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mykoma schrieb:
Redest du über RTX sind VRAM Knappheit oder Einfuhrbeschränkungen/~Zölle seitens der USA nicht fern.
Und dann ist auch die komplette geopolitische Debatte nicht weit und sogar die deutsche Politik ist dann immer wieder ein häufiger gast.

Ergänzend dazu kann man festhalten:

Irgendwo müssen wir dann die Grenze ziehen. In den meisten Fällen wird sie so gewählt dass alle Aspekte die nicht explizit und direkt in der News angesprochen werden ausgelagert werden sollten weil wir sonst aussortieren müssen. Nicht weil uns die Nase nicht passt sondern weil der eigentliche Newsinhalt in den Hintergrund rückt und das darf bei einem Thread der direkt für die News ist eben nicht sein :)
 
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Ich vergleiche CB jetzt mal mit einem Restaurant.

Das Essen (Artikel) ist meistens sehr gut.
Allerdings ist die Stimmung im Restaurant immer mal wieder schlecht.
Gäste werden von den Kellnern (Admins/Mods) für ihr Verhalten gemaßregelt oder bekommen Hausverbot.
Teilweise zu Recht, teilweise werden diese Massnahmen für übertrieben oder ungerecht/einseitig empfunden.
Das empfindet jeder anders.
Es gibt immer wieder Diskussionen im Restaurant darüber.
Darunter leidet die Stimmung.
Nun wird daran erinnert, doch bitte ein freiwilliges Trinkgeld zu geben.
Es gibt daraufhin wieder Diskussionen über das Verhalten der Kellner die sich auf das Hausrecht und die Regeln berufen.
Es wird betont, dass es nur so geht und sich an dem Verhalten der Kellner nichts ändern wird.

An dem Punkt sind wir im Moment.
Ich für mich beobachte das ganze noch etwas.
Was mir so bisschen fehlt, ist die Einsicht, dass auch die Kellner manchmal überreagieren.

Mein Trinkgeld (Pro Abo) läuft am 05.01.2026 ab, danach schau ich dann mal, ob ich noch mal Trinkgeld gebe.
 
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Arboster schrieb:
Was mir so bisschen fehlt, ist die Einsicht, dass auch die Kellner manchmal überreagieren.
In der Regel werden Verwarnungen und Sanktionen ja nicht offen diskutiert, ich kann jetzt nur für mich sprechen: wenn jemand das Gefühl hat, ich hätte bei etwas überreagiert, dann kann man jederzeit Kontakt mit mir aufnehmen, entweder direkt oder über einen Admin.

Die Art und Weise, wie wir auf Meldungen oder unangebracht Beiträge reagieren, ist aber auch immer beeinflusst von unserem Charakter, Erfahrungen, Eigenschaften, Alter, usw..
Ein junges Teammitglied in den Zwanzigern wird entsprechend der Regeln anders reagieren als jemand mit 50.

Was bei der einen Generation dazu gehörte, kann bei einer anderen schon verpönt sein, der übliche Generationenkonflikt.
Das gleiche kann auch zwischen Moderator und Boardie passieren, oder auch zwischen zwei Boardies, dann versteht der eine was ganz anderes als eigentlich gemeint war.
Aber bevor jemand auf die Idee kommt, man könnte ja als Moderator bei solchen Fällen kurz anklopfen und nachfragen: das funktioniert nicht, einerseits fehlt und dafür die Zeit, ich zB habe einen Vollzeitjob und Familie und den meisten anderen aus den Team geht es ähnlich. Andererseits, wie wir ja ein Beitrag von @Zensai gesehen haben, braucht eine Antwort auch gerne Mal Stunden, teilweise einen oder mehrere Tage, bis darauf reagiert wird, so lange können wir fragwürdige Beiträge nicht stehen lassen.

In solchen Fällen finde Ich es wichtig, das man (zeitnah) ins Gespräch kommt, ich hatte auch schon Fälle, wo es Missverständnisse gab und ich meine persönliche Meinung revidiert habe.

