XFX und der "Support"

hassogard

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Leider zeigte es sich, daß meine neugekaufte XFX GTX 280 den “Heatbug” hat. Nach wenigen Minuten unter Furmark 1.6.5 springt die Sicherheitsschaltung der Karte an und die GPU taktet sich runter.

So weit so schlecht. Mein Händler und dessen Großhändler hatte keine mehr auf Lager, also blieb mir nur Kaufpreisrückerstattung oder das Reparieren über XFX. So setzte ich mich mit dem „Support“, und anders als in Anführungszeichen gesetzt zu schreiben weigere ich mich bei dieser Firma, von XFX in Verbindung und bat um Hilfestellung.

Hier dann das folgende: Ist das neueste Bios auf dem Mainboard aufgespielt, ist der Speicher, die CPU oder sonst etwas übertaktet etc.pp. Auf meinen Bericht, daß nichts davon zutreffe und es sich meines Erachtens um den im Netz gut dokumentierten „Heatbug“ handele, verstieg sich der letzte "Supporter" zu der Behauptung: Davon noch nie etwas gehört zu haben.

Das oben geschriebene ist nur eine Kurzfassung einer mittlerweile 10 tägigen Korrespondenz via „Support“ Ticket System. Wobei zwischen Frage und Antwortung schon einmal zwei, drei Tage vergingen. Eine RMA oder sonstiges habe ich übrigens bis heute nicht erhalten.

Nun ja, bevor meine vierzehntägige Umtauschfrist abläuft, beende ich meinen Versuch bei XFX „Support“ zu erhalten.

Vielleicht hilft obiges ja dem einen oder anderen bei seiner Grafikkartenherstellerwahl.

Grüße
hassogard
 
das der Support bei XFX absolut mies ist, kann ich leider auch nur bestätigen.

Als mein "XFX Geforce 8200" Motherboard sich nicht mit nem neuen BIOS flashen kann, schrieb ich den XFX Support auf deutsch (!) (immerhin ist die Homepage auch in deutsch gehalten) an. Der Techniker der die Mail lies, konnte anscheinend kein deutsch und übersetzte es sich mit hilfe von google.translate in englisch .... dies muss so gewesen sein, immerhin kam eine Mail auf deutsch zurück, die nur durch übersetzen ins englische mit Google's Hilfe eindeutig lesbar war, die mir aber im Endeffekt besagt, dass der Techniker absolut kein Plan hatte, wonach ich gefragt hatte.

Okay ... dadurch dass ich aber doch Hilfe wollte, schrieb ich die nächste Mail in Englisch. Soweit so gut, ich bekam auch absolut dämliche Hilfestellung, die man getrost auf den Müll werfen kann. (übrigens auch wieder von google übersetzt ;) )
Naja ... n paar Mails weiter hat mir im Endeffekt der Support mitgeteilt, dass der NULL Ahnung hat, warum sich das BIOS nicht flashen lässt.

Im Endeffekt hab ich das Problem irgendwann selber gelöst und als Tipp dann an XFX geschrieben.... hoffentlich gehts dann den XFX Kunden besser, die das gleiche Problem haben ... (immerhin ist es nicht Trivial)

... und ganz ehrlich ... ich werd mir nicht so schnell wieder was von XFX holen .. Support ist nahezu so mies wie bei ASUS ...
 
Kann ich so nicht bestätigem - ich hatte enorme Treiberprobleme mit meinen 9800GTX+ im SLI.

Es hat zwar eine Weile gedauert und es kamen vorerst Tips wie: "Steck den Strom dran", aber die Supporter sind wirklich auf mein Problem eingegangen und konnten mir dann im endeffekt gut helfen.

Die Zeit war ganz okay - nach einem Text von mir hatte ich binnen 48h immer eine Antwort, da das problem etwas komplizierter war, hat es dann doch 5-6 Tickets gebraucht.

Das mit der Übersetzung ist war, aber ich habe eben nach dem ersten ticket gleich auf englisch geschrieben und dann kam es auch in verständlichen Worten zurück.
 
Dass das hier noch jemanden wundert :eek:

Als selbstständiger IT Dienstleister kenne ich das gar nicht anders und kann das auch nicht an einzelnen Firmen festmachen, sondern an der IT insgesamt. Natürlich ist es bei Consumer Produkten am schlimmsten, aber grundsätzlich gibt es nur Nuancen von mies.
Ich ärgere mich auch maßlos darüber, aber andererseits hätte ich aber auch deutlich weniger zu tun, wenn die Firmen ordentlich supporten würden.

