wlan für ein feriendorf

jhaustein schrieb:
denke pro zelle - wobei die natürlich von der ausleuchtung anhängig ist - ca. 10 häuser
10 Häuser bei einer Belegung von 4 Personen pro Haus. Ca .4 Handys + 2 tablets + 1Laptop = 6 Geräte *10 = 60 pro AP + Roaming Clients. Da muss auch die Hardware passen.

jhaustein schrieb:
authent - werd ich wohl ne internetcafe software laufen lassen wg bestätigung der agb´s u nutzungsbedingungen
Sicher, dass das reichen wird? Lass dich/den Kunden sich unbedingt rechtlich beraten. Was passiert wenn jemand illegal Filesharing betreibt oder schlimmeres? IHR bekommt dann Post vom Anwalt. Wie wollt Ihr nachweisen, dass das Herr Müller in Haus 5 war?

jhaustein schrieb:
toll wäre das ganze dorf abzudecken innerhalb wie ausserhalb
Das ist das kleinere Problem. Da müsst Ihr ganz viel messen und dann planen.

jhaustein schrieb:
bandbreite sollte f youtube reichen
Pro User? oder für X User? Gibt das die Internetleitung her? Glasfaseranschlüsse kosten eine Menge wenn das realisiert werden soll.
100 Mbit/s bei 10 Häusern = 10 Mbit/s pro Haus. Das kann schnell eng werden, wenn das mehr Häuser sind.

Denk daran, jeder kann die APs aufstellen. Aber der Betrieb ist nicht ganz Ohne.
 
Ähh, Kabel-Internet würde ich lieber mal komplett vergessen! Kein Shared-Medium nehmen. Die Bandbreite schwankt viel zu stark.
Du brauchst einen Anbieter der eine Bandbreite "garantieren" kann.
Ich denke du wirst um einen teuren Glasfaseranschluss nicht herum kommen sofern das überhaupt technisch realisierbar ist.
 
@error - die internetcafes machen es doch genauso - oder mcdonalds - denke mal, dass die nicht riskieren werden eine abmahnung zu bekommen
 
jhaustein schrieb:
@error - die internetcafes machen es doch genauso - oder mcdonalds - denke mal, dass die nicht riskieren werden eine abmahnung zu bekommen

Ganz so einfach ist es nicht. MCD bietet einen Internetzugang via eines T-Mobile Hotspots an. Die Telekom ist Provider und hat daher keine Haftung. Außerdem musst du dich dort mit deiner Handynummer einen Pin holen.
Das sind andere Vorraussetzungen ;)

Internetcafes haben auch eine Haftung. Laut google müssen sie für Verstöße Ihrer Kunden haften.

Nur als Provider bist du von der Störhaftung ausgenommen.
 
Abgesehen der Bedenken, die andere User schon geäußert haben, die ich auch teile, mal folgende Frage: Was ist in den Feriendorf an Verkabelung und Netzwerkhardware vorhanden?

Auf jeden Fall sollte, sofern kein passendes Equipment selbst vorhanden ist, ein Systemhaus zur Ausmessung zu Rate gezogen werden. Wenn WLAN angeboten wird, sind die Gäste ungemein kritisch, was mangelhafte Abdeckung betrifft. Ich arbeite selbst in einem Systemhaus und kenne das Szenario nur zu gut. Kaum ist ein AP ausgefallen, stehen die ersten Gäste an der Rezeption und drohen mit schlechten Bewertungen.

Bezüglich Internetanschluss: Bei uns in Österreich gibt es bei einigen ISPs die Möglichkeit einen Internetzugang explizit als Gastzugang zu bestellen. In dem Fall ist der Betreiber bei uns von der Störerhaftung ausgeschlossen. Das wird im Endeffekt nichts anderes sein, als die Abwälzung der Haftung auf den ISP, der davon ohnehin nicht betroffen ist. Erkundige dich mal dazu. Dies sollte geklärt sein, bevor weitere Schritte getätigt werden. Abgesehen davon empfehlen wir unseren Kunden zusätzlich eine Firewall, um entsprechende Filter einzustellen, z.B. für Pornographie, File Sharing, etc. damit entsprechende Situationen gleich vermieden werden können.


Als Hardwarevorschlag empfehle ich jetzt mal APs aus der Ubiquiti UniFi Serie. Über die kostenlos erhältliche Controller Software, die für den Betrieb notwendig ist, können Dinge wie Captive Portal eingestellt werden.

Für die Innenbereiche: Ubiquiti UniFi AP AC Pro
Für die Außenbereiche: Ubiquiti UniFi AP Outdoor AC

Lg
Voltago
 
jhaustein schrieb:
...denke pro zelle - wobei die natürlich von der ausleuchtung anhängig ist - ca. 10 häuser
authent...
toll wäre das ganze dorf abzudecken innerhalb wie ausserhalb
Da kannst du eigentlich für jedes Haus einen AP rechnen. Du meinst wirklich einen AP für 10 Häuser? Oder habe ich das falsch verstanden?

jhaustein schrieb:
...dann würden 3 anschlüsse von kabeldeutschland reichen a 200 mbit
Das sind dann aber keine 600 Mbit. Die drei Anschlüsse werden höchtswahrscheinlich alle am selben Kabelsegment hängen, welches meist nur 400 Mbit kann. Sprich, wenn 100 Leute versuchen den Anschluss auszulasten kommen bei jedem 4 Mbit an.
 
Ich empfehle dir Geräte von Lancom zu nutzen.

Router und AP, je nach AP Anzahl sogar einen kleinen WLC.
Zusätzliche die Publicspotlizenz ( Voguer - wie im Hotel )

Allerdings sind da mehrere Hundert € gleich mal aufm Tisch.
 
Wir Freifunker machen sowas und stellen auch die passende Server Infrastruktur dafür zur Verfügung. Die Hardware muss natürlich selbst beschafft werden.

Alle Infos zum Thema Freifunk auf freifunk.net. Ob es in dem Ort deiner Wahl schon eine aktive Freifunk Community gibt, verrät die Freifunk-Karte. Unterstützung gibt's im Freifunk-Forum oder im IRC.
 
Ich finde das ein bisschen kritisch, wenn man die kostenlose Freifunk Infrastruktur nutzt, um Geld mit dem WLAN zu verdienen...
 
PongLenis schrieb:
Ich finde das ein bisschen kritisch, wenn man die kostenlose Freifunk Infrastruktur nutzt, um Geld mit dem WLAN zu verdienen...

Ja da gebe ich dir recht, dafür ist Freifunk nicht da! Das habe ich wohl überlesen.
 
mein ihr, dass es keine möglichkeit - ohne interne geräte - wlan von ausserhalb in die häuser zu leiten -
 
Nicht so, dass zahlende Kunden damit glücklich werden würden.

Ich würde jedes Haus mit einem Outdoorrouter wie der CPE210/510 oder entsprechenden Ubiquiti Geräten ausstatten. Von dort geht es dann via Kabel ins Haus und kann dann wieder entsprechend weiterverteilt werden.
 
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