Grundsätzlich würde ich mir eine sachlichere Diskussion wünschen und weniger persönliche Angriffe, das würde mich sehr freuen.
 
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Ich muss hier mal dien Mods und Admins für das Aufsplitten der Threads danken. Anstatt alles zu versenken, hat man sich die Arbeit gemacht, den ganzen Strang in diesen Thread zu verfrachten, wo weiter diskutiert werden kann.

Und das zwischen den Tagen.
 
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Alphanerd schrieb:
Antifaschismus Parteien kenne ich jetzt nicht.
Gibts ja auch nicht, denn jeder Demokrat ist immer auch ein Antifaschist.
 
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In meinen Augen wird wie überall auch hier zu viel diskutiert und dabei verkannt, dass das alles schon zigfach erklärt wurde. Bestes Beispiel die unsinnigen Diskussionen zum Thema "Antifa". Man lässt sich ablenken, man lässt sich beschäftigen, währenddessen erheben sich die Rechten. Wir haben Jahrzehnte diskutiert. Jahrzehnte zugeschaut, wie die Rechten immer weiter erstarken. In Politik und Gesellschaft. Nun haben wir Trump, nun haben wir die AfD, Melloni und und und. Was hat das diskutieren gebracht? Genau, Zeit für die, die Demokratie ablehnen, Freiheit, gleiche Rechte und Chancen für alle.

Dabei gibt es eine simple Wahrheit, die sich schon vor der Machtergreifung der NSDAP gezeigt hat und die auch in den 90 Jahren verstärkt hochkam nach einer ersten markanten Welle des Rechtsextremismus:

Mit Rechten diskutiert man nicht! Was nicht heißt, das man nicht aufklärt. Aber es heißt, dass man auch mal Taten statt immer erneuter Diskussion folgen lassen muss. CB hat, warum auch immer entgegen seinem Apell zu viel Nachsicht. Wer rechtsextreme Talking Points/Narrative halbwegs geschickt verpackt, hält auf CB lange durch. Man wird eher für eine flapsige Bemerkung oder eine genervte Antwort verwarnt als für "sachlich" vorgetragene Narrative und Talking Points der rechtsextremen Bubble. Man darf (aus meiner Sicht) auf CB weniger Israel für ihre Taten in Gaza kritisieren als "geschickt formuliert" Fremdenfeindlichkeit zum Ausdruck zu bringen.

Es gibt auf CB eine relativ klar erkennbare lose organisierte Gruppe Rechter/Rechtsextremer, die immer wieder dafür sorgen, dass rechte Narrative und Talking Points in Themen auftauchen und "diskutiert" werden, wobei diskutiert hier eher meint, sie wurden erwähnt, tauchen auf und sind präsent, den Eindruck vermittelnd, dass eine breite Masse sie teilen würde (da sie ja immer auftauchen). Dies führt zu einer unterschwelligen Akzeptanz und Enthemmung. Etwas, was man in der Gesellschaft und den Medien zunehmend beobachten konnte. Durch die permanente Diskussion mit solchen Themen sind sie Dauerpräsent und erhalten eine völlig überproportionale Gewichtung in der gesellschaftlichen und persönlichen Wahrnehmung (oder wann haben wir in DE zuletzt mal darüber diskutiert, wie man Zugewanderte besser integrieren kann, sowohl mit finanziellen als auch gesellschaftlichen Mitteln?). Es wird eine breitere Unterstützung suggeriert als zunächst da ist. Die Folge: Menschen übernehmen diese Narrative, denn sie können ja nicht falsch sein, wenn sie überall auftauchen. Hier spielt dann oft auch keine Rolle, ob sie widerlegt wurden. In aller Regel bleibt der erste Behauptung hängen. Die Widerlegung wird weit weniger wahrgenommen. Das liegt auch darin begründet, wie heutige (Social) Media funktioniert. Der Diskurs wird somit, je mehr man diskutiert, nach rechts verschoben. Die Linke Seite ist zunehmend nur noch mit "Abwehr"/Richtigstellung beschäftigt, verliert völlig die Initiative. Trump in den USA ist ein Lehrstück dieser Dynamik. Und Gavin Newsom ein erster Ansatz, der zeigt, wie es anders gehen kann.

