Zusicherung der Bandbreite vor Wechsel?

Ash-Zayr

Commander
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Hallo
Eigentlich bin ich verärgert, weil ich schon seit Jahren irgendwie bei Arcor/Vodaphone gestrandet bin und trotz, bzw. gerade wegen Umzugs mein Vertrag nochmals deftig verlängert wurde, auch wenn am neuen Ort wieder nur DSL 6000 maximal möglich ist - dabei hatte ich den umzug zum Anlass einer Sonderkündigung nehmen wollen, um endlich mal zu jemandem zu gehen, der mir mehr bietet. Naja, es kam anderes...Umzug nicht = Kündigung, sondern genau das Gegenteil: neuer Vetrag!

Egal, auch wenn ich nun Arcor regulär kündigen würde....was ich sehr befremdlich finde: bei welchem Anbieter man auch immer mal dann seine Adresse gegen die Bandbreiten prüft, allem voran die von mir favorisierte Telekom, steht da als Passus, dass die genaue Bandbreite und Bestätigung erst nach Bestellung erfolgt.
Hä? Das ist soch paradox! Ich möchte ja nur wechseln, wenn die mir gesichert mehr anbieten, DSL16000 z.B., aber auf Grundlage eines "vielleicht, aber die Wahrheit erfährst du erst, wenn wir dich mindestes 24 Monate in unsere Fänge bekommen" und dann zu erfahren, dass wieder nur DSL6000 drin sind?

Gibt es einen Weg, bei der Telekom verbindlich zu erfahren, welche Bandbreite/Tarif an einem Wohnort möglich ist, bevor man tatsächlich das ganze Wechselgebahren initiiert?

Ash
 
hast ja die 14 tage umtauschrecht :D
 
nein gibt so etwas nicht verbindlich, kann technich auch nicht garantiert werden

btw. würd ich gegen die vertragsverlängerung widerspruch einlegen .. wie ein wohnungswechsel kein sonderkündugungsrecht ist ist es auch keines um den vertrag zu verlängern
 
soweit ich weiß nein denn die wissen es selber nicht bevor das ganze geschaltet ist. Die berechnen das lediglich anhand der Leitungslänge und Leitungsdurchmesser. Was da dann noch an Störungen außer der Reihe ist und wieviele andere Teilnehmer letzendlich gleichzeitig mit dir online sein werden wissen die auch nicht!
 
Es gibt zwei Dinge, die man dabei beachten muss:
Wenn du DSL 16.000 bestellst und dann nachher doch rauskommt, dass der Provider an dem Ort DSL 16.000 nicht liefern kann, dann kannst du den Vertrag auflösen bzw. die Bestellung stornieren, denn dein Vertragspartner konnte dir das, was du willst, nicht liefern.
Das zweite ist, dass dir nach erfolgreicher Bestellung und Bereitstellung des Anschlusses kein Provider garantiert, dass du die 16.000 auch bekommst.
Klartext: Nein, was du dir vorstellst ist grundsätzlich nicht möglich. Jedoch ist es meistens schon so, dass man auch das bekommt, was man bestellt. Vorallem wenn es "nur" DSL 16.000 ist. Ich kenne diese "Probleme" eigentlich nur in den Randgebieten von VDSL, wo einfach manchmal nicht genug Ports für einen neuen Kunden frei sind.
 
Hi,

Ich habe ebenfalls kürzlich gewechselt... :-)...und in den Verträgen, hatte mich vorher bei verschiedenen Anbietern hier erkundigt, steht immer mit einer Geschwindigkeit von bis zu xxxxx - Diese Klausel wollte auch niemand streichen,... auch wenn ich jetzt letztendlich tatsächlich die Geschwindigkeit bekommen habe, welche prognostiziert wurde.

LG
Aresta
 
Naja, verbindlich sagen können die es erst nach Prüfung der vorhandenen Kabelage zwischen Verteiler und deinem Haus. Entweder haben die die Daten im System oder machen eine Leitungsmessung...

Dass die das icht für jeden Hinz und kunz machen, dürfte klar sein. Verbindliche Aussage eben nur gg. verbindliche Bestellung.

@verbindliche Bandbreite: die Aussage bezieht sich eh nur auf die MAXIMALE Bandbreite, eine Garantie, dass du die auch erreichst ist das noch lange nicht.
 
