Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters im Test: Benchmarks (WQHD, UWQHD & UHD), Frametimes und VRAM

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Wolfgang Andermahr
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Das Testsystem und die Benchmark-Szene

Alle Benchmarks werden auf einem AMD Ryzen 7 9800X3D (Test) durchgeführt, der mit den Standardeinstellungen betrieben wird. Als Mainboard ist das MSI MPG X870E Carbon WIFI (BIOS: 7E49v1A95) verbaut.

AMD Ryzen 7 9800X3D
AMD Ryzen 7 9800X3D

Die CPU wird von einem Noctua NH-D15 G2 mit zentral installiertem 140-mm-Lüfter gekühlt. 48 GB Speicher (Corsair Terminator, 2 × 24 GB, DDR5-6000, CL30-38-38-96) stehen dem Prozessor zur Verfügung. Windows 11 25H2 mit sämtlichen Updates und aktiviertem HVCI ist auf einer NVMe-M.2-SSD mit PCIe 4.0 installiert. Dasselbe gilt für das Spiel.

Die genutzten Treiber
Treiberversion Game Ready
AMD Radeon Adrenalin 26.5.2 Nein
Nvidia GeForce GeForce 596.49
Intel Arc 8801

Die 20 Sekunden lange Testsequenz findet im Garten von Wayne Manor statt und zeigt bei hoher Sichtweite viel Vegetation und mehrere, teils auch dynamische Objekte. Während die erste Hälfte der Testsequenz gestiegene, aber keine extreme Anforderungen an die Grafikkarte stellt, handelt es sich bei der zweiten Hälfte um ein Worst-Case-Szenario.

Benchmarks in WQHD, UWQHD und Ultra HD

Die in den folgenden Benchmarks genutzten Grafikdetails
Grafikoptionen
Quality-Preset
GeForce RTX (DLSS 4 Quality, 67 % Renderauflösung)
Radeon RX 9000 (FSR Upscaling 4.1 Quality, 67 % Renderauflösung)
Radeon RX 7000/6000 (FSR Upscaling 3.1 Quality, 67 % Renderauflösung)
Intel Arc (XeSS Ultra Quality, 67 % Renderauflösung)
Raytracing
60 FPS werden in Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters erreicht ab:
Nvidia AMD Intel
2.560 × 1.440 RTX 5060 Ti
RTX 4070
RX 9070
RX 7800 XT
X
3.440 × 1.440 RTX 5070
RTX 4070
RX 9070
RX 7900 GRE
X
3.840 × 2.160 RTX 5070 Ti
RTX 4080
X X
Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters
Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters – 2.560 × 1.440
  • FPS, Durchschnitt:
    • Nvidia GeForce RTX 5090
      152,7
    • Nvidia GeForce RTX 4090
      121,3
    • Nvidia GeForce RTX 5080
      110,0
    • Nvidia GeForce RTX 4080 Super
      102,7
    • Nvidia GeForce RTX 5070 Ti
      101,8
    • AMD Radeon RX 7900 XTX
      95,3
    • AMD Radeon RX 9070 XT
      88,0
    • Nvidia GeForce RTX 5070
      84,8
    • AMD Radeon RX 9070
      77,3
    • Nvidia GeForce RTX 4070
      73,5
    • AMD Radeon RX 7800 XT
      65,7
    • Nvidia GeForce RTX 5060 Ti (16 GB)
      63,3
    • Nvidia GeForce RTX 5060
      57,0
    • AMD Radeon RX 9060 XT (16 GB)
      52,7
    • Intel Arc B580
      51,5
    • Nvidia GeForce RTX 3060 Ti FE
      50,1
    • Nvidia GeForce RTX 4060
      45,2
    • AMD Radeon RX 6700 XT
      44,0
    • AMD Radeon RX 7600
      40,0
  • FPS, 1% Perzentil:
    • Nvidia GeForce RTX 5090
      119,2
    • Nvidia GeForce RTX 4090
      97,5
    • Nvidia GeForce RTX 5080
      89,7
    • Nvidia GeForce RTX 4080 Super
      79,2
    • Nvidia GeForce RTX 5070 Ti
      78,4
    • AMD Radeon RX 7900 XTX
      70,6
    • Nvidia GeForce RTX 5070
      64,7
    • AMD Radeon RX 9070 XT
      62,4
    • AMD Radeon RX 9070
      55,2
    • Nvidia GeForce RTX 4070
      54,2
    • Nvidia GeForce RTX 5060 Ti (16 GB)
      48,5
    • AMD Radeon RX 7800 XT
      46,9
    • Nvidia GeForce RTX 5060
      42,9
    • Intel Arc B580
      37,5
    • AMD Radeon RX 9060 XT (16 GB)
      37,3
    • Nvidia GeForce RTX 3060 Ti FE
      36,4
    • Nvidia GeForce RTX 4060
      34,7
    • AMD Radeon RX 6700 XT
      30,7
    • AMD Radeon RX 7600
      26,0
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)
Folgendes fällt bei den Benchmarks auf:
  • GeForce-Grafikkarten sind durchweg schneller als die Konkurrenzmodelle von AMD
  • Vor allem RDNA 4 ist erstaunlich langsam, auch im Vergleich zu RDNA 3
  • Je höher die Auflösung, desto schlechter schneidet Radeon ab
  • Im Ergebnis ist die RX 7900 XTX in Ultra HD 13 Prozent langsamer als die RTX 4080 Super, die RX 9070 XT sogar 20 Prozent langsamer als die RTX 5070 Ti
  • Nvidia Blackwell und Lovelace agieren auf dem gewohnten Niveau
  • Die Intel Arc B580 schneidet etwas besser als gewohnt ab
  • Für mehr Leistung empfiehlt sich schnelleres Upsampling. Die Grafik-Presets bringen wenig, erst die Mittel-Einstellung bietet einen größeren FPS-Schub. Dann verliert das Spiel mit abgeschalteter Lumen-Beleuchtung aber viel seiner Grafikpracht.

