Alle paar Jahre grüßt das Linuxtier (und läuft bis es sich selbst ein Bein stellt)

Der_Dicke82 schrieb:
was dein Usecase ist
Ich glaube es geht ums Jammern.

Wieso sollten gängige Features für wayland noch nicht verfügbar sein, wenn es soweit ist, dass X11 unumkehrbar rausgeworfen wird?

Ich bin ein großer Freund von X11 Forwarding per SSH, aber ich mache mir überhaupt keine Sorgen dass ich da irgendwann alternativlos dastehe.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: areiland, konkretor und Der_Dicke82
DavidXanatos schrieb:
OpenSUSE Tumbleweed
  • X File Explorer → verfügbar, aber veraltet und funktioniert nicht einwandfrei
  • OpenSnitch → FAIL (in einem Repo verfügbar, aber alt und will Libraries downgraden – Al sage dazu bloß nicht...)
Als Hinweis. Meide alles was nicht in der offiziellen Repo ist, außer du weißt sehr genau was du tust. Weil sonst Fehler, eher früher als später.
 
Wenn KDE Plasma zu deinen "Vorauswahlkriterien" gehört und du eine X-Org-Session haben willst, wieso installierst du dir nicht das Plasma-X11-Paket nach?

Es liegt nicht an den Distros, dass X11 langsam ausläuft, sondern an den beiden großen Desktopumgebungen GNOME und Plasma, die das veraltete X11 ausphasen. Deine Vorauswahl an Distros ist ziemlicher Unfug - weil du Grafikserver und DE deiner Wahl auf jeder Distro nachinstallieren kannst.

Nimm halt ansonsten eine (beliebige) Distro mit Xfce oder LXQt oder einem X-Windowmanager. Oder nimmt Linux Mint mit Cinnamon - die kommen noch nicht mit Wayland zurecht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TomH22, konkretor, Lotsenbruder und eine weitere Person
Und kleiner Tipp nebenbei:
Nicht alles, was die KI sagt, muss auch wirklich richtig sein.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: rezzler und areiland
h00bi schrieb:
Wieso sollten gängige Features für wayland noch nicht verfügbar sein, wenn es soweit ist, dass X11 unumkehrbar rausgeworfen wird?
Weil sich ganz viele Leute im Internet genau deswegen beschweren:
z.b. da https://www.reddit.com/r/linux/comments/1kkuafo/wayland_an_accessibility_nightmare/

sedot schrieb:
Als Hinweis. Meide alles was nicht in der offiziellen Repo ist, außer du weißt sehr genau was du tust. Weil sonst Fehler, eher früher als später.
Ich nehme mir die Warnung zu herzen, aber manche Sachen sind für mich einfach unabdingbar, wie eben eine Application Firewall, oder ein filemanager der weder aussieht wie für Mac noch wie für Dos, und das wäre AFAIK nur der XFE IMHO.

gimmix schrieb:
Deine Vorauswahl an Distros ist ziemlicher Unfug - weil du Grafikserver und DE deiner Wahl auf jeder Distro nachinstallieren kannst.
Macht das nicht Probleme wenn man ein so Grosen teil der distri nachinstalliert, ich kann mich noch erinnern als cih mal auf ubuntu kde nachinstalieren wollte war das irgendwan kaputt, ist aber auch shcon lönger her.
 
DavidXanatos schrieb:
Eben "Dann nutze doch Xorg." ist nicht zukunftssicher.
Das hat man vor zehn Jahren schon gesagt und im Moment lässt sich Xorg weiterhin ohne Einschränkungen nutzen und in einigen Usecases funktioniert es sogar besser als Wayland. Bevor du das Projekt wegen Zukunftssorgen einstampfst, setze doch erst mal auf X. Bis X keine Option mehr ist, wird Wayland so weit sein, dass RDP damit funktioniert. Dauert aber beides wohl noch ein Stück. ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TomH22, konkretor, Crisser67 und eine weitere Person
DavidXanatos schrieb:
Macht das nicht Probleme wenn man ein so Grosen teil der distri nachinstalliert, ich kann mich noch erinnern als cih mal auf ubuntu kde nachinstalieren wollte war das irgendwan kaputt, ist aber auch shcon lönger her.
Also speziell Ubuntu ist dafür ein schlechtes Beispiel, wenn du Ubuntu mit KDE haben willst, ist es sinnvoller, Kubuntu zu installieren.
Vergleichsweise problemlos geht das mit DE-agnostischen Distros wie Debian oder Arch.
 
DavidXanatos schrieb:
Hast Du vielleicht einen Tipp für mich wie man Wayland und Graphischen-Fernzugriff unter einen Hut bringen könnte?
RDP läuft - aktuell - nur experimentell unter Wayland. Es wird dafür eindeutig Xorg empfohlen.
 
Als Remote-Lösung für Wayland kann man vielleicht mal way-pipe ausprobieren.
DavidXanatos schrieb:
Wenn Du ein genau so gutes FLOSS Tool kennst bitte nur her damit, aber die Messlatte setzt BC schon sehr hoch IMHO.
Weiß nicht. Es ist schwer zu sagen. Auf jeden Fall sind sowas wie Diff, Merge, Sync eher so Standardkram unter Linux. Vermutlich ist es für Dich eher der Part den Kram in gewohnter Weise unter einer GUI zu vereinen.
Ich weiß nicht, was Du genau tust. Aber möglicherweise ist es auch zielführender seine Arbeitsweise anzupassen. Der Bedarf des Tools ergibt sich ja eher, wenn man unstrukturiert arbeitet und dann dadurch gezwungen ist da hinter her zu räumen.
Also jetzt nicht als Kritik oder so verstehen, sondern eher als Denkanstoß.
Jeder hat ja auch andere Anforderungen und dann braucht man natürlich andere Ansätze.

btw. wenn ich auf
https://www.scootersoftware.com/download
schaue, gibts da auch eine Linux-Version.
Hab jetzt den Thread nicht im Detail verfolgt, aber mir ist dann nicht klar, wo das Problem liegt.
Die haben das sogar als tar.gz Datei, falls die vergefertigten DEB- und RPM-Pakete für Deine Distribution nicht passen.

