Wieso ist e-Sport in Deutschland so verpönt?

Pisaro schrieb:
Frage mich ernsthaft, wirklich ernsthaft, was daran toll sein soll, anderen beim Spielen eines PC/Konsolenspiels zuzugucken. Ich versteh es einfach nicht, das spiele ich lieber selber, dass macht mehr Spaß. Sorry, da schaue ich mir lieber echte, RL-Sachen wie Fußball etc. an. Sehe wirklich nicht den Sinn darin, bei virtuellen Turnieren zuzuschauen...
Was ist denn in deiner Darstellung der Unterschied zwischen Fußball und eSport? In beiden Fällen schaust du dir fremden Personen dabei zu, wie sie ein Spiel spielen, an dem du nicht teil hast.
Manche schauen Fußball, andere Formel 1 und wieder andere eSport.

Ich für meinen Teil hoffe einfach, das hier in Europa nicht jeder ein E-Sport Fan/Freak wird. Sorry Leute, geht mal raus an die Sonne und Luft atmen!
Das gleiche kann man doch zu Fußball sagen: Schaut nicht jedes Wochenende Fußball, sondern geht raus an die Sonne und atmet.

Warum hältst du Fußball schaun für soviel besser als eSport? Es kann dir doch scheiß egal sein, ob Person X jetzt vor dem Fernseher oder PC sitzt und Fußball oder eSport schaut. Was wäre also schlimm daran, wenn eSport in Europa mehr gefallen fünde?
Ich verstehe, dass du persönlich wohl eher ein Fußball-Fan bist, aber er kommt so rüber, als wenn es was schlimmes wäre wenn Leute eSport, LetsPlays und ähnliches schauen.
 
Mir geht es darum, dass sich bei einem Fußballspiel echte Menschen bewegen. Muss nicht unbedingt Fußball sein, einfach alle Sportarten die mit dem "Real-Life" zu tun haben.
Und keine Sorge, ich bin, wenn ich ein Fußballspiel gucke, sehr oft an der frischen Luft ;)

Klar, ich zocke auch gerne am PC, keine Frage. Aber irgendwie finde ICH es total Crazy, sich irgendwelche Polygonfights reinzuziehen und dabei "abzugehen". Ich verstehe es einfach nicht und werde es wohl auch nie. Starcraft 2 habe ich auch sehr sehr gerne gespielt, schon den ersten Teil fand ich Hammer. Habe mir dann mal bei einem Kumpel ein Turnier angeguckt.. ich hatte nach 5 Minuten einfach kein Bock mehr zu sehen, wie sich da Polygone battlen, ohne das ich daran teilhaben kann.
 
Früher habe ich selber gerne im Multiplayer gespielt und es auch als "Sport" angesehen.
In CS 1.6 hatte ich 3x Woche Clantraining und regelmäßig Clanwars.

Allerdings muss ich jetzt mit 27 Jahren sagen, dass wenn ich Kinder hätte und diese versuchen würden mir E-Sport als Sport zu verkaufen, dann würde ich denen den Hintern versohlen.
 
Pisaro schrieb:
Klar, ich zocke auch gerne am PC, keine Frage. Aber irgendwie finde ICH es total Crazy, sich irgendwelche Polygonfights reinzuziehen und dabei "abzugehen". Ich verstehe es einfach nicht und werde es wohl auch nie.

Ich spiele gerne ab und an Fußball, aber finde es total geisteskrank und dämlich, etwas, das für mich nur sportliche Betätigung ist, anzuschauen, ohne daran teilzuhaben.

¯\_(ツ)_/¯
 
Also auch E-Sport? Scheint ja für dich auch sportliche Betätigung zu sein.

Ausserdem: Richtig Fußball gucken tut man im Stadion.. da ist Stimmung. Ich glaube nicht, dass es für E-Sport eine Art Stadion mit 70.000 Zuschauern gibt :).

@Laus: Gebe dir da vollkommen Recht. Wenn meine Kinder zu mir kommen würden und sagen: Papa, ich mache jetzt Sport! Jeden Tag Starcraft 2! Ich glaube dann wird sofort die Internetleitung gekappt.

Ich hoffe die meisten hier wissen, dass gerade für Kinder körperliche Bewegung um einiges wichtiger ist das E-"Sport".
 
Ist e"Sport" überhaupt noch so groß (in Deutschland)? Ich kann nicht behaupten das Thema aktiv zu verfolgen, doch meiner Meinung nach hatte das zu GIGA Zeiten eine große Hochphase und danach nachgelassen.

Ernstgemeinte Frage.
 
