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News Zahlungsprobleme: Cleverbuy meldet Insolvenz an

Wohl zu teuer eingekauft und dann nicht schnell genug wieder losbekommen. Smartphones und co sind heiße Eisen und verlieren auch mal schnell an Geld.

@AndrewPoison
Ja das gehört dir, jedoch kann man viel Spaß haben beim zurückfordern. Je nach Situation fühlt sich niemand dafür zuständig. Auch wenns ums Geld geht sind die Privatkunden nicht die ersten die von der insolvesmasse bedient werden. Hab da schon einiges erlebt.
 
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AndrewPoison schrieb:
Mhh... angenommen, man hat sein Gerät da eingeschickt... dann verbleibt doch das Eigentum an der Sache bis zur Bezahlung beim Einsender.
Sollte man meinen.
Da koennte relevant werden was dazu in den AGB steht.

Die Webseite scheints zerlegt zu haben, laedt bei mir grade jedenfalls garnicht :D
Hier der aktuellste web.archive.org Snapshot der Ankauf AGB:
https://web.archive.org/web/20260124062149/https://www.cleverbuy.de/agb-ankauf/

Die scheinen effektiv das gleiche auszusagen, wobei sie den Insolvenzfall natuerlich nicht beruecksichtigen.

Es duerfte aber darauf ankommen an welchem Schritt die Bearbeitung deines Geraetes war.
Hast du schon eine Bestaetigung bekommen, dass Cleverbuy dein Angebot angenommen hat, aber du hast dein Geld noch nicht bekommen: Dann hast du moeglicherweise Pech gehabt, und sowohl Geld als auch Geraet sind weg (fuer dich), weil sie Teil der Insolvenzmasse sind. Du kannst (solltest - je nach Wert) dich natuerlich als Glaeubiger anmelden. Aber bei Insolvenzen stehen private Glaeubiger meisst ganz am Ende der Kette, bekommen also nur selten noch Geld zurueck.

Hast du diese Bestaetigung noch nicht bekommen, oder du hast ein Gegenangebot bekommen das du abgelehnt hast oder dessen Frist noch nicht abgelaufen ist, dann ist - so mein Verstaendnis - das Geraet noch deines, und nicht Teil der Insolvenzmasse. Dann muesstest du es eigendlich zurueckbekommen.
 
Zuletzt bearbeitet: (Fipptehler)
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Ranayna schrieb:
Hast du diese Bestaetigung noch nicht bekommen,
So ist zumindest mein Status, nach der Eingangsbestätigung nichts mehr von dem Laden gehört und damit müsste das Gerät nach wie vor mein Eigentum sein.
Einzelne Geräte können in so einem Betrieb natürlich immer mal "verschwinden", aber wenn da eine größere Anzahl Geräte schon weiterveräußert wurde obwohl diese noch gar nicht angekauft wurden könnte das schon strafrechtliche Relevanz haben, gerade unter dem Aspekt der schon länger bestehenden Liquiditätsprobleme.
 
Krefeld · Der Fall Cleverbuy nimmt eine neue Wendung: Während das Unternehmen einen Insolvenzantrag vermeldet, kennt das Gericht bislang keinen. Gleichzeitig scheitert offenbar ein Rettungsversuch mit einem Partner aus dem Media-Markt-Saturn-Umfeld.
 
zeaK schrieb:
Wie kann man denn als Wiederverkäufer überhaupt insolvent gehen? Da muss man sich ja schon ordentlich - und ständig - verrechnen, oder wie passiert das

Du kannst auf nem riesen Haufen DDR5-RAM sitzen und insolvent sein. Am Ende des Tages gilt, ob du eingehende Rechnungen Fristgerecht mit deinen Barmitteln zahlen kannst. Kannste das nicht, bist du zahlungsunfähig. Man muss also nicht zwangsläufig überschuldet sein.
 
Der Boss von Cleverby scheint ein Verbrecher zu sein, hat in großem Maße wohl betrogen und das Geld eingesteckt.
Selbst Apple und Samsung haben Strafanzeigen gestellt.

Erst NACHDEM der Mann mit hunderten von Strafanzeigen bombardiert wurde, hat er Insolvenz angemeldet.
 
Warum sollte jemand eine Marke kaufen, die derart verbrannt ist?
Das ergibt so gar keinen Sinn.
Eine Marke kauft man des guten Namens wegen.
 