Will man dagegen vorgehen, muss schärfer reagiert werden. Narrative nicht mehr diskutieren, wenn hinreichend erklärt. Narrative nicht mehr nur verschieben, sondern aus der Wahrnehmung rausnehmen. Das ist keine Zensur, dass ist eine Maßnahme, die Überpräsentation Einhalt zu gebieten. Das Aquarium ist dahingehend doppelt "schlecht". Die Narrative sind dort immer noch vorhanden und präsent und zum anderen nährt es, entgegen der Idee, die Mär der Zensur. Denn man kann ja eine Quelle liefern, wo man sieht, dass man "zensiert" wurde.

Ich weiß, das erfordert noch mehr Aufwand für Mods und Team. Denn Dogwhistles wollen erkannt werden, das erfordert permanente Recherche zu diversen Themen. Aber ohne wird man das Problem nicht in den Griff bekommen. Der Apell wird in Teilen also reiner Wunsch ohne Folge sein. Kann man machen. Ich hab sogar Verständnis dafür, weil der Aufwand nicht ohne ist. Aber dann bleibt die Diskrepanz zwischen Wunsch/Apell und Realität in der Com. Die dann mehr dem Schnitt der Bevölkerung entspricht, der nicht unbedingt zu den selbst formulierten Ansprüchen passt, als den eigenen Wertvorstellung, die für die Plattform formuliert wurden.
 
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Egal ob Links oder Rechts, alles der selbe Schmutz. Allein die Aussagen das ich nur gegen Rechts sein kann wenn ich mit Linksradikalen Leuten sympathisiere lässt mich schmunzeln. Das "Wir sind alle bunt" ist ebenfalls Käse, könnt ihr ja alle sein aber lasst die Leute damit in Ruhe die es nicht sind und auch nicht sein wollen.
Ich klinke mich auch direkt wieder aus den Diskussionen aus. Führt sowieso zu nichts, Meinungen die gegen den Strom schwimmen werden sowieso nicht akzeptiert. :D
 
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Die Diskriminierung beginnt bereits wenn man eine Seite wählt, aber das verstehen die Menschen nicht die bereits auf einer Seite stehen.
 
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Und das begründet sich inwiefern? Ich diskriminiere also bereits dadurch, dass ich faschistisches Gedankengut ablehne und der Meinung bin, Geburt ist keine Leistung?

Die Folge deiner Aussage ist, dass man keinerlei moralische Wertvorstellungen oder Ideale hat. Denn wenn ich diese habe, positioniere ich mich. Nichtmal die Menschenrechte kann ich so vertreten. Ich wähle in deinen Worten „eine Seite“. Und diskriminiere damit bereits.

Kannst du dieses logische Dilemma auflösen oder ist deine Aussage wirklich so zu verstehen, dass du keinerlei Moral vertrittst?

PS: Berücksichtige dabei, dass deine Aussage auf meinen simplen Hinweis erfolgte, dass die nachprüfbaren Daten die Aussage von dir, rechts und links sei der gleiche Schmutz, definitiv nicht untermauern. Ich habe nicht mal gesagt, welche Seite dabei wie dasteht, habe keinerlei Position dabei bezogen.
 
