Bericht 50 Jahre Apple: Was sind eure Geschichten und wie muss es weitergehen?

notme42 schrieb:
1800 €, fast keine Schnittstellen, nicht aufrüstbar. Maximal 8 gb ram!!! 2018!!! Keine Gpu. Schriftgröße nicht änderbar. 6-bit tn display.
= 'Premium' Neugerät, 20 Jahre nach Windows 95.
Wir sind im Jahr 2026. Schau dir mal das heutige Portfolio an und dann atme ruhig durch. Mache mir echt Sorgen um deine Gesundheit so wie du dich da rein steigerst. Apple ist nix für dich - Akzeptiere ich, aber bitte bleib gesund, es geht nur um einen Computer
 
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notme42 schrieb:
"a non-Retina display (TN 6-bit color panel)"
Selbst Billigstgeräte werden wohl schon lange keine 6-bit Displays mehr gehabt haben.
Bei Lenovo ThinkPad hattest du genauso lange die Wahl, optional ein bisschen Geld zu sparen und dann ein Billig-TN-Panel zu wählen oder eben für IPS mehr zu bezahlen. Der Sinn daran hat sich mir bei beiden Marken nicht erschlossen. Bei HP Pavillon gabs TN-Panels auch noch sehr lange, bei HP sogar mit der irreführenden Verkaufsbezeichnung "SVA", damit die Leute denken, sie bekämen ein S-PVA-Panel und ich glaube, die VA-Panel-Technik hat dadurch Rufschaden erhalten. HPs Bezeichnung sollte irgendwie für "Standard Visual A-irgendwas" stehen, als obs die Assoziation mit Vertical Alinement nicht gäbe.
notme42 schrieb:
Maximal 8 gb ram!!!
Einem reinen Apple-User würde ich das durchgehen lassen, aber weil du ja was besseres bist: "b" ist das Einheitsymbol für "Bit", aber was bitte ist "g"? Abgesehen von "k" stehen alle kleinen Buchstaben bei den Einheitenvorsilben für Verkleinerungen, aber "Bit" ist schon die kleinste, unteilbare Menge.
 
bart0rn schrieb:
Man muss dafür 2 Tasten drücken, das ist doch nicht aufwändig.
Und bei weitem nichts wofür man andere als Dumm bezeichnen müsste
Das ist aber der doppelte Aufwand
Rückständig soetwas
 
notme42 schrieb:

Tapered Unibody (2010–2017)​

13 zoll. aber 3 quadratmeter leerer rahmen drum herum!

Ich meinte das display wäre so schlecht wie von einem 350€ Notebook . Das stimmte wohl nicht.
"a non-Retina display (TN 6-bit color panel)"
Selbst Billigstgeräte werden wohl schon lange keine 6-bit Displays mehr gehabt haben. Auch damit wird sich Apple vom Markt differenziert haben.
Hüstel.

1800 €, fast keine Schnittstellen, nicht aufrüstbar. Maximal 8 gb ram!!! 2018!!! Keine Gpu. Schriftgröße nicht änderbar. 6-bit tn display.
= 'Premium' Neugerät, 20 Jahre nach Windows 95.
Das Air hat unter 1000 gekostet im Laden damals, nicht 1800. Du vermischt hier Retina-Preise mit denen des Standard Airs. Und RAM bei MacOS ist nicht gleich RAM bei Windows. P/L war beim Air damals trotzdem noch Bombe, weil alles was die Konkurrenz gebaut hat war meistens teurer bei gleicher Leistung. Und die Schriftgröße konnte man auch damals über die Bedienungshilfen anpassen.
 
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mfJade schrieb:
Das ist bei Android vielleicht nötig, bei iOS nicht.

Doch, manchmal ist es notwendig.
Im direkten Vergleich zu Android hat iOS ein aggressiveres Speichermanagement und schließt anscheinend Apps im Hintergrund schneller.
Aber trotzdem scheint immer etwas im RAM hängen zu bleiben, vielleicht Cache-Daten, damit die Apps schneller starten, wenn man sie erneut öffnen möchte, und irgendwann ist das RAM voll.
Dann gibt es merkwürdige Verhaltensweisen, wie z.B. Darstellungsfehler in verschiedenen Apps.
Beobachtet in Safari, WhatsApp und Google Notizen.

In WhatsApp konnte man zum Beispiel im Chat nicht mehr ganz nach unten scrollen und die letzte Nachricht zu Ende lesen.

Lösung:
WhatsApp hart beenden, App neu starten, Nachricht zu Ende lesen, iOS verfluchen.

Ein Computer ist ein Computer.
Da kann Apple auch nicht zaubern.
Egal, was man glauben möchte.

Deswegen sind diese Grabenkämpfe eigentlich auch Quatsch.
Jede Software hat Fehler.
Jede. :)
 
Was deine Beispiele zeigen, ist ein klassischer App-Fehler - kein Beleg für ein grundsätzlich problematisches Speichermanagement von iOS et al.

