Windos ImageX

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areku

Gast
Hallo,

ich habe mithilfe von Sysprep ein Image von einem Windows 7 Rechner gezogen und direkt auf meinen WDS Server hochgeladen. Nun habe ich einmal als Datei Capture.wim und in meinem WDS das Objekt WDS/Windows 7 Ultimate Capture. Nun will ich mit diesem Image eine Unattended Installation erstellen mit dem WAIK. Dies funktioniert aber nicht. Es kommt der fehler, dass das Image sepcial Charakters enthält. Muss ein Valid file name for the windows operating system sein. Ich soll Imagex dazu nehmen. Ich habe imagex gefunden, doch ich habe keine ahnung was ich da groß machen soll. Ich habe viele sachen versucht /append, /apply /mount. Jeder Befehl ist mit dem 1812 Error abgeschmiert. Bevor ich da noch unendlich viel Zeit investiere: Kann mir jemand dabei etwas helfen?
 
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Boza.A

Cadet 4th Year
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Mit ImageX kann man z.B ein erstelltes *.wim in einen
Ordner mounten. Man kann dann z.B. mit DISM.exe Treiber
installieren oder Dateien und Ordner einfügen oder eben
auch löschen.

Mounten kannst du ein wim z.B. so:
imagex /mountrw Pfad\beispiel.wim 1 c:\mount

mit /mountrw kannst du es bearbeiten,
die Zahl zeigt auf die Abbildnummer (kann auch 2 sein)
c:\mount ist dann der Pfad, wo alles liegt. Pfad muss
vorhanden und leer sein.

Nach den Änderungen kannst du daraus wieder ein Wim
machen :
imagex /unmount c:\mount /commit
mit /commit speicherst du alle Änderungen

Wenn du mit WinPe per PXE gebootet hast, kannst du
mit ImageX vorhandene Partitionen zu Wim´s machen:
imagex /capture d: netzwerkpfad\beispiel.wim "Drive D" /verify

oder auch zurückspielen:
imagex /apply netzwerkpfad\beispiel.wim 1 d:

Was ImageX nicht macht, es partitioniert nicht. Die Partitionen
müssen beim zurückspielen vorhanden sein. Das kann man am
besten per Script mit Diskpart machen.



Grüße
 
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Lord Extra

Lt. Commander
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Hi!

Bin gerade an einem ähnlichen Thema dran und denke, dass du mir da als Fachmann weiterhelfen kannst:

Das Thema "diskpart /s script.txt" interessiert mich brennend, weil ich von einer Master-Installation ein Image ziehen will. Bekanntlich muss die endgültige Festplattenstruktur auf dem Zielsystem ja schon bereits vor dem Zurückspielen der "master.wim"-Datei mit "imagex" vorhanden sein.

Aktuell stolpere ich noch über das Thema mit dem Script bei Diskpart. Wie muss man das Script aufbauen, wenn man auf eine fabrikneue Platte eine gesicherte Windows-Installation zurückspielen will?

Standardmäßig wird bei einem normalen Setup von Windows 7 erstmal eine 100 MB Bootpartition angelegt, welche man unter dem gebooteten Windows nicht mit einem Laufwerksbuchstaben sehen kann. In der Datenträgerverwaltung taucht sie sehr wohl auf.
Der Rest das Platte, soll dann noch in 2 weitere Partitionen aufgeteilt werden, so dass man unter Windows dann Laufwerk C:\ und Laufwerk D:\ hat. Das Boot-Laufwerk ist ja als 1. von 3. primären Partition versteckt und hat keinen Laufwerksbuchstaben zugewiesen bekommen. Schön wäre es noch, wenn man die Laufwerke direkt benennen könnte mit "Boot" oder "System-reserviert" ;), "System" (für das LW auf dem Windows 7 liegt) und "Daten" (für LW D:\). Ein Traum ist es dann noch schlussendlich, wenn man einfach noch per script die die Boot-Umgebung komplett einrichten lassen kann, um die Fehlermedlung "missing Boot-Manager" zu umgehen. Dass man die komplette Boot-Umgebung unter dem WinRE mit den "bestimmten" Befehlen wieder in Gang bringen kann ist mir bekannt, nur wie macht man das per script?

- Booten vom PE-Medium
- Einrichten der Festplatte mit 2 Wahlmöglichkeiten für die Kapazitatsaufteilung der gesamten Festplatte (1. 50:50 für LW C:\ und D:\ oder 2. 70:30)
- Zurückspielen der "master.wim" Datei
- Installation/Reparatur der Boot-Umgebung, damit der Rechner auch von seiner eigenen FP startet, wenn man mit dem WinPE fertig ist und neu bootet.

Hat da noch jemand mit Erfahrungen?

Hast Du dafür hilfreiche Tipps?

