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Fabian und die mörderische Hochzeit (Amazon prime)

Ich las heute irgendwo, ".... das deutsche Knives Out ...." und um Himmels Willen: NEIN!

Eine mittelmäßige "Kriminalkomödie" mit ebenso mittelmäßiger Darstellung und wer ein wenig des Themas mächtig, kann "den Täter" nach einer halben Stunde schon ahnen.

Der Weg hin überrascht zwar etwas, aber echte Hochspannung, knifflige Rätsel verschachtelt verpackt oder gar dezenter Humor a la "Knives Out" sind mitnichten vorhanden, es wirkt alles so aufgesetzt.

4/10 und das Ende lässt hoffen, dass es ein einmaliger Versuch war.

Schade für Bastian Pastewka, der hier eine eher schlechte Darbietung abliefert. Zu seiner Entlastung sei dagegen gesagt, dass die Figur eines "Hochstaplers" da nun überhaupt nicht ins Thema passt.
 
Nobody 2 (2025) Prime 99cent Film.

Ich habe schon den ersten Teil im Regal stehen weil diese abgedrehte Gewaltorgie einfach Spass macht. Das der zweite Teil wesentlich schlechter ist als der Erste kann ich nicht bestätigen, auch die Fortsetzung hat uns viel Freude bereitet. Es gibt viele Paralellen zum ersten Teil und der Ablauf der Geschichte ist im Prinzip identisch.
Hutch versucht etwas Normalität in sein Familienleben zu bringen und gerät wieder, mehr oder weniger unfreiwillig in Kontakt mit einer Verbrecherorganisation die er im Laufe des Films spektakulär und unter dem einem genialen soundtrack dezimiert.
Wären wir nicht alle gerne mal ab und zu Hutch?
8/10
 
The Wrecking Crew
Amazon Prime

Buddy Action Komödie über zwei Brüder die den Mord ihres gehassten Vaters klären wollen. Lebt vor allem... nein lebt nur durch das Charisma der zwei Hauptdarsteller. Kann man anschauen muss man aber nicht.
Was mich tierisch gestört hat ist das CGI. Quasi alles was irgendwie hätte Geld kosten können ist CGI. Selbst die Eröffnungssequenz eines Fluges durch die Skyline Honolulus bei Nacht ist CGI. Aber der echte Abschuss sind die CGI-Actionsequenzen ganz besonders die auf dem Highway. Wenn CGI so schlecht und offensichtlich ist raubt es einfach jedweder Spannung.

4/10 Content und nichts weiter

Maria Stuart, Königin von Schottland
Netflix

Film über Maria Stuart als sie 1561 den Thron von Schottland bestieg. Recht schön anzusehen aber etwas öde.
Wirklich negativ aufgefallen ist mir die interpretation der Ereignisse. Während der Film grob die historischen Ereignisse trifft stellt er sie in eher merkwürdigem Licht dar.
Der Film stellt im Grunde die These auf das Maria und Elisabeth quasi gegen ihren Willen durch Männer gegeneinander aufgestachelt wurden und im Grunde genommen fair und sich selbst gegenüber wohlgesonnen waren. Ziemlich Steil würde ich sagen. Maria Stuart hat höchst Wahrscheinlich ihren zweiten Mann Lord Darnley ermorden lassen und sie war vermutlich auch an der Babington-Verschwörung, für welche sie zum Tode verurteilt wurde, wirklich beteiligt. Der Film tut jedoch so als wäre Sie vollkommen unbeteiligt und unschuldig an diesen Komplotten.
Auch Elisabeth handelt nur auf Drängen und Anraten ihres nur von Männern besetzten Rates (+ eines schwarzen Adeligen im 16ten Jahrhundert) gegen Maria während sie diese eigentlich bewundert.
Der Film nimmt sich auch nicht die Gelegenheit ein geheimes fiktives Treffen zwischen den Frauen zu arrangieren in denen sie sich gegenseitige Wertschätzung bekunden. In Wirklichkeit haben sie sich nie getroffen und beide waren vermutlich viel weniger Opfer als einfach Machtmenschen. Die waren nicht nur Spielfiguren, die waren Spieler.

4/10 Langatmiger Revisionismus.
 
Marty Supreme (Kino-Sneak)
Puh, der Animator im Kino kündigte den Film mit "ätzend lange" und "ich hoffe ihr habt Sitzfleisch" an.
Marty Surpreme ist ein Drama, das sehr lose die Geschichte eines jüdischen Profisportlers erzählt der seinem Traum nach Ruhm und Geld nachjagt.
Das passiert uns in letzter Zeit immer öfter das Filme von Kritikern hochgelobt werden, der Film ist Oskarkandidat für den besten Film, und wir nur absolut ratlos zurückbleiben und uns fragen was wir hier übersehen oder nicht verstanden haben. Vielleicht haben die nur ein sehr gutes Promoteam gehabt....
Also, die Rollen sind großartig gespielt, die Filmmusik aus den 90ern ist interessant, aber ...
der Hauptcharakter ist absolut unsymphatisch, durch seine hektische und laute Art ist der Film purer Stress, scheinbar wichtige Erzählstränge verlaufen einfach ins Nichts, Personen reagieren unglaubwürdig, roter Faden einer Geschichte..? Einige Szenen sind einfach nur verstörend, wtf Momente.
Juden werden eigentlich durch die Bank weg als gewaltbereite, geldgeile Egomanen dargestellt.
Wir emfanden den Film eher als anstregend denn als unterhaltsam.
3/10
 
The Last Spark of Hope (2023)

Nach der Menschen gemachten Apokalypse teilt sich die vermutlich letzte Überlebende ihr Camp mit einem Wachroboter, welcher nur nach Passwort Nennung Zutritt gewährt. Bedauerlicherweise "vergisst" die Protagonistin das Passwort ...

