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Treiber für Laufwerke find ich genauso verwirrend wie Firmwares für SSDs.
Meine erste SSD war eine 32GB "irgendwas" (glaub Patriot), noch unter Win7. Seitdem kauf ich die Dinger wie Brot (man kann ja nie wissen wann man eine braucht). Noch nie musste ich mich um die Firmware kümmern.
Verpass ich den endgültigen Speed-Boost (so wie damals die Voodoo-Karten), oder hab ich einfach nur Glück?
Ach, und für die Akten (man hat ja einen Ruf zu verlieren und weil der Thread eh zu nix führen wird) Linux kann das schon lange
Also ich hab den NVME Treiber von Samsung installiert, da ich eine Samsung NVME im System habe.
Vorher war es ja der "ältere" Windowstreiber.
Benchmark vorher und nachher war aber sogut wie gleich.
Klar, nicht exakt gleich, aber die geringen abweichungen werde ich in der praxis wohl nie spüren.
Einfach in die Kommentare des Deskmodder Artikels schauen. Die ersten Benchmarks dort sehen jetzt nicht überwältigend aus, aber einige meinen, dass Windows und Programme deutlich schneller starten. Ka, obs stimmt, OS ist bei mir noch auf ner Sata-SSD .
wait... whaat? Windows 11 hatte bisher keine native NVMe-Unterstützung?? was zum ....
Hab mir die Kommentare bei DM grad mal durchgelesen, scheint ja möglicherweise durchaus sprürbar was zu bringen... und zur Not auch problemlos rückgängig zu machen.
Nunja, kommt genau richtig, bin grad dabei meinen neuen Rechner einzurichten, werd morgen mal vorher/nachher AS-SSD Benchmarks machen mit 1TB Lexar NM620 (derzeit noch das OS drauf) und 4TB Samsung 990 Pro (da soll das OS dann eigentlich drauf) auf AM5. bin gespannt...
PS: Hatte hier btw. schon jemand den Fall, eine PCIe NVMe Gen3x4 (NM620) an einem Gen4x2 m.2 Slot zu betreiben? Hätte das evtl. iwelche Performance Einbußen? Weil zumindest von der Bandbreite ist Gen3x4 ja identisch zu Gen4x2... Die Frage ist nur, kann eine Gen3 SSD die doppelte Bandbreite von Gen4 Lanes auch nutzen?
Ergänzung ()
PPS: Gibt's für den AS-SSD Benchmark irgendwas sinnvoll zu beachten/einzustellen? Standard ist ja 1GB...
Oha ok, Danke, hatte da schon mal gesucht, aber dieser Fall wurde nirgendwo beschrieben - immer nur andersrum (also SSD mit neuerer Gen). ^^
Das würde also bedeuten, nur die halbe Bandbreite für die NM620 an diesem Slot.
Eine Frage noch dazu, erspart mir evtl bisschen Zeit beim basteln
-> Würde darunter nur die Transferleistung/Kopier/Lesegeschwindigkeit leiden oder wäre das dann tatsächlich auch eine Einbuße der real wahrnehmbaren Performance als OS Laufwerk?
@madmax2010 Ja genau darauf wollte ich hinaus mit der Frage.
Hätte eine limitierte Bandbreite durch nur 2 angebundene Lanes (obwohl der SSD Controller ja 4 hat) an diesem Slot auch einen Einfluss auf die IOPS bzw. Latenz?
Ne . Was die Teile schaufeln bekommst du mit keiner Endkunden desktop CPU ausgereizt.
Eine HDD schafft 100 iops. Die NM620 liegt, ohne jetzt nachzusehen, vermutlich um 500.000?
Solche Marketing-Zahlen entstehen nur unter künstlichen Bedingungen (Queue Depth 32; bedeutet: Die CPU schickt 32 (oder mehr) Anfragen gleichzeitig an die SSD, noch bevor die erste Anfrage überhaupt bearbeitet wurde), bei denen bspw ein 9950x hunderte Datenpakete gleichzeitig abholen Kann.