Sehe ich auch so, durch die ganzen Killerspiel dokus und die Panikmache und Schuldzuweisungen bei den Amokläufen ist das alles abgeflaut, dazu sind die meisten Spiele nur noch auf Online Games mit Rang/Belohnungssystem ausgelegt. Ne Runde im LAN ist mit neuen Spielen ja kaum noch möglich dazu die Online Pflicht und Kopierschutz Systeme.
 
Pisaro schrieb:
Also auch E-Sport? Scheint ja für dich auch sportliche Betätigung zu sein.

Mit sportlicher Betätigung meinte ich wirklich nur den Trainingsaspekt/die Anstrengung für den Körper, ich dachte, das wäre klar. ;)

Pisaro schrieb:
Ausserdem: Richtig Fußball gucken tut man im Stadion.. da ist Stimmung. Ich glaube nicht, dass es für E-Sport eine Art Stadion mit 70.000 Zuschauern gibt :)

http://www.youtube.com/watch?v=0aw-42JO3qk

Es braucht nur Bekanntheit, mehr nicht.
 
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Okay, das Video sieht schon krass aus, hätte ich nicht gedacht.

Muss im Endeffekt jeder für sich entscheiden ob man das feiert oder nicht. Zumindest meinen Kindern würde ich sowas verbieten, wenn sie wirklich jeden Tag 8 Stunden zocken sollten für ihren Lebensunterhalt.
 
Wenn sie ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können, dann hast in der Regel nicht mehr das Recht, ihnen etwas zu verbieten. Das wichtigste ist doch bei jungen Menschen, dass sie soziale Kontakte knüpfen und ich denke da liegt auch der Hase im Pfeffer (auf das Thema bezogen). Die Zeit, die man daddelnd verbringt, ist in der Hinsicht verlorene Zeit, das was du online an sozialen Kontakten erlebst (Chat, Sprachchat, Teamspeak) ist einfach nicht das Gleiche, wie wenn man sich persönlich sieht und ich denke, da rührt ein großer Teil des "Zocker-Image" her, das sich auch auf die Rolle des eSport auswirkt.
@deralex: Ich glaube, dass sich das im Fernsehen halt gar nicht mehr abspielt, aber durch Streaming-Plattformen wie twitch und die Möglichkeit sich ingame Wiederholungen (Seiten zu dem Thema kommmen natürlich noch hinzu) anzusehen hat man immer noch genausoviel Zugang zu der Thematik wie früher zu CS 1.6- oder WC3-Zeiten. Wenn man älter wird und da rauswächst kriegt man es nur nichtmehr so mit, ich glaube aber in der heutigen Jugend ist ein ähnlich großer Teil so drauf, wie viele damals. So richtig groß war eSport in Deutschland ja eigentlich noch nie.
 
Find ich ist ein sehr interessantes Thema. Man merkt zwar dass der Thread-Ersteller eher der Typ ist, der mit der Frage eher die intention verfolgt, sich darüber aufzuregen dass es so ein Hype hier nicht gibt, da er sonst die Chance gehabt hätte (aber gut, wie unwahrscheinlich ist das bitte !!) auch son Progamer in der Liga zu werden und sich ne Millionen damit zu verdienen..

aber jetzt mal ganz objektiv:
Ich finds schon irgendwie interessant, dass sich in Asien alles so entwickelt hat.
Seien wir mal ganz ehrlich, Was ist denn bitte zum beispiel fußball ? Fußballer übersporten sich total, behandeln verletzungen mit Ice-Spray um weiter machen zu können, Bauen ihren Körper innerhalb 5 Jahre auf wie sonst was, und wenns dann vorbei ist wird sich so gut wie garnicht mehr bewegt und der ganze körper verfällt in sich. Ist das so viel gesünder ?
Fußball wird dermaßen gehypet hier, die ganzen Fans fiebern alle mit "ihren" Mannschaften, doch die eigentlichen Spieler, denen geht das doch am Anus vorbei. Man sieht doch wie dauernd gewechselt wird wenns ein Milliönchen mehr woanders gibt. Für Fußballspieler gehts nur ums geld, die haben kein Herz für Ihre Mannschaft, und die ganzen Interviews sind stellenweise auch nur getürkt und gescriptet, um sympathien zu entwickeln. Da steckt am ende ein riesen geschäft hinter, es geht da um so viel geld, ich weiß schon warum ich kein Fan bin, weil ich genau weiß wie man dort an der Nase rumgeführt wird. Unglaublich eigentlich, wie etwas wirtschaftlich so unbeteiligtes (Mit beteiligt meine ich zum beispiel firmen, banken, Unternehmen, etc.) so viel einfluss haben kann und über so viel Geldfluss verfügen kann.

