ZFS Status: Degraded

Ja, hatte die DS118. Die dürfte ab nächstem Jahr aus dem Support fallen, daher hatte ich die noch schnell verkauft und bin deshalb jetzt schon gewechselt bevor es nix mehr dafür gibt. Teste ich dann mal als nächstes. Das System lief und lief und lief ubd nutzt mit BTRFS ja auch was ZFS ähnliches.
 
Ende des Jahres sollte ein neues DSM erscheinen, weil 7.2 dann EOL geht. Bis jetzt ist noch nichts bekannt, wann Synology den Nachfolger DSM 8? herausbringt. Allerdings glaube ich nicht, dass die DS118 dieses Update nicht bekommen hätte bzw. ausgeschlossen wäre. Bis jetzt sind nur die <15er-Modelle im Sommer aus dem Support gefallen, obwohl diese trotzdem vor ein paar Wochen ein Sicherheitsupdate 9 für den DSM 7.1.1 nachgereicht haben.

Da du bereits Erfahrung mit DSM hast, wirst du schnell damit zurechtkommen. Gemessen an dem Intel-SoC und deinen 2 HDDs würde dein System doch einer aufgepumpten 224+ oder 225+ entsprechen (Anzahl Laufwerke und Optik). Aber bis zur SA6400 ist alles möglich. Die Leistung entspricht natürlich der verbauten Hardware, und die Auswahl ist eher eine optische Einstellung. Maximale Anzahl der Speicherlaufwerke kann ebenfalls angepasst werden wie die NVM als System, Volume oder Cache und noch vieles mehr. Die SA6400 hat den aktuellsten Kernel, falls dich das interessiert. Schade, dass dein Mainboard nur Gbit-LAN hat.

Ob BTRFS oder ZFS ist mir eigentlich egal, wie ich bereits vorher geschrieben habe, da beide ähnliche Features anbieten. Es zählt für mich nur das Gesamtpaket. Synology ist damit schon eine ganze Zeit unterwegs und mir sind wenige gravierende Fehler bekannt. Ich mache das ja nicht erst seit gestern. 😉

Einzig auf ein Synology-Konto musst du verzichten und dann eher auf DynDNS oder VPN (WireGuard) setzen.

Das Ganze läuft absolut stabil (nativ und VM). Wenn ich schon etwas empfehle, muss ich schon überzeugt sein!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Azghul0815 und JumpingCat
snoogans schrieb:
Was ist bei der Elektrik oder Elektronik schon normal?

Also ich habe auch schon von Fällen gehört, wo ohne CRC-Fehler scheinbar trotzdem durch die Übertragung Fehler entstanden sind. Das lag dann aber eher an einem fehlerhaften Controller (sowas ist dann echt übel).

Diese Protokolle hingegen sind doch gerade dafür gemacht, um ein (schlechtsitzendes oder beschädigtes) Kabel als Fehlerquelle ausschließen zu können. Wenn es danach geht, müssest du auch deinen kompletten Internet-Traffic im Verdacht haben, korrumpiert zu sein. Mal eben an den DSLAM gehen und schauen, ob der Telekom-Techniker das Kabel vernünftig angeschlossen hat, geht eher nicht. ;)
 
Man könnte ja noch die beiden Anschlüsse oder HDDs einmal tauschen und sehen, ob der Fehler mitwandert. Asroch hat ja auch öfters einmal Hardwareprobleme. Dazu kommt noch, dass ZFS nicht offiziell von OMV unterstützt wird, sondern nur durch die Community. Wie hoch siehst du da das Problempotential?

Bei den SMART-Werten hätte ich erst einmal etwas anderes probiert. Ich halte die HDD für in Ordnung.

Wenn der @will-lee eh schon eine Synology hatte und zufrieden damit war, liegt der nächste Test ja schon auf der Hand. Zu verschenken hat ja auch keiner etwas.
 
