zwar unter allen Umstaenden, egal wie hoch die Eingangsspannung des Regelkreises ist. Auf eine Erhoehung der Eingangsspannung reagiert der Schaltregler mit einem Absenken der Schaltfrequenz, beim Absenken der Eingangsspannung erhoeht der Regler die Schaltfrequenz.
Fuer die Ausgangsspannung ist es genau umgekehrt, sinkt sie, dann muss der Regler oefter schalten, steigt sie, dann schaltet der Regler seltener.

Die CPU auf dem Board wird nun von einem eigenen Schaltregelkreis versorgt, zu diesem Regelkreis gehoeren die ganzen Spulen und Mosfets, die um den CPU-Sockel herum auf der Platine verbaut sind.

Dieser Regelkreis macht nun beispielsweise aus der 5V NT Spannung, die 1,5V CPU Spannung. Diese 1,5V fuer die CPU erzeugt der Regelkreis aber auch dann noch, wenn die NT Spannung auf 6V gestiegen oder 4V gefallen ist. Die CPU Spannung ist also vollstaendig von der NT Spannung entkoppelt.

Wenn also ein CPU im Board durch Ueberspannung abraucht, dann liegt das in der Regel am Spannungsregelkreis der CPU-Spannung.


Es gibt aber 2 Zustaende des (CPU)Spannungsreglers, in denen die CPU-Spannung nicht mehr auf den Soll-Wert geregelt wird, sondern diesen nach oben oder unten verlaesst.

Wie ich oben schon schrieb, variiert der Regler seine Schaltfrequenz je nach Eingangsspannung. Dabei gibt es aber ein oberes und unteres Limit der Frequenz.

Das obere Frequenz-Limit ist nicht problematisch, es heisst nur, das der Regler am Limit arbeitet und bei weiterem Strombedarf der CPU (bzw. Absinken der Eingangsspannung) die Ausgangspannung unter den Sollwert sinkt. Irgendwann stuerzt dann die Kiste ab, Schaeden gibt es aber keine.

Das untere Limit ist problematisch, ist es erreicht, dann kann der Regelkreis die Ausgangspannung nicht weiter absenken, sie kann ueber den Sollwert ansteigen.

Normalerweise wird das untere Limit schaltungstechnisch abgefangen, sinkt die Schaltfrequenz zu stark, dann wird der Regler einfach abgeschaltet und die CPU nicht mehr mit Spannung versorgt.

Im normalen Betrieb (lies: der Regelkreis ist fuer die an ihen gestellten Anforderungen ausreichend dimensioniert) werden aber weder das obere noch untere Limit erreicht.
 
Höhrt sich plausiebel an.

Wenn ich aber wie bei unserem LN Test damals am Poti vom OCZ NT gestellt habe da ist die Vcore auf 1.83 angestiegen und beim absenken ist sie auf dem Max- Wert vom wieder gesunken, das wäre dann doch nicht möglich. Mit dem anheben der einzelnen Schienen ereicht man das aber.

Ich werde das Bord auch nicht mehr benutzen und auch RMA abgeben nächste Woche da ich jetzt keine lust mehr drauf habe.
 
Otternase schrieb:
Höhrt sich plausiebel an.

Wenn ich aber wie bei unserem LN Test damals am Poti vom OCZ NT gestellt habe da ist die Vcore auf 1.83 angestiegen und beim absenken ist sie auf dem Max- Wert vom wieder gesunken, das wäre dann doch nicht möglich.


Richtig, das sollte nicht moeglich sein. Ich wuerde jetzt einfach mal behaupten, dass dann der Schaltregelkreis fuer die CPU-Spannung nicht so dimensioniert ist, wie er das eigentlich sein sollte.
Wobei man aber dazu sagen muss, dass die NT-Spannungen nach Spezifikation nur 5% Toleranz erlauben, fuer die 5V Schiene ist der zulaessige Bereich also 4,75V bis 5,25V. Fuer Eingangsspannungen ausserhalb dieses Bereiches muss der CPU-Spannungsregler also nicht ausgelegt sein und wo ja heutzutage ueberall gespart wird....:rolleyes:
..... ist es denkbar, dass der CPU-Spannungsregler am unteren Frequenzlimit arbeitete und der NT-Spannungserhoehung nicht mehr mit weiterer Frequenzabsenkung folgen konnte und daher die CPU-Spannung stieg.
 
Leider denke ich aber das mir einfach ein neues NT sowie Bord zugeschickt wird und jegwelige möglichkeit den richtig schuldigen rauszufinden damit fast unmöglich ist.
 
das ist natürlich ärger lich

ich betreibe ein DFI board und tagan NT und mein system ist mit 422 mhz overclocked...

ich kann es mir ehrlich gesagt nicht erklären da es zwei hochwertige komponenten sind

DFI LanParty UT nf4 Ultra-D läuft sehr gut bei mir hab keinerlei probleme bis her...overclocken alles ohne probleme

Mein tagan nt betreibe ich jetzt seit 1,5 jahren und ist auch immer noch wie am ersten tag was die luftruhe angeht

ich habe mit diesen komponenten keinerlei probleme bis jetzt gehabt


daher kann ich es mir nicht erklären...auser das die cpu schon an ihrer kapazität kratzt (evtl. nicht gut gefertig) würde vorschlagen einfach die cpu versuchen umzu tauschen :)

mfg
 
@kisser: interesanter Ansatz, Ich konnte deiner Erklärung ganz gut folgen...:daumen:

@Otter: könnte natürlich sein, daß durch den Betreieb mit der Mach II und den damit verbundenen hohen Spannungen, welche die CPU bekommen hat beim OCen, der CPU-Spannungregler verschlissen ist.

Es könnte sein, daß Vergleichbar zur Elekronenmigration an der CPU, ein oder mehrere Bauteile nicht mehr innerhalb ihrer Spezifikation funktionieren und dadurch der stabile Regelbetrieb nicht mehr gewährleistet ist und es zu Überspannungen kommt.

*grübelunddenknachobdasjetztgeisterdünnschisswar*

;)
 
kann natürlich auch sein, dass die cpu nen fehler hatte und deshalb abgeraucht ist.

is mir mit meinem xp 2700+ auch passiert. hatte keinen mhz oc'ed, board hat net overvoltet. plötzlich im windows hängen geblieben und nix is mehr gegangen
 
Stimmt ich denke da hilft nur die Glaskugel.

@Boris

Das DFI war doch so gut wie garnicht unter der Mach II und der Venice ja auch nicht. Das Sandie mußte Natürlich leiden aber das mit dem Abit.

vieleicht hohl ich mir am Sa. nochmal ein 3000+ und werd ihn auf dem ABIT mit dem OCZ NT durchtesten mit Boxedlüfter. Wenn das geht wird es eingebaut mit der Mach II und erstmal auf Herz u. Nieren getestet bevor eine dicke CPU wieder rein kommt. Ich lass mir jetzt noch ein bisschen Zeit was anders bleibt mir ja nicht übrig.

Boris willste nicht meine DFI um noch ein wenig rumzutesten:D
 
so ein änliches Problem hat ich auch mal: Mit einem AMD Duron 800Mhz, ich habe ein spiel gestartet und Blop war der Computer aus (die cpu war nicht uübertaktet) danach hab ich mir einen 2200+ xp geholt, der leider nicht genug leistung hatte... und jetzt hab ich meinen A64 3000+ und der langt mir jetzt noch dicke (wenn ich in nicht kaputt mach:rolleyes: )
 
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