Zusammenstellung - neuer Rechenknecht

Ersatzente

Cadet 2nd Year
🎅Rätsel-Elite ’24
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Servus!

Hier eine Komponentenaufstellung für einen neuen PC, nun hätte ich gerne ein bisschen Feedback, hier alle Daten:

Grundlage war die FAQ für den idealen Gaming PC

Preisspanne bis 1500.- Euro

Verwendungszweck:
PC Spiele (Company of Heroes 2, Battlefield 4 evtl irgendwann)
AutoCAD - 2D und 3D (sehr häufig und aufwändige "Files")
Rechenintensive Simulationsprogramme für diverses Bautechnisches (benötigen mehrere Tage durchgehende Rechenlaufzeiten)
Photoshop/Lightroom zu Hobbyszwecken (in späterer Folge nicht nur ab und zu)
Office & Co, Surfen & DVD's schauen

Die Gewichtung liegt mehr im AutoCAD als in den Spielen, jedoch wurde die Grafikkarte so gewählt, dass auch Spiele nicht zu kurz kommen)
Weiters wird sehr wahrscheinlich ein Bildschirm mit einer Auflösung von 2560*1440 aufgestellt (deswegen auch die leistungsstärkere Grafikkarte)

Alte Peripherie:
Die komplette alte Ausstattung wurde verkauft, also wird auch ein neuer Bildschirm gekauft, aber hier wird nur der PC besprochen.
Es werden also auch keine alten Komponenten verbaut.
Einzige Ausnahme macht ein vorhandenes, noch unbenutztes, Gigabyte GA-H87-HD3
Maus und Tastatur sind vorhanden

zusätzlich benötigte Peripherie:
Bildschirm - Nicht Gegenstand dieses Beitrags.

Nutzungszeit:
Geplant ist evtl irgendwann, wenn die GPU-Leistung nicht mehr reicht, eine neue Grafikkarte zu kaufen.

Besondere Anforderungen und Wünsche:
16 gb Ram
es kommt kein anderes PC-Gehäuse in frage
der PC soll leise sein, das Netzteil "hochwertig"
Der PC wird selbst zusammengebaut
Das Netzteil ist wunsch, auch wenn sich da streiten lässt (Preis/Leistung)

Zusammenstellung:

Gehäuse:
Fractal Design XL R2 schwarz (bitte keine alternativen Vorschläge)

Netzteil:
Enermax Platimax 500W ATX 2.4 (aus einem CB-Test gewählt aufgrund der gleichbleibend geringen Lautstärke unter Last, bzw der guten Testergebnisse)
500 Watt sollten doch reichen...?

Mainboard:
Gigabyte GA-H87-HD3

CPU:
Intel Xeon E3-1230 v3, 4x 3.30GHz, Sockel-1150, boxed
ist laut Hersteller kompatibel mit dem Mainboard
die CPU bietet Vorteile für CAD-Anwendungen

CPU-Kühler:
Noctua NH-D14
(Preis hoch, aber sehr zufrieden, in einem zweiten PC schon verbaut worden und hat einfach überzeugt)

RAM:
Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 16GB, DDR3-1600, CL9-9-9-24 (alternative??)
(2x 8GB)

GPU:
Gigabyte Radeon R9 280X WindForce 3X OC Rev. 2.0, 3GB GDDR5
(unterschied zu Rev. 1.0 ?? außer 10-20 Eur aufpreis? )
(alternative? )
(wenn die Leistung nicht mehr reicht, eine neue kaufen, wiederum in der 200-300.- euro Klasse)

SSD:
Samsung 840 pro 256gb

HDD:
Western Digital WD Red 2TB, 3.5", SATA 6Gb/s
(merkt man die 5400 RPM wenn es ein Datengrab ist? ich würde mal meinen dass es sich in grenzen hält... )

Sonstiges:
DVD oder BD Laufwerk muss hier nicht besprochen werden.

