das problem ist soziologisch gesehen, dass für wow viele eine hohe soziale umgebung darstellt in der sie ihre macht unter beweiß stellen können. es ist ein eigenes soziales system in dem man sich mit sich selbst identifiziert. viele spielen nicht nur sondern leben ihren charakter, ersichtlich anhand der gespielten tage.
wow mag ein nettes spiel sein, aber es ist alles andere als innovativ. eher stumpf und plump kommt es daher und ist für mich dass, was ich bei mc donalds oder im supermarkt bekomme: fastfood. es ist einfach, schnell erlernt, aber zuviel davon ist ungesund. und ist trotzdem total gefragt und beliebt. auch dieses verbotene zieht viele jugendliche an.
ich kenne einige leute die sind total auf wow hängengeblieben. und zwar so krass, dass man sich denken muss: was machst du sonst noch? und es gibt im engame extrem viele dieser typen die sich im spiel verlieren ohne es zu merken. ganz ehrlich wenn ich leute sehe die über 150 tage played haben denke ich mir du hast fast ein halbes jahr am pc verbracht für 1 lächerliches spiel.
dass problem ist, bei einem spiel muss man immer sagen können: okay ich habe keine lust mehr. bei wow ist man ständig gewungen weiterzumachen, egal ob mit freunden, oder in einer gilde, man muss sich zum zocken verabreden und spielt dann einen gewissen zeitraum. oft überzieht sich dieser und man verlernt dass "nein" sagen und passt sich an. man will ja schließlich was erreichen. also opfert man immer mehr zeit ohne es zu merken. man bemerkt es dann, empfindet es dann aber als normam, weil man sich daran gewöhnt hat. spätestens dann ist man süchtig.
ich bin selber ein ziemlicher vielzocker, aber wow ist einfach für jemanden der sich nicht in seine sucht euphorisch reinsteigert langweilig. und noch was will ich anmerken. einzelgänger oder menschen die keine herdentiere sind haben es wesentlich leichter in diesem spiel aufzuhören. denn stark soziale menschen verfangen sich zusätzlich im sozialen system von wow und verbringen zusätzlich viel zeit um entsprechende leute zu treffen. und dann geht der zeitrahmen flöten bevor man im teamspak lol sagt.
alles in allem, dass sicher süchtig machenste spiel aller zeiten. man könnte meinen, es reißt ein loch in unser bildungssystem. nichtsdestotrotz, muss ich an dieser stelle sagen, so schlimm es auch sein mage, es kommt nicht an die realen drogen heran. man vergleiche die 150 tage mit den schäden eines rauchers oder junkies. na merkt ihr was ? soviel leben klaut es euch doch nicht. aber es klaut euch eure leistung die ihr hättet anderso besser einsetzen können, soviel steht fest.