Wochenrückblick: AMDs Raven Ridge zeigt Intels Coffee Lake die Rücklichter

Volker Rißka 55 Kommentare
Wochenrückblick: AMDs Raven Ridge zeigt Intels Coffee Lake die Rücklichter

Im wöchentlichen Rückblick auf die vergangenen sieben Tage steht heute die 7. Woche 2018 im Fokus. Hier stand ganz klar der Start von AMDs Raven Ridge im Desktop im Vordergrund. Die Grafikleistung düpiert Intels Coffee-Lake-Prozessoren, sodass eine eindeutige Empfehlung der ComputerBase-Redaktion herausspringt.

Unter 100 Euro für vier Kerne inklusive hoher Grafikleistung – es führt schlichtweg kein Weg vorbei am neuen AMD Ryzen 3 2200G. Denn alles was der Konkurrent in dem Bereich hat, ist ungefähr die gleiche CPU-Leistung, aber nichts darüber hinaus. Raven Ridge aber punktet auch mit der integrierten Vega-Grafik. So lässt sich problemlos ein kleines ITX-PC-System basteln, das unter Windows keine 20 Watt benötigt (mit einem 400-Watt-Gold-Netzteil), aber Reserven für das eine oder andere Spiel vorhält.

Empfehlung für den AMD Ryzen 3 2200G
Empfehlung für den AMD Ryzen 3 2200G (Bild: ComputerBase)

Der zweite Proband von AMD, der Ryzen 5 2400G, kann das gleiche wie der Ryzen 3 2200G nur alles ein wenig schneller, kostet aber auch 60 Prozent mehr. So ist er ebenfalls eine gute Lösung, allerdings in etwas schwierigerem Umfeld. Denn bei 170 Euro starten sowohl bei AMD als auch bei Intel bereits die Sechs-Kern-Prozessoren, die deutlich mehr CPU-Leistung liefern. Da die Grafiklösung nur leicht schneller ist als beim 95-Euro-Modell, muss und wird das Modell seinen Platz mit vermutlich etwas geringerem Preis noch finden. Je näher dieser in Richtung 100 Euro geht, desto empfehlenswerter wird die Lösung.

Die Preise für Grafikkarten bleiben auch Mitte Februar ein heiß diskutiertes Thema. Denn Anfang des Jahres gab es zuletzt noch einmal einen großen Schub. Dass GeForce- und Radeon-Grafikkarten seitdem gar nicht oder nur noch ein wenig teurer geworden sind, ist da schon fast eine gute Nachricht. Die aktuellen Entwicklungen im Überblick.

Ebenfalls um das Thema Grafikkarten ging es beim dritten Platz der News-Charts. Denn Nvidias Nachfolger der Pascal-Architektur wird bereits seit einiger Zeit erwartet, ob es nun Ampere oder Turing werden wird, bleibt abzuwarten. Denn aktuell lassen sich alle Gerüchte kaum manifestieren und sollten dementsprechend auch so behandelt werden. Denn laut Nvidia heißt es gemäß offiziellem Tenor für die absehbare Zukunft: Pascal.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!