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Ich kenne den Laden und habe dort tatsächlich mein iPhone 15 verkauft, weil sie auf irgendeiner Vergleichsseite das beste Angebot hatten. Tja, Handy war unterwegs und ich habe vorab nicht mal recherchiert. Bin erstmal ruhig geblieben, als dann die vereinbarte Zeit ablief, habe ich eine Frist gesetzt per E-Mail, keine Antwort. Dann ein Einschreiben mit noch einer Frist und Androhung rechtlicher Schritte. Zack bumm hatte ich mein Geld. Am Ende leider weniger als das Angebot, was vermutlich deren Geschäftsmodell gewesen sein dürfte. Erstmal locken, dann runterhandeln, ich hatte auch wirklich kein Bock mehr und habe es angenommen. Hab dann hinterher noch ne nette Mail geschrieben, dass ich ihnen alles schlechte und die Pleite wünsche, scheint in Erfüllung gegangen zu sein :)
 
Weyoun schrieb:
Ich kenne davon nur letztgenannte Firma. Ich weiß, was die machen, aber das offizielle Geschäftsmodell "Re-Commerce" höre ich heute zum ersten Mal.
Der Begriff ist aber sehr etabliert, den hast Du vermutlich einfach nur verpasst.
Weyoun schrieb:
Vom alten Smartphone, über gebrauchte Laptops und PCs, bis hin zu alten DVDs, Blu-rays oder Büchern?
Rebuy ist da aber sehr wählerisch, und nimmt nur Top-Marken, hauptsächlich Apple. Bei Smartphones gehen auch Samsung, oder bessere Xiaomi. Bei Laptops z.b. Lenovo, aber nicht HP.
Darf auch nicht zu alt sein, das Zeug, was so Laptop Refurber wie afb Shop oder Lapstore teilweise verkaufen, gibt’s bei Rebuy nicht.

Wenn der Akku schlechter als 80% ist, nehmen sie auch Apple Geräte nicht an.

Gekauft habe ich da noch nichts, aber zweimal ein iPad verkauft. Gibt halt 30% mehr als bei Apples eigenen Rückkaufprogramm.
 
Ich war auch betroffen. Am Ende über WhatsApp mit dem angeblichen GF kontakt gehabt, dann kam das Geld binnen weniger Tage. Total dubios und unseriös. Hab leider auch erst zu spät nach Erfahrungen gesucht. Tut mir leid um alle die da noch auf das Geld warten. Ist nun vermutlich weg. :/
 
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Und deswegen gebe ich Geräte meinem Vertragsanbieter (z.B.Vodafone) in Zahlung zurück, wenn ich aus dem Vertrag heraus ein neues Smartphone nehme oder direkt bei Apple, wenn ich ein Gerät kaufe.

Ja man bekommt etwas weniger aber man bekommt es sofort, nachvollziehbar, ohne Stress.
 
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Ranayna schrieb:
Hier der aktuellste web.archive.org Snapshot der Ankauf AGB:
Schon amüsant, dass unter dem Paragraphen 2 "Zustandekommen des Vertrags" nichts zum Zustandekommen des Vertrags steht. Das klingt für mich danach, als dass sich Gerichte mit der Klärung der Eigentumsverhältnisse befassen werden dürfen.

Grundsätzlich kann aber natürlich sein, dass man eine Leistung anbietet, der Empfänger insolvent geht, und man dann auf der Insolvenzquote von bspw. 0,5% sitzen bleibt. Ein Bauunternehmer, der bspw. Material verbaut verliert das Eigentum daran u.U. auch bereits vor Bezahlung. Da es hier aber außerdem noch um eine Geschäftsbeziehung zwischen Verbraucher und Unternehmen gilt, ist der Fall durchaus interessant.
 
Na endlich. Die Bude war das letzte
 
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An dieser Stelle kann ich auch nur vor MySwoop warnen, hatte letztes Jahr etwas verkauft und 3 Monate auf Auszahlung gewartet, laut Trustpilot sieht es stand heute auch nicht besser aus.
 
Das ist so ein Saftladen. Ich selbst habe damals ein iPhone 15 Pro Max originalverpackt dort verkauft und nach 4 Wochen, 10 E-Mails und einer Anwaltsdrohung sowie Verbraucherschutzmeldung mein Geld erhalten. Bin froh, dass es den Laden nicht mehr gibt.
 
Myswoop ist der nächste Laden der dicht macht. Musste dort auch ein halbes Jahr auf Kohle warten, erst durch Mahnbescheid und Anwalt gabs die Kohle, haben auch fleißig alles bezahlt die Deppen. Siehe Bewertungen des Vereins im Netz.
 
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