Zukunftssicherhiet mehrerer CPUs sowohl Intel als auch AMD

Tigerkatze

Lt. Junior Grade
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Hallo draußen im Cyberspace!

Hatte eigentlich vor noch mit einem neuen Rechner zu warten, aber verschiedene, teils neue Gründe zwingen mich bald zu handeln.
Traditionell kaufe ich gute Komponenten damit der Rechenknecht mind. 5+ jahre hält. Daher muß der Chip etwas Dampf haben. Zudem wird nur die interne Graka genutzt, meine Spiele sind etwas älter oder wenig Grakahungrig. Verhältnis ist rund 2/3 Arbeitsprogramme und 1/3 Spiele.
Momentan habe ich folgende CPUs im Auge: i5 8500, i5 8600k, i7 8700T, i7 8700 und der R5 2400

Ich würde mich über die Erfahrungen der Nutzer und Diskussionsbeiträge freuen. (Bitte das Thema nicht gleich schließen mit Hinweis auf die Kaufberatungsthemen. die kenne ich bereits, mich interessieren die Erfahrungen der Nutzer)
 
Hallo,
ausschlagebend für eine SINNVOLLE Beratung ist die Software die du verwendest. MS Office hat eben andere Anforderungen als Bildverarbeitung. Und zudem, es gibt keine Zukunftssicherheit in der IT. Keiner weiß wie sich die Technik in den nächsten 5 Jahre entwickelt.

greetz
hroessler
 
sicher bist du sowhol mit einem i7 8700er und mit einem r5 2600er. der rest ist einfach zu schwach. soll eine igu verwendet werden kommt wohl nur ein 8700er in frage, am besten gleich ein 8700k, bei 5 jahren plus hatt der am meisten reserve. hole mir demnachst den gleichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ohne Nennung der Software ist das in der Tat etwas schwachsinnig.
Was Spiele betrifft, ein Großteil der Games nutzt aktuell 6 oder weniger Threads.
Laut aktueller Steam-Umfrage vom März nutzen 70.05% der User noch 4-Thread CPUs.
Dementsprechend kann man erwarten, dass die Mehrkernoptimierung von Spielen aufgrund des geringen Bedarfs noch etwas dauern wird.
Bei Anwendungen sieht das hingegen oft ganz anders aus, da kann man teilweise von allen 16 Threads z.B. eines AMD R7 1700 profitieren und holt auch Intel-CPUs mit höherer IPC und Kerntakt unproblematisch ein. Wundert mich, dass du ne 300€ Intel-CPU aber nur ne 120€ AMD CPU in deiner Liste hast. Da fehlen imho der R7 1600/1700er, bzw deren Nachfolger der 2000er Serie auf die sich die letze/n Woche/n warten ggf. lohnt.


P.S. Oh, das mit der iGPU hab ich übersehen.
Da ist der 2400G vllt die wohl beste Lösung wenn man sich die Leistung dieser anschaut.
CPU-Leistung ist aber nicht annähernt mit nem 8700 vergleichbar.
 
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Zukunftssicherheit gibt es nicht, und die Leute die davon reden sind idr. Quaksalber.
Daher nicht zu viel und nicht zu wenig investieren. Irgendwas auf vorrat zu kaufen wär blödsinn.

Welche Programm werden verwendet und in welchen Umfang?
 
Fast es gut zusammen:
CPU-Charts 2017 / 2018 - Compute- und Rendering-Performance (Teil 3)
Zusammenfassung und Fazit schrieb:
Eine pauschale Kaufempfehlung ist auch diesmal unmöglich, denn viel zu viele individuelle Faktoren beeinflussen die Zweckmäßigkeit eines Produktes und die Wechselwirkungen mit anderen Komponenten. Hier helfen nur ein zielgerichtetes Planen, Vergleichen und Budgetieren wirklich weiter. Alles andere gehört in die Kategorie Dauerwerbesendung und Glaskugel.

Schade das tomshardware.de eingestellt wird, ComputerBase hat diese neutrale Einstellung nicht.

Siehe auch:
Einsteiger-Grafikkarten, APUs und IGPs im Benchmark
 
warum ausgerechnet den 8500 und 8700T? und warum den 8600K als einzige K-CPU? willst du übertakten? wohl eher nicht, sonst hättest du die anderen drei Intel-CPUs ja nicht in der liste.

ansonsten was schon gesagt wurde: angaben zur verwendeten software bitte. man kann auch mit nem G4560 problemlos 5 jahre auskommen wenn Word das einzige "arbeitsprogramm" ist.
 
