4K TV ab 599€ !

ich beziehe diese aussage ja nunmal NICHT nur auf FERNSEHER, wie du meinst ;)
daher die einschränkung

und weil es definitiv ein unterschied ist, ob "know-how" und entwicklung aus germany kommen und in china zusammengebaut werden
oder
ob beides in china geschieht. da sind wir einfach "noch" führend...

und manufakturen sind "handarbeit"....lcds werden sicher nicht per hand gefertigt (oder?) ;)

​mfg
 
Nein. Genauso wenig werden bzw. wurden sie in den letzten Jahren in Deutschland hergestellt. Man könnte sogar fast sagen: in Europa. Bis auf wenige Ausnahmen war das schon immer asiatische Forschung, Entwicklung und Fertigung. Was soll an einem TV noch dran sein, wenn das Panel eh schon komplett in Asien gefertigt wird? Das wichtigste ist das Panel, danach kommt ein bisschen Elektronik und das Netzteil. Demnach wäre es auch komplett egal, ob das "Know How", wie man ein Logo auf ein Plastikgehäuse klebt, aus Deutschland (oder z.B. Niederlande d.h. Philips) kommt oder nicht. Der Rest passiert in Asien.
 
Hauptsache die Preise sinken :D
 
In Fachkreisen ist bekannt, dass UHDTV erst bei 2,5m bis 3m Sitzabstand und einer Bilddiagonale von 85" wirklich effektiv Sinn macht.
Das kommt daher, dass das menschliche Auge Details nur wahrnehmen kann, wenn sie eine gewisse Größe haben. Das kann man entweder mit einem sehr großen Bild oder einem sehr geringen Sitzabstand bewerkstelligen.
Wer sitzt im Wohnzimmern einen Meter entfernt von einem 40"er? Und wer kauft sich bei 3m Sitzabstand einen 85"er? Bzw wer kann das bezahlen?

Dieses 39" taugt von der Auflösung und Größe her nur als Monitorersatz.
Hinzu kommt, dass dieser Fernseher keine guten Bildprozessoren für eine gute Hochskalierung besitzt, wodurch das Gerät die 4k nicht so scharf darstellt, wie es die Auflösung eigentlich hergibt. Ganz zu schweigen von der nicht vorhanden Fähigkeit 4k mit 60 Bildern entgegen zu nehmen. Durch die wohl mehr schlechte als rechte Hochskalierung der einzelnen Bilder entstehen bei Bewegung durch die ebenfalls nicht gut arbeitend Zwischenbildberechnung (wenn er das überhaupt kann) noch mehr Unschärfen und wir bewegen uns von der Bildqualität unter der eines gutem FullHD-Geräts.

Lasst euch nicht verarschen von der enormen Menge an Pixeln. Es geht nicht darum immer mehr Pixel zu bekommen, sondern viel mehr darum bessere Pixel zu bekommen.
Das kann man gut vergleichen mit einer 40 Megapixel Handykamera und einer guten 15 Megapixel DSLR.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wohl war, allerdings bekommt man bei 65"+ FHD Augenkrebs.
Wenn man sich dann im vergelich einen daneben stehenden 4k ansieht, merkt man sehr wohl einen gewaltigen Qualitätsunterschied.
Egal was die "Experten" dazu sagen.
Wer´s nicht glaub kann ja gerne in den nächsten MM gehen und selbst einen vergleich ziehen.
 
Bildqualität ist halt subjektiv.
Es gibt keine "hier ist die Grenze wo es gut aussieht und hier nichtmehr".
Da ist jedes Auge/Gehirn unterschiedlich.

Klar können technische Daten ein Indikator für Qualität sein, aber man sollte gerade bei visuellen/akustischen dingen IMMER(!) selbst ein Bild/Ton machen ;)
 
So ist es ;)
 
Ich bin der Meinung Bildqualität! ist objektiv. Das kann man mit Messgeräten (Farbtreue, Schwarzwert, Kontrast, Reaktionsverhalten) messen. Ob der kalibrierter Monitor jemand persönlich gefällt, ist eine andere Frage. Der objektiv bessere Monitor ist aber "qualitativ hochwertiger" - er hat die höhere Bildqualität.
 
Okay, das sollte man dann präzisieren auf:
"das Empfinden von Bildqualität".