Der PC soll in spätestens 1-2 Wochen gekauft werden

Vielen Dank an alle mit Kritik und Anregungen oder Tipps


Grüße, Ersatzente
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

ich finde kannst du so kaufen

viel spass Daniel
 
lange Rede kurzer Sinn:
Gaming + rechenintensive Dinge und CAD = Xeon + 16GB RAM + R9 280X
geht alles völlig in Ordnung
 
Was ist mit einer kompakt Wasserkühlung ?
 
Eine Wasserkühlung, egal in welcher Form, ist nicht gewünscht

Die Asus DCII werd ich mir ansehen, von der Leistung her sind die beiden (gigabyte R9 280x Windforce 3x) ja fast gleich.

Das Passive Netzteil ist zwar teurer, aber die Firma ist eine ebenso hochwertige (zumindest wenn ich mich richtig an die tests erinnere)
werde mal einen Test suchen.
Nur frag ich mich, wie das dann mit der aufsteigenden Hitze vom Netzteil ist im Fractal Design gehäuse (ich habs nun nicht im kopf wohin die abziehen würde) oder wie sich das Netzteil dann im Sommer bei 30 grad raumtemperatur verhält..

danke vorerst mal : )

Ersatzente
 
Also ich persönlich würde von einem passiven Netzteil abraten wenn das Netzteil unten angebracht ist und somit die Abwärme nicht vom Luftstrom im Gehäuse erfasst werden kann.

Nur so aus Interesse aber wieso willst du ein E-ATX Gehäuse? (Nur eine Frage will dich nicht belehren :P)
 
Ersatzente schrieb:
Verwendungszweck: AutoCAD - 2D und 3D (sehr häufig und aufwändige "Files") Die Gewichtung liegt mehr im AutoCAD als in den Spielen
Das klingt eigentlich eher nach professioneller Grafikhardware. Für Argumente gibt es das Lesefutter ;)
- tomshardware.de: GCN geht Arbeiten: AMD FirePro W9000 und W8000 im Workstation-Test
- tomshardware.de: 12 Workstation- und 28 Consumer-Grafikkarten im Gaming-Test und eine handfeste Überraschung
- tomshardware.de: Nachtest: Workstation Grafikkarten und DirectX-Gaming
- tomshardware.com: AMD FirePro W8000 And W9000 Review: GCN Goes Pro
- anandtech.com: The AMD FirePro W9000 & W8000 Review: Part 1
- xbitlabs.com: Nvidia Quadro vs. AMD FirePro: Review of Professional Graphics Cards with Kepler and Southern Islands Architectures

Das Passive Netzteil ist zwar teurer, aber die Firma ist eine ebenso hochwertige (zumindest wenn ich mich richtig an die tests erinnere)
Die passiven Netzteile haben immer wieder Probleme mit fiependen Spulen, auch die von Seasonic. Außerdem ist ein konstanter leichter aber unhörbarer Luftstrom zur Wärmeabfuhr i.a. die bessere Lösung. Und das Platimax ist extrem leise.

Intel Xeon E3-1230 v3 ... Rechenintensive Simulationsprogramme
4 Kerne sind genug? In den meisten Fällen skalieren solche Programme recht gut mit der Kernzahl. Dann gäbe es noch die Hexa-Core-Modelle auf Sockel 2011. Alles darüber hinaus würde dann schon deutlich teurer werden und gehört damit nicht mehr zu den Standardempfehlungen.

Rechenintensive Simulationsprogramme für diverses Bautechnisches (benötigen mehrere Tage durchgehende Rechenlaufzeiten)
Absicherung durch ECC! Der Xeon unterstützt das von Haus aus, Du brauchst also nur noch ein dafür taugliches Mainboard, um den RAM darauf nutzen zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um noch etwas zur HDD zu sagen:

Da du vermutlich deine Daten dort lagern wirst, die dann auch für die Berechnungen benötigt werden, würde ich dir zu 7200 rpm raten.
Man merkt den Unterschied durchaus. Kenne das noch vom Umstieg meiner 5400rpm Notebook Platte zur 7200rpm Dekstop Platte.
Je schneller der Zugriff auf deine Daten geht, desto besser ist es natürlich für dich mit Berechnungen.
 
