Absegnung: Erster eigener Gaming PC ca. 1600€

KAdam

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Feb. 2018
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Hallo,

ich bin neu hier und will mir endlich meinen ersten eigenen PC zum zocken zusammenstellen.
Budget liegt bei ungefähr 1600 €.
Monitor und Tastatur/Maus bekomm ich von meinen Eltern.
Der PC ist vorwiegend zum Zocken da, etwas Shooter aber vor allem Open World Rollenspiele (konkreter Anlass, ist Kingdom Come Deliverance).
4k muss jetzt noch nicht sein, soll aber durch einen GraKa tausch in 2-3 Jahren möglich sein. OC ist vorerst auch nicht geplannt.

Hier meine vorläufige Zusammenstellung:

https://www.mindfactory.de/shopping...2215744f6a5d793144e5696e595c5147d3e63d2cf158c

Irgendwelche Verbesserungsvorschläge oder fehlt etwas ganz wichtiges, dass ich übersehen habe?

vielen dank!
 
Hallo
Arbeitsspeicher 16Gb und dafür statt der gtx1060 eine gtx1070

Mit freundlichen Grüßen Thomas
 
Zum zocken würde ich eher 16 GB RAM und dafür eine 1070 sieht sonst aber gut aus.
 
Bestell direkt noch einen RGB Stripe von nanoxia mit ;)
Und nimm die 1070
 
Schließe mich an. Trotz Open World Games bessere Grafik nehmen und dafür weniger RAM.
 
Das ist ein PC der nach Aussehen und muss viel kosten gekauft wird. Nicht nach Leistung oder Qualität.

70€ weniger beim Board, 50€ weniger beim Netzteil, 30€ mehr beim Kühler, bis zu 50€ mehr beim Gehäuse.
RAM und Grafik wurden ja schon oft genug bemängelt.
 
Da schließe ich mich dem allgemeinen Tenor an: Etwas verschobene Prioritäten bei der Zusammenstellung. Mehr Geld für RAM als für die Grafikkarte? 32 GB sind sehr wahrscheinlich rausgeschmissenes Geld, mit 16 kommst du locker hin beim Zocken. Beim Mainboard würde ich auch nicht so hoch gehen. eher so 120€ anpeilen. Beim Netzteil eher die Straight Power Version nehmen. Sind zwar alles gute Komponenten, aber ich würde mehr Geld in die Grafikkarte Stecken, denn letztendlich ist es das was für deine Anwendungen am wichtigsten ist.
 
MB unnötig teuer, NT unnötig teuer, CPU-kühler sollte, erst recht mit option auf OC, größer sein, SSD darf gerne größer sein, case darf bei dem budget gerne hochwertiger sein, grakapower kann man eh nie genug haben. brauchst du 32GB RAM?
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine CPU hält 5 und mehr Jahre, eine GPU nicht. Und ist in 10 Minuten gewechselt.
Das ist die Lösung des Geheimnisses.
 
Kann man so machen.

Ich würde aber auch erstmal 16GB Ram einbauen und auf den Preisverfall in den nächsten Jahren warten um auf 32GB aufzurüsten.

Ich würde auch nach einem etwas günstigeren NT schauen, gute qualli bekommst auch für 60 bis 80 euro in modular ;)

Board ist mMn Geschmacksache wenn genügend Anschlüsse vorhanden sind. Es muss nicht immer Asus sein, aber auch kein Foxcon ;):D

Grafik... naja, wenn dir die Spielelesitung erst einmal reicht, nimm die, nimm die 1070, je nach dem was dein Geldbeutel her gibt. Aber auch da sind die Preise wie beim RAM im moment sehr hoch.

Für Silend würde ich evtl. ein anderen Kühler nehmen.

Sonst ein gutes System :daumen:
 
Zwirbelkatz schrieb:
Eine CPU hält 5 und mehr Jahre, eine GPU nicht. Und ist in 10 Minuten gewechselt.
Das ist die Lösung des Geheimnisses.

Das macht trotzdem keinen Sinn! Eine CPU zu wechseln dauert halt 20 min, dafür musst du den Treiber danach nicht updaten.

Außerdem sind die günstigen alternativen alles andere als langsam.

Die Kiste ist doch so oder so GPU limitiert. Bei einer 1060 auch schon in FullHD. Ein 1600x + GTX1070 ist definitiv schneller als "Gamer" als eine 8700k + GTX1060.

