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Intel-Foundry-Kunde: Teslas Terafab-Projekt will Intel 14A nutzen

Volker Rißka
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Intel-Foundry-Kunde: Teslas Terafab-Projekt will Intel 14A nutzen
Bild: Intel

Tesla hat durch Elon Musk im Rahmen der Quartalszahlen in der Nacht erklärt, Intel 14A als Fertigungsprozess im Rahmen seines Terafab-Projekts zu nutzen. Auf dem Papier ist Tesla damit der erste Großkunde, doch das wie und wann und wie viel ist noch komplett unbekannt, denn die Aussagen lassen viel Spielraum.

Wie üblich sind es die kleinen Details in den Aussagen, die großen Spielraum lassen. Denn Intel 14A soll erst genutzt werden, wenn die Terafab skaliert, also ausgebaut wird. Auch soll Intel 14A dann schon „mature“ sein, müsste also wohl schon mindestens ein, zwei Jahre in Serie produzieren. Das wiederum schließt eigentlich einen Einsatz in der Terafab vor 2030 schon nahezu aus.

Intel is excited to partner with us with some of the core manufacturing technologies. We plan to use Intel’s 14A process, which is state of the art. In fact, not yet totally complete. By the time Terafab scales up, 14A will be fairly mature or ready for prime time. 14A seems like the right move. We have a great relationship with Intel. A lot of respect for the CEO, the CTO and the new team there. We think it is going to be a great partnership.

Elon Musk, Tesla

Intels letzte Roadmap sah die Fertigstellung des 14A-Prozesses für Ende 2027 vor, was in Foundry-Sprache heißt, dass ein halbes oder auch ein ganzes Jahr später Produkte darauf basierend erscheinen könnten. Dann ist der Prozess aber noch lange nicht „mature“, das braucht mindestens noch ein Jahr – je nachdem, wie gut er zum Auftakt startet.

Intel-Foundry-Roadmap (Stand April 2025)
Intel-Foundry-Roadmap (Stand April 2025) (Bild: Intel)

An 14A hängt Intel Foundrys Überleben

Intel 14A ist für Intel Foundry das wohl wichtigste Projekt, an der nicht nur sprichwörtlich wohl das Überleben abhängen könnte. Bereits vor einem Jahr machte selbst Intel dies unmissverständlich klar. Denn ohne Großkunden würde Intel seine eigene Fertigung bei Intel 18A-P einfrieren und keine neuen Nodes weiter verfolgen, erklärte der Konzern seinerzeit.

Teslas Terafab ist eigentlich nicht finanzierbar

Dass es nun ausgerechnet Tesla wird, ist jedoch ein eigenes Thema. Das Terafab-Projekt von Elon Musk hat unzählige Fragezeichen und zum Teile wahnwitzige Vorstellungen, die mit dem Budget und Parametern aktuell schlichtweg gar nicht möglich sind. Mit nur 20 Milliarden US-Dollar will Tesla eigene Chips bauen, packen, dazu noch Speicher anbringen und mehr – und das um den Faktor 50 größer als bei bisherigen Fabriken.

Analysten hatten ausgerechnet, dass es für die anvisierte Compute-Leistung wohl realistisch betrachtet 5 bis 13 Billionen US-Dollar bräuchte, The Register titelte vor zwei Wochen passend dazu „Intel gets trapped in Elon’s reality distortion field as it joins in megafab delusions“, als es die ersten Treffen zwischen beiden CEOs gab.

Was am Ende also in Zahlen hier für Intel wirklich herausspringt, dürfte erst in Jahren klar werden.