XPAntiSpy für Win10 noch sinnvoll?

Amskirber

Lt. Junior Grade
Registriert
Juli 2015
Beiträge
497
Hallo,

ich benutze seit gefühlt seit XP immer den XPAntispy. Unter Win10 die "neue" Version. Nun steht am Sonntag bei mir mal wieder eine Neuinstallation an (baue mir eine neue SSD ein). Da stellt sich mir langsam aber sicher die Frage. Ist XPAntySpy noch notwendig bzw. erledigt es den Job? Immerhin ist die letzte Version von 2015 und in Windows kann man (fast) alles an Lauscherein abstellen. Oder ist ein anderes Tool z.B. von O-O oder DoNotSpy besser?

Danke
 
ab in die tonne damit
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: areiland, Terrier, McTheRipper und eine weitere Person
ich nehm immer das tool von O&O
aber diese tools nehmen ja nur einstellungen vor die du auch ohne tool ein- bzw ausstellen kannst.
nur machen die es bequemer. bei der installation von win10 wirst ja eh schon mit 1000 fragen bezüglich dem datenschutz genötigt. also da alles abdrehen und gut. dem rest könnte man auch in den einstellungen herr werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Xes
Ich lasse eigentlich nach jeder Installation einmal O&O ShutUp10 drüber laufen um nicht jede einzelne Einstellung händisch in den Tiefen des Systems suchen zu müssen. Das Tool ist kostenlos:
https://www.oo-software.com/de/shutup10

edit.:
@DarkInterceptor war schneller ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Killerphil51 und DarkInterceptor
gibmirusb3 schrieb:
letzte Version von 2015

Damit ist die Frage doch schon beantwortet.
Wie viele Updates gab es seit dem in Windows?
Man muss auch mit jeder Version den Spaß nochmal machen.

Empfehle dir ein Tool, welches aktualisiert wird.
2 wurden bereits genannt.
 
Ich stehe derartigen Tools zwiespältig gegenüber. Als erstes ist festzustellen, daß diese Tools im besten Fall exakt genauso vertrauenswürdig sind wie Windows selbst. Wer also Microsoft aus welchen Gründen auch immer nicht über den Weg traut, wird das System mit so einer Anti Spy Software die auf dem System installiert wird in keinem Fall vertrauenswürdiger machen. Das kann aus rein technischen Gründen nicht funktionieren.

Wer einfach nur alle möglicherweise relevanten Einstellungen an einem Platz haben will kann dagegen durchaus zu einer solchen Software greifen. Ich empfehle dann aber in so einem Fall zumindest darauf zu achten, daß der Entwickler aller Wahrscheinlichkeit nach das System nicht "versaut". Anders ausgedrückt würde ich einer Software wie O&O ShutUp 10 den Vorzug geben. Immerhin ist davon auszugehen, daß ein Entwickler der nach eigenen Angaben eng mit Microsoft zusammenarbeitet weiß was er tut.

Unterm Strich steht aber trotzdem, daß jede Software die in nennenswertem Umfang in Systemeinstellungen eingreift eine potentielle Fehlerquelle speziell in Bezug auf die großen Windowsupdates darstellt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nickel und Terrier
Diese Tools sind völlig überflüssig.

Wenn MS etwas bei dir belauschen wollte dann würde es das tun oder im Gegenzug WIN einfach stilllegen. Nichts was nicht andere Datenkraken auch tun.

Was denkst du denn gibt es das MS bei dir belauschen wollte? Kopieren privater Daten? Surfprotokoll? Und das was du abstellen kannst genügt nicht? Wenn du MS nicht traust darfst du kein WIN benutzen.

Außerdem was meisnt du wäre in Foren und anderswo los wenn MS tatsächlich Dinge abzapfen würde die die Redmonder nichts angehen? MS wäre tot. Die können sich das gar nicht leisten.

Und… Von per AntiSpy bzw. ShutUp gelähmten Systemen hast du hoffentlich schon gehört?

CN8

PS: XPAntiSpy - ja, ich habe das auch mal beneutzt. Um zu sehen, dass das was ich abstellen würde können sich im den ersten paltz im rannking des Unnötigsten streitet.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: wolve666, areiland, Nickel und eine weitere Person
Tools wie XPAntiSpy, ShutUp10 usw. machen im Grunde alle das Selbe: Sie automatisieren das Setzen diverser Einstellungen in der Registry und/oder in den Gruppenrichtlinieneinstellungen, die man ansonsten manuell setzen müsste.

