Zukunftssicherhiet mehrerer CPUs sowohl Intel als auch AMD

Halten wir mal fest:
2400G
Pro: recht brauchbare iGPU
Contra: 4 Kerne

i5/i7
Pro 6 Kerne und bessere Leistung pro Takt
Contra: weniger lleisstungsstarke iGPU

Da es aber auf Grafik bei Games nicht wirklich ankommt, würde ich das kaufen wo du das Bessere gefühl mit hast. Wenn deine Anwendungen Leistungshungrig sind und hier der Fokus drauf liegt. Nimm den Intel.
Ist der Leistungshunger der Anwendungen nicht so groß und das Gaming wichtiger, dann wäre sicher der AMD die bessere Wahl.

Aber egal für welche der beiden Varianten man sich entscheidet und dann feststellt dass die iGPU Leistung doch nicht ausreicht, kann man immernoch eine Grafikkarte nachrüsten. Von daher verstehe ich das Problem nicht was manche hier haben ::rolleyes:.
Und wenn die iGPU Leistung in ein, zwei oder drei Jahren nicht mehr reichen sollte spricht auch dann nichts dagegen in ein paar Jahren ne Grafikkarte nach zu drücken.

Für das Normale arbeiten macht es in den meisten fällen heute kaum einen unterschied ob 4, 6 oder 8 Kerne. Wenn ne SSD drin ist und genügend Arbeitsspeicher vorhanden ist laufen die Kisten alle Flott. Mal vielleicht von Bild/Video/Tonbearbeitung/etc. abgesehen.

Selbst nen Uralter Core2Quad Q6600 von 2007 (erster x86 Quad überhaupt) ist mit ausreichend Arbeitsspeicher und ner SSD auch heute für viele Sachen keine Lahme Kiste.
 
2400G
Pro: recht brauchbare iGPU
Contra: 4 Kerne

i5/i7
Pro 6 Kerne und bessere Leistung pro Takt
jein, der R5 hat 4 kerne aber 8 threads, der i5 hat 6 kerne aber "nur" 6 threads. das nimmt sich nix. der i7 hebt sich hier mit 12 threads klar vom rest ab. und was leistung pro takt angeht ist auch annähernd gleich, aber intel k-cpus kann man einfach deutlich höher takten.

ich würde hier vor allem 2400G und 8700k in den fokus rücken. beim i5 8500 vs 2400G wäre für mich der intel eher raus, weil er auf der einen seite nicht deutlich vorne liegt, auf der anderen aber ganz klar hinten.
 
@Tigerkatze ich weiß, was in meinem Rechner steckt. Was hat das mit deiner unbelegten Aussage zu tun, dass die UHD 630 mindestens gleich schnell sei wie die GT 1030?
 
==>AUDI<== schrieb:
@Tigerkatze ich weiß, was in meinem Rechner steckt. Was hat das mit deiner unbelegten Aussage zu tun, dass die UHD 630 mindestens gleich schnell sei wie die GT 1030?

Ganz einfach, Chummer. Du bastelst dir stets ein gutes Paket zusammen und für Dich ist die Grafikleistung wichtig. Diese Wichtigkeit macht es schwerer für dich zu verstehen das es Nutzer gibt, die auch mit eingschränkter Grafikleistung Spielspaß haben können.
Es wäre außerdem nett, wenn Du es vermeiden könntest, deine gezogenen Schlüsse so darzustellen als ob es jemand anderes so gesagt oder gemeint hat.
Ich habe nicht behauptet die UHD sei schneller als die 1030, daß ist der Eindruck den Du gewonnen hast. Wenn du ein,zwei Seiten zurückgehst, wrist du sehen das ich geschrieben habe, daß die 1030 mehr Frames schafft, ergo "schneller" ist, aber bei gleicher Auflösung teils nicht so dolle rendert wie die UHD. Da gibt es online ein paar schöne Vergleichsvideos.
 
Du bastelst dir stets ein gutes Paket zusammen und für Dich ist die Grafikleistung wichtig.
Interessant, das schließt du woraus genau?

Diese Wichtigkeit macht es schwerer für dich zu verstehen das es Nutzer gibt, die auch mit eingschränkter Grafikleistung Spielspaß haben können.
Keine Ahnung wie du darauf kommst, mir solchen Unsinn zu unterstellen.