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snickii schrieb:
Allein die Aussagen das ich nur gegen Rechts sein kann wenn ich mit Linksradikalen Leuten sympathisiere lässt mich schmunzeln.
Wie oft und von wie vielen unterschiedlichen Menschen hast du das denn gehört? Wie oft hörst du sowas in seriösen Medien? Soll heißen: Anekdoten sind schlicht uninteressant.

snickii schrieb:
Das "Wir sind alle bunt" ist ebenfalls Käse, könnt ihr ja alle sein aber lasst die Leute damit in Ruhe die es nicht sind und auch nicht sein wollen.
Was genau ist denn deiner Meinung nach Käse? Und wo werden Leute damit nicht in Ruhe gelassen? Eher ist es meinem Empfinden nach anders herum. Es wird bei Themen wie Gendern, Vielfalt usw. häufig aus dem Nichts gegen irgendein Gespenst gewettert, obwohl es gar keinen Grund gibt/gab. Und das verfängt dann halt bei Menschen. Evtl. ja auch bei dir, wenn ich mir den letzten Satz aus dem Zitat anschaue?
 
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@Erkekjetter Nicht zu viel Diskussion hat rechte Kräfte gestärkt, sondern gesellschaftliche Krisen, politische Fehlentscheidungen und der Verlust glaubwürdiger Antworten. Das war auch damals so, es waren vor allem wirtschaftliche Krisen und das Elitenversagen genauso wie jetzt. Propaganda, Gewalt, Einschüchterung usw. war natürlich auch wichtig für den durchschlagenden Erfolg aber die ursprünglichen Ursachen waren sie nicht. Das der Willen zur Diskussion großartig etwas zu tun hat mit hatte ist einfach nur erfunden.

Dass rechte Bewegungen auch dort stark sind, wo Diskurs eingeschränkt ist, spricht klar gegen die These „weniger reden = weniger Rechtsruck“.

"Aufklärung ohne Diskussion" - gibt es nicht. Wer erklärt, widerspricht, ordnet ein – das ist Diskurs.

Totschweigen entzieht Narrativen nicht die Wirkung, sondern verlagert sie in abgeschlossene Räume, wo sie unwidersprochen bleiben. Gerade dort radikalisieren sich die Leute. Das sieht man auch bei allen positiven, freiheitlichen Bewegungen der Vergangenheit die vom Staat oder was weiß ich unterdrückt worden. Wer unterdrückt wird findet Lösungen.

Was du von den Mods forderst ist halt auch totaler Käse, das sind dann keine Moderatoren mehr sondern Deutungsinstanzen bzw politischen Schiedsrichter.

"Menschen übernehmen diese Narrative, denn sie können ja nicht falsch sein, wenn sie überall auftauchen."

Das spiegelt perfekt wieder was das Problem der Linken oder viel mehr der Mitte ist, warum sie die deutungshoheit und Mehrheit verlieren, diese paternalistische Sicht auf die Gesellschaft bzw. auf die Community, ja ja die Menschen sind alle hohl, unkritisch, passiv und beeinflussbar.
Das ist so weit weg von Demokratie und ursprünglichen linken Werten wie es nur sein kann und wirkt massiv arrogant.

Mit einem Punkt hast du allerdings völlig Recht, die Linke ist nur noch mit Abwehr beschäftigt und setzt keine Punkte, bringt keine Lösungen (außer natürlich mehr staatliche Mittel ausgeben für alles, weil jedes Problem ja dadurch verschwindet).
 