XPAntiSpy hat, im Gegensatz zu den heutigen Pendants, noch nie zu 100% funktioniert, da waren immer Bugs mit drin, die zum Teil zu Fehlfunktionen im System geführt haben. Ich erinnere mich da sehr genau.
Auf kritische Kommentare und Hinweise auf Fehler reagierte der Entwickler (wohl eher "Frickler") ziemlich angepisst. Die Auszeichnungen von computerbild und chip sind dem wohl zu Kopfe gestiegen.

ShutUp10 funktioniert absolut problemlos, wenn man sich an die empfohlenen Settings hält und vor allem die Hinweise und Warnungen zu den einzelnen Schaltern liest und auch versteht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Terrier und areiland
wenn man sich an die empfohlenen Settings hält
Das muss einen doch alarmieren, dass solche «harmlosen» Tools offenbar sehr kritische Einstellungen haben die bei Laien (die gerne spielen) das System zersägen.
Wenn man nur empfohlene Settings nutzen soll dann braucht man andere auch nicht, nicht wahr?

CN8
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Terrier und areiland
Eigentlich bräuchte man dann gar keine Settings sondern nur einen einzigen Button. :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Terrier und areiland
So direkt wollte ich nicht sein, aber der «Aluhut-Button» sollte ja für alle genügen.
CN8
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Terrier und areiland
cumulonimbus8 schrieb:
Wenn man nur empfohlene Settings nutzen soll dann braucht man andere auch nicht, nicht wahr?
Da hast du recht, sehe ich auch so.
Ich würde die kritischen Settings zumindest in eine Art "Expertenmenü" unterbringen und nicht mit den bedenkenlosen zusammen auflisten.

Andereseits gilt für die Nutzung derartiger Tools immer das Motto: "auf eigene Gefahr".
Das gilt auch für heikle Frickel-Tutorials, wie sie z.B. bei deskmodder präsentiert werden.
Da ist immer Vorsicht geboten.

onesworld schrieb:
Eigentlich bräuchte man dann gar keine Settings sondern nur einen einzigen Button.
Wäre auch eine Option und ist sicherlich machbar. Die Entwickler haben sich aber nun mal für eine Einzelauswahl entschieden.
Man kann sich aber durchaus selbst ein solches Tool basteln. Geht sogar mit PowerShell und man braucht dafür keine weitgehenden Programmierkenntnisse.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: areiland
Ich hab solche Tools irgendwann zu XP-Zeiten selbst mal probiert und geschaut, was so passiert. Ich hab da nichts gefunden, was man nicht auch selbst einstellen könnte. Auch wenn man manchmal etwas such muss. Und wenn man etwas auf Anhieb dann nicht findet, dann ist es besser kurz Google zu bemühen, als irgendein Drittanbieter-Tool "irgendwas" machen zu lassen. Interessanter Nebeneffekt hierbei ist, man lernt sein System kennen, wenn man Anpassungen nicht per Klick-Lösungen macht.

Es wird ja immer gesagt, die Programme sind oke, solange man weiß, was man tut. Das Ding ist nur: wenn man weiß, was man tut, dann braucht man die Programme nicht. In der Schlussfolgerung braucht sie also niemand. Außer die Programmierer der Programme, die damit auf irgendeine Art die Wurst auf ihre Brötchen verdienen.

Das ist aber nur meine Meinung und von mir aus kann jeder machen was er will. Wenn ein solches Programm eine Installation zerschießt, dann ist es allerdings unangebracht irgendwelche pampigen Windoof-Antworten abzusetzen. Besser sollte man sich in dem Moment mal Gedanken machen, warum das alles passiert ist und wo das Problem sitzt. Zumindest würde man so auch vernünftige Unterstützung erhalten. Das ist das Ding mit dem Wald und rein rufen und so.
 
cumulonimbus8 schrieb:
Außerdem was meisnt du wäre in Foren und anderswo los wenn MS tatsächlich Dinge abzapfen würde die die Redmonder nichts angehen? MS wäre tot. Die können sich das gar nicht leisten.


Lol.
Als hätte der NSA Skandal nie stattgefunden...