Da gibts wenig Raum für Interpretation
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde die Konfig sehr unausgegoren. Du gibst teilweise zu viel Geld für Parts mit wenig Mehrwert aus und sparst völlig sinnlos an anderer Stelle.

Konkret:
- Völlig sinnlos überteuertes Mainboard. Was bringt dir so ein teures Board, außer dass "Gaming" im Name enthalten ist? Nimm stattdessen das hier:
https://geizhals.de/asrock-z370-pro4-90-mxb5x0-a0uayz-a1701153.html
-> 100€ gespart.

- Netzteil viel zu teuer, klar ist es toll, ein hochwertiges Netzteil zu kaufen und keinen Chinaböller der einem um die Ohren fliegt. Aber du hast eben nur ein Budget von ~1600€. Also muss man irgendwo sparen. Wenn man 3000€ auf den Kopf hauen will weil mans hat, kann man gerne ein 130€ Netzteil kaufen, weil YOLO, aber warum wenn man ein begrenztes Budget hat?
Nimm stattdessen das hier:
https://geizhals.de/corsair-rmx-series-rm550x-550w-atx-2-4-cp-9020090-eu-a1331023.html
-> 50€ gespart.

- 32GB Ram sind zwar schön und würde ich auch kaufen wenn ich endlos viel Geld hätte, aber da du nur 1600€ hast, muss du dein Budget balancieren. Vorallem hast du dir sinnlos teueren Ram ausgesucht.
Nimm stattdessen den hier:
https://geizhals.de/g-skill-aegis-dimm-kit-16gb-f4-3000c16d-16gisb-a1474853.html
-> 220€ gespart (ja, 220€!)

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So, die 370€ die wir gespart haben, verteilen wir jetzt klug auf Upgrades zu besseren Teilen.

Statt der 1060 eine 1070ti:
https://geizhals.de/palit-geforce-gtx-1070-ti-dual-ne5107t015p2-1043d-a1717558.html
-> Aufpreis 200€

Statt der 240er SSD eine 500er SSD:
https://geizhals.de/crucial-mx500-500gb-ct500mx500ssd1-a1745351.html
-> Aufpreis 60€

Statt des Ben Nevis einen sinnvollen Noctua Kühler der die CPU auch auf Maximaltakt dauerhaft kühl hält:
https://geizhals.de/noctua-nh-u14s-a929404.html?hloc=de
-> Aufpreis 40€
(oder Alternativ den Noctua NH-D14 wählen)

Statt des billig Gehäuses eines das du auch noch für den nächsten und übernächsten und überübernächsten PC verwenden kannst:
https://geizhals.de/fractal-design-define-s-fd-ca-def-s-bk-a1259880.html?hloc=de
-> Aufpreis 35€

Die 1TB HDD streichen wir übrigens komplett, eine HDD baut man sich heute nur noch ein wenn man eine zu kleine SSD hat. Und du hast ja jetzt eine 512er SSD, die reicht. Datensicherung macht man IMMER mit einer externen Platte, auch dafür ist eine interne HDD Unsinn. Daher, weg damit. NOchmal 40€ gespart.

Einsparungen: 410€
Mehrausgaben: 335€

Wir liegen nun also um 75€ billiger und haben eine weitaus bessere Konfig als davor. Thank me later.
 
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Ned Flanders schrieb:
Da gibts wenig Raum für Interpretation

naja, die Frage ist, ob der TE sich auf ein AMD System einlassen möchte. Die Fanboy gesänge sind zwar etwas leiser geworden in letzter Zeit, aber NOCH nicht ganz verhallt :D
 
Warum man in einem 'Gamer' einen 8700k mit einer 1060 kombiniert, wird sich mir nie erschließen.
....weil die CPU mit dem Unterbau Mainboard mehrmals so lange hält wie die GPU, die auch leichter getauscht werden kann und auch muss. Priorität daher immer auf die CPU - das hat der TE komplett richtig gemacht!

Wo er allerdings einen Fehler gemacht hat, ist beim RAM, 32 GB bringen beim gamen quasi 0 Leistungsvorteil gegenüber 16 GB. Wenn schon mehr RAM als nötig, dann wenn RAM billig ist und nicht super teuer wie aktuell!
Von daher kann der TE beides realisieren, wie schon mehrfach vorgeschlagen wurde, "nur" 16 GB Dual-Channel RAM und dafür dann eine GTX1070 und man hat das beste daraus gemacht.

