Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

Nazrael schrieb:
Selbstverständlich ist Krypto pures Glücksspiel.

Nein ist es eben nicht. Den Grund hatte ich in meinem vorherigen Post schon genannt.

Es gibt Coins wo das zutreffen mag, aber eben nicht bei jedem Coin.
 
Windell schrieb:
Es gibt Coins wo das zutreffen mag, aber eben nicht bei jedem Coin.
Ich kann ETH (von Dir genannt) also mit irgendeiner Analysemethode soweit einschätzen, dass ich mir darauf basierend auch nur grob den Kursverlauf in den kommenden 12 Monaten ausdenken könnte? Oder gerne auch längerfristig für 5-10 Jahre.

Vermutlich sind solche Meldungen sowiese KI-Fake:
https://www.boerse-express.com/news/articles/ethereum-3-milliarden-deal-fix-894797

Windell schrieb:
Krypto ist sicherlich kein reines Gambling wie Glücksspiel. Denn hinter vielen Coins steckt auch eine gewisse Technologie bzw. Plattform wie z.B. bei Ethereum.
Da schaue ich mir lieber den Kursverlauf von ETH in den letzten 6-12 Monaten (oder auch 3 Jahre) nicht an, um nicht eine Konsolenkrieg 2.0 auszulösen.

Aber ja, es ist nur ein einziges Crypto-Projekt, müsste man also mit Einzelaktien vergleichen. Da gibt es sicher auch ein paar bekannte, große Aktien, die trotz guter Prognosen vor einem Jahr (oder drei Jahren) eine ähnliche Berg- und Talfahrt im Kurs hingelegt haben.

Ob die Plattform/Blockchain dahinter ggf. für sinnvolles genutzt wird, ist mir als potentieller Investort in den Coin egal.
 
Sollte man den Handel mit Crypto nicht eher mit dem Devisenhandel als mit dem Aktienhandel vergleichen?
 
Bei BTC, um mal den größten Krypto Vertreter zu nehmen, habe ich zumindest diverse Fakten und Annahmen auf denen ich eine langfristige Investmentthese aufbauen kann.
Begrenzte BTC-Gesamtmenge bei unbegrenzt steigender Geldmenge, steigende institutionelle Adaption, steigender Anteil langfristig gehaltener Bestände, weltweite Akzeptanz (in beschränktem Maße versteht sich), praktische Punkte eines dezentralen und instant übertragbaren Zahlungsmittels... Niemand weiß wo der BTC Kurs in einem Jahr steht, genauso wie niemand weiß wo der Kurs von Aktie XY in einem Jahr steht, aber es ist eben nicht reine Spekulation wenn ich anhand der zur verfügung stehenden Informationen von einem langfristigen Aufwärtstrend ausgehe. Nicht alles was riskanter oder volatiler als der MSCI World ist ist gleich reine Spekulation.

Ich halte BTC seit etwa 7 Jahren und ich würde sie auch gerne weitere 7 Jahre halten, ich sehe das Risiko aber ich sehe nicht wo das Spekulation wäre.
Wenn ich mir den neuesten Shitcoin kaufe dessen Meme ich auf Reddit gesehen habe weil ich von einem Hype in den nächsten 48h träume dann ist das reine Spekulation.
Crypto ist nicht pauschal Spekulation und Aktien fallen nicht zwingend unter Investition, am Ende ist wichtig worauf man sein Handeln begründet und welchen Zeithorizont man dabei verfolgt.
 
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florian. schrieb:
Skjöll ist da ein gutes Beispiel.
am 24.02. gefreut, weil man den Best möglichen Verkaufs Zeitpunkt getroffen hat. (6.948)
am 24.02. also alles richtig gemacht.
Heute am 17.04. steht der SNP500 bei 7.123, also 2,5% höher.

Ich deute die Posts von Skjöll so, dass er bisher nicht wieder eingestiegen ist.
Sein glückliches Händchen beim ausstieg bringt nichts, wenn man nicht auch ein glückliches Händchen beim einstieg hat.
Ich wollte mich konsequent aus dem US-Markt entfernen, bis der Irankrieg in der einen oder der anderen Hinsicht entschieden ist. Die Schaukelpartie war nichts für mich. Insofern ärgere ich mich zwar über die hohen Kurse jetzt, aber das Kapital ist gesichert. Ich bin also noch auf der Suche nach Alternativen.
 
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florian. schrieb:
Ich deute die Posts von Skjöll so, dass er bisher nicht wieder eingestiegen ist.
Sein glückliches Händchen beim ausstieg bringt nichts, wenn man nicht auch ein glückliches Händchen beim einstieg hat.
So ist es. Viele hier weisen zurecht immer wieder auf das Problem mit dem Wiedereinstieg hin, und dass man in der Regel den richtigen Zeitpunkt dafür verpasst und dann doch mit FOMO wieder - viel zu spät - in irgendwelche Rallys hinein kaufen.
 
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Wer die Unsicherheit nicht ertragen kann ist bei Aktien dann halt einfach falsch, wer in Phasen der Unsicherheit verkauft und auf Sicherheit wartet der wird stets sell low buy high betreiben.
 
Bei Reddit ist das teilweise ein Riesen Chaos gefühlt, da hat man die völligen Auswüchse in alle Richtungen. Ich bin aber auch nach meinen Erfahrungen der Meinung das Buy and Hold die für mich sinnvollste Methode ist, mit kontinuierlicher Sparrate, und Sonderkäufen wenn es mal knallt oder die Kurse bei ausgewählten Aktien ansprechend sind.
 
