News Acer glaubt nicht an Netbook-Tod

Ich habe ein Netbook - Acers aktuelle Generation mit Atom - und ein iPad. Das Netbook wird sehr warm, der Lüfter rödelt die ganze Zeit und dem Akku kann man zuschauen wie er leer wird wenn man auf youporn Videos schaut. Das Tablet hat alle diese Nachteile nicht, es bleibt kühl und der Akku hält stundenlang durch. Wer braucht da noch ein Netbook?
 
egal was die ganzen hersteller sagen und prognostizieren... ich bin felsen fest überzeugt, dass es sich bei TABLETS um eine trenderscheinung handelt.iwann hat jeder so ein teil gehabt und merkt: hoppla, schreiben ist scheissen :D

die größte chance sehe ich hier im bereich "hybride" netbooks/Tablets. ein Tablet mit Dockingstation das zum netbook wird.

// vllt sollte ich dazu sagen, dass ich ein echter applefanboy bin und schon mein 3tes iphone habe, das ipad finde ich allerdings schei*se ;)
 
tablets halte ich für nutzlos. zum "zwischendurch mal surfen in der bahn" kann ich genauso mein smartphone nehmen (4 zoll display), wenn ich doch länger unterwegs bin bzw. was ernsthaftes machen will, nehme ich das netbook/notebook. tablets erscheinen mir persönlich sehr nutzlos, weil sie sich für mich genau zwischen notebook und smartphone ansiedeln und mir somit eben nutzlos erscheinen. ;)
 
Netbooks in der jetzigen Form ist meiner Meinung die grösste Fehlentwicklung seit es Laptops gibt. Die Dinger sind doch, bis auf das Gehäuse, alle gleich. Ausserdem sind sie viel zu dick und schwer. Subnotebooks á la Macbook Air sind dagegen ok, handlich klein und genügend Leistung, aber Netbooks? Nein danke. Wer unterwegs ist, ist mit einem Tablet besser bedient...
 
Ich persönlich senke ja eher, dass die Tablets nur ne kurze Modeerscheinung sind und wieder verschwinden.
Im Endeffekt sind die doch recht nutzlos.

Einfache "Surfjobs" kann jedes Smartphone.
Zum Video-Gucken sind die meisten Tablets imo zu klein, abgesehen davon muss man das festhalten während man ein Note/Netbook beim Sitzen auf den Schoß legen kann (ich denke da an ne Stunde Zugfahrt).
Für sinnvolles Arbeiten eignen sich imo weder Smartphone noch Tablet noch Netbooks weil alle zu klein sind.


aylano schrieb:
Die Tablet zeigen die Schwächen vom Netbook.

1) Zu laut (Lüfter)
2) schwacher Flash & schwache Video-Einheit was somit beim Internet-surfen stört
3) zu schwer
( 4) selten mit HSPDA)
5) selten SSD
6) Windwos-Booten dauert zu lange (Tablets haben ein sehr schlankes Betriebssystem)
1 und 2 werden sich ja wie angesprochen mit der Zeit erledigen, 3 ist relativ, 4 +5 ist ne Frage von Angebot/Nachfrage
6 würde ich nicht als Nachteil sehen, sondern die Tatsache, dass Windows drauf läuft als Vorteil.
Ansonsten gibts ja auch Netbooks mit Android, kauft nur kaum einer. ;)
 
Also die erwähnten Gründe sind garnicht unrealistisch.
Ich habe auch ein etwas neues Netbook (AMD Fusion C-50 2x1Ghz). Die Leistung ist schon sehr gut. Ich war neulich am P4 PC mit 2,66 Ghz. Der Unterschied ist ja wahnsinn. Das Netbook steckt den P4 locker ein. Windows Media Player und Firefox sind rasant offen. Der P4 muss erstmal eine weile rechnen CPU=100%. Ich hab ihr auch eine TV Aufnahme rübergeschickt per USB 2.0. Im Internet surfen ging nichts. Bei mein Netbook überhaupt kein Problem, dank Dualcore. Youtube geht bei ihr gerade mal auf 480p. Meiner macht 1080p laggfrei. :). Die guten Netbooks sind vergleichber mit ein P4 mit 3,6 Ghz und aktiviertem HT. Der AMD E-350 ist noch ein Zacken schneller. :)

Okay zu den Tablets Vorteile:
-Kleiner
-teilweise lautlos
-besseres Display (Meist 1280x720)
-stylisch und im trend
-SSD ist viel schneller als eine HDD
- Ein OS das von ein Unternehmen, welches Geld für's OS nimmt und somit keine Werbung enthalten ist, sowie beruht es auf 14 Jahre Erfahrung.