Oder halt nicht das teuerste vom teuersten kaufen und schon in drei Jahren wieder aufrüsten wenn es denn überhaupt nötig ist. Das tut auch nicht weh und ist besser planbar.
 
Hallo und Danke schon mal für eure ersten Eindrücke!

Ein paar der am meisten genutzten Programme/Spiele: Softmaker Office 2018 (besser als Ms Office in mehreren Bereichen), GIMP, Fractal Mapper, Strata Design, PD Howler (Mal/Designprog), Tyranobuilder, Magix Music Maker, DAZ3d, Chummer 5, Sprachlernprogs
Europa Universalis 4, Witcher 3, Stellaris, Hearts of Iron Serie, AoE 2 HD, Civ 5, Endless Legend, Age of Wonder 3, Warhammer Soulstorm, Vampire bloodlines, Realpolitiks, Victory at Sea

Übertakten: Habe ich schon gemacht, der 8600k ist allerdings hauptsächlich dabei, da seine iGPU etwas potenter als die Standard i5s ist.
 
Würde mich nicht wundern wenn dir ein aktueller i3 oder AMD 2400G völlig ausreicht.
Nur weil man surft, Mails schreibt und hin und wieder mal ein paar Bilder bearbeitet braucht man keine fette Hardware
 
R5 2400G werf ich mal in den Raum ;)
Der Vorteil liegt hier einfach auf der Upgrademöglichkeit!
Sollte es irgendwann in naher Zukunft eine CPU mit bspw. Navi oder Vega Refresh geben, kann dieser Kostengünstig eingebaut werden.
2 Fliegen mit einer Klatsche behaupte Ich mal.

Mein Vorgehen war nämlich genau der.
Ich habe mir ein B350 Board gekauft, den R7 1700 rein gesetzt, Ihn ersetzt mit dem R2400G. Dazu kommt irgendwann mal eine GPU oder aber er fliegt Raus, Wird ersetzt durch Zen 2 oderrrrr aber durch eine Neuere APU.

Ich bin da Total Flexibel. Das Gewährleistet halt die Plattform...

Und deine Programme sehen aus, als wär der 2400G Absolut ausreichend ist.
 
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Es ist fraglich, ob man ein heute gekauftes MB oder DDR4 Speicher in drei Jahren noch gut verwenden kann, wenn man dann aufrüstet. Am besten wäre wohl ein System, das jetzt ein gutes P/L bietet, um später komplett neu zu kaufen, sobald die CPU-Leistung nicht mehr reicht.

Am besten wohl gleich einen 6- oder 8-Kerner, da die Software in Zukunft immer besser auf viele Kerne skalieren wird. Das betrift vor allem Spiele. Die meisten anderen halbwegs modernen Programme wie etwa Bild-/Videobearbeitung sind darin schon lange gut.

Ich glaube übrigens nicht, dass man einen i5 mit "nur" 6 logischen Kernen deshalb verschmähen muss. Es kommt nur auf die Gesamtleistung an, die damit erreicht wird, und das HT des i7 bringt nicht so enorm viel, vielleicht etwa 15% oder 20%.

Es gab / gibt ja so ein Spiel (weiß nicht mehr welches), das idiotischerweise auf Rechnern mit nur 2 logischen Kernen sich gar nicht starten lässt, statt dass sich der Hersteller einfach auf die Empfehlung einer Mindest-Prozessorleistung beschränkt hätte. Es ist zu hoffen, dass dies nur eine einzelne Fehlleistung war. Aber bis Spiele mehr als 6 logische Kerne verlangen, sollte es auf jeden Fall noch dauern.
 
MThom schrieb:
Es ist fraglich, ob man ein heute gekauftes MB oder DDR4 Speicher in drei Jahren noch gut verwenden kann, wenn man dann aufrüstet. Am besten wäre wohl ein System, das jetzt ein gutes P/L bietet, um später komplett neu zu kaufen, sobald die CPU-Leistung nicht mehr reicht.
So habe ich es bislang immer gehalten. Etwas stärker eingekauft als gebraucht wird, damit Reserven da sind und Jahre später neu kaufen.(Noch aktueller Chip is ein 2500k, aber da wird langsam die Luft dünn) Aufrüsten bringt selten allzuviel, da meist ein Rattenschwanz an Zusatzaufrüstungen nötig wird um ein stablies System hinzubekommen, weil Standards häufig geändert werden.
 
Du solltest vieleicht auch ein Blick darauf haben, dass die Treiber Qualität bei den AMD iGPUs für 3D Applikationen und Spiele wesentlich reifer und stabiler ist. Ein Freund von mir hat reichlich ärger mit Darstellungsfehlern auf seinem Intel NUC Skull Canyon auch wenn die Framerate eben kein Problem darstellt. Da ist Intel eben wesentlich weniger Erfahren und das Ergebnis sieht im Benchmark gut aus, real machts dann aber doch Zicken.