Ich möchte hier 3 Rechner, die alle mit nahezu identischer Hardware ausgerüstet sind, schön automatisiert installieren können. Hierzu will ich einen Rechner von Hand ordentlich installieren und mit Updates, Programmen etc. ergänzen. Dann sollen von diesem Rechner ausgehend 2 weitere PC über imagex installiert werden. Das Master-Image soll danach auf einer Netzwerkfestplatte, die an meiner FritzBox im Netz hängt, gespeichert werden. So kann man im Fall des Falles "mal eben" das Image über das Netzwerk auf eine ggf. komplett leere Plate zurückspielen. Dafür muss aber auch mit der Einrichtung der Platte alles klappen, weil die jeweiligen Systemlaufwerke demnächst mal von 500 GB auf 2 TB umgerüstet werden sollen, falls die Preise weiterhin so sinken wie bisher.

Edit:

Habe mir das so gedacht:

Folgende Datei mit dem Namen "diskpart.txt" wird in Verbindung mit dem /s Parameter von diskpart aufgerufen:

Inhalt der Datei:

SELECT DISK=0
CLEAN
CREATE PARTITION PRIMARY SIZE=100
SELECT PARTITION=1
ACTIVE
FORMAT FS=NTFS LABEL="System-reserviert" QUICK
ASSIGN LETTER=C
CREATE PARTITION PRIMARY SIZE=120000
SELECT PARTITION=2
FORMAT FS=NTFS LABEL="SYSTEM" QUICK
ASSIGN LETTER=D
CREATE PARTITION PRIMARY
SELECT PARTITION=3
FORMAT FS=NTFS LABEL="DATEN" QUICK
ASSIGN LETTER=E
EXIT


Klappt das so?
 
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Boza.A

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Zitat von Lord Extra:
...
Aktuell stolpere ich noch über das Thema mit dem Script bei Diskpart. Wie muss man das Script aufbauen, wenn man auf eine fabrikneue Platte eine gesicherte Windows-Installation zurückspielen will?
...

Dein Diskpartscript passt schon, meins sieht ähnlich aus:

------------------------------
List Disk
Select Disk 0
clean

LIST Disk
LIST Partition
SELECT Disk=0

CREATE PARTITION Primary Size=100
CREATE PARTITION Primary

SELECT Partition 1
format fs=ntfs quick
assign letter=c
active

SELECT Partition 2
format fs=ntfs quick
assign letter=d
exit
----------------

Wenn dein Images Booten soll, solltest du von der Bootpartition
auch ein Images machen und bei einer Installation zurückschreiben.
Das geht bei mir auf unterschiedlichen Rechnern einwandfrei.

Im Script wird das dann zum Dreizeiler:
----------------------------------
diskpart /s x:\diskpart.txt
imagex /apply x:\startpart.wim 1 c:
imagex /apply x:\w7part.wim 1 d:
----------------------------------

Wobei ich glaube, dass man dieses Abbild auch an das Masterimage
anhängen kann und dann mit der Abbildnummer arbeitet. Habe ich
aber noch nicht ausprobiert.



Ich hoffe, dass du das gemeint hast.



Grüße
 

Lord Extra

Lt. Commander
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Zitat von Boza.A:
Wobei ich glaube, dass man dieses Abbild auch an das Masterimage
anhängen kann und dann mit der Abbildnummer arbeitet. Habe ich
aber noch nicht ausprobiert.

Da gibt es wohl noch den Schalter "APPEND" bei imagex, um genau das zu bewerkstelligen.
Wenn man sich da erstmal reingefuchst hat, dann wird einem schnell vieles klarer, von dem man zunächst nur Bahnhof verstanden hat.

Die Sahne auf dem Kaffee wäre nun noch eine versteckte Recovery-Partition am Plattenanfang, die als Typ 27 markiert ist und auf der sich ein Windows PE befindet, dass ausgelöst von einem F-Tastendruck (Bootmanager im MBR) selbstsändig von der Recoverypartition booten kann, um auch per script entsprechende imagex-Befehle abzuarbeiten, damit man die Boot- und die Windows-Partition aus dem Image zurück sichern kann. Die WIM-Datei würde dann als Kopie auch auf der Recoverypartition statt nur im Netzwerk liegen.

LE
 

Boza.A

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Zitat von Lord Extra:
...
Die WIM-Datei würde dann als Kopie auch auf der Recoverypartition statt nur im Netzwerk liegen.

LE
Dann musst du bei Änderungen jedes einzelne anfassen. Eine zentrale Lösung
halte ich für flexibler. Auch bei einem Plattenschaden nutzt dir das nichts. Am
ende greifst du dann doch auf das aktuelle WIM vom Server zu, weil du irgendwann
lauter unterschiedlich alte WIM´s auf den Rechnern hast.

Lästig wird das erst, wenn man mehr als 30 Maschinen gleichzeitig installieren
will, das ist dann nicht mehr so schön schnell wie im Testnetz. Aber im Vergleich
zu XP-unattended und gescripteter installation von Anwendungen ist das immer
noch schneller.


Grüße
 

Lord Extra

Lt. Commander
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Na ja, es geht hier ja auch schließlich nur um 3 Rechner, die ich alle mit einer Family-Lizenz versorgen werde. Da sollte sich der Aufwand beim Recovern schon in Grenzen halten.

LE
 
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