Zuletzt gesehener Film 2015 (1. Beitrag beachten!)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Maze Runner 2 - Die Auserwählten in der Brandwüste

Wollte meine Mutter sehen, weil sie den ersten Teil sah, da habe ich es mir nicht nehmen lassen, auch fremdfinanziert mir das Teil zu geben. :cool_alt:

Ich habe leider nicht den Vorgänger gesehen und auch nicht die Bücher gelesen, aber dieser Teil hat mich unterhalten und es war auch spannend. Nun würde es mich interessieren, wie die Geschichte weitergeführt wird, da das Ende einen Nachfolgerfilm suggeriert. Erstmal 1-2 Jahre warten. -.-

Aber paar Dinge machen mich doch stutzig. Das ist jetzt mit Spoiler von der Geschichte des Filmes:
Die Jugendlichen um Thomas sind also im Labor von W.C.K.D. gelandet und es kam raus, dass die Leute dann ausgewählt wurden und dann "starben", indem sie "angeschlossen" wurden. Ich finde es seltsam, dass dieses Hightech-Labor so eklatante Sicherheitsmängel hatte. Ich würde was anderes erwarten. Der Außenseiter, der in der Mensa alleine saß (Name weiß ich nicht mehr), war m.E. in einem anderen Zimmer untergebracht. Da kommt jetzt das "WTF?". Der konnte also unbemerkt irgendwie die Abdeckung von Lüftungsschacht entfernen, alles abchecken und dann später via Lüftungsschacht zu Thomas und seinen Leuten ins Zimmer kommen. Hightech-Labor und keiner hat es gemerkt? WTF? Später konnten sie dann wieder unbemerkt in den Lüftungsschacht und dann unbemerkt in den Flur vor den Raum, wo die anderen Leute "angeschlossen" wurden (Der Außenseiter hat das zuvor ja schon entdeckt)? Hallo? Sicherheitsvorkehrungen im Hightech-Labor? Überwachungskameras? Dann ging es unbemerkt mit entwenderter Schlüsselkarte in den Raum. Irgendwann ist das dann doch aufgeflogen. :rolleyes: Eklatante Sicherheitsmängel! Ich würde doch erwarten, dass so ein Labor gut gesichert ist. Sprich, es würde sofort auffliegen, wenn jemand schon das Gitter vom Lüftungsschacht entfernt.

Später sind sie dann aus dem Labor von W.C.K.D. entkommen und direkt "vor der Haustür" ging es in ein vermeintlich leerstehendes Gebäude. Finde ich auch seltsam, dass hätte doch auch Hightech-W.C.K.D. kennen müssen, um das sofort zu überprüfen? War doch schließlich "vor der Haustür"!

Der Spoiler ist jetzt aus der Erinnerung, also keine Garantie auf Korrektheit. Ich habe jetzt auch nicht mit anderen Spoiler-Links verglichen.

Bewerten würde ich mal so bei 7 von 10.
 
Cool, danke für Dein Review. Maze Runner 2 steht auch noch auf meiner Liste. Vorerst habe ich nun endlich folgenden Film gesehen:

AI - Artificial Intelligence

http://www.imdb.com/title/tt0212720/

Seit Jahren wollte ich diesen Film schon sehen, weil er erstens immer wieder gelobt wird und zweitens ich ihn damals im Kino verpasst habe. Im Flugzeug habe ich ihn kürzlich nun endlich sehen können, auch wenn der kleine Bildschirm den Bildern des Films nicht gerecht werden kann.

Als erstes muss ich die Special Effects loben. Wenn ich überlege, was seit 2001 an SFX im Kino zu sehen war, ist AI hier manchem aktuellen Film weit voraus. Darüber hinaus sind Set Design und die Kostüme sehr stimmig und in mancherlei Hinsicht sogar als zeitlos anzusehen. Und der Score von John Williams rundet die ganze Sache gekonnt ab.