Typische Q&A:

Q: Hallo, ich hab hier einen reproduzierbaren Fehler mit eurem Produkt XYZ
A: Davon haben wir noch NIE gehört! Das muss ich in die Fachabteilung weiterleiten

:freak:

Wobei aber die Schuldfrage auch ganz klar ist. Die Kunden wollen billig, also bekommen sie auch billig. Billig mit tollem Support geht nunmal nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
@hoosty
Da kann ich nicht konform mit Dir gehen.
Zum einen bieten manche Firmen einen guten Service: Als Bsp. hatte ich einmal Probleme bei meinem DELL 3008WFP, welche innerhalb 24 Stunden in Form eines Austauschgerätes behoben wurden.

Zum anderen ist die Schuldfrage mitnichten klar!

Du schreibst, die Kunden wollen billig. Was bitte ist an einer Topgrafikkarte für 300,00 EUR Deiner Meinung nach billig? Oder meinst Du etwa, XFX hätte zum damaligen Markteinführungspreis von über 500,00 EUR einen besseren „Support“ gegeben?

Dieses „Die Geiz-ist-geil-Mentaltät ist schuld an allem“ -Gerede ist doch nur eine billige Ausrede die Erträge zu Ungunsten des Service zu erhöhen. Und der Kunde macht sich diese Argumentation auch noch zu Eigen!
Dies führt doch letztendlich dazu, daß die Kunden resignieren und den nichtvorhandenen Support quasi als gottgegeben hinnehmen. Ja warum entlassen wir die Hersteller nicht gleich ganz aus der Gewährleistung? Schließlich können die Firmen ja nichts dazu, daß ihre Produkte von niederer Qualität sind, der „böse“, weil geizige Kunde, zwang sie zum Einkauf minderwertiger Komponenten und ist darum selber schuld, nicht wahr?

Unfassbar!

Grüße
hassogard
 
Als Bsp. hatte ich einmal Probleme bei meinem DELL 3008WFP
Ganz schlechtes Beispiel. Bei Monitoren ist ein Austauschservice marktüblich, da kann auch Dell nicht einfach auf Bring-In umstellen, dann kauft da keiner mehr was.

Du schreibst, die Kunden wollen billig. Was bitte ist an einer Topgrafikkarte für 300,00 EUR Deiner Meinung nach billig?
Du verstehst die Aussage nicht, die dahinter steht. Mit gutem After Sales Support würde die Topgrafikkarte eben auch nochmal 50 bis 80 EUR mehr kosten. Auch hier muss man darauf achten, was marktüblich ist. Das Problem ist, dass der Kunde im Allgemeinen doch lieber die Karte ohne tollen Support nimmt, um die Mehrkosten zu sparen. Natürlich gibt es auch Kunden, die gern mehr für guten Support bezahlen, aber das ist (leider) nicht die Mehrheit.

Dieses „Die Geiz-ist-geil-Mentaltät ist schuld an allem“ -Gerede ist doch nur eine billige Ausrede die Erträge zu Ungunsten des Service zu erhöhen.
Das ist populistisches Gerede.

Ja warum entlassen wir die Hersteller nicht gleich ganz aus der Gewährleistung?
Weil ein Hersteller im Regelfall nichts mit Gewährleistung zu tun hat. Google mal nach dem Unterschied zwischen Gewährleistung und Garantie.

Schließlich können die Firmen ja nichts dazu, daß ihre Produkte von niederer Qualität sind, der „böse“, weil geizige Kunde, zwang sie zum Einkauf minderwertiger Komponenten und ist darum selber schuld, nicht wahr?

Wie, ich denk dir gehts um Support? Abgesehen davon, dass das auch wieder populistisches Gelaber ist, steckt da aber auch ein Körnchen Wahrheit drin. Der Kunde allein entscheidet, was gekauft wird. Und der kauft nunmal zum großen Teil auch qualitativ minderwertige Ware, sonst würde dieses Zeug nach kürzester Zeit wieder vom Markt verschwinden.