Servus

vorweg:
der pc wird nicht als haupt rechner gesehen, er wird für große rechenaufgaben nicht so oft genutzt, soll es aber wenn der fall eintritt halbwegs meistern können. Sprich es kommt nicht oft vor, aber dennoch nicht selten... (komischer satz ist aber so)
einerseits spiele PC , andererseits auslagerungsrechner und arbeitsplatz

deswegen eine semilösung die nicht perfekt ist aber preis leistung beachtet.


Grafikkarte:
Dass CAD lastige programme mit einer "firepro" mehr leistung bieten ist mir klar.
Erster punkt ist der Preisunterschied der sehr gewaltig ist und das Budget sprengen würde.
(auch wenn es sehr verlockend ist)
zweitens ist es aus meiner persönlichen Erfahrung eher so, dass man für 3d und 2d im CAD nicht unbedingt die workstation karte nutzt, sondern viel mehr der Ram und die CPU wichtiger sind.
(mal abgesehen davon dass CAD 2006 flotter arbeitet als 2013, woran das liegt weiß ich nicht, ich bin ja kein Programmentwickler, dennoch kommt es mir so vor, als wäre die programmierung hier evtl etwas schuld, als wäre das programm einfach schon überladen mit schnick schnack)

Ich bin der meinung dass für den arbeitsflow eine "normale gpu", also im r9 280x segment angesiedelt, ausreichend ist.
Rendering wird keines betrieben (das hätte ich vielleicht anführen sollen). Beim Rendering wäre eine "firepro" natürlich von großem vorteil.

Die rechenintensiven programme (wie oben erwähnt mit mehreren tagen laufzeit) sind leider eher alt und nicht auf hardware abgestimmt, hier zählt also wiederum die CPU und der Ram...

Deswegen der gedanke einfach jedes jahr, jedes zweite eine in der selben preisklasse liegende gpu kaufen.

Den Link mit den lautstärkeaufnahmen hab ich mir angesehen, bei der 7970 war es so dass Gigabyte eine leisere lüfterlösung hatte, deswegen mein vorschlag wieder auf gigabyte zu setzen.
Nun ist jedoch die Asus karte sehr interessant, ob nun 2 oder 3 lüfter ist ja egal, die Kühlleistung ist ja in ordnung... einwände?

Danke für die vielen Links und das durchdachte Feedback!!

CPU:

Die 6 kernigen CPU wären natürlich auch interessant, jedoch sind sie gleich doppelt so teuer, preis/leistung ist hier wiederum ein punkt.
Ich denke es bleibt beim Xeon...

RAM:
ich muss ehrlich gestehen, ich habe noch keine Tests gelesen, nur in bezug auf "gaming".
Aber was bringt ECC nun bei langen laufzeiten? (habe ECC bisher immer mit Servern in verbindung gebracht)
(werde nachlesen, aber vielleicht hat jemand persönliche erfahrungen? )


CPU kühler:
fällt der Lüfter aus, ist immer noch der große Kühlkörper da, die Gehäuse lüfter hoch drehen und es lässt sich zumindest office-arbeit verrichten
oder ist das ein falscher gedanke?
verbaut habe ich ihn schon öfters, ja er ist riesig.. aber im gehäuse ist genug platz.

Gehäuse:
Ein großer Tower ist immer angenehm, genug platz, beim alten gehäuse (antec p182) war es immer wieder so (4 platten eingebaut + ssd) dass kunden festplatten mitbrachten die wir dann intern anstecken wollten aber durch die gpu war der eine festplatten käfig unbrauchbar und somit nicht mehr platz dafür
intern lassen sich die platten besser nutzen
beim fractal design ist einfach extrem viel platz...
(und wenn am mainboard zu wenig sata steckplätze sind, wird eine pci-e steckkarte eingebaut)

auch ist eine lüftersteuerung eingebaut (gut die gibts auch bei anderen)
das design ist schlicht und wirkt robust
über die schalldämmmatten kann man nun streiten, aber sie schlucken schall und verringern vibrationen die durch die gehäusewände verstärkt würden
(auch hier gibts viele meinungen, wenn ich mich recht erinnere - andere forenbeiträge)

HDD:
ich hab mich ja nicht informiert... ich weiß nicht warum es keine samsung spin point mehr gibt, die waren meine lieblinge..
welche HDD könnt ihr denn empfehlen mit 7200?
Seagate oder western digital?