Und warum ist das hier zum Beispiel nicht so mit Computer-Spielen ?
Ich persönlich find die Atmosphäre bei solchen spielen extrem geil, gibt viel Trubel, viel Party, viel los, ist doch für den Fan genau dasselbe.
Und ich würde jetzt auch nicht sagen dass zocken doof macht, es lenkt nur bisschen davon ab zu lernen und sich weiterzubilden.
Ich fänds geil wenns hier mal für sowas ein wenig Willkommenheit gäbe, fernsehübertragungen, etwas mehr Fans, Ich will hier genau so viele "ken shenoiby" und "Il yon yams" und wie die Spieler sonst alle heißen würden Aufkleber an den Wänden sehen, wie von Fußballmannschaften und Spielern. Dann bin ich zufrieden :) hehe
 
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Esport ist etwas für Menschen die ihre Intelligenz in einem solchen Raum besser entfalten können. Das ist dasselbe wie bei Schach, das ist auch Sport, und da fiebern auch nur Menschen mit, die mitdenken können und es kapieren.
Fußball ist etwas für die Masse weil es wenig Intelligenzanspruch hat aber dafür für extrovertierte eine extrem schöne Gelegenheit bietet sich unter Menschen wohl zu fühlen.
Es ist Ansichtssache.
btw: "das würde ich meinen Kindern verbieten" oder "würde ich denen den Hintern versohlen", sagt schon genug aus. Persönlichkeitsentfaltung wird eingeschränkt und in eine bestimmte Richtung gelenkt(bei Scheitern schlägts dann um in eine "assi-jugend"), genau deshalb ist diese heutige Gesellschaft so wie sie ist. Generation für Generation baut es sich auf oder bricht in sich ein.
 
E-Sport? Na ja jedenfalls ist das was die richtigen Cracks da abliefern richtig harte Arbeit. Wer gut sein will muss sehr hart trainieren um in dem jeweiligen Game gut zu sein. Das fordert höchste Konzentration, viele denken einfach nur, das Zocken jeder kann und es recht leicht wäre... Spaß steht bei Casual Gamern im Vordergrund. Doch bei echten Pro's ist kein Spaß mehr vorhanden, außer man gewinnt. Jedenfalls zurück zur Konzentration, diese wird schnell verbraucht sein und Spieler sind daraufhin in einem richtigen Loch, so als hätten Sie 8 Stunden hart gearbeitet.

Klar hört sich jetzt teilweise ulkig an oder zumindest komisch für diejenigen, die sich mit dem Zocken auf höchstem Niveau noch nie auseinandergesetzt haben. Da beginnt nämlich etwas, hier trennt sich ganz klar die Spreu vom Weizen. Denn man kann Fussball, Schach, Tennis, usw. also jede oder fast jede erdenkliche Sportart als Hobby ausüben, doch wenn es Richtung Erfolge geht, man also auf Wettkampfebene etwas ausführt, dann ist dieses kein Hobby mehr sondern purer Ernst. Also geht es um Leistung, die man sich stetig erarbeiten muss, Traing ist deswegen unvermeidbar. Wenn man unter Wettkampfbedingungen also spielt, dann zählt die Leistung, da man auch schliesslich dadurch einen Gewinner ermittelt.

Mir ist das Denken vieler wenn es um E-Sport geht, zu egoistisch und infantil... Die Jungs die sich dadurch merklich selbst zerstören, weil E-Sport ein ewiger Kampf ist und man Ausdauer braucht, dieser aber den Körper und das Hirn schädigen, also psychisch und Physis doch trotzdem zu wenig Anerkennung für ihre Leistung bekommen, müssten eigentlich mehr Zuspruch erhalten. Was man aber leider von E-Sport hält, ist bekannt, obwohl E-Sport an die Substanz der echten Pro Gamer geht.