Hinsichtlich der Grafikleistung ist die Vega im 2400 und selbst die UHD 630 in den starken i5 (8500/8600k) und den i7 durchaus mehreren kleinen dezidierten Grakas überlegen.
Aber die Leistung der 1030 ist insgesamt weder der Vega noch selbst den besseren UHDs in den großen i-core chips (besonders seit sie auf mehr Shared-RAM zugreifen können) wirklich überlegen. Die 1030 ballert mehr Frames raus aber sie ist schlicht nicht die 80 Euro mehr wert gegenüber den "kostenlosen" iGrakas im 2400G oder auch den i5/i7.
Die aktuellen internen Grakas Vega 11 und UHD 630 sind besser als alle 7xx oder sonstige Grakas dieser Ecke. Die Vega schlägt die 1030 fast überall, die UHD kann mit der 1030 in den meisten Fällen mithalten, ist nur in wenigen unterlegen, in ein paar sogar überlegen.

im unteren Segment können sowohl AMDs als auch Intels größere (UHDs in den i5 8500+/i7) IGPUs heutzutage gut mithalten.

Welchen Eindruck sollte man denn sonst gewinnen? Noch dazu hast du diese Behauptungen mit keinem Benchmark unterlegt.

Im letzten Test ist die 1030 160% schneller als die UHD 630 des i5 8400. Vielleicht hast du auch eine andere Definition von mithalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tigerkatze schrieb:
Hallo draußen im Cyberspace!

Hatte eigentlich vor noch mit einem neuen Rechner zu warten, aber verschiedene, teils neue Gründe zwingen mich bald zu handeln.
Traditionell kaufe ich gute Komponenten damit der Rechenknecht mind. 5+ jahre hält. Daher muß der Chip etwas Dampf haben. Zudem wird nur die interne Graka genutzt, meine Spiele sind etwas älter oder wenig Grakahungrig. Verhältnis ist rund 2/3 Arbeitsprogramme und 1/3 Spiele.
Momentan habe ich folgende CPUs im Auge: i5 8500, i5 8600k, i7 8700T, i7 8700 und der R5 2400

Ich würde mich über die Erfahrungen der Nutzer und Diskussionsbeiträge freuen. (Bitte das Thema nicht gleich schließen mit Hinweis auf die Kaufberatungsthemen. die kenne ich bereits, mich interessieren die Erfahrungen der Nutzer)
Ich kann dir die GPUs der intel CPUs nicht empfehlen, Treiber sind schlecht, Leistung ist noch schlechter, selbst mit einer second Hand Grafikkarte wirst du viel bessere Ergebnisse erzielen. Überlege dir zumindest eine GTX1050Ti einzubauen, damit geht schon einiges auch aktuelle Spiele sind dann in deiner Reichweite und Strom braucht sie auch nur wenig.

Was die CPU angeht, wenn du wirklich keine GPU verbauen willst, ist wohl ein Ryzen 5 2400G angesagt, auch dank Treiber-Support, da AMD bekanntlich auch Grafikkarten herstellt, im Gegensatz zu intel, sind diese Treiber Meilenweit voraus und werden weder Grafikbugs erzeugen noch unnötig Potential verschenken und eben auch laufend geupdated...

Der Ryzen opfert ein wenig Rechenleistung(wirklich nicht viel) für ein APU Design, also eine CPU mit separat brauchbarer GPU Komponente, alles auf einem Chip. Die Leistung ist nicht enorm aber eine völlig andere Klasse als was intel seinen CPUs beimengt:

gleichstarkwiene1030mxu3o.jpg


Wie man sieht ca. auf Augenhöhe mit einer separaten Grafikarte, die 1030 ist allerdings auch kein Monster, versteht sich. Für modernere Spiele reichts maximal für 30 FPS bei niedrigen Settings, aber die willst du ja scheinbar eh nicht spielen?
Ergänzung ()

rocketworm schrieb:
Halten wir mal fest:
2400G
Pro: recht brauchbare iGPU
Contra: 4 Kerne

i5/i7
Pro 6 Kerne und bessere Leistung pro Takt
Contra: weniger lleisstungsstarke iGPU

https://geizhals.at/amd-ryzen-5-2400g-yd2400c5fbbox-a1758261.html 132 Euro - 4 Kerne, 8 Threads
https://geizhals.at/intel-core-i5-8400-bx80684i58400-a1699930.html 162 Euro - 6 Kerne, 6 Threads