Auch die Schauspieler sind durchweg spitze. Jude Law, William Hurt, Brendan Gleeson und natürlich Haley Joel Osment glänzen hier besonders durch ihre schauspierischen Leistungen und Stars wie Robin Williams, Ben Kingsley oder Meryl Streep haben dem Film ihre Stimmen geliehen.

Der besondere Star des Films ist aber der Plot. Nicht in der Form seiner Geschichte, sondern aufgrund der existenziellen Fragen, die er aufwirft. So wird bereits am Anfang des Films die Frage aufgeworfen, ob ein Mensch die Liebe erwidern kann, die eine künstliche Lebensform ihm gibt. Daraus ergeben sich Fragen wie "Was ist Liebe?" oder aber auch "Was ist Leben?" und natürlich "Was macht den Menschen zu einem Menschen?". Grundlegende Fragen also, auf die es wohl keine eindeutige Antwort gibt. Vielleicht muss jeder seine eigenen Antworten finden. Der Film regt jedoch zum Nachdenken über diese Fragen nach und war daher eine Bereicherung. Und weil das Ganze dann auch noch visuell überwältigend und absolut unterhaltsam war, kann ich diesen Film nur wärmstens empfehlen.

9/10
 
Jack Ryan: Shadow Recruit (2014)

http://www.imdb.com/title/tt1205537/

Ach du meine Güte, wer hat hier denn nicht aufgepasst?

Mit Chris Pine, Keira Knightley, Kenneth Branagh und Kevin Costner hat man hier auf jeden Fall ein paar große Namen für ein erfolgreiches Film-Marketing an der Hand. Bisher kannten wir Jack Ryan, Tom Clancys Figur eines cleveren CIA-Agenten, durch die Filme mit Harrison Ford. Chris Pine soll nun die Vorgeschichte erzählen, also wie Jack Ryan überhaupt zum CIA kam. Und mit David Koepp scheint man auch den geeigneten Screenwriter an Bord zu haben. Schließlich hat er an durchaus erfolgreichen und ähnlich gestrickten Filmen wie Mission Impossible, Spider-Man oder Panic Room mitgespielt. Suspense und Action, was kann da nun noch schief gehen?

Nun, zunächst ist da Kenneth Branagh, der dummerweise Regie geführt hat. Da erinnere ich mich an seine anderen Regiearbeiten wie Frankenstein oder Thor, die mir als krude Streifen ohne Seele in Erinnerung geblieben sind. So ist das leider auch mit diesem Film, Jack Ryan - Shadow Recruit. Die Handlung wirkt konstruiert und die einzige logische Antwort auf viele Fragen ist "weil's so im Drehbuch steht". Leider bekleckern sich auch die Schauspieler durchweg nicht mit Ruhm - selbst die großen Namen bleiben blass und eindimensional.

Da wäre zunächst Kenneth Brannagh selbst, der es sich wie üblich nicht nehmen ließ, neben der Regie auch noch eine der wichtigeren Rollen im Film zu spielen. Warum der in Irland geborene Brannagh aber ausgerechnet den Russen spielt, bleibt wohl das Geheimnis des Regisseurs. Die Rolle nimmt man ihm den ganzen Film durch nicht ab. Auch nicht seinen russischen Akzent, der manchmal mehr und manchmal weniger stark ausgeprägt ist. Ach herrjeh, und dann ist da noch Keira Knightley. Weiß der Geier, wer dieser Frau irgendwann mal aus einem mir unerfindlichen Grund eingeredet hat, dass sie eine Schauspielerin ist. Vielleicht ist sie ja gut am Theater, in dem man ja gerne mal die Dinge etwas überzogen darstellt. In Filmen kann sie nicht einmal durch einen Vorhang gehen, ohne den Eindruck zu erwecken, dass sie für die Zuschauer ganz besonders eindrucksvoll durch Vorhänge gehen kann. Insgesamt spielt sie Emotionen so roboterhaft, dass man in keinem Moment des Films mitfiebern kann und will. A propos "Roboter": Kevin Costner muss eine Wette verloren haben. Ansonsten kann ich mir seine absolut abwesend erscheinende Schauspielerei in diesem Film nicht erklären. Er wirkt in der Tat so, als sei er nur zufällig am Set vorbeigeschlendert und "mache halt mal mit". Auch Chris Pine macht keine gute Figur, auch wenn er in ein paar Szenen "funktioniert". In manchen Szenen konnte ich nur erraten, was sein verzerrtes Gesicht gerade für eine Emotion anzeigen soll. Oft lag ich falsch, obwohl es insgesamt nicht so viel zu interpretieren gab. Im Wesentlichen spielte Pine in diesem Film den besorgt dreinblickenden Typen, der oftmals völlig unlogisch und unprofessionell handelt, aus Gründen der Gesamtspielzeit aber immer wieder durchkommt.