Es ist ein intelligent umgesetztes Kammerstück mit guten Dialogen und einer starken Darbietung - allerdings voll mit Logiklöchern und ich hab´s am Ende nicht wirklich verstanden:

1. Passwort ... was nicht wirklich vergessen wurde, da ist die dt. Beschreibung falsch
Da Ewa (Protagonistin) ganz genau weiß, dass das PW alle 3 Monate geändert wird und sie nicht ins Camp gelassen wird, wenn sie das (vorher bekannte, da aus Liste) neueste nicht hat .... platuiert man die Liste bzw. das Passwortbuch außerhalb oder macht sich eine Kopie!

2. Grundnahrungsmittel
Sie scheint das Essen aus verlassenen Supermärkten zu holen, doch woher kommt das Wasser? Sie kennt scheinbar außerhalb des Camps keinen Wasserbezug, denn sie holt nichts und sucht verzweifelt Quellen. Wo im winzigen Camp soll das also sein?

3. Roboter
Der Wachdroide (HaHa) ist Mega langsam, halb blind und kann kaum was erkennen. Den abzulenken und dann auf der Rückseite ins Camp zu kommen, ist wohl nicht Gegenstand einer Überlegung gewesen. Ebenso könnte sie die Kameralinsen bedecken ...

4. Rätsel
Hier bin ich eher unschlüssig, denn der Roboter konnte das Rätsel scheinbar nicht lösen, da er die Logik des Lügens nicht versteht. Andererseits gibt er ihr "verschlüsselt" den Tipp, dass sich das Passwort löscht, sollte sie versterben und weist auf noch zwei weitere Exemplare der Menschen hin, den Eindringling und den Flüchtling. War es dann doch ein Tipp, dass einer der beiden den Tod der Protagonistin melden sollte, damit das PW gelöscht wird - er das aber so nicht sagen konnte, weil Verstoß gegen seine Protokolle / Programmierung? Das wäre nämlich genial, denn dann hätte die Protagonistin das Rätsel nicht gelöst, was letztendlich zu ihrem (vermeidbaren) Tod führte und der Roboter hätte den Rätselwettstreit "gewonnen".

Punkt 4 gibt mir am meisten zu denken, denn das ist eine essentielle Prämisse des ganzen Filmes und lässt den auch in einem komplett anderen Licht erscheinen. Wenn das stimmt: 8/10, wenn nicht 6/10.
 
Dangerous Liasons (2012) LINK

In Shanghai der 1930er stiftet Mr Mo den Playboy Xie Yifan zu der Wette an, eine Jungwitwe und die junge Geliebte (16) ihres Exfreundes zu verführen.

Basierend auf einer französischen Novelle von 1782, die die Libertin Bewegung kritisiert(?). Die französischen Adligen werden hier durch Shanghaier Oberklasse ersetzt.
Anfangs noch „nur“ moralisch fragwürdig werden die Hauptcharaktere schnell widerwärtig und man hat eher Mitleid mit den Opfern. Das zieht sich dann bis zum Ende, dass leider nicht so harsch ausfällt, wie wir beide gehofft haben. (Ich hatte gehofft die Japaner kommen.)

3/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Indiana Jones and the Temple of Doom LINK

Indiana sucht im indischen Pankot Palast nach heiligen Steinen und verschleppten Kindern.

Das schwarze Schaf der Indiana Jones Trilogie, mit Snake Surprise, Affenhirn auf Eis, herausgerissenen Herzen und ganz viel „Kali Ma!“. Manche Sets und Effekte sind heute in fullHD etwas wackelig, aber in der ganzen Action und Spannung fällt es kaum auf. Selbst Willie und Short Round waren nicht so nervig wie ich sie in Erinnerung hatte.

9/10

Damit meine Freundin letzte Nacht noch schlafen konnte, mussten wir dann etwas zum Ausgleich schauen:

Once upon a time LINK

Fuchsgötting Bai Qian begegnet auf einer Hochzeit den Kronprinzen des Himmels Ye Hua, der schwört ihr Ehemann (und sie die Mutter seines Sohnes) zu sein.

CGI-Machwerk mit der Farbkorrektur auf dem Maximum. Alles ist auf dem Level einer TV-Seifenoper, Drama, Story und Dialoge inklusive. Alles dazu noch extra verwirrend, da Bai Qian riesige Erinnerungslücken hat und weder Freunde, Zofen oder Ye Hua bereit ist, diese zu füllen.

Wenn man mehr in der Thematik drin ist (und nicht nur hektisch die Untertitel liest), ist es möglicherweise verständlicher, bleibt aber bei einer frustrierenden Geschichte, die in 10 Minuten vorbei sein könnte, wenn die Charaktere miteinander reden würden.

3/10
 
Rental Family: 8.5/10

Wow, was für ein emotional berührender Film. Brendan Fraser als amerikanischer Schauspieler in Japan, der einen für westliche Verhältnisse sehr ungewöhnlichen Job annimmt.

Absolut sehenswert!
 
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