Viele Unwissende erzählen dann oder nehmen sich das "Recht" zu wissen, was denn Sport sei... Da kommen dann Aussagen "Sport? Ja klar Fussball, wegen Körper und so weiter und sofort" ohne jedoch wirklich erklären zu können was Sport bedeutet oder auszeichnet.

http://de.m.wikipedia.org/wiki/Sport

So weit so gut. Eigentlich hat niemand das Recht genau festzulegen was Sport ist und wie man diesen definiert, denn wenn Wettkampfbedingungen herrschen, zwischen den Besten der Besten, dann ist das ein Wettkampf, meist nach Regeln und mit "Schiedsrichtern"... Wenn solche Vorkehrungen getroffen sind und der einzelne für Wettkämpfe hart trainiert, dann ist das alles andere als ein Hobby, dann ist das Sport, ob man nun den Körper mitbewegt oder nicht und für all jene, die immer noch der Meinung sind, dass E-Sport kein Sport im eigentlichen Sinne ist, was haltet ihr dann davon?

http://www.youtube.com/watch?v=qpHWJMytx5I

Abschließend noch etwas, worüber man generell nachdenken sollte...

http://www.youtube.com/watch?v=UN4Y6WSzS1Y
 
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In Deutschland zumindest ist die eSport-Szene seit einiger Zeit leider deutlich im Rückschritt. Lässt sich anhand der konsequent sinkenden Anzahl der großen Turniere (und vor allem deren Preisgelder) im Vergleich zu vor einigen Jahren nachvollziehen.
 
In Deutschland bekommt man vom eSport ziemlich wenig mit, wenn man sich nicht auf entsprechenden Portalen aufhält oder Events besucht. Allerdings finden ja die meisten Events eher im Ausland, gerade Amerika und Asien statt. Hierzulande wird das Zocken und die Zocker in bestimmte Schubladen gesteckt, wie auch hier schon überspitzt formuliert wurde denkt man da meist an Stereotypen wie den pickligen, dicklichen, Nerd mit Brille, der sozial inkompetent ist und deshalb eben zockt. Nur wie so oft trifft auch hier der Stereotyp zu einem sehr großen Teil nicht zu.

Wie schon Carlton gesagt hat, finde auch ich, dass man unterscheiden muss zwischen etwas, das ich als Hobby betreibe und etwas, bei dem ich in Wettkampfsituationen um bestimmte "Preise" antrete. Letzteres ist wie eben gesagt oftmals eben kein einfacher Spaß und Zeitvertreib mehr. Man will gewinnen, es geht um etwas, um mehr als "nur" Spaß" zu haben und abzuschalten. Und um eben zu gewinnen, muss man auf einem solchen Leistungsniveau natürlich auch eine gewisse Zeit reinstecken um sich z.B. Taktiken usw. zu erarbeiten und man darf sich kaum Fehler erlauben. D.h. eben auch die Konzentration über lange Zeiträume hochzuhalten, auch einen kühlen Kopf zu bewahren und keine "Kurzschlussreaktionen" in brenzligen Situationen hinzulegen. Und sowas laugt schon ziemlich aus. Man sollte schon eine gewisse körperliche und geistige Fitness an den Tag legen um das zu packen. Ist z.B. beim Schach genauso, nur läuft das eben nicht am Rechner sondern auf einem Brett ab, aber letztendlich sehr ähnlich. Konzentration, Strategie, Disziplin, etc. wird auch hier abverlangt.

Natürlich kann man darüber denken, was man möchte. Ich selbst zocke auch gern am Rechner und schaue mir deshalb auch ab und an mal ein paar "Guides" o.Ä. von Pro-Gamern an, einfach um zu sehen, was die so machen und dadurch eben selbst etwas besser zu spielen. Allerdings weiß ich auch, dass ich das eben nur hobbymäßig betreibe und mir zum Pro einfach das Talent fehlt, weshalb ich andere Dinge dem PC eben vorziehe. Sollte ein anderer aber das Talent haben und es tatsächlich zum Pro-Gamer bringen, dann sollte er das mMn gern verfolgen dürfen. Zumal das oft erwähnte 2. Standbein sehr vielen Sportlern nach ihrer Karriere fehlt. Wie viele Fußballer sind nach ihrer Karriere schon abgestürzt? Ob ich mir letztendlich große eSports-Events angucken würde, wie z.B. eine Fußball-WM o.Ä. denke ich nicht, aber es gibt sicherlich auch hier eine gewisse Klientel. Ich kann also den schlechten Ruf von eSports nicht so ganz nachvollziehen. Sollen sie doch machen, was ihnen gefällt und was sie gut können und andere dabei zusehen, wenn es ihnen Spaß macht, ist doch vollkommen ok.
 
mTw|Marco schrieb:
In Deutschland zumindest ist die eSport-Szene seit einiger Zeit leider deutlich im Rückschritt. Lässt sich anhand der konsequent sinkenden Anzahl der großen Turniere (und vor allem deren Preisgelder) im Vergleich zu vor einigen Jahren nachvollziehen.