Eine echte Zeitverschwendung.

4/10
 
A world beyond
http://www.imdb.com/title/tt1964418/reference

Tja was soll man sagen, ein typischer "Mainstream" Disney Film.

Viel Kitsch und Nostalgie. Die Grundidee, um eine "verborgene Welt, wo Wissenschaftler aller Welt zusammenarbeiten und daher die Technik weit fortgeschritten ist" ist interessant, leider aber viel zu seicht umgesetzt und z.B. die Frage nach dem "warum ist es so weit gekommen und was können wir dagegen tun" nur oberflächlich behandelt. Ausserdem sind
Endzeitszenarien, wo die Welt "kurz vor Schluss gerettet" wird, sind ja nun auch alles andere als neu....
.
Die Schauspieler machen ihre Sache gut, George Clooney mal ganz missmutig war eine Abwechslung. Die Effekte sind nicht schlecht, jedoch fast immer offensichtlich als CGI zu erkennen (im Tomorrowland sicher Absicht). Gut gefallen habe mir die Verformungen der Roboter wenn sie getroffen wurden sowie einige witzige Szenen, Badewanne als Transport ist der Brüller. :D Stellenweise etwas langatmig (z.B bei der langen Autofahrt).

Insgesamt ein Film, bei dem man ganz gut unterhalten wird, den man aber mangels Orginalität oder Tiefgang schon kurz darauf wieder vergessen hat.

6/10
 
Gurnison schrieb:
jurassic world
...
Aber die Animationen, die waren schön.

nicht mal das. die dinosaurier im ersten teil sahen wesentlich realistischer aus. waren schließlich praktische effekte.

ansonsten schließ ich mich an. strunzdummer film. viele logische fehler (z.b. spezialeinheit ohne nachtsicht/infrarot in der nacht. die beiden kids bauen ne fackel aber woher haben sie feuer? soldaten ausm afghanistan krieg aber können keinen 20m dinosaurier mit ner minigun oder raketenwerfer treffen...). charaktäre, die man getrost ignorieren kann, obwohl da durchaus potential für die antagonisten war. dazu noch billige schockeffekte. viel zu vorhersehbare handlung und teilweise einfach nur albern.

wieso gibts eigentlich nur noch kinderfilme? selbst jurassic park 1 war grafischer. in jurassic world ist ein mal ein bisschen digitales blut von nem baum getröpfelt. viel zu wenig menschen wurden gefressen. alle kinder überleben natürlich. wenn mal was passiert, wird es verdeckt.

weiß nicht. vielleicht werd ich echt zu alt für popcorn kino. vielleicht sinkt die qualität auch einfach nur stetig. die letzten paar aktuellen filme habe ich ab der hälfte nur noch durchgespult und teilweise nicht ganz bis zum ende gesehen, weil sie einfach nur zu blöde für mich waren.

so wie auch jurassic world.

wertung?