Western Digital Se 2TB ?
Western Digital WD Black 2TB ??


Vielen vielen Dank für die vielen Antworten : )

Ersatzente
 
ECC fängt einfache Speicherfehler ab. Typisch Statistik skaliert die Wahrscheinlichkeit mit der genutzten Speichermenge (Anzahl der physikalischen Speicherzellen) und mit der Zeit, wobei ersteres noch von der Dynamik bzw. Statik der Speichernutzung abhängt. Für drei Tage laufende, nur ein paar hundert Megabyte nutzende Simulationen braucht man ECC eher nicht, bei drei Wochen und mehreren Gigabyte Nutzung ist es Pflicht, dazwischen sollte man abwägen wie wichtig einem einerseits Datensicherheit, genauer gesagt die Sicherheit der Richtigkeit der Simulationsergebnisse, ist und andererseits wie wichtig der Faktor Zeit ist. Wenn einem während eines Simulationslaufs das Programm mal abstürzt, wofür von Programmierfehlern abgesehen, fast immer Speicherfehler verantwortlich sind, und man dann eben einfach noch mal eine Woche rechnen kann, dann ist ECC nicht so entscheidend. Das Problem der Datensicherheit bleibt davon unberührt.

Ich weiß nicht, was Du berechnen willst, aber z.B. für Berechnungen für wissenschaftliche Veröffentlichungen, für Statikberechnungen von Architekten oder auch die Simulation von Maschinenbauteilen, kenne ich nur mit ECC ausgestattete Systeme. Bei einer Bekannten, in deren Abteilung "nur" Einfamilienhäuser u.ä. berechnet werden, gibt es das zwar nicht, aber dort werden über Jahre immer wieder fast die gleichen Berechnungen an verschiedenen Arbeitsplätzen durchgeführt, womit letztendlich auch wieder die statistische Sicheit der Daten gewährleistet ist.

FirePro&Co. sind weniger von Darstellungsfehlern geplagt und können, je nach Anwendung, deutlich schneller sein, einfach weil die entsprechenden Schnittstellen für die 3D-Programme nicht freigeschaltet sind. Das ist ähnlich wie AES-NI vs. Verschlüsselung mit den Standardbefehlen der CPU. Wenn das Programm dies kaum oder gar nicht nutzt, gibt auch fast oder gar keine Geschwindigkeitsunterschiede.

Lüfter von Noctua sind schon sehr hochwertig. Wenn man dann noch zwei davon hat, ist eine Ausfallwahrscheinlichkeit innerhalb der Rechnernutzungsdauer schon sehr gering und außerdem machen sich die Rechner i.a. auch akustisch bemerkbar, wenn ein Lüfter ausfällt oder die CPU zu heiß läuft Ich finde den D14 zu groß, aber das schrieb ich ja oben bereits. Den 9er habe ich auf Quadcore-Phenoms verbaut, was der problemlos selbst mit seinen ULNA-Adaptern bewältigt. Also sollte der auch den Xeon locker kühlen können, der 12er läge in der Mitte zum 14er, der hier ebenfalls mit ULNA auf Hexa-Core-CPUs läuft.

Bei den Festplatten gibt es mMn keinen eindeutigen Sieger. Black und RE sind eher auf multiple parallele Zugriffe optimiert, darum ist in Deinem Fall die SE wahrscheinlich die bessere Wahl. Seagates ES ist preislich weit darüber und fällt damit hier raus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die ausführliche antwort : )
werd das noch besprechen und mir das überlegen

wahrscheinlich wirds eh ein normaler ram...
 
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