xdsl Leitung schlechter geworden?

hildefeuer

Admiral
Registriert
Okt. 2009
Beiträge
7.176
Bin hier in 2019 ausgebaut worden. Nach Ausbau damit verbundener Leitungsverkürzung und nachdem alle Störungen abgearbeitet waren hatte ich seit Mitte 2019 stabile 51Mbit/s später nach upgrade auf 100 104Mbit/s. Auf der Leitung waren wenige Fehler bislang.
Nachbar neben mir hat seit Ende 2019 via Telekom VDSL100. Keine Änderungen bei mir.

Seit 25.02.21 hat linker Nachbar nun auch auf 100Mbit/s upgegradet

Promt habe ich massenhaft Fehler und ab und zu neu-Synchr. Zuvor niemals neusynchr.
Gerade nachgeschaut bei beiden Nachbarn, beide habe wie ich auch eine 7490 und bei beiden auch bei mir ist der Haken gesetzt "DSL Syncrate begrenzen auf verfügbare Bitrate".
Auffallend ist auch das die Dämpfung offenbar schwankt mal wird 18/18db mal 17/18db angezeigt. Auch die Leitungslänge scheint zu variieren mal sind es 391m mal sind es 384m. Nachbar links hat 340m + 16/17db Störabstand schwankt auch etwas bei mir.
Kennt jemand die genaue Bedeutung der Werte und kann das erklären?
 

Anhänge

  • DSL1.JPG
    DSL1.JPG
    79,8 KB · Aufrufe: 453
  • DSL2.JPG
    DSL2.JPG
    72,9 KB · Aufrufe: 441
  • DSL3.JPG
    DSL3.JPG
    86 KB · Aufrufe: 450
Die Leitungslänge ist ja nur "ungefähr" und alle andere Werte hängen von physikalischen Gegebenheiten ab. Heißt ist es wärmer/kälter/regnet es/andere Störquellen variiert das immer wieder mal.

DB ist quasi wie "laut" das Signal ist und SNR der Signal-Rausch-Abstand. Also das Verhältnis zwischen Signalqualität und Störgeräusche. Vorzustellen wie ein Lehrer der vorne redet und du sitzt ganz hinten und das Fenster ist offen. Mal ist Straßenlärm und mal nicht. Je lauter der Lehrer ist, desto besser bekommst du alles mit. Ist der SNR Wert zu klein, bricht die Verbindung ab.

Triggern kannst du das ganze indem du z. B. mal den Router für paar Sekunden vom Netz nimmst und alles neu einwählen lässt. Oder auch mal beim Provider anrufen und nachfragen ob die einen Port Reset machen.

Alles in allem würde ich mir aber, sofern du keine großen Probleme hast, keinen Kopf darum machen.

P.s auch die Fehler usw. variieren. Kann z. B. mal ein Problem sein, aber ne Stunde später ist alles wieder fein.
 
dass Dämpfung und Leitungslänge nach jeden Resync etwas schwankt ist normal.
Bei den DTUs sind jedenfalls zuviele Fehler, ein Techniker hat mir mal erklärt, das wären die Retransmissions.
Bei zuvielen Fehlern, kommt es zum Resync. Bei mir war das durch äußere Einwirkung ausm Stromnetz (außerhalb).

Störung melden und prüfen lassen. Am besten mit Screenshots aus der Fritzbox und Log (Syncabbrüche).

Bei mir lief es auch einige Monate mit ein paar Tausend korrigierten DTUs. Aber irgendwann ab 20k pro Minute wird es zuviel und es kommt zum Resync.

Unter Störsicherheit in der FB kann man zumindest den SNR hochstellen, dann sollten die DTUs weniger werden und weniger Abbrüche entstehen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Hayda Ministral
Ich hatte auch ein ähnliches Problem mit Super Vectoring. - Auch ein Techniker des Magenta Konzerns kontne das Problem nicht lösen. - Ich habe mich dann mit der Telekom auf ein Downgrade auf 100 Mbit Vectoring geeinigt, ohne dass meine Vertragslaufzeit neu gestartet ist.

Meine 100 Mbit sind sehr stabil. - benomme ca 110 K netto. - Da kann ich mich nicht beschweren. - Und wegen maximal 10 bis 20 Mbit Mehrleistung werde ich keine 10 EUR im Monat mehr zahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Bekannter hatte sehr ähnliche Probleme wie du, letztendlich wurde viel getestet und geprüft, nichts hat geholfen.
Letztendlich wurde die alte FB 7490 gegen eine 7590 getauscht und seit dem gibt es fast keine Probleme mehr.
 