Zu den Nachteilen:
-Einige Tablets haben keine richtigen Programme, Open Office, Gimp, Audacity oder VLC Player. Videos müssen auf das Gerät angepasst werden. Es kann nicht durch Codecs erweitert werden. Bei Windows Tablets trift dies nicht zu.
-Die Textingabe per Bildschirm ist deutlich schwieriger
-weniger Anschlüsse
-meist weniger Leistung
-Preis
-Touchpad ist öfter präziser
-Nur X86 Tablets sind Linuxfähig.
-Nur mit Win7, Android, Linux oder iOS lauffähig. Vista/XP streg abzuraten. Bei Win7 auf Home Premium achten. Sonst hackt Pinch to Zoom und das Scrollen.
-SSD bietet meist nicht genug Platz für Musiksammlung oder mehrer Filme.

Zitat von aylano Beitrag anzeigen
Die Tablet zeigen die Schwächen vom Netbook.

1) Zu laut (Lüfter)
Das liegt daran, weil die Leistung der Netbooks höher ist und Tablets mit gleicher leitung sind auch etwas lauter. Die neue Intel Generation gibt es mit 3,5W TDP und mit 9W TDP. 1,8 Ghz Singlecore, lüfterlos oder 2x 1,83Ghz Dualcore und Lüfter.
 
Zuletzt bearbeitet:
also ich könnte mir auch nicht vorstellen mit einem tablet einen seitenlangen text zu schreiben. da bevorzuge ich schon eine tastatur und wenns nur ne netbook tastatur ist.
 
birday schrieb:
tablets halte ich für nutzlos. zum "zwischendurch mal surfen in der bahn" kann ich genauso mein smartphone nehmen (4 zoll display), wenn ich doch länger unterwegs bin bzw. was ernsthaftes machen will, nehme ich das netbook/notebook. tablets erscheinen mir persönlich sehr nutzlos, weil sie sich für mich genau zwischen notebook und smartphone ansiedeln und mir somit eben nutzlos erscheinen. ;)
Mit Tablets gäbe es noch verdammt viele Möglichkeiten.

Ich bin mir sicher, in 5 Jahren hat jeder ein Tablet stationär Zuhause und man lässt gewüschte Infos per App reintrudeln bzw. ein kleines Steuerzentrum.

4"-Handys halte ich nicht für zukunftsreif, da dies IMO zu groß sind.

Prinzipell sind die Geräte (Tablet & Netbook) so billig, dass sie keinen großartigen nutzen haben mussen, um sie zu kaufen.

Wobei die Preise von Tablet & Netbook erst noch fallen werden, wenn bei Netbooks Ontario sich mal kraftik im Markt etabliert hat und bei Tablets nicht nur Android 3.x mal voll funktionsfähig läuft sondern alle Geräte mit A9-Cortex-Dual-Core von vielen Herstellern ausgestattet werden.

Quasi gibt es noch ein Intel-Monopol @ Netbook und Apple-Monopol @ Tablet, wo sie die Preise ziemlich hochhalten können, aber das wird so in den nächsten Monaten (so um Jahreswechseln) etwas anders aussehen.
 
Bei mir ist nachwievor ein Asus 1000h im Einsatz und feiert bald dreijähriges Dienstjubiläum. Ich schlepp es zwar wie anfänglich noch nicht mehr jeden Tag mit mir rum, aber als Couch-PC oder zum Recherchieren/Zitatedatenbank erweitern mittels Citavi in der Uni-Bib ist es immer noch gut. Ich könnte mir nicht vorstellen, solche Aufgaben mit einem Tablet zu erledigen.

Nein, ich glaube nicht an das Ende von Netbooks. Der Hype ist vorbei und es pendelt sich auf einem niedrigeren Niveau ein, aber auf längere Sicht sehe ich eher Tablets als Arbeitsgeräte in der Versenkung verschwinden. Im Moment ist es doch noch der Hype, von dem ihr Erfolg getragen wird. Es ist neu, es ist cool, es ist von Apple, daraus ergibt sich ein nicht zu unterschätzender "haben will-Faktor". Irgendwann aber wird man feststellen, dass die Geräte zum Arbeiten zu unpraktisch sind (Netbook bietet Vorzüge) und zum ständigen "dabei haben" zu groß/klobig (Smartphone bietet Vorzüge). Wenn überhaupt, dann könnte ich mir vorstellen, dass sich Tablets eigene Nischen absichern, in denen sie aber nicht mit Netbooks oder Smartphones konkurrieren müssen und dort fernab des Hypes auf niedrigem Niveau fortexistieren.