T00L schrieb:
Nach der Günstiger Prüfung ist es dein persönlicher Steuersatz, die 25% zzgl. Soli/kirchensteuer sind das Maximum.
Das ist korrekt, ist halt ein ziemlicher edge case, dass jemand ein derart niedriges Einkommen aber Kapitalerträge über dem Freibetrag hat insofern sprechen die meisten hier im Thread vereinfachend pauschal von 25%.
 
H1ldegunst schrieb:
geltend machen? Weil Kinder haben doch auch einen Freistellungsauftrag von 1000€.
Sollte gehen oder? (Ich hatte nur den Fall noch nie bisher).
Hi, ich war im Urlaub, habe jetzt keine Antwort gesehen.
Und ja Freibetrag gilt je Kopf, aber Erfahrung mit Steuererkläung fürs Kinder-Depot habe ich jetzt auch nicht.
Vermutlich muss dafür das Depot dem Kinde gehören, also auf dessen Namen laufen.
Wenn das Kind sonst nix verdient und der Ertrag über dem Freibetrag liegt, ist eine Steuererklärung anzuraten.
Dann gilt der gesamte Freibetrag für Einkünfte und es greift die Günstigerprüfung.
Dann fällt weniger/keine Steuer an.

Siehe auch:
https://www.finanztip.de/daily/13000eur-freibetrag-mit-diesem-steuertrick-fuers-kinderdepot/
 
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Kinder haben den selben steuerlichen Grundfreibetrag wie jeder andere (Arbeitnehmer).
Bleiben Gewinne unter 1000€ reicht der Freistellungsauftrag. Darüber hinaus muß dann wohl eine eigene Steuererklärunng abgegeben werden um Abgaben unterhalt der Einkommensfreigrenze zurückzubekommen.

Immer daran denken: Sobald der Nachwuchs ein regelmäßiges Einkommen hat )in dem Fall Kapitalerträge), fällt die Familienversicherung der GKV weg!
 
Der Freibetrag gilt fürs Jahr und für die Steuer, das interessiert die GKV nicht.
565€/Monat oder 6780€/Jahr über Dividenden oder andere Ausschüttungen muß man erstmal erreichen, die meisten werden ja eh für den Nachwuchs thesuarierend anlegen.
Ein weiterer Punkt beim Kinderdepot ist dann natürlich Anrecht auf Bafög, das scheidet bei genug Vermögen ja auch aus. Aber wir wollen ja den wichtigsten Faktor an der Börse - Zeit - maximal für die Sprößlinge nützen, damit diese es einmal besser haben. Arbeitseinkommen ist zumindest momentan noch einfach deutlich schlechter gestellt als Einkommen aus Vermögen :-(
 
Genau, einmalig. Und jetzt fließt alles in einen thesaurierenden ETF.

Mit der Steuer werde ich dann nächstes Jahr sehen wie das läuft.
Danke für den ganzen Input.
 
Also sollte ich es mal schaffen, für meine Kinder soviel Geld anzulegen, dass dabei knapp 8000€ an Ausschüttungen in form von Zinsen oder Dividenden im Jahr zusammenkommen, habe ich im Leben schon einiges richtig gemacht. Da müsste man schon rund 160.000€ in solchen Titeln liegen haben und damit um die 5% im Jahr erhalten :D

T00L schrieb:
Ein weiterer Punkt beim Kinderdepot ist dann natürlich Anrecht auf Bafög, das scheidet bei genug Vermögen ja auch aus. Aber wir wollen ja den wichtigsten Faktor an der Börse - Zeit - maximal für die Sprößlinge nützen, damit diese es einmal besser haben.
Ja, aus dem Grund haben wir uns auch dagegen entschieden, dass die Depots direkt auf die Kinder laufen sondern weiterhin auf meine Frau und mich. Zudem haben wir dann weiterhin die Hand drauf, wann und wieviel Geld die Kinder bekommen. Ja, ich habe zwar dadurch höhere Belastung in der Steuer, wiegt für mich aber nicht die Nachteile auf.
Auch wenn das eher kontrovers ist, aber wir haben eine bestimmte Vorstellung davon, wofür dieses Geld gedacht sein soll. Und das ist sicher nicht, dass unsere grad volljährigen Kinder einen großen Batzen (je nach Sparverhalten die nächsten Jahre kleine bis mittlere 5-stellige Summe) Bargeld bekommen und das durch die Clubs der Republik schmeisen oder 2 Jahre ihr leben chillen weil kein finanzieller Druck da ist, weiterzukommen in Ausbildung oder Studium.
Mit erreichen der Volljährigkeit verfügen sie nunmal selbst über das Geld. Und wenn ich mich erinnere, wofür ich das Geld in dem Alter ausgegeben hätte, bin ich froh, dass das meine Eltern/Großeltern schon genauso gehandhabt haben.
Ich pers. habe die Depots auf separaten Konten angelegt um sie getrennt von unseren Finanzen zu verwalten.
Natürlich birgt das immer auch Risiken z.B. in Richtung Privatinsolvenz der Eltern o.Ä., aber da sehe ich für mich pers. aktuell kein Risiko bzw. ist die Summe dann nicht der Teil, der mir dabei Kopfschmerzen machen würde.
 
ja mache ich auch so bzw. ist auch mein Plan... Hab drei Kids und die kriegen nichts bevor die 30 sind ^^
#
hab die 1. Mai Sparpläne mal ausgesetzt... oder geht ihr voll mit?
Nasdaq 100 2x habe ich btw. realisiert... Hab während des Iran Kriegs reingebuttert ^^
 
Warum sollte ich nach Jahren irgendwelche Änderungen an den Sparpläne vornehmen?
 
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