7800X3D Richtig Einstellen

Zusammen mit einem G.Skill Flare X5 64GB (2x32) DDR5-6000 Kit und einem MSI MAG B650 Tomahawk WIFI Mainboard läuft der 7800X3D Prozessor mit 5200MHz RAM Setting absolut stabil bei mir. Keine Ruckler in Spielen oder sonstige Ärgernisse. Wie hier schon geschrieben wurde ist die Jagd nach ein paar MHz mehr auch für mich sinnlos, denn ich bin mit der Geschwindigkeit des Gesamtsystems absolut zufrieden.

Stundenlanges (wenn nicht Tage...) Gefrickel an irgendwelchen Einstellungen ist eh nicht meins, dafür ist mir diese Zeit zu kostbar. Genauso handhabe ich das auch mit meiner Grafikkarte, deren OC Funktion mir egal war, da ich sie nur wegen des guten Kühlsystems gekauft habe, nachdem dieses auch hier auf CB lobend erwähnt wurde. Bei meiner Asus TUF 9070 XT Karte habe ich seit Einbau das Standard Profil eingestellt, welches die Karte flüsterleise, kühl und ohne überhöhten Stromverbrauch laufen lässt.

Dem TE drücke ich jedenfalls die Daumen, dass er die richtige Einstellung für seinen RAM möglichst bald finden möge und das System dann zu seiner Zufriedenheit läuft.
 
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Wenn man entsprechend Zeit und Lust dazu hat, kann man soo vieles Optimieren,
bis man seine "richtigen Einstellungen" gefunden hat =)
Wer sich in diese Materie vertiefen möchte, dem kann ich Videos von Buildzoid nur wärmstens empfehlen.
Aktuell hab ich mit Hilfe seiner Videos meinen RAM auch auf sämtlichen Subtimings optimiert.

War bei mir urprünglich auch ein 2x32GB DDR5-6600cl32 Kit.
Läuft als DDR5-6000 CL28-36-36-40-72 @1.4V.
Außer den primärtimings ist außerdem noch wichtig, tREFI auf 65535 und tRFC auf ~500rum zu setzen.
Das reduziert den Refresh-Overhead massiv um ~10% gegenüber den default DOCP-Settings.
Insbesondere das sorgt nämlich für bessere Latenzen, bessere min-FPS und allg. höhere Speicherbandbreite.

Den InfinityFabric (FCLK) könnte man mit niedriger Vsoc unter 1.2V auch anheben.
Ein 3:2-Verhältnis zum MCLK/UCLK bringt zwar noch minimale Performance-Benefits,
aber ab 4-5 Klicks darüber kompensiert der Frequenzgewinn die hinzukommenden Synchronisations-Penalties wieder - also 2166 statt 2000 Mhz.

Für mehr MCLK/UCLK braucht man ab hier exorbitant mehr Vsoc.
6400/3200 laufen meist erst ab 1.35 Vsoc und allein hier setzt zumindest mein Board seit AGESA 1.3.0.0 ein Limit bei 1.3V, vermutlich weil einige abgerauchte X3D-Chips einst Schlagzeilen machten...
Vorher gings noch bis 1.35V, so konnte ich zumindest zeitweise noch mit 6400cl30 experimentieren.
War aber Pain-in-the-A** um es stabil zum Laufen zu bekommen.
6200cl30 läuft zwar auch stabil mit 1.3V, ist aber innerhalb der Messtoleranzen kaum besser als 6000cl28.
Eine Eigenheit der AM5-Ryzens ist auch, dass der FCLK mit zunehmender Vsoc instabil wird.
2133 Mhz für DDR5-6400 ist schon schwierig bei 1.35V (die man für den UCLK dann aber mindestens braucht).
Bei 1.15-1.2 Vsoc mit DDR5-6000 ist ein auf 2166 angehobener FCLK hingegen kein Problem.
Ja - und darum liegt der Sweetspot bei DDR5-6000, weil das eben das schnellste ist, was mit noch mit niedriger Vsoc Spannung machbar ist, daher 24/7-sicher und die meisten MemoryController es mitmachen.
Darüber hinaus ist nurnoch Mikrooptimierung mit kaum Performancegewinn für den notwendigen Aufwand geschweige denn dem Risiko einer geringeren Lebenserwartung der CPU.

DDR5-6400cl30 mit FCLK 2133 war jedenfalls auch nicht viel schneller als das jetzt:
cachemem.png
 
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