WLAN-Hotspot im Verein

Netzwerker556

Cadet 2nd Year
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Feb. 2024
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31
Guten Abend an alle,
ich habe mal eine Frage bzgl. des Betriebs eines WLAN-Hotspots in einem Vereinsheim eines kleinen Vereins. Das ganze Setup wird nur betrieben, wenn wirklich jemand da ist. --> Niemand da = Router aus

Grundsätzlich zum Setup:
Eine FritzBox fungiert als Router und spannt zwei WLAN-Netze auf, eins für Vereinsintern und der Gastzugang für "alle anderen".
Die Internetanbindung erfolgt über Mobilfunk, mit einem externen Mobilfunkmodem. Genutzt wird aus kostengründen eine Multisim aus einem Unlimited Vertrag. DSL ist nicht verfügbar.

Nun meine Frage:
Was muss ich da rechtlich beachten? Die Störerhaftung wurde mittlerweile ja gekippt.

Ich dachte da mal an eine Vorschaltseite mit ein paar kleinen Paragraphen.
Das Loggen der MAC der Geräte ist mit einer FB ja schwierig, da das Protokoll nach einem Neustart verworfen wird.
evtl. ein separater Router, welcher zwischen Modem und FB ein VPN ins Freifunknetz aufbaut, um die IP des Vereinsmitglieds zu verschleiern.

Was haltet ihr davon?
 
Gibt es denn vor Ort so schlechtes Netz? Würde mir sonst den ganzen Aufwand einfach komplett sparen.
 
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Was soll eigentlich gemacht werden in diesem WLAN-Netz?
Das sich ein Jeder sein Telefon verbinden kann um darueber in das Internet zu kommen?

Netzwerker556 schrieb:
Die Internetanbindung erfolgt über Mobilfunk, mit einem externen Mobilfunkmodem.

Ich wuerde mir den Aufwand sparen. Zumal die Bandbreite darueber sehr schnell in den Keller geht.
 
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Da ja mobil-Empfang im Vereinslokal vorhanden ist, wozu ein wlan hotspot mit simkarte? Ab 3 Leute die surfen oder flixen ziemlich träge werden
 
BFF schrieb:
Was soll eigentlich gemacht werden in diesem WLAN-Netz?
Das sich ein Jeder sein Telefon verbinden kann um darueber in das Internet zu kommen?
redjack1000 schrieb:
Aktuell nix, weil ich noch verstanden habe was das Ziel ist.

Cu
redjack
WLAN für Vereinsmitglieder im Vereinsheim. Zusätzlich soll ein Fernseher mit Internet versorgt werden.

VDC schrieb:
Gibt es denn vor Ort so schlechtes Netz? Würde mir sonst den ganzen Aufwand einfach komplett sparen.
BFF schrieb:
Ich wuerde mir den Aufwand sparen. Zumal die Bandbreite darueber sehr schnell in den Keller geht.
Alles außer Telekom funktioniert praktisch nicht. Und die Bandbreite ist am Fenster nochmal deutlich höher.
Internet braucht vor allem der Fernseher. WLAN ist dann ein netter Nebeneffekt, für alle die zu weit vom Fenster weg sitzen

User007 schrieb:
Hi...


DAS ist so pauschal nicht ganz richtig, Stichwort "DSA" - dazu mal diesen VerbraucherZentrale-Artikel aufmerksam recherchieren.​
Sowas hab ich gesucht. Danke dafür 😀.
 
Netzwerker556 schrieb:
Was muss ich da rechtlich beachten? Die Störerhaftung wurde mittlerweile ja gekippt.
Die Störerhaftung ist nur fürs Gastgewerbe u.Ä. voll raus.
Da der Tarif auf eine Privatperson läuft und nicht auf den Verein, könntest du da rein theoretisch weiterhin Probleme bekommen.
ABER: Es wird wohl kaum einer Torrents im Vereinsheim WLAN starten.
Und wenn der Verfassungschutz und/oder die Polizei sich melden, weil Kai-Uwe es nicht lassen konnte auf Facebook Hass und Hetze zu verbreiten, dann muss man sich als Karteninhaber halt kooperativ zeigen.

