Zusammenstellung Studiorechner

Marek72

Lt. Junior Grade
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Juni 2012
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325
Hallo zusammen,

für ein Musikstudio soll eine neue Maschine her. Möchte euch um Eure Meinung oder evtl. Verbesserungsvorschläge bitten!

Prozessor:
Intel i7 7820X LGA 2066

Mainboard:
ASUS TUF X299 Mark 1 Mainboard

Netzteil:
700 Watt Sharkoon WPM700 Modular 80+ Bronze
oder
600 Watt Sharkoon WPM600 Modular 80+ Bronze

Arbeitsspeicher:
32GB G.Skill DDR4 Trident Z 3200 Mhz PC4-25600 CL16

Lüfter:
Cooler Master | Hyper 212 LED Turbo
oder
ARCTIC Freezer 33 eSports

Festplatten wird eine Samsung EVO 850 mit 500GB sein dazu noch eine 1 TB Platte. Grafikkarte reicht eine gebrauchte.

Danke
 
Du könntest auch auf einen 6-Kern Coffee-Lake (i7 8700K oder i7 8700) setzen und auf die Grafikkarte verzichten. Spart viel Geld. Von der Performance tun die sich nicht viel. Und im Musikbereich gilt grundsätzlich: Lieber mehr Takt als mehr Kerne, weil ein extrem hoher Synchronisierungsaufwand zwischen den Kernen besteht. Und bei mehr Kernen wird das natürlich nur noch mehr Overhead.

Wozu du ein 600W Netzteil brauchst, ist mir ein Rätsel. Für die Kiste reichen selbst 250W mehr als aus. Also greif zu höchstens 400W. Weniger ist mehr.

Mit diesen Empfehlungen kannst du gut 300€ (100€ Board, 150€ CPU, 50€ Grafikkarte) einsparen und hast keinen Verlust an Lebensqualität.
 
Ryzen 1800 oder 1800x.
Wenn die programme paralllelität unterstützen. Sonst einen i7-8700.
S2066 is für den bereich zu teuer und von wenig nutzen. Besser noch in ne gescheite soundkarte investieren
 
Hallo,

also den 7820K würde ich auf keinen Fall in Betracht ziehen! Ryzen 7 oder wenn es Intel sein muss, warum auch immer, einen 8700K. Beim 8700K hättest du dann auch eine iGPU und sparst dir die dezidierte Graka.

Das Netzteil ist doch wohl ein schlechter Witz, erstens nicht gerade hochwertig und zweitens extrem überdimensioniert.
 
Gewünscht ist eine Intel Plattform - Soundkarten und Co. sind alle vorhanden. Verwendet wird hauptsächlich ProTools.
 
PCTüftler schrieb:
Ryzen 7 oder wenn es Intel sein muss, warum auch immer, einen 8700K.
Wie ich oben bereits geschrieben hatte: Performance pro Kern ist bei Musikanwendungen mehr Wert als mehr Kerne. Daher würde ich zum Intel raten.
 
Wenn es dir um eine DAW geht, dann gilt: Taktrate vor Kernanzahl.

Ich würde auf den Intel Core i7-8700K https://geizhals.de/intel-core-i7-8700k-bx80684i78700k-a1685281.html setzen, der mit seinem (Turbo-)Takt von bis zu 4,70GHz ideal geeignet wäre.
Und dazu min. 2x16GB RAM.

Und eine gute Soundkarte ist wichtig!
Da würde ich entweder was externes nehmen oder diese: ESI MAYA44 eX https://www.thomann.de/de/esi_maya44_ex.htm.

Musikproduktion ist extrem Latenzkritisch. Daher können es am Ende auch zu viele Kerne sein, die dann den Brei verderben und letztlich in einer Minderleistung resultieren.
Lieber 4-6 schnelle Kerne als 8 oder mehr langsame.
 
Zuletzt bearbeitet:
benneque schrieb:
Und im Musikbereich gilt grundsätzlich: Lieber mehr Takt als mehr Kerne, weil ein extrem hoher Synchronisierungsaufwand zwischen den Kernen besteht. Und bei mehr Kernen wird das natürlich nur noch mehr Overhead.

KnolleJupp schrieb:
Wenn es dir um eine DAW geht, dann gilt: Taktrate vor Kernanzahl.

Pauschal kann man das auf keinen Fall behaupten! Es kommt immer auf darauf an wie genau man eine DAW auslastet, wie die Plugins verschaltet sind. Erklärung von mir dazu hier, mit Praxisbeispielen dazu im nachfolgenden Post.


PCTüftler schrieb:
Hallo,

also den 7820K würde ich auf keinen Fall in Betracht ziehen! Ryzen 7 oder wenn es Intel sein muss, warum auch immer, einen 8700K. Beim 8700K hättest du dann auch eine iGPU und sparst dir die dezidierte Graka.

In Fällen, wo sowohl hohe Multithread Performance gefragt ist, als auch Singlecore Performance hat ein Sockel 2066 System durchaus seine Berechtigung. Gerade in der Musikproduktion performen diese CPUs idR richtig gut. Allerdings sollte man schon etwas übertakten und richtig spürbar wird der Vorteil auch erst bei den CPUs mit noch mehr Kernen. In Anbetracht der möglichen hohen Leistungsaufnahme beim OC ist aber unbedingt eine wohlüberlegte Einstellung der Multis für die unterschiedlichen Befehlssätze Pflicht. Genauso sollte man ein stimmiges Kühlkonzept planen.

Der 8700K stellt für die allermeisten DAW-Anwender (vor allem auch preislich) den besseren Kompromiss dar. Ein empfehlenswertes Board für DAWs scheint hier das Asus Prime Z370-A zu sein.

Auch ein Ryzen hat in einigen Fällen seine Berechtigung, in vielen Szenarien (vor allem bei kleinen Latenzen) brechen die CPUs leider überproportional ein.

Einen ungefähren Vergleich der DAWs für die aktuellen CPUs findest du hier.
 
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