DunklerRabe schrieb:
Es gibt zwei Dinge, die man dabei beachten muss:
Wenn du DSL 16.000 bestellst und dann nachher doch rauskommt, dass der Provider an dem Ort DSL 16.000 nicht liefern kann, dann kannst du den Vertrag auflösen bzw. die Bestellung stornieren, denn dein Vertragspartner konnte dir das, was du willst, nicht liefern.

das ist ja so nicht richtig wie du das schreibst, man muss schauen was genau im vertrag steht.

wenn BIS ZU 16.000 steht und es kommen nur 12.000 an, dann kannste eben nicht mal so einfach aus dem Vertrag wieder raus :freak:


allerdings wundere ich mich immer wieder das solche fragen wie vom TE hier noch gestellt werden, die wurden schon 100x durchgekaut...
 
Normal können die Anbieter durchaus die verfügbaren Produkte an ihren Standorten benennen und damit auch die "ungefähre" Bandbreite, aber garantieren können sie es nicht... wenn du DSL 16k hast, kann es auch sein, dass du "nur" 14MBit hast.
Bei dem Knebelvertrag würde ich schauen, dass du schnellstmöglich heraus kommst. Ich weiß nicht, ob man mittlerweile rechtliche Schritte einleiten kann, aber zumindest kannst du für die sehr anstrengend werden. Wenn die dir eine neue Vertragslaufzeit aufdrängen wollen, musst du (soweit ich weiß) die AGB noch einmal bestätigen. Tust du es nicht, kommt kein neuer Vertrag zustande.
Zur Not frag nach einer Ablöse, die dürfte bei zirka 100 Euro liegen, dafür bist du da aber raus und kannst dir einen vernünftigen Vertrag suchen.
 
Insanic schrieb:
das ist ja so nicht richtig wie du das schreibst, man muss schauen was genau im vertrag steht.

wenn BIS ZU 16.000 steht und es kommen nur 12.000 an, dann kannste eben nicht mal so einfach aus dem Vertrag wieder raus :freak:

Doch, ist schon richtig! Was du meinst ist auch richtig, bezieht sich aber auf den Fall wo der Anschluss bereits bereitgestellt wurde.
Wenn der Provider aber VORHER schon sagt, dass er dir DSL 16.000 an dem Ort garnicht liefern kann, dann kannst du die Bestellung stornieren. Du bist dann auch nicht verpflichtet den nächst kleineren Tarif zu nehmen o.ä.
 
Es geht mir hier nicht um die Tatsache, dass eigentlich selten die volle Bandbreite gemäß Tarifbezeichnung anliegt....ist mir völlig klar jener gesamte Sachverhalt.
Es geht mir darum, ob mir überhaupt z.B. DSL16000 oder gar ein VDSL Tarif angeboten werden kann, nicht die konkrete Bandbreite schriftlich zugesagt wird. Aber wenn es heisst, dass die erst nach Bestellung sagen können, was sie mir üpberhaupt anbieten könnten zum bestellen, dann ist das schlicht paradox. Dann erwarte ich, dass wenn sie Neukunden wollen, sie auch technisch abgesicherte Angebote machen und dann eben mal einen Wagen in meine Straße schicken und mal da den Verteiler messen...? Ist das heutzutage als möglicher Kunde zu viel erwartet, aus einer konkreten Leistung auswählen zu wollen und verbindliche Angebote dargelegt zu bekommen?
 
@DunklerRabe seit wann kann ich denn bitte meinen Vertrag auflösen? Alle Verträge sind "bis zu DSL 16000" Verträge und garantieren dir keine Bandbreite. Von daher kann ich desshalb auch nicht einfach kündigen.
 
@Ash-Zayr: Lies doch was ich geschrieben hab, so wie du dir das vorstellst geht das nunmal nicht. Beispiel: Für deine Wohngegend sind jetzt zufällig noch 25 DSL 16k Anschlüsse frei, es sind aber auch noch 25 Bestellungen offen. Jetzt kommst du und stellst fest "Bei mir gibts DSL 16k, das bestell ich mal". Damit bist du Nummer 26 und dann gekniffen, weil für dich kein Port mehr frei ist.
Und das ist nur ein Beispiel, es könnten auch noch andere Gründe zutreffend sein.
Grundsätzlich gehe ich aber davon aus, dass das bei DSL 16k kein Problem ist. Es ist nur eine Absicherungsklausel, damit du den Provider später nicht darauf festnageln kannst.

@ynfinity: Du denkst auch wieder nur an den Fall nach der Bereitstellung, für den du Recht hättest. Das hab ich oben ja auch beschrieben. Hier geht es aber um den Fall VOR der tatsächlichen Bereitstellung.
 