4/10

weil ich schon schlechtere filme gesehen hab'.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier noch der fehlende Link zur letzten Rezension:

http://www.imdb.com/title/tt0369610/

Jurassic World 2015

Mein letzter Film war:

The Man from U.N.C.L.E.

http://www.imdb.com/title/tt1638355/

Guy Ritchie hat uns als Regisseur bereits schon so einige bemerkenswerte Filme beschert. Darunter solche wie "Snatch", "Revolver" (sehr geil!) oder die Neuverfilmungen von "Sherlock Holmes". Nun ist er auf den Modetrend "Filme á la James Bond" aufgesprungen und präsentiert mit "The Man from U.C.L.E." die Kinoadaption der grandiosen TV-Serie aus den 1960ern. Die im Deutschen übrigens "Solo für O.N.C.E.L." und nicht "Codename U.N.C.L.E." heißt, wie der Kinofilm in Deutschland lieblos übersetzt wurde. Aber das nur am Rande.

Im Film geht es wie in der Serie um eine Uminterpretation der vermeintlichen Einfachheit des kalten Krieges. Hier gibt es nicht UDSSR gegen USA, Gut gegen Böse, die beiden Supermächte müssen zusammen arbeiten, um die wirklich bösen Buben auszuschalten. Das Ganze wird dann früher wie heute mit parodistischen Einlagen, Humor und einer Prise Systemkritik gespickt. Was damals noch revolutionär war, ist heute leider nicht mehr so spektakulär. Auch die Story, böse Macht baut Atombombombe, Held(en) müssen die Welt retten, ist nicht wirklich neu und überraschend. Dazu kommt noch, dass die Schauspieler erstens gerne einmal etwas zu hölzern agieren und manche Fehlbesetzungen einfach irritierend sind.

So wird der deutsche Wissenschaftler zwar von Christian Berkel gespielt. Der macht das aber so hölzern, dass man inständig hofft, dass es bald vorbei sein möge. Völlig daneben ist jedoch die Besetzung seiner Tochter durch Alicia Vikander, die im Originalton Deutsch mit einem starken Akzent spricht. Das ist fast so sorgfältig gecasted wie die RTL2-Scriptes-Reality-Shows, in denen die Kinder einer "betroffenen" Familie auch gerne mal einen anderen Dialekt als ihre Eltern sprechen.

Bei den restlichen Schauspielern kann man leider nur sagen, dass sie ihren Job lediglich ordentlich gemacht haben. Für einen Film ohne wirkliche Story und vor allem fehlenden Alleinstellungsmerkmal (mit Mission Impossible, Kingsman: The Secret Service und aktuell dem neuen James Bond) reichen "gute" Leistungen allerdings nicht aus. Dem Film fehlt ein Zugpferd wie Tom Cruise, Sean Connery oder (dass ich das mal sagen würde) Pierce Brosnan, um die Massen in die Kinos zu locken.

Entsprechend mau waren dann auch die Einspielergebnisse der ersten Wochen in den USA. Weder "Supermann" Henry Cavill noch Hugh Grant in einer Nebenrolle konnten das verhindern. Dabei ist "The Man from U.N.C.L.E." wirklich solide gemacht. Man hat die 1960er schön in Szene gesetzt und das Tempo ist durchweg so gut, dass man sich nicht langweilt. Dennoch, für den granz großen Wurf reicht es nicht. Auch wenn dieser Film erst die Entstehung von "U.N.C.L.E." erzählt hat und somit prädestiniert für eine Fortsetzung wäre.

6/10
 
The Equalizer

http://www.imdb.com/title/tt0455944/

Man kann sich den Film anschauen, er ist ganz ok. Es ist halt schwer das Rad nochmal neu zuerfinden.
Das typische halt, immer die guten Amerikaner gegen die bösen Russen.
1 Mann Armee dies und das.

Ein schwarzer ehmaliger CIA Robin Hood, der die Aufgabe übernimmt in der Umgebung für Recht und Ordnung zusorgen, bis ihm die russische Mafia zum Verhängis wird
und er sie auch im Alleingang alle komplett platt macht, selbst den Oberboss in Moskau.

5/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben