schloddabrodda
Lieutenant
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Ingrimmsch schrieb:das einfachste mögliche beispiel ist die glübirne:
sie kann zwei "farben" schwarz und weiß, aber halt immer nur eine auf einmal
zoooonk.
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Ingrimmsch schrieb:das einfachste mögliche beispiel ist die glübirne:
sie kann zwei "farben" schwarz und weiß, aber halt immer nur eine auf einmal
Nilson schrieb:10 Bit pro Farbkanal macht 30 Bit
Und 30 Bit entsprechen 1,07 Mrd. Farben
BlubbsDE meint, wenn jedes Pixel eine andere Farbe darstellt hast du 4 Mio Farben auf dem Monitor.
=> 4 Mio Pixel und 1,07 Mrd. Farben pro Pixel => 4,28 Billiarden verschieden Bilder kann der Monitor darstellen.
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Gandalf2210 schrieb:
wie stellt ein Monitor (z.B. U3014) mit einer Auflösung von 2560x1600 Pixel also rund 4,1 Millioen Pixel die 1,07 Milliarden Farben dar ? Gehen wir mal von einem Bild z.B. Lichtbrechung im Prisma oder Regenbogen aus.
Dell schreibt bei Technische Daten "Farbunterstützung:
Farbspektrum (Standard): 99 % AdobeRGB, 100 % sRGB, 120 % (CIE 1976)
Farbtiefe: 1,07 Milliarden Farben"
Hallo confuso... das war gut.
...was jetzt "Mumpitzelchen" sagt alle 1,07 Milliarden Farben gleichzeitig und "BlubbsDE" sagt 4 Millionen, was stimmt jetzt?
Das Panel wird (üblicherweise) weiterhin mit 8bit pro Farbkanal angesteuert, stellt der vorgeschalteten Elektronik aber einen 10bit LVDS-Link zur Verfügung (Beispiel). Die 8bit Konvertierung ist dann panelintern via FRC-Dithering realisiert. Damit profitierst du auch in diesem Fall (sofern der U3014, im Gegensatz zu den anderen Modellen, ein echtes 10bit Panel einsetzt, ändert sich für dich als Nutzer visuell faktisch nichts) umfänglich von einer Zuspielung mit 10bit pro Kanal, die allerdings nur mit speziellen Grafikkarten (Quadro, FirePro) und in bestimmten Anwendungen überhaupt möglich ist. Das ist zurzeit noch alles sehr wakelig. Aber auch bei einem normalen Eingangssignal mit 8bit pro Farbkanal ist diese Implementierung sinnvoll. Zwar werden keine Tonwerte erfunden, aber es kommt in Verbindung mit der präzisen LUT auch nicht zu Tonwertverlusten im Rahmen der Signalverarbeitung.meine Frage, wie stellt ein Monitor (z.B. U3014) mit einer Auflösung von 2560x1600 Pixel also rund 4,1 Millioen Pixel die 1,07 Milliarden Farben dar ?
Der Tonwertumfang steht mit dem Farbumfang in keinem direkten Zusammenhang. Letzterer wird durch die Panelfilter in Kombination mit der Hintergrundbeleuchtung bestimmt. Das im DELL eingesetzt Panel ist hier durch die GB-r-LED blu gut aufgestellt (im Ergebnis vergleichbar mit Panels, die WCG-CCFL-Röhren verwenden). Darüber rangieren letztlich nur Bildschirme mit RGB-LED blu, die aber immer schon eine Nischenlösung waren.Folglich: Je mehr verschiedene Farben die Pixel annehmen können, je höher wird die farbraumabdeckung sein.
Echte 10bit Panels sind die Aunsahme, auch im High-End-Bereich. Im Marketing wird aus einem 10bit LVDS-Link aber meist ein 10bit Panel. Das ist statthaft, weil für den Benutzer im Ergebnis faktisch transparent – auch bei Zuspielung eines Signals mit 10bit pro Farbkanal, sofern überhaupt unterstützt. Wobei der DELL im Prosumer-Bereich verortet werden sollte. Die Grafikprofis gehen in Leistungs- und Featureumfang schon noch ein gutes Stück darüber hinaus.Normale Displays nutzen ein 6bit Panel, gute Displays ein 8bit Panel, und der 3014 und andere PrePrint Displays eben ein 10bit Panel.