1. Kein Anbieter garantiert Dir die "16.000" - das heisst immer "bis zu 16.000..."
2. Ein Umzug gibt Dir kein Sonderkündigungsrecht...
3. Eine Vertragsverlängerung wegen Umzug??? Sehr kreativ - widersprechen und fertig
4. Kündigen und Restlaufzeit aussitzen
5. Ob DSL oder VDSL anliegt, sollte der Anbieter schon angeben können - was am Ende effektiv an Speed rauskommt ist was anderes, wobei die Anbieter i.d.R. recht kulant sind und auf Nachfrage auch mal ein wenig am Geschwindigkeitsrad zu Deinen Gunsten drehen...besser als garnichts
 
Der Umzug ist 1 Jahr her....seitdem bin ich nun aber brav bei Vodaphone geblieben, eben weil ich gar nicht weiß, ob mir ein anderer Anbieter überhaupt einen DSL 16000 TARIF verkaufen will/kann? Technisch! Vodaphone, das habe ich mehrmals geffragt, beharrt darauf, dass nur DSL6000 als Tarif möglich ist, sonst hätte ich doch längst bei denen upgegraded. Ich will aber nicht einsehen, dass im Jahre 2011 in einer Landeshauptstadt kein DSL16000 möglich ist....
 
Hallo,

die Bandbreite wird nie einer zusichern können. Genau so wenig wie die einem vorher sagen können, was an dem zukünftigen Wohnort geht.
Da gibt es nur ungefähre Aussagen. Es spielen einfach zu viele Faktoren (Beschaffenheit der Leitung, nächstgelegener Port.....) eine Rolle. Aus diesem Grund können die erst nach Anschluss genau sagen, was wo ankommt.
Als Tipp, wenn man möglichst genaue Auskünfte haben möchte, einfach bei der Telekom fragen was z.B. ein Nachbar, in dem Haus wo man hinziehen möchte, bekommt bzw. hat. Andere Anbieter nutzen ja meistens die Telekom Leitung und man hat somit eine halbwegs vernünftige Aussage, bevor man Umzieht, was die Geschwindigkeit angeht.

Wegen der Kündigung beim Umzug. Da kann man nur darauf bestehen das die alte Laufzeit beibehalten wird. Sonst machen die aus dem Umzug einen Neuanschluss.
 
Sers,

das Problem an der Sache ist die sogenannte TAL (Teilnehmer Anschluss Leitung) . Meist Kupferleitung mit bestimmter Dicke und Länge und diese entscheidet wieviel bei dir an mbit ankommt . So jeder Anbieter nutzt diese Leitungen egal ob Alice , Vodafone , Tcom . Die TAL beginnt von der Vermittlung (HVT) bis hin zu deiner TAE Dose .

Die einzigen Anbieter wie ich finde die dir wirklich so und soviel Speed garantieren sind die Kabelanbieter.


I30R6
 
Um mal etwas klarzustellen:

Ein Umzug während laufender Mindestvertragslaufzeit ist im Prinzip eine Kündigung am alten Standort mit gleichzeitiger Neubereitstellung am neuen Standort. Denn bei jedem Anbieter sind die Verträge standortgebunden (Wie dein Wohnungsmietvertrag)

Ein Umzug liegt ja nicht in der Verantwortlichkeit des Anbieters, sondern in deiner. Der Anbieter hat das Recht auf Erfüllung des Vertrags!

Was die Anbieter machen: Sie verzichten auf die noch gültige Mindestvertragslaufzeit am alten Wohnort, wenn du am neuen Standort einen gleichwertigen Vertrag abschließt.

Also heisst, wenn man den Umzug nach Fernabsatzgesetz storniert - bleibt die Laufzeit am alten Standort erhalten.

Bezüglich des Geschwindigkeitsrads, kann ich nur soviel sagen, dass mehr Geschwindigkeit, bei längerem Kupferkabel - höhere Störanfälligkeit bedeutet. Gerade aus diesem Grund heisst es "bis zu 16.000 kbit/s" .. und auch aus diesem Grund gibt es halt Standorte an denen du "nur" 3.000 kbit/s bekommst.

Theoretisch könnte man auch mehr schalten .. aber dann würde dir die Verbindung im Takt abreissen ;)
 
Also ich bin letztes Jahr umgezogen .. von einer Ecke zur anderen bzw anderen Ortsteil, aber mein Vertrag hat sich nicht automatisch verlängert.


I30R6
 
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