Aber(!): wer sagt: 1000:1 ist "besser" als 999:1? Besser bei was? Was wenn 999:1 besser aussieht? Da kann auch objektiv 1000:1 "besser" sein.

Wobei das wohl auch Ansichtssache ist bzw. kenn ich da auch keine genaue Definition, was als was anzusehen ist.
Ich denke da gibts genug Interpretationsspielraum.

Beispiel von eben:
40MP ist objektiv auch besser als 15MP, wenn man rein diese Zahlen betrachtet ;)
 
Bildqualität ist auch nur teilweise subjektiv und die Subjektivität verschwindet umso mehr, je mehr Ahnung der Beobachter von der Materie hat.
Leute, die keine Ahnung von einer Materie haben, können die Qualität eines Gerätes, sei es ein Fernseher, Lautsprecher, Auto oder sonstwas, einfach nicht bewerten.
 
999:1 sieht "nicht" besser aus als 1000:1. Der Unterschied ist wohl gar nicht sichtbar ;).

Ich gebe dir natürlich recht. Das subjektive Empfinden ist sehr persönlich, technisch gibt es aber den besseren Monitor - der ist nämlich kalibriert. Die Frage ob der wirklich "besser" ist, erübrigt sich eigentlich, sonst wäre alles andere als das Bild des Fernsehers ja auch schlechter als (d.h. "Ey, mein TV hat ein besseres Bild als der Blick aus dem Fenster hier!"). Diese Behauptung wäre natürlich absurd.

-Cordoba- hat da ein sehr treffenden Punkt. Umso weniger Ahnung der Nutzer hat, umso eher fällt er auf Schrott herein, die schön "Blinken und Blitzen". Seine Beispiele für Bild und Ton sind da sehr treffend, da es wirklich sehr große Unterschiede z.B. zwischen 200 oder 800 Euro Lautsprecher gibt.
 
-Cordoba- schrieb:
Bildqualität ist auch nur teilweise subjektiv und die Subjektivität verschwindet umso mehr, je mehr Ahnung der Beobachter von der Materie hat.
Leute, die keine Ahnung von einer Materie haben, können die Qualität eines Gerätes, sei es ein Fernseher, Lautsprecher, Auto oder sonstwas, einfach nicht bewerten.

So ein Quatsch :lol:
Dies trifft sicher bei den letzten 5% eines Wertes X zu.. aber die ersten 90~95% kann jeder normale Mensch beurteilen. Erst wenn es wirklich an die Feinheiten ( letzten 5%) geht, macht Kenntnis der Materie den Unterschied aus. (bei z.B. Musikboxen, Fernsehbild)
Und was die 40MP zu 15MP bei Handy/DSLR angeht, da braucht man sich nur die Fläche die das Licht einfängt ansehen und weiß welche das bessere Bild macht, egal wie viel MP der Sensor hat.
 
Man muss aber auch unterscheiden, ob man nun auf den Fernseher schaut, um Vergleiche zu ziehen bzw. Pixel zu studieren, oder ob das Betrachten des Inhaltes an sich im Vordergrund steht. Obwohl ich an meinem TV bspw. deutliche Unterschiede zwischen 1080p und 480p sehe (wenn ich das vergleiche), so ziehen mich gute Filme schon nach kurzer Zeit so in Ihrem Bann, dass ich vergesse auf Pixel zu achten...

Apropos Skalierung auf 4k: War da nicht letztens ein Test in der c't, bei welcher die Skalierung des 4k-TVs offenbar so mies war, dass das Ergebnis schlechter als 1080p aussah? Kann also auch nach Hinten losgehen...
 
Da fällt mir noch das Beispiel ein, als ich das erste mal den TV von einem Kollegen gesehen habe. Er fand das Bild extrem scharf und farbenprächtig. Ich sah nur Doppelkonturen auf Grund zu hoch eingestellter Schärfe und total übersättigte Farben, wodurch gefühlt nur noch 3 verschiedene Rottöne zusehen waren.
 
Ich find bspw. meine Creative 2.1 "Brüllwürfel" "besser" als die Heimkinoanlage von Teufel eines Bekannten oder "die dicke Anlage an nem gescheiten AV und allem drum und dran" von nem anderen Bekannten.
Auch wenn mit technischen Werten wohl meine "abkackt".
Vllt. auch eine Gewohnheitssache - aber das macht es ja für das Individuum nicht "falscher".