Das macht trotzdem keinen Sinn! Eine CPU zu wechseln dauert halt 20 min, dafür musst du den Treiber danach nicht updaten.
Unsinn, man wechselt auf einer vorhandenen Plattform nur die CPU, wenn man einen Fehler gemacht hat und eine falsche (zu schwache) CPU gekauft hat - wie Du gerade empfiehlst! Zumal bei Intel die Mainboards ja eh nicht die nächste Generation von CPUs unterstützen.
Und davon ab, selbst zu sagen das Du den Treiber / Bios nicht wechseln musst ist meist auch noch falsch. Nicht wechseln musst Du nur, wenn Du eine CPU gleicher Generation kaufst, und das wird bei einem jetzigen Kauf eines 8700K eh nicht passieren - es sei denn Du willst Dich verschlechtern.
 
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Ein Wechsel einer CPU bedeutet, wenn man nicht eine schlappe oder falsche CPU gekauft hat, nach vielen Jahren* den Wechseln von Ram, Mainboard, ggf. Kühler und dem Prozessor selbst sowie mglw. dem Betriebssystem oder zumindest einer Neuinstallation des Betriebssystemes.

* Wieso soll ich mir 2020 eine neue CPU kaufen? Ergibt doch keinen Sinn.

Aufwand und Investition, die mit dem Wechseln eines Einzelteiles wie einer Grafikkarte niemals notwendig wären. Im Extremfall behält man sogar den amtierenden Treiber bzw. lädt lediglich den neuesten AMD bzw. NVidia Treiber herunter. :)

Aber ich sehe schon, Lars hat dies bereits dargelegt.

Zur Zusammenstellung:
Meine Stimme lautet "pro dicke CPU" und vllt sogar "pro viel Ram". Allerdings kann man Ram ebenfalls schnell und sehr leicht nachrüsten. Darüber hinaus ist er sehr teuer im Anschaffungspreis derzeit.

Entweder einen "kleinen" Kühler und einen i7 8700, oder direkt einen i7 8700k mit einem richtigen Gerät drauf. Natürlich ist ein R7 1700 ebenfalls nicht übel!
 
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KingOfSodingen schrieb:
naja, die Frage ist, ob der TE sich auf ein AMD System einlassen möchte.

Klar. Persönliche Markenaffinität wäre ein Argument.

Zwirbelkatz schrieb:
Ein Wechsel einer CPU bedeutet, wenn man nicht eine schlappe oder falsche CPU gekauft hat, nach vielen Jahren den Wechseln von Ram, Mainboard, ggf. Kühler und dem Prozessor selbst sowie mglw. dem Betriebssystem oder zumindest einer Neuinstallation des Betriebssystemes.

Wenn ich mir heute ein AM4 Brett kauf, dann läuft da auch 2020 noch ein Zen2 drauf. Da muss garnichts Mainboardseitig getauscht werden.

Lars_SHG schrieb:
Unsinn, man wechselt auf einer vorhandenen Plattform nur die CPU, wenn man einen Fehler gemacht hat und eine falsche (zu schwache) CPU gekauft hat - wie Du gerade empfiehlst! Zumal bei Intel die Mainboards ja eh nicht die nächste Generation von CPUs unterstützen.

Eben, bei Intel. Mal über den Tellerand schauen. AM4 CPUs gibts noch lange und AMD gängelt die Kunden nicht mit künstlichen Barrieren.

Was Ihr empfiehlt ist jetzt eine teure CPU zu kaufen um 15% mehr CPU Leistung zu haben, die überhaupt nicht gebraucht oder bemerkt wird weil die Kiste eh GPU limitiert ist. Sie geht aber finanziell auf kosten einer GPU, die jetzt schon jetzt performance bringen würde. Wenn ein 1600x nicht mehr reicht, dann reicht auch ein 8700k nicht mehr. Die Unterschiede sind marginal.
 
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Stimme Flanders zu. Das macht in einem Gamer so keinen Sinn.... Lieber Ryzen 5 + 1070 nehmen, 16gb RAM. Da kommt mehr bei rum und die Plattform ist länger unterstützt.
 
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