Und was ist mit der CPU?

In Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters gibt es eine Open World, aber auch kleinere Levelabschnitte, in denen die Missionen stattfinden. Letztere sind eigentlich ausschließlich GPU-limitiert, während in der Open World auch die CPU nicht ganz unwichtig ist. Auf einem ausgeglichenen System spielt nach wie vor die Grafikkarte die Hauptrolle. Doch ist die Grafikkarte vergleichsweise stark, kann auch schnell der Prozessor der limitierende Faktor werden.

Das Frame Pacing ist beinahe perfekt

Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters kompiliert beim ersten Spielstart für einige Sekunden Shader vorab: Shader-Kompilierungsruckler gibt es dann im Spiel nicht. Das gilt nicht ganz für Traversal-Stotterer, die in der Open World von Zeit zu Zeit zu spüren sind. Sonderlich oft treten die Haker jedoch nicht auf, meistens ist man zudem gar nicht in der Open World unterwegs. Wirklich ein Problem sind diese damit nicht.

Das eigentliche Frame Pacing ist dann vor allem auf der Radeon RX 9070 XT richtig stark und als nahezu perfekt zu bezeichnen. Mehr als kleine Ausreißer gibt es nicht. Auch die GeForce RTX 5070 Ti erzielt ein gutes Ergebnis, kommt aber nicht ganz an das Niveau der AMD-Karte heran. Auf einem VRR-Monitor ist dies aber zu ignorieren, auf diesem können die variable Refreshraten das Pacing problemlos ausgleichen.

Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters – Frametimes, 3.840 × 2.160
0612182430Millisekunden 01234567891011121314151617181920Sekunden

VRAM-Bedarf: 8 GB reichen

Empfohlener VRAM für ein optimales Spielerlebnis mit maximalen Details
8 GB 12 GB 16 GB 24 GB
2.560 × 1.440
3.440 × 1.440
3.840 × 2.160
Aktuelle Community-Benchmarks:
- Forza Horizon 6
- Cinebench 2026 (ab 23.5.)
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