Fazit: Ich glaube Acer schätzt die Situation realistisch ein.
 
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Durch Bobcat und vlt sogar Llano werden die Netbooks ihren zum gossen Teil duch den Intel Atom Prozessor schlechten Ruf wieder los...und werden bestimmt wieder vermehrt Abnehmer finden.

Mir persönlich schwebt ja ein 12 bis 13 Zoll Subnotebook von der Basis Bobcat oder Llano so im Kopf rum mfg:)
 
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Sehe ich ganz ähnlich. Ich könnte mir durchaus vorstellen, irgendwann einen Nachfolger für mein 1000h zu kaufen. Aber bis jetzt hätte sich das ja so gut wie gar nicht gelohnt, da es in Punkto Hardware kaum Verbesserungen gegeben hat. Bisschen mehr Akkulaufzeit, oft erkauft durch erbärmliche Displays, ein Quäntchen mehr Leistung - das ist einfach zu wenig, um eine Neuanschaffung zu rechtfertigen, mit der ein vorhandenes Gerät ersetzt würde.
 
habe selbst den Asus eeePC T101 MT, das ding mit dem Drehbaren bildschirm das zum Tablet wird. Es stimmt schon: wenn man nur mal so im Internet surfen will und dabei Zeit hat, dann ist das alles kein Problem, aber wenn man Texte bearbeiten will, programmieren will oder sonst irgendwas aufwändigeres machen will, dann ist der Tablet Modus fürn A*sch.
Tablets sind gut um auf der Couch zu surfen, oder irgendwo zu spielen, aber als kompaktes Arbeitsgerät, das man eben so mal mitnimmt ist das Netbook, bzw. Subnotebook ungeschlagen
 
Es hängt von Tablets ab, ganz einfach.

Im Moment sind sie nette Unterhaltungs-Geräte, mehr aber auch nicht. Selbst simple Office-Arbeiten (Word/Excel) gestalten sich mitunter umständlich. Dafür ist der Preis auch zu hoch. Wenns dabei bleibt sehe ich keine Gefahr für Netbooks/Notebooks.

Allerdings ist der Trend hin zum Tablet+Dock (getrennt oder in Notebook-Form) das was Netbooks und auch Notebooks (allerdings erst in ein paar Jahren) überflüssig machen könnte. Wenn Win8 die passende Software bietet (im Tablet-Modus stromsparend usw.), dann steht dem, auser der Preis, nichts mehr im Wege.
 
Ich selbst kann den Glauben nur bestätigen, denn ich plane auch mittelfristig die Anschaffung eines Netbooks, und ein Tablet kommt für mich nicht in Frage.
 
Raucherdackel schrieb:
Wohl eher um 150€ mit Android 2.2. Nur hochpreisige Geräte der Premiumhersteller kosten 500€ und mehr.

Was soll man mit dem Schrott anfangen ? Im Gegensatz zu Netbooks sowie einfachen Subnotebooks sind Tablets zwingend auf ein vom Blickwinkel unabhängiges Display angewiesen.
Aufgrund des Designs gibt es keine Basiseinheit an der ein Display ausgerichtet werden kann und ein Tablet permanent im optimalen Winkel halten zu müssen ist alles andere als ergonomisch. Billige Tablets mit TN-Display invertieren bereits sobald das Gerät nur vor einem auf dem Tisch liegt. Also mindestens IPS und damit kommt man kaum unter 400€

Über Android 2.2 wollen wir als Tablet OS besser gar nicht reden. Dafür ist es nicht geeignet und zusätzlich haben diese Produkte neben TN Panels meist auch noch geringe Auflösungen wie 800*600. Somit sind sie also nicht mal für den Einsatz als Surfstation ernsthaft brauchbar. Für diesen Randbereich reicht fast immer auch ein gutes Smartphone.

