Bericht 50 Jahre Apple: Was sind eure Geschichten und wie muss es weitergehen?

Neben den offensichtlichen und bahnbrechenden Produkten, sind es vor allem die Kleinigkeiten, die Apple uns allen gebracht hat, bei denen viele garnicht wissen, dass sie es Apple zu verdanken haben.


Der Durchbruch von WLan oder USB.
Kabellose Kopfhörer. Das Ende der CD und dass man für einzelne gute Lieder nicht mehr ein ganzes Album kaufen muss.
Musik immer und überall dabei zu haben.
Mobiles Internet.
Die Abkehr von grauen BigTower Gehäusen.
Funktionierender Datentransfer zwischen Geräten direkt ohne Kabel, Clouddienste für Privatuser, Touchdisplay usw usw.


Es sind neben den Produkten, auch die Entscheidungen, die in Cupertino getroffen wurden und teils belächelt oder verteufelt wurden, die sich aber am Ende durchgesetzt haben und nun Teil unseres Lebens sind.
 
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Mein erstes Apple-Gerät war ein Newton, den ich ziemlich lange als 'Daily-Driver PDA' genutzt habe 😄

Steht jetzt in seiner eigenen Ecke in der Vitrine, aber laufen tut er noch.
 
SavageSkull schrieb:
Die Wahrheit liegt wohl eher dazwischen. Die Programme mit denen man arbeitet sind oft nicht von Apple/Windows selbst und entsprechend Haken die sich leider nicht zwingend an ein Nutzer Interface Konzept.
Stimmt.
Das, was Apple selbs geschrieben hat, läuft geschmeidig.
Bei anderen Firmen war es manchmal holprig.

Excel hat auf dem Mac 4 mal länger zum Starten gebraucht, als auf dem PC.
Da hat sich Microsoft nicht mit Ruhm bekleckert.
Es wurde wohl nur ein stumpfer Windows- Apple - Konverter benutzt um die Programme umzusetzen.

Was ich nicht begriffen habe, daß Apple sich nicht hingesetzt hat um mal die Sachen runder zu feilen.
Na gut, man hätte die Apple-nativen Programme dann zurückgestellt (RagTime, ...).

Die Datenbanken, die direkt für Apple geschrieben wurden (FoxPro), liefen alle wesentlich runder, als die umgesetzten Produkte (dBase, ...).

Die Grafik stammt ja zum großen Teil vom Apfel und Photoshop lief auf dem Mac schnell.
Die aufkommenden DTP-Programme ( Quark, Freehand, ...) auch.

Man konnte auf dem Mac 128 sogar ein 3D Programm laufen lassen und einen Becher oder eine Kugel rendern lassen, ohne 5 Tassen Kaffe zu trinken.
Das war in "kurzer" Zeit fertig mit MiniCAD.

Die nicht gerade explodierende Prozessorleistung der 68 000er Prozessoren hat dann auch für den Technikwechsel zum Power PC und Intel geführt, die ab dem Pentium wohl um einiges schneller waren.
 
Mein erster Kontakt war 1980 in der Oberstufe. Da gab es im Informatik-Bereich (ausschließlich) mehrere Apple 2. Danach habe ich mir einen Nachbau gekauft. Da die Originalen ja einen "HW-Kopierschutz" hatten, mußte dann nur noch ein gepatchtes EPROM mit dem korrekten Namen ausgetauscht werden.

Später habe ich noch einen Apple 2GS (ROM 3) gekauft. Dazu noch eine PC-Transporter Steckkarte (von Applied Engineering). Die CPU war eine NEC V20 oder V30 und darauf lief sogar MS Windows 3.0 im Real Mode.

Leider hat Jobs die Apple 2 - Serie abgesägt.
 