Im echten Alltag arbeiten Windows und Spiele jedoch an sehr vielen stellen seriell (Queue Depth 1): Das System fordert eine Datei / ein Fragment / Dataframe mit ca 4kb, an und muss die Latenz Zeit warten, bis diese geliefert wird, bevor es überhaupt weiß, welche Datenfragmente als Nächstes benötigt werden. Da Software meist nicht „auf Vorrat“ bestellt, liegen über 90 % der theoretischen Leistung brach, weil die SSD fast nie parallel arbeiten darf. Darum gibt's so Dinge wie hyperthreading. Das ist vor allem IO Optimierung
Der Flaschenhals ist daher nicht Die Bandbreite, sondern die physikalische Reaktionszeit der ssd selbst. Da bei alltäglichen Aufgaben jede Anfrage einzeln abgewickelt wird, addieren sich die winzigen Wartezeiten der Speicherzellen auf, was die Geschwindigkeit einer 1 Millionen iops ssd auf ca 25.000 IOPS limitiert. Die CPU ist zwar extrem schnell darin, die Anfragen abzuschicken, verbringt aber den Großteil der Zeit damit, auf die Rückmeldung der SSD zu warten, weshalb die theoretischen Millionenwerte für einen Einzelnutzer unerreichbar bleiben.
Wenn der 16 Kerner dabei nur 4kb Dataframes snackt landest du Dann bei etwa 100mb/s die effektiv verarbeitet werden.
Kluges queueing, scheduling und so und man landet je nach Anwendung bei 500 bis 1000 mb/s, mit Tendenz zur 500.
Datenbankserver mit 3 stellig Kernen hingegen freuen sich über die Bandbreite und mehr iops
Bei der latenz ist die physische laenge der Lane relevanter, oder ob sie direkt zur CPU oder zum Chipset geht. Aber auch das sind wenige Nanosekunden. Signalgeschwindigkeit im Kupferfestkörper ist ca 200km/ms also schafft das Signal pro 1ns ca 20cm
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Geht vor allem um die Größenordnungen. Da ist richtig viel Platz zwischen.
Fast ^^ (Random Read: 300.000 IOPS - Random Write: 256.000 IOPS)
OK Danke für die ausführliche Erklärung!
Mein Plan war eigentlich, das OS dann wegen vermeintlich besserer Performance auf die bessere/größere/modernere 990 Pro zu schieben, die ist halt grad noch in nem externen USB Gehäuse am alten Laptop als reines Spielelaufwerk angebunden und bereits zu 3/4 voll. Die 990 Pro wird morgen dann in den neuen PC eingebaut, dann mess ich mit AS-SSD mal u.A. die Latenzen beider. Wenn sich die dann nichts nehmen (sind ja beide TLC SSDs) dann kann ich mir den Umzug des OS ja quasi erstmal sparen.
Einziger theoretisch Vorteil abseits von Latenz wäre dann wohl noch die TBW - aber selbst die 500TB der NM620 werden bei großzügig realistischen ~100GB/Tag erst in 13,7 Jahren erreicht, wenn ich mich grad nicht verrechnet hab, also auch irrelevant für die Praxis. ^^
Habs mal mit meiner 2TB Corsair MP600 ELITE ausprobiert. Im Gerätemanager sah alles richtig aus. Vorher und nachher habe mit AS SSD Benchmark und Crystal DiskMark verglichen. Nachher wars geringfügig schneller. Kann Messtoleranz sein. Geschadet hat es nicht, einen großen Vorteil konnte ich in der Kürze nicht erkennen. Vielleicht gibt es noch positive Effekte, die noch nicht bekannt sind und umfangreicherer Tests bedürfen.
Macht für mich auch keinen Sinn das es etwas bringen sollte. (Mit bringen meine ich natürlich etwas außer von Messtoleranzen und eventuell nicht nur von einer Messung)
Es wird wohl die historische SCSI Übersetzung übersprungen was bei High End und sehr hohen IO Unterschiede machen kann.
ich hab das auch umgestellt.
bin schon vor längerer zeit von dem ms nvme treibern auf die samsung nvme treiber umgestiegen und bei den 4k rnd werten gab es eine ca 10 % leistungssteigerung.
von samsung nvme auf das ms nativ nvme war die änderung nur minimal bis gar nicht