Und wenn man jetzt noch weiter denkt dann gehört in ein Tablet auch kein IPS Panel sondern etwas wie die LCDs von Pixel Qi (transreflektiv). Das erhöht nicht nur die Lesbarkeit unter Sonnenlicht, beim Einsatz als eBook Reader ist so eine Hybrid-Technik praktisch zwingend erforderlich. Ergonomie und Akkulaufzeit denn eine Hintergrundbeleuchtung benötigt sehr viel Energie und ist bei längeren Texten wie Büchern im Vergleich zu reflektiven Techniken (ePaper) ermüdend.

Wenn man jetzt noch hinzufügt das es deutlich unter 300€ leistungsfähige Netbooks gibt bzw. Subnotebooks mit ULV CPUs bereits bei 350€ angekommen sind wird der Tablet Markt auf absehbare Zeit recht überschaubar bleiben. Damit ein Tablet für die Masse interessant wird darf der Preis nur geringfügig über dem von eBook Readern liegen (also um die 200€) und das ist vorerst nicht zu machen.
 
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Seit ich mir vor ca. 4 Monaten einen EEE PC 1015PEM gekauft hab, nutze ich mein Notebook eigentlich kaum noch.

  • Das Lauteste am EEE PC ist die Festplatte (250GB); auch unter Vollast; d.h. in einem Raum mit normaler "Stille-Lautstärke" ;) ist das Gerät unhörbar
  • Office 2010, Mediaplayer, Webcam laufen vollkommen flüssig (2x 1,5Ghz Atom N550, 2GB RAM)
  • Das Gerät fährt in weniger als 1 Minute komplett hoch (d.h. Desktop ohne Verzögerung bedienbar) (Win 7 Starter); Aufwachen aus Standby in knapp 1 Sekunde, aus Ruhezustand 15-20 Sekunden
  • der Akku hält ca. 6 Stunden, lädt in ca. 1 Std.
  • heller LED-Monitor, über SVGA-Kabel an meinem großen Monitor (1680x1050) kein optischer Unterschied zu meinem Desktop über DVI.
  • Kaufpreis: 249€ (ok. zzgl. 24€ für 2GB DDR3-RAM)
  • super Tastatur (trotz der Ausmaße schreibe ich genauso schnell wie auf einer großen) und allgemein sehr gute Verarbeitung
  • gutes Touchpad
  • 3 USB-Anschlüsse
  • brauchbare Lautsprecher, gute Onboard-Soundkarte
  • WLAN n, Bluetooth 3
  • Inkl. Maus, Akku, Gerät und Netzteil weniger als 2 kg dazu kleiner und robuster als Tablets
  • ...

Geräte mit so einem Preis-Leistungsverhältnis sollen aussterben und für völlig überteuerte Tablets Platz machen? *Kopfschüttel*
 
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Die klassischen Netbooks werden entweder aussterben oder verschieben sich in den absoluten billigstmarkt für Leute die sich mehr nicht leisten können.
Ansonsten sind diese geräte mit der im verhältnis zum OS viel zu schwachen hardware, langen bootzeiten, aktivkühlung, OS das nicht auf so kleine Displays optimiert ist usw einfach in allen Belangen einem Tablet oder aber einem richtigen Notebook zb mit Core i hoffnungslos unterlegen.
 
Es gibt schon etliche Bereiche, in denen Netbooks "richtigen" Notebooks überlegen sind.
Beispiele: Gewicht, oft Akkulaufzeit, Volumen (passt zusammen mit einer 1,5l Flasche in einen durchschnittlichen Rucksack!) und natürlich wie gesagt der Preis. Außerdem ist die kleine Tastatur mMn fast angenehmer, weil man die Finger nicht so weit spreizen muss.

Natürlich gibt es auch Subnotebooks, die besser sind (Lenovo X220 *träum*) aber eben in einer anderen Preisklasse. Und die meisten Menschen brauchen unterwegs einfach nicht mehr Leistung als für Office und youtube 1080p.
 
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ich sage dem tablet den tod vorraus(zugespitzt)
touchscreens sind immernoch spielzeug! Zum ernshaften arbeiten einfach nicht gut zu bedienen - netbooks sind da besser, die meisten haben standard 18-19mm tasten - und das kleine panel ist eben so - eben handtaschenfreundlich(wichtig für meine freundin) und: der akku hält bis 9 stunden - reicht für ein tag an der uni. die performance ist absolut unwichtig youtube läuft und word exel und powerpoint auch.

tablets müssen ihren ohnehin kleines display beim schreiben halbieren - ziemlich störend!
ich sage:
geräte mit touch - mode erscheinung!
 
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