CPU seitig ist ein 2400G sowieso schnell genug. Lieber das gesparte gegenüber dem 8600k oder sogar 8700k in eine schnelle SSD und eventuell eine Backup Platte stecken. Oder in einen guten Monitor etc. pp. Freude an einem Sys kommt ja nicht alleine durch CPU Performance zustande.

Da hast du im Realbetrieb wesentlich mehr von.

Hier gibts beispielsweise einen 2400G review in CAD applications. Auch wenn das nicht dein Einsatzgebiet ist, lohnt es sich das mal anzuschauen.

https://www.youtube.com/watch?v=UHWwcStt868
 
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@PsYcO

Habe daher den 2400G auch in die engere Wahl genommen. Ziemlich gute iGraka und akzeptable CPU-leistung. Momentan liegen 8500, 8700 und 2400 vorne.

@Deathangel008

Der neue 8500 hat etwas mehr Standardtakt, der 8700T ist eine sehr sparsame Mühle sollte man deshalb durchaus in Erwägung ziehen.
 
Zukunftssicher ist nichts. Man kann nur anhand der Vergangenen Erfahrungen auf die Zukunft tippen. Obs so kommt ist die wohl bekannte Glaskugel.

Fakt ist, dass Prozessoren eine immer längere Halbwertszeit haben, denn die Sprünge zwischen den Generationen werden idr immer kleiner. Was hat sich zwischen Sandy und und Coffee getan?
Die IPC wurde um ~25% erhöht und der maximale Takt von 4.5 auf 5Ghz erhöht und die Kerne von 4 auf 6 erhöht.

Alles in allem nicht mal eine Steigerung von 100% in 7? Jahren.

Wirklich auf reserve kaufen lohnt sich aber auch nicht. Zur Zeit sind 6 Kerne und 12 Threads ziemlich optimal. Damit hat man für jetzt mehr als genug Leistung, und falls die Aufgabe Anspruchsvoller wird, hat man noch reserven ohne gleich aufrüsten zu müssen. Außerdem gibt es das schon für um die 160€ mit dem R5 1600.


Vom Prozessor her, wird dir weder ein Ryzen noch ein Coffee probleme machen. Aber die Grafikleistung die für Witcher nötig ist, ist schon nicht so ohne.
Dafür würde ich dir eine dedizierte Grafikkarte empfehlen. Etwas in Richtung GTX1050 oder 1050ti.

P/L mäßig wäre das:
Ryzen 5 1600
GTX1050(ti)
8-16GB Ram (16 sind zukunftssicherer da der Speicherbedarf niemals sinken wird)
 
So schön der 2400G ja ist, jede kleine dedizierte Grafikkarte ist schon wieder schneller. Ob sich die APU lohnt sollte man sich genau überlegen...
 
@Ned Flanders

Die iGPU des 2400G ist gut, ich bin aber noch etwas skeptisch, da er "nur" 4 echte Kerne(+HMt) hat, trotzdem ist er in der engeren Wahl. Was mich ebenfalls zögern läßt ist eine Erfahrung, die ein Kumpel gemacht hat. Wir spielen beide gerne das SciFi Spiel Stellaris, daß unter Fans bekanntermaßen im späte Mittelteil und Endspiel die Leistung einbrechen läßt (verschieden Gründe). Mein Kumpel hat sich vor kurzem einen R5 1600x geholt. er ist sehr zufrieden damit, aber doch etwas geschockt, daß Stellaris auf dem 1600 spürbar früher einbricht als auf unseren alten Sandbrücken. Was uns sehr verblüfft hat.
 
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@Gaugaumera, Masamune2

Ich bekomme Witcher 3 selbst auf meinem 2500k mit iGPU zum Laufen. Zwar ist die Grafik deutlich eingeschränkt, aber es macht trotzdem Spaß. Eine dezidierte Graka kommt bei diesem Wucherpreisen momentan nicht in den Rechenknecht, da stecke ich das Geld lieber woanders rein. Ne 1050ti kann man durchaus auch in 2-3 Jahren reinstecken, falls gebraucht.

Hinsichtlich der Grafikleistung ist die Vega im 2400 und selbst die UHD 630 in den starken i5 (8500/8600k) und den i7 durchaus mehreren kleinen dezidierten Grakas überlegen. Natürlich geht schnell eine Schere auf, aber garade gegen viele "Anfänger/LowEnd" Grakas sind die iGPUs heutzutage nicht schlecht.
 
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