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Ford_Prefekt schrieb:
Nicht zu viel Diskussion hat rechte Kräfte gestärkt, sondern gesellschaftliche Krisen, politische Fehlentscheidungen und der Verlust glaubwürdiger Antworten.
Es gibt weitere Gründe. Warum es auch zuviel Diskussion ist, habe ich dargestellt. Erneut verweise ich darauf, dass auch hier wieder der Unterschied zwischen Antifaschismus (Antifa) und einzelnen, verschiedenen und völlig voneinander unabhängigen antifaschistischen Gruppierungen dargestellt werden muss. Und morgen wieder wieder einer von "der Antifa!" reden. Genau das selbe bei "Links und Rechts, alles der selbe Müll!" Wie oft hat man nun dargestellt, dass das zu indifferent ist und es sowohl quantitativ als auch qualitativ nicht stimmt? Von Totschweigen war auch nie die Rede. Ich habe auch gar nicht diskutiert, wo Menschen sich radikalisieren. Ich sprach von Diskurs-/Wahrnehmungsverschiebung. Diese wird auch zum Beispiel dadurch deutlich, dass wir groß diskutieren, dass Zuwanderung vermeintlich unsere Sozialsysteme belaste. Was, faktisch, schlicht kaum Relevanz hat. Das unsere Sozialsysteme, Kranken und Rente, massive Finanzierungslücken hat, hat andere Gründe. Das, was die Zuwanderung dazu beiträgt, ist nahezu irrelevant angesichts der Summen, die durch die Hauptprobleme verursacht werden. Dennoch diskutieren wir mehr als alles anderes die Zuwanderung auch in Bezug auf diesen Punkt. Jedes Jahr bei Veröffentlichung der Polizeistatistiken ebenso. Es wird, völlig vorbei an der eigentlichen Gewichtung primär über ein Thema diskutiert. Bei Steuern und Themen wie HArtz4 ebenfalls. In fast allen Themen sind wir in der öffentlichen Diskussion durch rechte Narrative und Talking Points dominiert, weit über die tatsächliche Relevanz hinaus.

Was genau mit zuviel Diskussion gemeint war bei meinem Post, ist etwas völlig anderes, als was du jetzt hier umdeuten willst... Was mich angesichts des letzten Drittels deines Beitrages irgendwie auch nicht sonderlich verwundert. Wo es letztlich ja eh nur wieder darin gipfelt, Links =undemokratisch...
 
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Alphanerd schrieb:
@Snoopy69 zu deiner neuen Signatur:

Antifaschist zu sein gebietet einfach der Anstand
Bern, Gießen, Ungarn etc. ist „Anstand“ - aha :rolleyes:

Wegen diesen randalierenden LAPPEN werden hunderte/tausende Polizeikräfte gebunden, die woanders eher gebraucht werden. Von den enormen Kosten reden wir noch nicht mal

Aber ja „Hauptsache Widerstand“ gezeigt
Die ahnen garnicht, was denen noch blüht ;)
 
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Das ist jetzt meine persönliche Ansicht, der Dinge, die nicht zu 100 % mit der der CB-Geschäftsführung übereinstimmen muss.

Snoopy69 schrieb:
Wenn man keine Zeit für eine Unterhaltung hat, hätte ein "Gute Nacht" oder "morgen reden wir weiter" gereicht. Aber die Unterhaltung brach kommentarlos ab. Und jetzt bin ich derjenige ohne Geduld und Verständnis...? So nicht... ;)
Es waren für viele Feiertage, Tage, an denen sich viele mit der Familie beschäftigt haben. Da steht nicht jeder parat und wartet auf den User, der sofort eine Antwort haben möchte. Gerade, wenn sich mehrere aus dem Team dazu äußern sollen.
Eventuell ist man mit dem Kopf auch gerade woanders.

Snoopy69 schrieb:
Es den einen Recht machen sticheln zu dürfen, aber jene ignorieren, die sich an diesen spalterischen Sticheleien stören. Das hat mit Neutralität nichts zu tun. Würde man den Link entfernen, gäbe es diese Diskussion nicht
Ich empfehle dir mal, ein gewisses Buch online zu durchstöbern. Am besten inklusive der Kommentare dazu, damit du vieles besser einordnen kannst - Aufgrund der zeitlichen Distanz ist für unsere Generation sonst vieles unverständlicher.
Und dann empfehle ich dir mal ein paar Interviews mit einem Herrn Höcke, z.B. bei Auf1 - es gibt eine Menge Parallelen, die er so bei ARD, ZDF und anderen Privaten nicht bringen würde.