Und damit ist im Grunde doch die ganze Story erzählt.
Sponsoren und Geldgeber (z.B. für eine eigene Liga) findest Du nur dann, wenn die investierenden Firmen auch einen entsprechenden Gewinn aus der Veranstaltung ziehen können.
Zusätzliche Öffentlichkeit, zusätzliche Kunden und damit gesteigerter Umsatz etc.

Sowas benötigt ggf. halt eben auch jahrelange Überzeugungsarbeit der überzeugten Sportler (man nehme z.B. Skate-, Snow- Wakeboardler).
Ich sehe hier ggf. das Problem.
Relativ wenige Sportler, die eventuell auch nicht lange genug dabei bleiben, um wirklich für z.B. Werbung interessante 'Köpfe' zu werden.
Die Spitzenleute sind eventuell für Werbung nicht 'sexy' genug und das Zielpublikum für Werbung ist einfach zu klein.

Auf Deutsch:
Macht Eure Sportart sexy! (vielleicht kann man einige der heißen Cosplayerinnen als Groupies gewinnen oder so ;) ), dann klappt das auch mit Sponsoren. :)

Oder man gewinnt RedBull für die ganze Nummer :)
 
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Absolut richtig.

Die Sponsorengelder in Deutschland sind mittlerweile auf einem derartig niedrigen Niveau (eben wegen rückläufiger Popularität), dass viele Clans (unter anderem auch mein Ex-Clan mTw - mittlerweile geschlossen aufgrund fehlender Rentabilität des eSports) es sich schlichtweg nicht mehr leisten können, professionelle Spieler/Teams zu unterhalten und auf (internationale) Turniere zu schicken.
 
Fußball ist etwas für die Masse weil es wenig Intelligenzanspruch hat aber dafür für extrovertierte eine extrem schöne Gelegenheit bietet sich unter Menschen wohl zu fühlen.

Naja.
Um mal auf dein Schach zu kommen: Rasenschach. Fußball ist nicht nur: "einen Fuß nach dem anderne nach vorne und gegen die Kugel treten".
Also wenn Fußball nichts mit Intelligenz zu tun hat, dann so gut wie garnichts.

Das hat andere Gründe, wieso Fußball in DE so einen hohen Stellenwert besitzt.

btw: "das würde ich meinen Kindern verbieten" oder "würde ich denen den Hintern versohlen", sagt schon genug aus. Persönlichkeitsentfaltung wird eingeschränkt und in eine bestimmte Richtung gelenkt(bei Scheitern schlägts dann um in eine "assi-jugend"), genau deshalb ist diese heutige Gesellschaft so wie sie ist. Generation für Generation baut es sich auf oder bricht in sich ein.
Also soll der 15jährige/die 15jährige 8h am Tag zocken, anstatt in die Schule zu gehen?
Sicher nicht.
Wenn sie unter 18 sind, haben die Eltern halt noch so einiges zu melden. Und wenn sie ihr keinen Computer/Konsole kaufen wollen (oder an den Computer lassen) , so ist das nunmal so und hat nichts mit "Einschränkung zu tun".
 
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Carlton Banks schrieb:
Denn man kann Fussball, Schach, Tennis, usw. also jede oder fast jede erdenkliche Sportart als Hobby ausüben, doch wenn es Richtung Erfolge geht, man also auf Wettkampfebene etwas ausführt, dann ist dieses kein Hobby mehr sondern purer Ernst. Also geht es um Leistung, die man sich stetig erarbeiten muss, Traing ist deswegen unvermeidbar. Wenn man unter Wettkampfbedingungen also spielt, dann zählt die Leistung, da man auch schliesslich dadurch einen Gewinner ermittelt.
Also ich spiele auch Niederklassig Fußball und wir haben jeden Sonntag einen Wettkampf gegen eine andere Mannschaft.
Klar Trainieren muss man auch wenn man nicht nach 10 Minuten vom Gegner überlaufen werden will.
Aber es macht trotzdem Spaß und es ist noch Hobby obwohl wir im Wettkampf sind.

Wichtig finde ich, dass man wenigstenst etwas mit Teamplay spielt. Weil nur 1gegen1 fördert nicht gerade den Teamgeist.
Ich gebe auch zu, dass ich Egosportarten wie Golf, Tennis etc. gar nicht interessant finde. Reizt mich einfach nicht.
 
Fussball ist aber eigentlich leicht erklärt. Zeig dagegen mal einem Laien ein Match aus Starcraft oder LoL der wird gar nicht verstehen was da abläuft. Früher konnte ich mich auch für E-Sport wirklich begeistern und hab mir gern die Matches angeschaut inzwischen finde ich das aber nur noch öde.
 
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