don.redhorse schrieb:
Bei den iOS Devices, oder macOS? iOS ist bekanntlich ziemlich dicht. Also sideloading zwar möglich, aber mit vielen Kompromissen und nicht für Otto N geeignet. Alternative Stores nur durch Druck der EU möglich, aber bis jetzt quasi nicht existent. Das sagt IMHO genug darüber aus wie viel Interesse die Nutzscherschaft daran hat.
Von meiner Seite aus würde ich es noch als sehr wichtig empfinden, dass man z.B eigene Clouddienste (NextCloud) ebenso komfortabel einbinden könnte wie iCloud schon ist. Also als direkten Ersatz. Also hier empfinde ich das tatsächlich als Gängelung.
Aber kommen wir zu macOS. Es gibt Homebrew und PacPorts. Zwei Paketmanager mit denen man komfortabel alles mögliche an Software installieren und verwalten kann. Homebrew nutze ich seit Jahren und verwalte damit eigentlich meine komplette Software. Wer apt nutzt kommt mit Homebrew gut klar. Also wo soll der goldene Käfig beim macOS sein? Ich kann Software installieren wie ich will. Ich kann diverse Dienste einbinden ich kann die Kiste komplett an Apple vorbei benutzen (was bei iOS real eben nicht geht). Andererseits kann ich alle Vorzüge des Apple Ökosystems benutzen. In wie weit ist ein Windows da freier? Linux ist da natürlich offener, aber schlussendlich hänge ich da am System Linux fest. Ich muss auch hier den vorgezeigten Weg gehen. Linux setze ich auf meinem Homeserver ein. Ich habe auch ein Desktopsystem mit Linux laufen. Für alles wesentliches kann man das sehr gut benutzen. Ich mag aber eben macOS mehr, deswegen kommt ein Wechsel nicht in Betracht. Ich weiß nur, dass ich privat nicht zu Windows wechseln würde.
Mein Fazit bezog sich auf iOS, MacOS leidet unter genau dem, was du beschreibst. Wenn es ins eigene Nutzungsmuster passt, ist alles fein. In meines passt es leider nicht.
 
Als erstes Appleprodukt hatte ich einen 20GB-iPod. Da ich meine Musik am PC/Notebook vorher schon mit iTunes gerippt/verwaltet/abgespielt habe, hatte ich mit der Übertragung keine Probleme.

Nutze aktuell iPad und iPhone (nach langen Jahren Android). PCs und Notebooks Windows oder Linux.

Von daher: Alles mit Touch: Apple. Alles mit Tastatur: Windows oder Linux.
 
Zuletzt bearbeitet:
ebird schrieb:
Fazit: Warum ich Apple hasse
Dieses Zitat ist nur ein Beispiel. Immer wieder interessant, wie emotional manche dabei werden über Gebrauchsgegenstände herzuziehen, wie viel Energie diese Leute aufwenden, um bestimmte Produkte anderen (vergeblich) madig zu machen. Man nutzt die Produkte oder man lässt sie links liegen. Aber so ein Drama zu veranstalten ist doch nicht normal. Ich frage mich ehrlich, was bei solchen Leuten falsch läuft.
 
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run_for_fun schrieb:
Und Ich frage mich ernsthaft. was der eine oder andere z.b auf Android jeden einzelnen Tag anpassen und tweaken muss , was ihnen iOS offensichtlich nicht bieten kann.
Hier ein konkretes Beispiel :d-

Ruheliebhaber schrieb:
Wie kann es zum Beispiel sein, dass ich keine Lautstärke für Wecker und Rufton getrennt einstellen kann?

Mittlerweile kann man ja auch immerhin die icons beim iPhone frei verschieben - aber welcher Freak macht denn sowas :d
 
Desoxy schrieb:
Aber so ein Drama zu veranstalten ist doch nicht normal.
naja Jobs hat ja ein Lifestyle Produkt draus gemacht und die Leute darauf gepolt, das man es lieben muss und entsprechend hassen andere wiederum Apple.
 
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Ich bin seit dem iPod Nano der 1. Gen dabei. iPods habe ich tatsächlich noch in Gebrauch. Aktuell auch einen Mac mini, iPad, iPhone, eine ältere Apple Watch und ein MacBook Air. Letzteres würde ich gerne ersetzen, da aber keine parallele Windows Installation mehr möglich ist und die benötigte Hardware mit einem virtuellen Windows nicht läuft muss das wohl oder übel einem Windows Laptop weichen.
 
testwurst200 schrieb:
Mittlerweile kann man ja auch immerhin die icons beim iPhone frei verschieben - aber welcher Freak macht denn sowas :d
Stimmt eine elementare Funktion - habe ich 50 Jahre drauf gewartet 💪 War ich immer neidisch deswegen auf Android - Nicht
 
War immer an Apple Produkten interessiert. Früher hatten die bessere Notebooks für Video- Fotobearbeitung. Final Cut das Videoschnitt Programm fand ich immer interessant. Die Smartphone fand ich sehr gut vor allem die langen Updates. Dann die Airtags finde ich Klasse system.