Eine Vorschaltseite bringt überhaupt nichts.
"Herr Netzwerker556, wir haben festgestellt, dass sie Avatar 9 per Torrent geseedet haben und fordern 6000€."
"Ich hab aber eine Vorschaltseite im WLAN eingerichtet!!!!!!!"
"Achso, dann verzichten wir natürlich auf die Durchsetzung, entschuldigen Sie die Störung"

Sollte klar sein, was gemeint ist, oder?

Ich würde ein kurzes Vertragswerk zwischen dem Karteninhaber und den beiden Vorsitzenden aufsetzen, dass die Karte ab xx.xx.xxxx dem Verein bis auf Widerruf unentgeltlich zur Verfügung gestellt wird aufgrund der mangelhaften Versorgung über die drei anderen Mobilfunknetze.
Idealerweise die SIM-Kartennummer noch mit rein, 3 Unterschriften drauf, fertig.
 
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Möchtest Du solide aufgestellt sein, dann wende Dich an

freifunk

Auch als rechtliche Abfederung in Bezug der "Reste der Störerhaftung".

Aber: Damit steht allen Leuten im Empfangsgebiet der Hotspot offen - nicht nur Vereinsmitgliedern.
 
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Netzwerker556 schrieb:
Das Loggen der MAC der Geräte ist mit einer FB ja schwierig, da das Protokoll nach einem Neustart verworfen wird.
Und bringt auch nix, da halbwegs moderne Endgeräte bei Werkseinstellungen bei jeder Verbindung eine neue MAC verwenden. Das sie die Geräte MAC verwenden muss explizit aktiviert werden.
 
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Ab dann haben zumindest iOS Teile immer die gleiche MAC für 14 Tage wenn richtig eingestellt. Androiden sollten das ähnlich tun?

Anyway.
Das ist eigentlich nicht das Thema.
Mich stört das am Ende minimale Bandbreite für Nutzer raus kommt. Damit ist nix gewonnen wenn z.B. der TV endlos puffert beim gemeinsamen „Tatort“ schauen. 😉
 
n1tro666 schrieb:
unterlasse bitte diese nichtsaussagenden beitragszähler
Mhh. Ich sehe in deinem Beitrag keine Hilfe für den Fragesteller
 
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Danke für die vielen Antworten. :)
DoNG schrieb:
Und bringt auch nix, da halbwegs moderne Endgeräte bei Werkseinstellungen bei jeder Verbindung eine neue MAC verwenden. Das sie die Geräte MAC verwenden muss explizit aktiviert werden.
Daran hab ich nicht gedacht. Danke für den Hinweis

@h00bi Gut zu wissen. Danke ebenfalls
BFF schrieb:
Anyway.
Das ist eigentlich nicht das Thema.
Mich stört das am Ende minimale Bandbreite für Nutzer raus kommt. Damit ist nix gewonnen wenn z.B. der TV endlos puffert beim gemeinsamen „Tatort“ schauen. 😉
Warum? Das Mobilfunkmodem versorgt einen nachgelagerten Router. Das Modem hat zwar nur ne 2x2 Antennenkonfiguration, die sollte doch für den Anwendungsfall reichen. Mit Außenantenne (welche noch installiert werden muss) sind hier >110 MBit im DL verfügbar. Upload sind zwar nur so 15Mbit, sollte aber definitiv reichen.

mchawk777 schrieb:
Möchtest Du solide aufgestellt sein, dann wende Dich an

freifunk

Auch als rechtliche Abfederung in Bezug der "Reste der Störerhaftung".

Aber: Damit steht allen Leuten im Empfangsgebiet der Hotspot offen - nicht nur Vereinsmitgliedern.
Hab ich in meinem ersten Post ja schon erwähnt. Meine Lösung wäre aber den Freifunkrouter zwischen meine FB und mein Monilfunkmodem zu hängen. Oder ist das tehnisch nicht möglich, z.B. wegen Deaktivierung der Netzwerkports des Freifunkrouters?
Macht laut @h00bi aber nichts an der rechtlichen Geschichte aus.

Mal schauen was ich jetzt mach...
 
Netzwerker556 schrieb:
Macht laut @h00bi aber nichts an der rechtlichen Geschichte aus.
Das ist so nicht richtig.
Bei Freifunk ist der "fällig" der den Exit Point anbietet, also den Ausgang aus dem Freifunk Netzwerk ins reguläre Internet.
Diese Personen/Anbieter sind da aber i.d.R. abgesichert.
 
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