Was mich stört ist folgendes:
Es mag vielleicht sein das härtere Strafen nicht abschrecken, aber letzten Endes geht es aber auch um denn Schutz der Gesellschaft und des Opfers. Und ich würde jetzt nicht sagen aber es betraff doch nur das eine Mädchen und der arme Kerl war doch Alkoholiker. Aber stattdessen demütigt man das Opfer nochmal damit das es vor Gericht im Angesicht ihres Peinigers alles wiedergeben muss was es alles erdulden musste und muss mit ansehen wie das Gericht mit mildernden Umständen ankommt.
Niemand hat ihm beispielsweise dazu gezwungen zu trinken! Was das saufen angeht, ist das sowieso was strafmildernde Umstände angeht der absolute Overkill! Jemand hat mal mit einer Mischung aus Alk und Koks vier Jugendliche mit seinem Auto getötet und behauptete dann auch noch nicht gefahren zu sein - was sich ziemlich schnell als Lüge entpuppte. Bewährungsstafe und darf sogar sein Führerschein behalten. Begründung: Es ist nicht genau erforscht was diese Mixtur mit der Fahrtauglichkeit macht. Und da man ihm ja ganz bestimmt gezwungen hat zu trinken, harte Drogen zu nehmen und dann auch noch selbst zu fahren

Und da manche Richter denn Grundsatz "Im Zweifel für denn Angeklagten" völlig missinterpretieren... Normalerweise gebietet es dem Richter entsprechend zu handeln wenn er Zweifel hat und
nicht wann er Zweifel zu haben hat.
Sicher wenn man - vor allem durch die Medien manipuliert - überreagiert ist das nicht schön, aber durchaus menschlich (wie ihr seht schliesse ich mich da nicht aus). Dies liese sich jedoch vermindern wenn die Rechtfindung etwas nachvollziehbarer wäre. Aber allein wie unsere Gesetze vormuliert sind, ist das schier unmöglich. Ich weiss, die sind deswegen so formuliert das es keine Schlupflöcher gibt, aber gerade deswegen sie sind ganz besondern ausnutzbar weil keiner mehr durchsteigt.
Zumal was mich auch nervt ist, das Richter eigentlich einen ziemlich großen Spielraum haben was Stafen angeht, diesen aber nicht mal Ansatzweise ausnutzen. Und wenn dann noch dem Opferschutz nur Geringschätzung gegenüber gebracht wird wärend Täterschutz groß geschrieben wird ist das sowieso alles schon Asche. Ich meine vor einigen Jahren wurde eine Zeugin vom Angeklagten im Gerichtssaal erschossen. Komisch, das Opfer wurde auf Waffen durchsucht, der Angeklagte nicht. Wenn man die rechtlichen Möglichkeiten mehr ausnutzen und dabei nicht ständig denn Täter mit gütigem Gebaren im Fokus behalten würde, bräuchte man auch nicht soviel in denn Täterschutz stopfen. Einfach deswegen weil sich die Opfer nicht so gef*** fühlen das sie selbst zu Tätern werden. Zumindest sinkt dadurch die Wahrscheinlichkeit. Aber nein, man lässt es so, weil es so gut funktioniert. Opfer bleiben meist Opfer weil sie sich an die Gesetze halten und nicht so sein wollen wie ihr Peiniger. Wärend diese Schlussfolgerung ständig auch auf denn Täter gezogen wird. Völlig ausser acht lassen, das der Täter vielleicht schon bewiesen hat wie rechtshörig er ist. Aber ich komme vom eigentlichen Thema ab und werde wieder viel zu emotional, tut mir leider
Edit: Was Bewährungstrafen angeht. Mag sein das man dann vorbestraft ist. Aber eine Bewährungstrafe ist deswegen schon mal keine Strafe weil man X Jahre nichts tuen darf was nicht sowieso verboten wäre. Mir ist der Nutzen schon klar, ja, aber mal ehrlich - klingt lächerlich und der Verurteilte wird bestimmt fast vor Ehrfurcht und Grauen erstarren.
Mein Bruder hat mal in einer Strassenbahn ein Gespräch mitgehört. Jemand äusserte sich fast angewidert als ihm jemand sagte das der Gesprächspartner nicht vorbestraft ist.