Auch finde ich die Fotos von meinem Handy gut - obwohl diese wohl relativ gesehen absoluter Müll sind.

Aber wir driften hier schon ein bisschen ab denke ich^^

(d.h. "Ey, mein TV hat ein besseres Bild als der Blick aus dem Fenster hier!")
Plattenbau *hust* - da hat nen ozeanisches Inselparadieshintergrundbild mehr zu bieten :D

Bei meinem FullHD TV fällt mir schon sehr arg der Unterschied zwischen SD Material und HD-Ready (1280x720) auf.
Bekannte sind auch schon mit dem Upscaling des SD Materials auf meiner Glotze "vollends überzeugt".

Da wird sich (wie in vielen anderen Bereichen auch) wohl kein abschließendes Urteil fällen lassen.
 
ich stimme da brainorg zu:
einen teil der technik kann auch jeder laie bewerten.

den unterschied zwischen einem röhrenfernseher und einem fhd-tv z.b.

es ist also viel abhängig von "der größe der unterschiedlichkeiten" zwischen den vergleichsobjekten.

den unterschied zwischen 40" & 42" erkennt man wenig bis gar nicht auf anhieb, aber den zwischen 40" & 55"

ähnlich verhält es sich bei der auflösung bzw. der PIXELDICHTE...diese ist VIIIEL wertvoller, als einfach nur "4K"...was nixsagend ist ;)

@andy
zu oben nochmal...DU redest immer nur von fernsehern...ICH schreibe aber "allgemein"

​mfg
 
Brainorg schrieb:
Danke, liegt nur außerhalb von dem, was ich für einen TV je ausgeben würde ;)
(Klar momentan sicher ein guter und berechtigter Preis für so ein Panel)

Mal schauen ob es irgendwo Offline eine Möglichkeit gibt den 39er anzufassen. Wollte schon immer einen größeren PC Monitor, der auch bezahlbar bleibt und trotzdem ±100ppi bietet. (bei 1m Entfernung geht das in Ordnung)
Zu den PC Monitoren, das sind schon andere Panels etc. und die OELED Technik ist momentan auch noch recht teuer. Das könnte also noch etwas dauern mit 27" 4K & OELED.
 
@ Goldilox
Skalierung ist IMMER schlechter.

@ SaarL
95% der Teufel Lautsprecher sind auch nicht nennenswert besser als die von Creative und Co. Technische Werte bei Lautsprecher sind eh fast nichtssagend. Ein ordentliches Lautsprechersystem ist aber DEUTLICH besser als ein 200 Euro 2.1 Teufel-System. Paradox: Leute wollen kleine Lautsprecher, aber gute Lautsprecher MÜSSEN groß sein.

Dasselbe trifft auf Fotos von Handys zu. Sie sind bei gutem Licht zwar mittlerweile brauchbar, auf einem größeren Monitor sieht man aber sehr schnell extreme Unterschiede. Eine DSLR macht einfach noch gute Fotos bei dunklen Umgebungen, wobei es aussieht als wäre es taghell, während eine Handykamera schon bei Zimmerbeleuchtung Probleme bekommt und starkes Rauschen erzeugt. Paradox ist hier: je mehr Pixel pro Sensorfläche, je größer das Rauschen.

@ die.foenfrisur
Allgemein? Hmm?
 
In einem Bilndtest zwischen zwei gleichen Geräten, das eine mit korrekten Einstellungen, das andere mit leicht verfälschten Einstellungen wie z.B. übersättigten Farben, werden am Ende 50% das eine und 50% das andere Gerät für besser halten. Auf jeden Fall werden nicht annähernd 90% richtig liegen. Und das liegt ganz einfach daran, dass sie nicht alle Kriterien kennen, die es zu begutachten gibt und/oder keine Referenz haben, um einen Vergleich zu ziehen.
 
Wobei wir wieder dabei wären:
es gibt nicht die Referenz: das ist schön und jenes nicht.
Da präferiert jeder etwas anderes.

Der eine steht auf Übersättigung, der andere auf Helligkeit, wieder nen anderer auf XYZ.
 
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