Da mich das nun im Netz gelesene zu Xpenology doch etwas abschreckt, gerade die Legalität, teste ich als nächstes TrueNAS. Auch weil man mit dem Terminal ja viel machen kann (mochte ich auch bei OMV). Mein Synology damals lief nur als Datengrab, da das eingeschränkt war und mit den Apps hatte ich immer mal wieder Probleme. TrueNAS hat ZFS nativ drin, die meisten Plugins integriert bzw. über eine Art Store nachrüstbar und unterstützt Docker usw. Ich weiß auch wieder, was mich gestört hatte: Hatte irgendwo (glaub bei Elefacts) gelesen, dass das kein WoL kann. Vorteile sehe ich hier in einer großen Community und das ein professionelles Unternehmen dahinter steht mit offiziellem (nicht im Sinne von kommerziellem) Support.

Das Xpenology mit den Bootloadern klingt zumindest in den Anleitungen schon nach Konfigurationsgefrickel. Auch die automatischen Updates und Upgrades scheinen da problematisch (allerdings kann das auch veraltet sein, habe gestern nur noch mal grob quergelesen). Daher erst mal TrueNAS CE. Wenn das nicht geht, dann bleibt mir immer noch Xpenology. Das wäre ja auch einfach nur ein propietäres System auf einer nicht getesteten Hardware.

Ich probiere einfach mal. Hat auch ewig gedauert, bis ich bei Mint als meinem Linux gelandet bin, aber schon reizt mich wieder Caschy. Systeme neu aufzusetzen stört mich kaum, zumal Daten auf Datenplatten ja einfach integriert werden können bzw. erkannt werden. Ich erinnere mich noch an Windows 7. da habe ich immer versucht zu optimieren und unzählige Male neu aufgesetzt, weil ich wieder was zerschossen hatte. Sowas macht mir tatsächlich auch heute noch Spaß. Wobei das heute eher in einer VM geht. Für sowas waren meine damaligen Rechner nicht potent genug, aber ich schweife ab.
 
snoogans schrieb:
Dazu kommt noch, dass ZFS nicht offiziell von OMV unterstützt wird, sondern nur durch die Community. Wie hoch siehst du da das Problempotential?

Nicht hoch. OMV basiert auf Debian und es gibt schließlich von OpenZFS Anleitungen für die jeweilige Linux-Distribution:
https://openzfs.github.io/openzfs-docs/Getting Started/Debian/index.html

Also ist jetzt nicht so, als würden da ein paar Leute aus dem OMV-Forum was zusammengeschustert haben. Aber klar, ausgeschlossen ist nichts. Und OMV hat wohl nie besondere Priorität drauf gelegt, es zu unterstützen. Kann immer sein, dass sich da was beißt.

@will-lee Da du dich gerne mit neuen Sachen auseinandersetzt und dein Wissen erweitern willst (was ne tolle Einstellung ist), würde ich sagen, fährst du mit TrueNAS sehr gut. Das ist m.E. ein sehr solides und stabiles System, das auch recht gut dokumentiert ist und eine große Community hat (also ich verwende es schon seit ganz vielen Jahren). Manche Sachen ist etwas kniffelig, weshalb es für Anfänger eher nicht empfohlen wird - aber mit etwas Zeit und Interesse wirst du damit wahrscheinlich Freude haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
will-lee schrieb:
Das Xpenology mit den Bootloadern klingt zumindest in den Anleitungen schon nach Konfigurationsgefrickel.
Da ist kein Gefrickel: Loader starten > DS auswählen > DMS Version auswählen > ggf. Addon auswählen > Loader bauen > Loader starten und DS aus der Willkommensseite einrichten. Das sind keine 10 Eingaben.

Auch Updates und Upgrades funktionieren. Wie wäre es einfach, wenn man sich selbst ein Bild macht, anstatt irgendwelche Halbwahrheiten zu lesen? Die 5 Minuten wirst du doch wohl haben.

Das ist wesentlich weniger gebastelt als OMV oder TrueNAS.
 
Zurück
Oben