Snoopy69 schrieb:
Ich finds jedenfalls schade, dass offensichtlich gegen eigens aufgestellte Regeln verstoßen wird, während "Freunde" freie Fahrt für geschwurbelte, spaltende Signaturen haben.
Diese Signatur und der Link dahinter spalten nicht, sondern zeigen die Parallelen zu 1933 auf, dazu gehört aber verstehendes Lesen.

Neko/Arc schrieb:
Auf jeden Fall Danke an den User der Igors Statement gepostet hat - da hat man wohl eine gute Alternative wenn hier mal wieder fleissig aufgeräumt wird.

@TheManneken Dann nehmt Euch doch auch mal einen guten Vorsatz im nächsten Jahr etwas neutraler zu agieren - oder ein alternativer Vorschlag wäre doch, sämtliche Posts nur noch von CB Pro Abonennten kommentierbar machen zu lassen - damit seid ihr dann genau da wo viele Online Redaktionen mittlerweile mit arbeiten - eurem eigenen Safe Space wo alles super duftet und rosig ist.
Ich bin der Meinung, dass man fremde Meinungen anhören und auch mal akzeptieren muss. Wenn aber jemand um die Ecke kommt und mir weismachen will, dass der Himmel grün ist und Wolken nur ein Schleier auf meinen Augen ist, ist irgendwo Schluss.

aero schrieb:
Vielleicht ist dieses Forum mit der bestehenden Regelung und ihrer Umsetzung einfach nicht der richtige Ort für dich. Du musst dir das hier nicht antun. Ein Wechsel in das Forum der Welt könnte dein bestehendes Leiden lindern, herrscht dort doch ein wesentlich ungezügelterer Umgangston, bei dem man sich und seine Überzeugungen einfach mal so richtig ungehemmt ausleben kann.
Im Forum der Welt zeigt sich aber nicht nur, was fehlende Moderation einem einbringt, sondern wenn ich da an die Beiträge eines gewissen Herr K. aus der Geschichtsredaktion denke, wird mir angst und bange. Seiner Meinung nach bin ich schon ein Mensch zweiter Klasse, weil ich in einem Staat geboren wurde, der heute nicht mehr existiert.



Es ist auf der Erde nun mal so, dass wir per Geburt ein bestimmtes Anrecht auf eine Staatsbürgerschaft xy haben. Das befreit uns aber nicht per se vor kritischen Denken, dem eigenen Staat gegenüber und befreit uns auch nicht vor einer gewissen Bringschuld gegenüber anderen Menschen - allgemein als Mitgefühl bezeichnet.
 
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Beitrag 138 unterstreicht meine These von zu viel Diskussion wieder...

1. Trotz erneuter wiederholender Erklärung wird antifaschistisches Denken und Handeln gleichgesetzt mit randalierenden Gruppierungen.
2. Beleidigungen (Lappen)
3. Übertreibung der verhassten Gegenseite (hunderte/tausende Polizisten bei gleichzeitiger Verhamrlosung der eigenen Seite (rechte Demos benötigen keine Polizeikräfte, kosten kein Geld)
4. ganz offene, unverblümte Gewalt Androhung (Obwohl man Gewalt grade erst verurteilt hat beim verhassten gegner)

PS: Der Verballhornung der Signatur durch völlig, mit sicherheit bewusster, Fehldeutung ist das Sahnehäubchen. Unterstreicht aber, welches Geistes Kind dort sitzt, mit dem man sicher endlos diskutieren kann, nur Einsicht wird nie erfolgen.
 
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Puhh, @Snoopy69 - du möchtest das der Link aus der Signatur entfernt wird und instrumentalisierst ihn jetzt auf deine eigene, negative Art?

Snoopy69 schrieb:
Aber ja „Hauptsache Widerstand“ gezeigt
Die ahnen garnicht, was denen noch blüht ;)
Und wie soll man diesen Spruch auffassen? Was blüht ihnen wann?


Und nein, diese Art der Eskalation und der Angriff auf Staatsorgane in Form von Polizisten unterstütze ich nicht.
 