Du beschreibst reproduzierbare UI-/State-Bugs in einzelnen Apps (Scrollverhalten, Rendering), die sich durch einen Neustart der jeweiligen App beheben lassen. Daraus abzuleiten, dass der „RAM voll läuft“ oder iOS systematisch Apps nicht korrekt verwaltet, ist schlicht nicht belastbar.

Der entscheidende Punkt, den du auslässt: Ein Fehler, der sich durch App-Neustart beheben lässt, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit im State-Handling der App - nicht im Betriebssystem.

Und selbst wenn wir dir den Ausnahmefall zugestehen:
Was genau hat das mit der Forderung zu tun, routinemässig alle Apps zu schliessen?

Apple empfiehlt explizit nicht, Apps nie zu schliessen, sondern nicht permanent ohne Anlass. Das ist ein fundamentaler Unterschied, den du hier verwischst.

Kurz gesagt: Du argumentierst vom Sonderfall auf die Regel - und genau das ist wohlwollend beurteilt ein "Denkfehler".
 
Möglich.
Aber wie erklärst Du Dir den Umstand, dass das Verhalten in verschiedenen Apps verschiedener Hersteller auftritt?
Apps von Google, Meta und Apple selbst.
Die Entwickler können alle nichts?

Wenn verfügbares RAM nicht ausreicht, dann muss das Betriebssystem etwas tun.
Normalerweise würde das OS dann anfangen, nicht mehr benötigte Ressourcen freizugeben und oder auf einen möglichweise vorhandenen Festspeicher auszulagern.

Aber es stimmt schon.
Wir entfernen uns vom Thema und können nur spekulieren, woran es genau liegt.

Ich glaube, bei dem ursprünglichen Kommentar über die "alle Apps schließen" Funktion ging es auch darum, dass dem Forenmitglied eine Komfortfunktion gefehlt hat.
Bei Android hat diese Funktion übrigens auch eine wechselhafte Geschichte.
Es gab sie meiner Erinnerung nach nicht in jeder Android-Version.
Vielleicht lag es aber auch am Hersteller, ob er die Funktion aktiviert hatte oder nicht.

Die Quintessenz ist für mich, das iOS früher vielleicht einmal einfach war.
Jetzt erscheint es mir überladen und voller Fehler und fehlender Funktionen.
Eine der Fragen des Threads war, wie muss es weitergehen?

Für mich gerät Apple da ins Hintertreffen und sollte sich nicht auf alten Erfolgen ausruhen.
 
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Warum erst eine vermeintlich unverrückbare Ursache formulieren und dann auf „können nur spekulieren“ zurückrudern?

Dass ein Verhalten in unterschiedlichen Apps bzw. mglw. Safari-Erweiterungen auftritt, macht Apple nicht automatisch zum einzigen gemeinsamen Nenner - dafür gibt es schlicht zu viele andere mögliche Überschneidungen wie WebViews, Lifecycle, Client-/Backend-Logik etc. pp.

Der Punkt ist nicht, dass es nicht an Apple liegen kann.
Der Punkt ist, dass du für deinen ursprünglichen Befund keine belastbare Grundlage geliefert hast.

Und zum „RAM voll“-Gedanken: iOS ist genau darauf ausgelegt, nicht klassisch wie ein Desktop auszulagern, sondern Speicher aktiv zu managen. Wenn das System hier grundsätzlich versagen würde, würdest du nicht selektive UI-Bugs sehen.

ad der Aussagen „wirkt überladen“, „voller Fehler“ oder „ins Hintertreffen geraten“ - wenn man auf die Daten schaut, ergibt sich diametral entgegengesetztes Bild: IBM, Jamf berichten seit Jahren von geringerem Supportaufwand für Apple-Geräte, Forrester Research kommt in TCO-Analysen regelmäßig zu niedrigeren Betriebskosten trotz höherem Einstiegspreis.

Deckt sich auch mit meiner eigenen Erfahrung: Über die letzten 20 Jahre (insgesamt 28 verschiedene MacBooks, iMacs, iPhones, iPads und ähnliche Menge Zubehör) hatte ich in keiner Windows-/Android-Kombination vergleichbar wenig Wartungsaufwand und Ausfallzeit im harten produktiven Alltag.

Mit Geräten wie dem MacBook Neo und iPhone 17e ab 600.- oder iPads ab 300.- geht Apple nun exakt da hin, wo es riesige Potenziale gibt. Das ist das genaue Gegenteil von "auf alten Erfolgen ausruhen".
 