CPU technisch geben sich die beiden nicht viel, GPU technisch ist der Ryzen dem intel haushoch überlegen und wozu man eine i5 bei Spielen braucht wenn man eh keine Grafikkarte nutzt, somit andere Bottlenecks haben wird, ist mir ein Rätsel. In Sachen Productivity kann der Ryzen auch recht gut mithalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tigerkatze schrieb:



Da hast Du verloren, egal was Du kaufst.
Bei dem Spiel gehts im Endgame Abwärts. Nutzt nur einen Kern, braucht verdammt viel IPC.
Ich hab da im Midgame bei 4.5Ghz kaum noch 30 FPS.

Ich frag mich wo ihr da immer "die Zukunft" sucht, wenn die Hardware nicht mal alte Software über 60 FPS heben kann^^
 
Mal eine andere Frage: Wenn du im Moment einen i5 2500k hast, warum dann nicht einfach eine GPU für ca. 150€ dazu? Ist insgesamt viel billiger und bringt wohl mehr Leistungsgewinn als die CPU zu erneuern ohne GPU.
Wenn mein MB sich nicht gerade verabschiedet hätte, würde ich meinen 2500er noch immer nutzen.
 
Ameise2 schrieb:
Mal eine andere Frage: Wenn du im Moment einen i5 2500k hast, warum dann nicht einfach eine GPU für ca. 150€ dazu? Ist insgesamt viel billiger und bringt wohl mehr Leistungsgewinn als die CPU zu erneuern ohne GPU.
Wenn mein MB sich nicht gerade verabschiedet hätte, würde ich meinen 2500er noch immer nutzen.
Meine Sandbrücke funzt immer noch prächtig, die ist nur sehr bedingt das Thema. Ähnlich wie bei Dir sind es andere Komponenten, die nicht mehr so lange durchhalten werden. Und dann wird es eklig, weil ein Teil bei so einem alten Rechner erneuern fast immer einen Rattenschwanz an anderen Sachen nachzieht, da es meist nicht mehr so recht klappen will durch neue Standerds etc.

@HisN
Sag nix, ich kenne die Problematik sehr gut, unter anderem deswegen ist der 8700 in der engeren Wahl, da er eine Top IPC hat. Stellaris ist ein tolles Spiel, ich frage mich aber, wer das verbockt hat, denn andere Spiele auf der gleichen Enginebasis (z.B. EU4) haben nicht diese krassen Endspielprobleme.

@Vendetta

Ich zocke momentan mit iGraka meiner Sandbrücke, ich weiß sehr gut, wo die Probleme liegen., komme aber durchaus zurecht. Ich kriege auch den Witcher hoch, daß geht schon, wnn man etwas an den Einstellungen puzzelt. Spiele sind eine Sache, ich habe aber eine Menge Programme, die ich deutlich öfter als die Spiele nutze und wo die Einzelkern und IPC-Leistungen wichtig sind. Daher bleiben die großen i5 und der 8700 definitv in der engeren Wahl.
Der 2400g ist es aber auch noch.
 
Wo bleiben die Benches zur UHD 630?
 
Fujiyama schrieb:
Zukunftssicherheit gibt es nicht, und die Leute die davon reden sind idr. Quaksalber.
Daher nicht zu viel und nicht zu wenig investieren. Irgendwas auf vorrat zu kaufen wär blödsinn.

Genau so ist es. Ich habe auch mal den Fehler gemacht mehr als nötig für mein System auszugeben weil ich es möglichst modular und zukünftssicher aufbauen wollte. Das ist grober Unfug und verbranntes Geld, da zu dem Zeitpunkt an dem eine Aufrüstung wirklich interessant ist sowieso nichts mehr zur alten vorhandenen Hardware kompatibel ist.
 
