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Zahlt sich ne Soundkarte beim HTPC aus ?

@bawde:

Dies Bauteile könnten einfach nur mehr als die original verbauten mehr nicht.

Bei alten Computern z.B. Amiga's mit SMD-Elkos da kann man auch als Ersatzteile neue nehmen die etwas mehr Kapazität in diesem Moment dann haben.

Getreu dem Motto mehr bringt auch mehr, im Amiga-Beispiel ist es Lebenszeit ohne das wieder neue drauf müssen, desweiteren die alten auslaufen und Elektrolyt die Platine wieder beginnt anzufressen.

In diesem Fall hier hebt es einfach die klangqualität durch bessere Vorverstärker wenn du so willst.
Kannst ja mal "OpAmp" bei Wikipedia eingeben ;)

@[GP] mino:

Ein richtiger Enthusiast regelt doch die Lautstärke an seinem Verstärker oder den halbwegs anständigen aktiven Boxen an der Soundkarte.
Hiesse also die Karte lässt man ja einfach aus allen Rohren pfeiffen, solange die Vorverstärkung nicht anfängt Vorzuverzerren ^^
Würde das bedeuten das diese Faktor 5-Geschichte, dadurch nun die kompatibilität etwas erhöht, z.B. durch nun verschwindende Toleranzen im leisesten Bereich der Standardvorverstärker ?

Ich hab irgendwie n' kurzn, zum Glück nur in der Birne ;) :king: :smokin:


Gruss Dennis_50300
 
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[GP] mino schrieb:
@bawde, der OPA637 ist nicht auf jeder soundkarte kompatible, weil von ihm eine mindestverstärkung von faktor 5 verlangt wird. dieser faktor wird durch die komponenten um ihn herum festgelegt.

alle anderen opamps, die nach meinen erfahrungen aber nicht an ihn herankommen sind aber 100% kompatible. eine kleine übersicht über die gängigsten opamps gibts in der unteren tabelle.
bist du von Auzentech?

ich hab mir mal bei ebay die LME49720 geleistet und schau mal ob ich einen unterschied auf meiner xonar ds höre.
 
@Dennis_50300, nee, so läuft das bei opamps nicht. diese verstärken theoretisch bis undendlich, was aber nicht erwünscht ist. eingestellt wird die verstärkung durch die vorschaltbausteine bestehend aus elkos und widerständen um ihn herum.

dieser wert bleibt dann auch immer konstant, beispiele findest aus den datenblättern der jeweiligen opamps.

@bawde, bin ich nicht :) habe mich einfach vor längerer zeit damit beschäftigt und bin an allen stellen diesbezüglich rumgekommen. den LME49720 kenn ich gut, ist der standard-opamp der titanium hd und der forte.

asso, damit das klar ist: lautsprecher, die durch eine soundkarte mit jenen analogen komponenten betrieben werden, klingen definitiv besser als lautsprecher betrieben durch S/PDIF. klang im laufe einfach nicht so raus und soll als begründung dieses gesprächs dienen.

bei den lautsprechern vom TE wird aber mit einer bestimmten wahrscheinlichkeit das analoge eingangssignal wieder digitalisiert, durch den DSP geschickt und danach wieder analogisiert - somit wird sozusagen alles wieder zur nichte gemacht.

@TE ignoriere lieber alles was mit analogen ausgängen geschrieben wurde.
 
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Hallo zusammen,

sorry dafür, dass ich diese (informative) Threadleiche ausgrabe aber meine Frage passt hier einfach perfekt rein. Und das Thema HTCP ist ja praktisch zeitlos.

Das Fazit war: Nein, eine Soundkarte lohnt sich beim HTPC nicht (als Ersatz für Onboardsound).

Eine wesentliche Frage ist dabei aber offen geblieben da es dazu völlig unterschiedliche Meinungen gab. Ich setze voraus, den Soundchip des HTPC via Toslink mit meinem 5.1 AV-Receiver zu verbinden. Verbindung via HDMI ist leider (noch) nicht möglich. Es geht um das Abspielen von Filmmaterial.

Die Frage: Bleiben die Daten, die der Soundchip (sei es onboard oder mit Soundkarte) via Pass-through an den AV-Receiver weiterleitet wirklich unangetastet oder kommt der D/A-Wandler der Soundkarte bzw. des onboard-Soundchips zum Einsatz? Oder übernimmt der D/A-Wandler des AV-Receivers die komplette Arbeit womit die Qualität der Soundkarte keine Rolle spielen würde?

Sowohl hier als auch an anderer Stelle (z.B. Amazon Rezensionen) wird zum Teil die Meinung vertreten, dass eine billige Soundkarte aufgrund der grottigen D/A-Wandlers auch billigen Sound ausgibt, und das trotz Pass-Through.

Kann das jemand mit Gewißheit beantworten? Ich brauche für meinen HTPC eine Soundkarte da ich keine passendes Bracket mit SPDIF-Out für mein Mainboard gefunden habe und stehe jetzt vor der Entscheidung, eine Soundkarte für 10 € zu kaufen (falls es keine Rolle spielt) oder etwas mehr investiere.

GreetZ
 
a) wenn der Ton per S/PDIF (Toslink ist optisches S/PDIF) übertragen wird, dann ist niemals der D/A-Wandler aktiv!
b) wenn der Ton per Pass-Through ausgegeben wird, dann ist das 1:1 ohne Veränderungen, ansonsten ist es kein Pass-Through!
 
D.h. also die Qualität der Soundkarte spielt bei S/PDIF Pass-through absolut keine Rolle. Dank Dir! :)
 
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