Aber jedes Mal wenn ich rüber geschaut habe und ein Produkt Klasse fand und der Kauf Wille aufkam, würde ich jedesmal von den geschlossenen Ökosystem abgeschreckt. Keine Kompatibilität zu sämtlichen anderen Geräten. Dann das mit teilweise für Open Source Produkte zahlen muss.

Bei Apple gibt es echt manchmal Klasse Produkte aber durch ihre eingeschränktes und inkompatibel System fürs arbeiten und Hobby dann wieder unbrauchbar.

Zusätzlich was sich über die Jahre eingeschlichen hat der verzicht auf viele Anschlüsse um die Kunden mit Adaptern und Dockingstation abzukassieren.

Ecbt schade. Ein Glück hat sich in einigen Bereichen die Konkurrenz aufgeholt. Das einzige was noch top ist sind die airtags.
 
@run_for_fun
Das hört sich jetzt böser an als ich es meine

Eigentlich brauchst du nichts und bist deshalb beim iPhone genau richtig :D

Nein jetzt ernsthaft.
Du hast ein Hintergrundbild von deinen Kindern und möchtest nicht direkt im Gesicht ein icon haben, zwecks besserer Bedienung möchtest du sie besser platzieren etc.

Solche Kleinigkeiten ziehen sich mMn bei apple durch wie ein roter Faden und was kommt dann für eine Reaktion? Du hälst das Telefon falsch :)

Ich selbst habe ein google Pixel und dort nerven mich ebenfalls ein paar Dinge - aber kein Vergleich zu meinem iPhone von der Arbeit
 
nach so vielen Jahren sollte am iPhone endlich ein Retour Button für alles eingepflegt werfen
Ebenso die Zeichen Quadrat und Kubik auf den Tasten 2 und 3 eingefügt werden

Wie Dumm ist es eig das nicht anzubieten und ein Workaround dafür nutzen zu müssen

Ebenso möchte ich mit einer Geste alle Apps schließen können
Statt mit eine Athrose zu holen wenn 25 Apps geschlossen werden sollen

Ich möchte auch Siri sagen können schalte den Fernseher in 1 Stund aus
 
wuselsurfer schrieb:
Excel hat auf dem Mac 4 mal länger zum Starten gebraucht, als auf dem PC.
Oh, dazu muss man aber sagen, dass es sehr schwer ist, zu verhindern, dass Microsoft Windows ein installiertes Microsoft Office beim OS-Start vorstartet. Ich find die Funktion an sich unsinnig, weil dafür dann eben der OS-Start länger braucht, aber das ist seit ca. 25 Jahren der Grund schlechthin, warum Microsoft Office auf WIndows so schnell startet.
 
imperialvicar schrieb:
Wie Dumm ist es eig das nicht anzubieten
Man muss dafür 2 Tasten drücken, das ist doch nicht aufwändig.
Und bei weitem nichts wofür man andere als Dumm bezeichnen müsste
 
imperialvicar schrieb:
Ebenso möchte ich mit einer Geste alle Apps schließen können
Das ist bei Android vielleicht nötig, bei iOS nicht.
 
aBEr IcH WiLL aLLE AppS AUF 1mAL scHLiESsEn!!!!!11111elf

Dabei ist es völlig egal ob dies von Nachteil ist.
Die Personen interessieren auch Faktoren wie "suspended state” nicht, was jedoch dafür sorgt dass Apps in dem Zustand keine Ressourcen verbrauchen und auch der Arbeitsspeicher dynamisch freigegeben wird.

Apps starten aus dem Cache in jenem Zustand, in dem man sie verlassen hat. Ein Neustart verbraucht zusätzliche Ressourcen, um die App zu starten und den ersten funktionierenden Bildschirm darzustellen = erhöhter Akkuverbrauch.

Das alles könnte man mit 30 Sekunden in einer beliebigen Suchmaschine erfahren.
Nein, stattdessen verwendet man diese lieber auf einen Beitrag der die eigene Unwissenheit und Ignoranz offenlegt.

Aber nein, alles muss exakt so sein wie man es schon immer gemacht hat. Macht Sinn.
 
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