Ruheliebhaber schrieb:
Normalerweise würde das OS dann anfangen, nicht mehr benötigte Ressourcen freizugeben und oder auf einen möglichweise vorhandenen Festspeicher auszulagern.
So einfach ist Speichermanagement schon lange nicht mehr. Heutige Systeme sind darauf vorbereitet, dass Apps durch Speichereskapaden das System in einen Zustand bringen, in dem keine Userspace-App mehr ohne den Swap läuft. Im Prinzip ist so ein Appverhalten auch eine Art von DoS-Angriffsvektor (Denial of Service). Damit eine Speichereskapade von Whatsapp jetzt nicht verhindert, dass du deinen Webbrowser noch benutzen kannst, ist es hilfreich, wenn das Speichermanagement des Betriebssystems mal Whattsapp stärker einschränkt als nur "darf mit allen Userspaceprogrammen ebenbürtig auf den gesamten Userspacespeicher zugreifen". Wenn Whattsapp regelmäßig auf iPhone Modell XY das Problem hat, würde ich eventuell davon ausgehen, dass Whattsapp mehr RAM voraussetzt, als Modell XY hat. Auf meinem iPhone SE 2020-Modell habe ich sowas noch nicht beobachtet.
 
bin von Pixel 8 Pro auf iPhone 16 Pro gewechselt.
So richtig überzeugt bin ich immer noch nicht.

Habe mir dann noch ein gebrauchtes M4 MacBook Air geholt und daran liebe ich die Laufzeit und das es quasi immer Verfügbar ist und einfach läuft.

Für Arbeit und Projekte nutze ich allerdings immer noch das ThinkPad. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern
 
Ich habe 2007 oder so einen iPod Touch gewonnen, den ich gar nicht haben wollte. Blieb dann aber trotzdem dran hängen, weil ich damit mobil eMails bearbeiten und twittern konnte.
Nach negativen Erfahrungen mit ersten Android-Handys wollte ich ein iPhone haben. Mit dem 4 wurde das endlich was. Es hat mich lange wirklich sehr begeistert, obwohl der Homebutton bald Aussetzer hatte, ebenso die Kamera, weil mein Speicher zu schnell voll war. Na und der Akku…
2017 oder so folgte das erste iPad.
Jetzt liebäugele ich heftig angefixt mit dem MacBook Air, das ich einfach verdammt sexy finde. Obwohl ich diese Apple-Tastaturen nicht mag: zu wenig Tastenhub!
Leider bekommen die Betriebssysteme immer mehr Macken mit wachsender Komplexität. Dieser Weg führt in die falsche Richtung. Auch mein aktuelles iPhone 15 Pro hatte kurz nach dem ersten Jahr schon seltsame Aussetzer (Helligkeitssteuerung, gerade gemachtes Foto lässt sich nicht drehen…) - und die Akkulaufzeit ist einfach beschämend. Ich war gestern auf Reise und musste an 1 Tag zweimal nachladen, obwohl ich mit 100% gestartet bin.
iTunes finde ich immer schon indiskutabel. iCloud ist einerseits genial, andererseits noch immer zu wenig kompatibel mit Windows und anderes Systemen. Apples Versprechungen von Datensicherheit sollte man sehr mit Vorsicht genießen, was ich am übelsten finde. Einmal, weil ich mich mit meinen eigenen Geräten nicht mehr privat und sicher fühle, zum andern, weil das genau der Punkt war, mit dem Apple eigentlich am meisten punkten konnte.
Ich hoffe, der neue CEO wird hier einen klareren und verlässlicheren Weg einschlagen!
 
In der Ausbildung habe ich das erstemal Kontakt mit Appleprodukten gehabt, damals Powermac G3 und G4 später dann noch G5. Nach der Ausbildung spielte das aber keine Rolle mehr da vorrangig Windows zum einsatz kommt.

Großes Staunen gabs als macOS X erschien, man muss bedenken das war die Zeit von Windows XP, der Unterschied zu mac OS X war gigantisch.

Privat habe ich noch ein iBook G4 aus der Zeit und durch die Firma ein iPhone als Arbeitshandy. Ich schaue gerne in beide Welten aber die flexibilität ist mir dann bei Windows bzw. Android dann doch lieber aber generell soll jeder nehmen was er mag.
 
Mein erstes Produkt von Apple war ein iPod Shuffle.
Kurze Zeit später habe ich mir dann als Azubi einen Mac Mini, ca. 2008, zugelegt.
Der kam mit einem Mobile Core 2 Duo und einem schwachen Nvidia-Chip.
Einige Zeit später habe ich dort eine Vortex-SSD verbaut und die HDD als Zweitlaufwerk, anstelle des Disc-Laufwerks genutzt.

Mein erstes MacOS war demnach Snow Leopard.
Den Trim-Support musste man händisch aktivieren.
Das Ding war schon cool für Bild-, Musik- und Videoproduktion.

2009 habe ich mir ein gebrauchtes iPhone 3G auf eBay ersteigert, wofür ein ganzes Azubi-Gehalt i.H.v. ca. 380€ draufgegangen ist :D
Das iPhone 4 habe ich dann in der Schweiz gekauft, als der Euro noch sehr stark war und das Gerät in DE nur Telekom-exklusiv zu haben war.
Das 4S dann direkt zum Launch (endlich frei erhältlich) in Deutschland von Apple gekauft...
Zwischendurch immer wieder einige Android-Geräte, aber am Ende immer wieder beim iPhone gelandet.

Beim Mac bin ich nun beim MacBook Pro mit M2 Pro und äußerst zufrieden.
 
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