Also sollte ich es mal schaffen, für meine Kinder soviel Geld anzulegen, dass dabei knapp 8000€ an Ausschüttungen in form von Zinsen oder Dividenden im Jahr zusammenkommen, habe ich im Leben schon einiges richtig gemacht. Da müsste man schon rund 160.000€ in solchen Titeln liegen haben und damit um die 5% im Jahr erhalten
T00L schrieb:
Ein weiterer Punkt beim Kinderdepot ist dann natürlich Anrecht auf Bafög, das scheidet bei genug Vermögen ja auch aus. Aber wir wollen ja den wichtigsten Faktor an der Börse - Zeit - maximal für die Sprößlinge nützen, damit diese es einmal besser haben.
Ja, aus dem Grund haben wir uns auch dagegen entschieden, dass die Depots direkt auf die Kinder laufen sondern weiterhin auf meine Frau und mich. Zudem haben wir dann weiterhin die Hand drauf, wann und wieviel Geld die Kinder bekommen. Ja, ich habe zwar dadurch höhere Belastung in der Steuer, wiegt für mich aber nicht die Nachteile auf.
Auch wenn das eher kontrovers ist, aber wir haben eine bestimmte Vorstellung davon, wofür dieses Geld gedacht sein soll. Und das ist sicher nicht, dass unsere grad volljährigen Kinder einen großen Batzen (je nach Sparverhalten die nächsten Jahre kleine bis mittlere 5-stellige Summe) Bargeld bekommen und das durch die Clubs der Republik schmeisen oder 2 Jahre ihr leben chillen weil kein finanzieller Druck da ist, weiterzukommen in Ausbildung oder Studium.
Mit erreichen der Volljährigkeit verfügen sie nunmal selbst über das Geld. Und wenn ich mich erinnere, wofür ich das Geld in dem Alter ausgegeben hätte, bin ich froh, dass das meine Eltern/Großeltern schon genauso gehandhabt haben.
Ich pers. habe die Depots auf separaten Konten angelegt um sie getrennt von unseren Finanzen zu verwalten.
Natürlich birgt das immer auch Risiken z.B. in Richtung Privatinsolvenz der Eltern o.Ä., aber da sehe ich für mich pers. aktuell kein Risiko bzw. ist die Summe dann nicht der Teil, der mir dabei Kopfschmerzen machen würde.