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andi_sco schrieb:
Puhh, @Snoopy69 - du möchtest das der Link aus der Signatur entfernt wird und instrumentalisierst ihn jetzt auf deine eigene, negative Art?
Aus Protest, weil das „neutrale“ CB-Team das anders sieht. Demokratie gilt für ALLE und nicht für eine bestimmte Gruppe

Zuvor stand da monatelang mein Hardwarekrempel. Wäre mir lieber, aber ich kann ich wegsehen und nichts tun - daher die negierte Sig
 
Wieso darf man diese Signatur nicht kritisieren? Historisch ist sie völliger Blödsinn. Dass sie die Gefahr von Rechtsextremismus aufzeigt stellt ja wohl kaum Jemand in Frage. Aber der Text ist eine absichtlichte Überspitzung und sollte auch so behandelt werden.

Die Behauptung, AfD und NSDAP seien vergleichbar, ist historisch und politisch unhaltbar. Hier die wichtigsten Punkte zur Widerlegung:

1. Historischer Kontext:
  • Die NSDAP entstand nach dem Ersten Weltkrieg in einem zerstörten, wirtschaftlich und politisch instabilen Deutschland. Hyperinflation, Versailler Vertrag, politischer Chaoszustand und weit verbreitete Unzufriedenheit bildeten den Nährboden für extremistische Massenbewegungen.
  • Die AfD entstand 2013 in einem stabilen demokratischen Staat innerhalb der EU, mit funktionierenden Institutionen, Rechtsstaatlichkeit und einem relativ starken Wirtschaftssystem. Die Ausgangsbedingungen sind fundamental verschieden.

2. Ideologie und Gewalt:
  • Die NSDAP verfolgte eine totalitäre Ideologie, die auf Rassismus, Antisemitismus und Expansionismus beruhte. Ihr Ziel war die Abschaffung der Demokratie und die Errichtung einer Diktatur.
  • Die AfD ist eine demokratisch zugelassene Partei, die innerhalb des parlamentarischen Systems agiert. Auch wenn Teile rechtspopulistische Positionen vertreten, strebt die Partei keine Abschaffung der Demokratie an.

3. Massenmobilisierung und Propaganda:
  • Die NSDAP nutzte systematische Propaganda, paramilitärische Organisationen (SA, SS) und Straßenkampagnen, um Angst zu erzeugen und Gegner zu terrorisieren.
  • Die AfD nutzt demokratische Mittel (Medien, Social Media, Wahlkampf) und ist weder paramilitärisch organisiert noch gewalttätig als Partei.

4. Rechtsstaatliche Kontrolle:
  • Die NSDAP konnte in den 1920er und 30er Jahren auf schwache demokratische Institutionen treffen. Gerichte, Polizei und Verwaltung waren teilweise paralysiert oder sympathisierten mit den Nationalsozialisten.
  • Die AfD agiert in einem rechtsstaatlich stabilen System. Die Verfassung schützt Minderheiten, und extremistische Bestrebungen können vom Verfassungsschutz beobachtet werden, ohne dass der Staat handlungsunfähig wäre.

5. Wahlerfolge und politische Dynamik:
  • Die NSDAP konnte schnell Massen mobilisieren und erreichte in wenigen Jahren die absolute Macht, nachdem demokratische Institutionen versagten.
  • Die AfD hat nie eine absolute Mehrheit erreicht und ist auf Koalitionen oder Oppositionsarbeit angewiesen.
Fazit:
Historische Parallelen auf Basis vereinfachter Wahlergebnisse oder Rhetorik sind irreführend. Die NSDAP war eine totalitäre Massenbewegung mit dem Ziel der Abschaffung der Demokratie, während die AfD eine demokratisch agierende Partei ist, die in einem funktionierenden Rechtsstaat operiert. Vergleiche ignorieren Kontext, Ideologie, Gewaltbereitschaft und Machtanspruch – wesentliche Unterschiede, die jede Gleichsetzung unmöglich machen.
 
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