Um zu den Ausgangsfragen im 1. u. 3. Posting zurückzukommen

:
Kühlung:
CPU -> benötigt zwingend Kühler, um nicht zu überhitzen
GPU (Grafikkarte) -> dito
Mainboard -> North- und Southbride sowie Spannungswandler müssen gekühlt werden, es reicht aber meist ein passiver Kühlkörper, ggf. mit Heatpipe
RAM -> benötigt keine aktive Kühlung.
Netzteil: bedarf der internen Kühlung zwecks Vermeidung von Überhitzung (durch Kühlkörper + Lüfter, einige nur Kühlkörper)
HDD: Beadrf keiner aktiven Kühlung, sollte aber nicht dauerhaft über 50° C heiß werden, da darüber Datenverlust droht.
Laufwerke: benötigen keine aktive Kühlung.
Lüftung:
Eine stetige Durchlüftung des Gehäuses ist wichtig, um "hot spots" über viel Wärme abgebenden Komponenten wie z.B. CPU, GPU und Chipset zu vermeiden. Ohne Belüftung würde sich das PC-Innere sukzessive aufheizen, Intel schriebt aber z.B. für seine CPUs eine max. Umgebungstemperatur von 38° C vor, bei AMD sind es, glaube ich, 40° C. Ausserdem leidet die Effizienz von CPU- und GPU-Kühlern bei aufgeheizter Umgebungsluft, ferner kann das NT beträchtlich an Leistung einbüßen.
In alten oder sehr leistungsschwachen Systemen reicht ein aktiv gekühltes Netzteil zur Systembelüftung aus, da der NT-Lüfter permanent erwärmte Luft aus dem PC-Innenraum abzieht. In modernen und leistungsstarken PCs wäre aber jedes NT damit überfordert (bzw. müsste einen sehr starken und dadurch unangenehm lauten Lüfter verwenden), so dass mindestens 1-2 zusätzliche Gehäuselüfter erforderlich sind.
Überhitzte Komponenten äußern sich in aller Regel nicht durch geringere Performance (Ausnahme: automatisches heruntertakten der CPU = "throttling"), sondern durch Betriebsstörungen wie z.B. Bildfehler, einfrieren oder spontanes Herunterfahren des PCs.
LG N.