Danke Euch!
Kann also auch das auftauen der neuen Leitung sein. Die neue Leitung vom DSLAM zum Verteiler an unserer Strasse, an der die ganze Siedlung hängt, ist ja neu. Wurde damals extra neu verlegt und nur 40cm tief auf Gehweg unter Pflastersteinen. Bei uns hier waren jetzt ja wochenlang Frost bis -20Grad.
Wundert mich aber das nur mein Anschluss schlechter geworden ist. Bei beiden Nachbarn sind nur wenige Störungen auf der Leitung und es ist die selbe Leitung. Hier liegt nur ein Kabel die Sackgasse rein. Ich bin der letzte mit der längsten Leitung. Alle anderen sind kürzer.
Also werde ich mal abwarten und jeden Tag einen screenshot machen.
 
hildefeuer schrieb:
Die neue Leitung vom DSLAM zum Verteiler an unserer Strasse, an der die ganze Siedlung hängt, ist ja neu. Wurde damals extra neu verlegt und nur 40cm tief auf Gehweg unter Pflastersteinen.
Da würde mich ja mal der Name des Netzbetreibers interessieren. Telekom jedenfalls nicht.
 
Hayda Ministral schrieb:
Da würde mich ja mal der Name des Netzbetreibers interessieren. Telekom jedenfalls nicht.

Ich glaube er verwechselt das eher. Der Neue Verteiler von dem er spricht ist das Outdoor DSLAM und das 40cm tiefe Kabel ist die Glasfaser Anbindung zum DSLAM.

Was anderes macht keinen Sinn.
 
Nein das DSLAM steht ca 300m weit weg und ist mit Glasfaser angebunden. Konnte in 2019 das alles schön beobachten. Bin jeden Tag da mit Fahrrad vorbeigefahren Bötchen holen.
Von dort vom DSLAM sind 2 neue cu Kable gelegt worden ca. 4cm Ø zu einem Verteiler der am Anfang unserer Siedlung steht. Dort laufen fast alle Hausanschlüsse auf. Fast alle. Die alten Häuser (blau markiert) nicht. Da gingen die Leitungen zum DSLAM in anderen Ort und hatten tagelang tote Leitungen.
Da haben die jeden Haus-Anschluss vom Kabel unter Gehweg aufgebaggert und das Kabel direkt angeschlossen. Das hat die Telekom mit Fördermitteln gemacht.
An der Einmündung läuft Glasfaser vorbei. Haben uns auch gewundert, warum kein Leerohr für Glasfaser dort mit reingelegt wurde. Letztes Jahr hat genau dort eine andere Firma, die Glasfaser für alle anbietet, kurz aufgeschachtet offensichtlich um nachzuschauen. 1 Std. später war alles wieder zu.
Nachbar Ort das gleiche: Auf dem Hinweg zum Brötchen holen waren die am aufmahen den Gehweg. Als ich zurück kam wurde schon wieder zugemacht. Gleiche Glasfaser-Firma.
 

Anhänge

  • NeuesKabelED.JPG
    NeuesKabelED.JPG
    167,3 KB · Aufrufe: 302
Zuletzt bearbeitet:
TheTrapper schrieb:
Ich glaube er verwechselt das eher. Der Neue Verteiler von dem er spricht ist das Outdoor DSLAM und das 40cm tiefe Kabel ist die Glasfaser Anbindung zum DSLAM.
Ne, passt schon, der MSAN wird per Glas angesteuert, die Kupferleitung von dort bis zum Kunden läuft aber über dessen KVZ als Zwischenschritt und wird dafür u.U. (afaik in der Regel) zwischen MSAN und KVz neu verlegt. Das nennt sich SOL, kommt leider bei mir auch zum Einsatz.
Nur das die Verlegetiefe bei Telekoms Kabeln afaik mindestens 50cm beträgt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hayda Ministral schrieb:
Ne, passt schon, der MSAN wird per Glas angesteuert, die Kupferleitung von dort bis zum Kunden läuft aber über dessen KVZ als Zwischenschritt und wird dafür u.U. (afaik in der Regel) zwischen MSAN und KVz neu verlegt. Das nennt sich SOL, kommt leider bei mir auch zum Einsatz.
Nur das die Verlegetiefe bei Telekoms Kabeln afaik mindestens 50cm beträgt.

Das macht keinen Sinn, warum sollte ich ein KVZ nach der Node installieren.
Das macht nur Sinn wenn ich statt alle KVZ mit einer Node zu überbauen nur ein Teil der KVZ umbaue und den Rest mit neuen Kabel an die neuen Nodes anschließe. So spart man Geld dafür haben einige Kunden Pech und einen sehr lange Leitungslänge zur Node.

Und die Telekom verlegt Ihre Kabel seit Jahren nur noch 40cm Tief um Kosten zu sparen!
 