Je nach Komponente im PC kann es durchaus Sinnvoll sein eine Stufe zu groß "für jetzt" zu kaufen.
Und gerade bei den Prozessoren kann man zumindest die letzten 8 Jahre ganz gut auf Vorrat kaufen, denn große Sprünge sind nicht zu erwarten.
Wenn keine neuartigen Materialien für die neuen Chips gefunden werden, die wesentlich mehr Takt mitmachen als Silizium werden wir die nächste Zeit weiterhin bei ~5GHz bleiben.
IPC mäßig hat sich seit Sandy Bridge nicht mehr besonders viel getan. Und selbst eine komplette neuentwicklung wie Ryzen hat die ICP nicht in neue höhen bringen können. Also kann man auch in Zukunft nur mit kleinen Schritten rechnen.
Was bleibt ist die Parallelität mit mehr Kernen. Aber Software für Normalanwender wird kaum mehr als 12 Threads sinnvoll auslasten können.

-> Das heißt kauf dir einen brauchbaren Untersatz und benutze diesen bis es nicht mehr langt (was lange dauern kann). Und gerade bei den jetzigen CPU Preisen kann man da gut zuschlagen. Ein Ryzen 1600/2600 oder wenns etwas mehr sein soll ein I7 8700 sind doch echt bezahlbar.
 
elknipso schrieb:
Genau so ist es. Ich habe auch mal den Fehler gemacht mehr als nötig für mein System auszugeben weil ich es möglichst modular und zukünftssicher aufbauen wollte. Das ist grober Unfug und verbranntes Geld, da zu dem Zeitpunkt an dem eine Aufrüstung wirklich interessant ist sowieso nichts mehr zur alten vorhandenen Hardware kompatibel ist.

Gaugaumera schrieb:
Je nach Komponente im PC kann es durchaus Sinnvoll sein eine Stufe zu groß "für jetzt" zu kaufen.
Und gerade bei den Prozessoren kann man zumindest die letzten 8 Jahre ganz gut auf Vorrat kaufen, denn große Sprünge sind nicht zu erwarten.(...)
-> Das heißt kauf dir einen brauchbaren Untersatz und benutze diesen bis es nicht mehr langt (was lange dauern kann). Und gerade bei den jetzigen CPU Preisen kann man da gut zuschlagen. Ein Ryzen 1600/2600 oder wenns etwas mehr sein soll ein I7 8700 sind doch echt bezahlbar.
In Modularität von z.B. MB "Zukunftssicherung" zu betreiben ist relativer Unfug, da geb ich euch definitiv recht. Diejenigen, die beispielsweise davon schwärmen wieviel unterschiedliche CPUs man auf ein bestimmtes MB setzen kann, sind entweder Bastler oder upgraden in so kurzen Abständen, daß man das nicht langfristig nennen kann. Denn wie @elknipso so schön sagte, wenn es nämlich weirklich ans langfristige Aufrüsten geht, machen fast alle Komponenten Probleme und das zieht einen Rattenschwanz an weiteren Aufrüstungen nach, wenn die Kompatibilität überhaupt zustande kommt.

Ich stimme mit @Gaugaumera überein, daß es sich lohnen kann, für das Jetzt zu groß zu kaufen. Wenn man nämlich eine Komponente mit großen Reserven kauft, deren Entwicklungssprünge moderat ausfallen (wie z.B. CPUs heute), kann man die dann beruhigt 8-10 Jahre einfach drinlassen.
Ein Ryzen 1600+/Ryzen 2 oder ein i5 8500+/i7 haben für Normalanwender soviel Bumms und Leistungsreserve, daß man jahrelangnicht an Neukauf oder Aufrüsten denken muß.

Bei Motherboards hingegen tun es, sofern man nicht die Spezialgimmicks wie z.B. massenhafte PCI-lanes braucht, auch problemfrei die günstigsten, egal ob Intelsystem oder AMDsystem. Ne starke CPU oder RAM kann lange drinbleiben, bis man da aufrüsten müßte, ist die Kompatibilität eh schon beim Teufel, weil es zwischenzeitlich x Wechsel bei Standards oder Komponenten gegeben hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde den Intel 8700 oder den amd 2700x nehmen, wenn das Teil möglichst lange halten soll. Dazu ne billige graka ala ti 1050 und fertig.

Wenn du ne billige Zwischenlösung bis pci-e4 oder ddr5 suchst, dann den amd 2400g oder intel g4560 mit ti1030.
 
Zurück
Oben