Wer eigentlich alles tot sein müsste...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: pedder59
Ich traue Regierungen (und damit auch ihren Behörden) zwar jede erdenkliche Schandtat zu, aber ich glaube auch nicht, daß Microsoft so dumm ist über die bekannten Wege über das bekannte Maß hinaus noch weitere Daten abzuschöpfen. Auch nicht auf Wunsch von außen.

Bei der Menge an Experten die sich weltweit mit Windows befassen wäre das Risiko einer Entdeckung einfach zu groß. Wie gesagt glaube ich nicht, daß die NSA oder andere Dienste von irgendwelchen Skrupeln geplagt werden, ich glaube einfach nur, daß sie nicht so verblödet sind derart offensichtlich zu schnüffeln.

Abgesehen davon haben die NSA und ihre Freunde doch schon Standleitungen zu den Hauptinternetknotenpunkten der westlichen Welt. Da wird man dann eher bei besonderem Interesse an bestimmten Personen die fraglichen Rechner versuchen gesondert anzuzapfen. Die Anzahl an Nutzern die prinzipiell fähig sind derartige Spionagebemühungen zu entdecken (vor allem wenn versucht wird die Sache unauffällig zu halten) dürfte sich auch in diesem Forum hier in engen Grenzen halten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BFF, Micha45 und areiland
Habt ihr euch die Berichte mal durchgelesen?

Das ist ja kaum zu fassen, nee nee das kann ich nich glauben, dann könnte ich mein Windows doch nicht mehr nutzen...

🙈🙉🙊

Hotmail, Outlook, Skypezugang, alles vor der Verschlüsselung...

Woher kommen denn die ganzen Prism Daten?

Mal davon ab, wir sind Europäer!
Für uns gibt es keinerlei Schutz im Amerikanischen Gesetz, ganz im Gegenteil.

Nicht mal ein Whistleblower aus den eigenen Reihen und ein weltweiter Skandal kann die Leute in ihrem Verhalten erschüttern.

Wann kommen die ersten "ich hab ja nichts zu verbergen Kommentare"?

ThanRo schrieb:
Bei der Menge an Experten die sich weltweit mit Windows befassen wäre das Risiko einer Entdeckung einfach zu groß.
Wenn ich so einen Blödsinn schon lese.
Was für Experten?
Die, die den Quellcode von MS knacken?
Oder sich MS Server anschauen und den Quellcode kontrollieren?

Ist ja alles open-source, ach nee...

Oder stellst du dir das einfach so vor, weil, äh, müsste ja?!

Nicht falsch verstehen, ich sage nicht, eure Eigene Dateien Ordner werden immer Live zur NSA gespiegelt aber sowas:

cumulonimbus8 schrieb:
Außerdem was meisnt du wäre in Foren und anderswo los wenn MS tatsächlich Dinge abzapfen würde die die Redmonder nichts angehen? MS wäre tot. Die können sich das gar nicht leisten.

Ist einfach nur traurig.

Ich kann dir sagen was los war, nix war los.

Bisschen Mimi und jetzt sind alle wieder Aluhutträger die "an Geheimdienste wie in Filmen glauben".

Und da fragen sich Leute ernsthaft wie es soweit kommen konnte?

Jetzt bauen wir das ganze auch noch selber für Europa...wollen ja nicht abgehängt werden...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: pedder59
So ist es eben und Tools ändern da bestimmt auch nichts dran.
Diesen Tools vertraue ich auch nicht. Es geht doch überall im Web nur um Daten sammeln.
XPAntiSpy willst du ja nun wohl auch nicht empfehlen.
 
Old Knitterhemd schrieb:
Ich empfehle grundsätzlich ein Betriebssystem
Du befindest dich hier im Windows 10-Bereich des Forums und deine Verschwörungstheorien und Empfehlungen zu anderen Betriebssystemen nerven.
 
Jetzt sind die NSA Enthüllungen schon Verschwörungstheorien?

Das ging ja schnell...

onesworld schrieb:
Du befindest dich hier im Windows 10-Bereich


Korrekt, und Thema des Threads ist, ob Antispionage Software unter Windows 10 nötig ist...

Antwort:
Nein! Wenn dann nimm gleich ein OS, das die Privatsphäre nicht mit Füßen tritt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: pedder59
Zurück
Oben