TheTrapper schrieb:
Das macht keinen Sinn, warum sollte ich ein KVZ nach der Node installieren.
Sag Du mir warum Du das tun solltest, diese Variante hast Du ja schließlich gerade ins Spiel gebracht.

Das macht nur Sinn wenn ich statt alle KVZ mit einer Node zu überbauen nur ein Teil der KVZ umbaue und den Rest mit neuen Kabel an die neuen Nodes anschließe

Schön das Du meinen Beitrag nochmal umformuliert hast. Nachahmung ist die höchste Form der Anerkennung.
 
TheTrapper schrieb:
(...)Und die Telekom verlegt Ihre Kabel seit Jahren nur noch 40cm Tief um Kosten zu sparen!
Kann sein, dass die Telekom bzw. die von ihr beauftragte Planungsbüros dies beantragen, aber genehmigt wird das sicher nicht überall.
 
Binalog schrieb:
Kann sein, dass die Telekom bzw. die von ihr beauftragte Planungsbüros dies beantragen, aber genehmigt wird das sicher nicht überall.

Doch in der Regel, mein Arbeitgeber macht das auch so und dort gibt es auch kein Problem.
Hayda Ministral schrieb:
Sag Du mir warum Du das tun solltest, diese Variante hast Du ja schließlich gerade ins Spiel gebracht.
Schön das Du meinen Beitrag nochmal umformuliert hast. Nachahmung ist die höchste Form der Anerkennung.

Du hast irgendein wirres Zeug geschrieben was nichts damit zu tun hat was ich geschrieben habe.
Hayda Ministral schrieb:
Dazu hätte ich eine Frage: Warum lügst Du?
Erst dachte ich du bist einfach nur verwirrt, jetzt aber weiß ich du bist einfach inkompetent und hast null Plan.

Wir reden von Kabel unterm Gehweg! Dein verlinkter Artikel spricht von Überland Glasfaser zum Anbinden eines Mobilfunksenders. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
 
TheTrapper schrieb:
Du hast irgendein wirres Zeug geschrieben was nichts damit zu tun hat was ich geschrieben habe.
Das mag Dir so vorkommen, das liegt aber dann an Deiner mangelhaften Sprachkompetenz.

TheTrapper schrieb:
Wir reden von Kabel unterm Gehweg!
Das war möglicherweise das wovon Du gesprochen hast. Geschrieben hast Du

Und die Telekom verlegt Ihre Kabel seit Jahren nur noch 40cm Tief um Kosten zu sparen!

Details sind wichtig. Du hast Deinen Aussage isoliert plaziert, also habe ich sie isoliert gelesen und bewertet.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: douggy
TheTrapper schrieb:
Doch in der Regel, mein Arbeitgeber macht das auch so und dort gibt es auch kein Problem.(...)
In wie vielen Kommunen hierzulande ist Dein Arbeitgeber tätig?

Ich sage Dir, dass nicht alle Kommunen einen Antrag mit 40 cm Verlegtiefe genehmigen.
 
Binalog schrieb:
In wie vielen Kommunen hierzulande ist Dein Arbeitgeber tätig?

Ich sage Dir, dass nicht alle Kommunen einen Antrag mit 40 cm Verlegtiefe genehmigen.

In ganz Deutschland und 40cm-60cm unterm dem Gehweg ist üblich.
In der Regel liegen, Strom und Gas in einer Tiefe von 120-60cm darüber dann Koaxial und Kupfer/Glasfaser.
 
TheTrapper schrieb:
In ganz Deutschland und 40cm-60cm unterm dem Gehweg ist üblich.
In der Regel liegen, Strom und Gas in einer Tiefe von 120-60cm darüber dann Koaxial und Kupfer/Glasfaser.
"Daneben", nur der Ordnung halber.

50 cm im Gehweg sind nach anerkannten Regeln der Technik die Mindestüberdeckung. Im TKG wurde (durch intensive Lobbyarbeit?) ein Passus eingeführt, dass ein TK-Netzbereiber einen Antrag für "untiefe" Verlegung von Glasfaserleitungen stellen darf und diesem stattgegeben werden soll, wenn(!) nicht Gründe dagegen sprechen.

TKG §68...

1614534367409.png


Dies gilt aber nur für Glasfaserleitungen und keinesfalls Kupferleitungen und auch nur dann, wenn 1 bis 3 erfüllt werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Hayda Ministral
Dein Paragraf gilt bei verlegen von Rohren unter der Straße, man verlegt solche Kabel aber in der Regel unter dem Gehweg. Letztendlich werden sowieso nur noch Leerrohsysteme verlegt, welche Kabel da dann am Ende rein kommen...

Unter der Straße wird natürlich wenn möglich eine Mindesttiefe vorgeschrieben das macht auch Sinn.
 
Zurück
Oben