Was genau ist denn unfassbar? Was Marktwirtschaft ist und wie sie funktioniert, kann man doch überall nachlesen. Der Kunde hat die freie Wahl, was er bei wem kauft und somit die Macht, dass schwarze Karten, äh, Schafe vom Markt verschwinden :)
 
Zuletzt bearbeitet:
@ hoosty
Du argumentierst genauso wie vorher:
Bei manchen Produkten erhält der Kunde Service, hier am Beispiel des Monitors. Bei anderen Produkten eben nicht – „gottgegeben“

Dabei wollte ich damit nur aufzeigen, daß ich deiner Aussage:
Natürlich ist es bei Consumer Produkten am schlimmsten, aber grundsätzlich gibt es nur Nuancen von mies.
nicht zustimmen kann.

Natürlich hat der Hersteller die Funktionalität seiner Produkte zu gewährleisten. Wer sonst Deiner Meinung nach? Oder meinst Du, alle Pflichten aus Kaufverträgen seien mit freiwilligen Garantien abgegolten bzw. müssten extra bezahlt werden?

Mit gutem After Sales Support würde die Topgrafikkarte eben auch nochmal 50 bis 80 EUR mehr kosten.


Unfassbar sind für mich Kunden, welche nicht auf ihrem Recht der Gewährleistung bestehen, sondern sich noch selbst die schuld daran geben, keine zu erhalten.

Grüße
hassogard


p.s.
Abgesehen davon, dass das auch wieder populistisches Gelaber ist, steckt da aber auch ein Körnchen Wahrheit drin.
Darüber muss man einfach schmunzeln.
 
Was hast du immer mit deinem gottgegeben? Imaginäre Freunde haben damit nichts zu tun. Der Kunde hat einen Austauschservice bei Monitoren, weil das marktüblich ist. Bei Grafikkarten zB ist das nicht so, die reklamiert man beim Händler, der wiederum beim Distributor. Das ist in dem Segment eben marktüblich. Wenn man das nicht will, muss man sich einen Hersteller suchen, der Service für Endkunden bietet. Das wird oft schwer im IT Bereich.

Natürlich hat der Hersteller die Funktionalität seiner Produkte zu gewährleisten.
Natürlich. Aber er hat in der Regel nichts mit der gesetzlich geregelten Gewährleistung zu tun, auf die du pochst. Dein Ansprechpartner für Gewährleistung ist der Händler, nicht der Hersteller.

Oder meinst Du, alle Pflichten aus Kaufverträgen...
Du hast keinen Kaufvertrag mit XFX. Oder hast du deine Karte von XFX gekauft?
 
Mit meinem Erfahrungsbericht habe ich einzig und allein versucht anderen Käufern eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben. Indem ich aufzeigte, daß es nicht einmal bei einem offensichtlich fehlerbehafteten Produkt zu einer sehr mangelhaften Form von Service und Support seitens XFXs kommt.

Just XFX verkündet auf seiner Homepage :

Should you experience any difficulty obtaining a fair and proper warranty service from any of our Resellers please do not hesitate to contact us via the Support Ticketing System where we will do our best to help you.

Du siehst, habe ich mir einen Hersteller ausgewählt, welcher von sich behauptet Support für seine Produkte zu leisten und eben nicht den billigsten"Geiz-ist-geil". Während andere Hersteller sich an die von ihnen gemachten Zusagen bezüglich des Supports halten. (s. DELL, SAMSUNG u.a.) Hält sich XFX eben nicht daran und dies wollte ich mitteilen.

Mit dem Kaufvertrag hast Du recht.

Grüße
Hassogard
 
Englisch zu schwer? Dort steht extra wenn du mit dem Service des HÄNDLERS unzufrieden bist. Bei solchen Dingen ist der Verkäufer der Ansprechpartner und nicht der Hersteller.

edit: Nicht falsch verstehen, würde mich auch ärgern. Aber der letzte beitrag war sinnfrei. Dazu gibt es eben sErvicewege...und die sollte man einhalten, dann kanns auch anders gehen. Wenn man bei einem vernünftigen Laden gekauft hat ist das Problem ruckzuck erledigt....du hast ja die Möglichkeit gehabt dein Geld zurück zu bekommen. Einfach woanders eine kaufen oder eine andere 280er...fertig...warum muss man sich da überhaupt selber rumärgern?
 
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