DavidXanatos schrieb:
Eben "Dann nutze doch Xorg." ist nicht zukunftssicher.
Muss es ja auch gar nicht sein. Es reicht ja, wenn es JETZT eine Lösung ist.
Wenn es in ein paar Jahren nur noch Wayland als praktikable Option gibt, dann sind ja möglicherweise auch Deine Issues damit gefixt.

DavidXanatos schrieb:
Nun und ich eben absolut nicht, denn mit so einer Entscheidung macht man seinen Nutzern denen man gegenüber zumindest eine moralische Verpflichtung hat, ihre Workflows kaputt.
Moralische Verpflichtung? WTF?

Die Basic-Idea hinter Open-Source ist ja, das man als Autor sein Werk der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. Und zwar ohne das da eine Erwartung hintersteht das Du ihm was dafür gibst oder beiträgst oder sonst was. Da würde ich also erst mal sagen, wenn man da schon so was wie Moralität reinbringen will, dann liegt der moralische Vorteil eher bei denen und nicht bei Rezipienten wie Dir.

Jedenfalls die Idee ist dabei quasi: Der Nutzer darf das einfach nehmen und so ziemlich (fast) alles damit machen, was er will. Insbesondere ist er aber dazu eingeladen, sich in unterschiedlicher Form zu beteiligen. Das Ideal wäre quasi so ein gegenseitiges Nehmen und Geben.
Und klar wird das nicht perfekt funktionieren und auch nicht immer ausgewogen sein. Muss es ja auch gar nicht sein. Aber die Idee ist halt durch Kooperation und Beteiligung ein Mehrwert für alle zu schaffen.

Aus der Perspektive geschaut, würde man sich dann sagen:
"Ich hätte gerne Funktion XYZ und deshalb suche ich mir Gleichgesinnte und dann stelle ich mit denen zusammen was auf die Beine".

Aber sich einfach nur hinzustellen und herumzuplärren, das Leute die Dir etwas bedingungslos geben, nicht genau das geben was Du willst und das dann von Deiner Seite auch noch von moralischer Verpflichtung zu faseln, das ist schon ziemlich dreist.

Stell Dir das mal in anderen Lebenssituationen vor.
Stell Dir mal vor, beim ortsansässigen Bäcker bekommt jeder der den Laden betritt (und egal, ob er was kauft) wenn er möchte, unentgeltlich ein Brötchen.

Eines Tages bekommt der Bäcker aber anderes Mehl weil das Mehl was er sonst bezogen hat nicht mehr erhältlich ist (oder zu teuer geworden ist oder warum auch immer). Das kostenlos angebotene Brötchen schmeckt deshalb anders und Dir schmeckt es jetzt nicht mehr.
Und Du fängst dann an zu lamentieren, das das Brötchen ja früher sehr viel leckerer geschmeckt hat und der Bäcker bitteschön die moralische Verpflichtung!1!11!! hat das Brötchen auch weiterhin in der gewohnten Geschmacksrichtung anzubieten.

Du merkst hoffentlich selbst, was das für ein Quatsch ist.

DavidXanatos schrieb:
Das weis ich natürlich aber bei Consumer Grakas kastriert NVIDIA das weg
Ich finde es ja lustig, das Du anscheinend akzeptierst das eine Firma die Dir für ihre Produkte Geld abknöpft, Dich über den Tisch zieht.
Aber andererseits heulst Du rum, wenn kostenlose(!) Open-Source-Projekte aus Kapazitätsgründen bestimmte Funktionen nicht anbieten.

Ähm ja. Da bin ich geneigt dem ein oder anderen Forumsteilnehmer schon irgendwie zuzustimmen: Deine Postings haben Troll-Vibes.
Ergänzung ()

sedot schrieb:
Meide alles was nicht in der offiziellen Repo ist, außer du weißt sehr genau was du tust. Weil sonst Fehler, eher früher als später.
Kommt darauf an.
Gerade bei so statischen Binarys etc. ist es nicht schlimm, wenn man die hübsch abgetrennt zum Beispiel in
/opt
reinwirft. Da kann auch nicht viel passieren, außer das das Binary vielleicht irgendwann nicht mehr läuft weil sich dann doch was grundlegendes im System geändert hat.

Was man natürlich nicht machen sollte sind solche Third-Party-Tools irgendwo in Verzeichnisse reinzuschieben, die auch das Paketmanagement benutzt (/usr/bin usw.)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alexander2, Deinorius, Der_Dicke82 und 2 andere
h00bi schrieb:
Ich bin ein großer Freund von X11 Forwarding per SSH, aber ich mache mir überhaupt keine Sorgen dass ich da irgendwann alternativlos dastehe.
Vor allem dann nicht, wenn man etwas flexibel ist! Ich bin auch noch mit x unterwegs
 
andy_m4 schrieb:
Hab jetzt den Thread nicht im Detail verfolgt, aber mir ist dann nicht klar, wo das Problem liegt.
Die haben das sogar als tar.gz Datei, falls die vergefertigten DEB- und RPM-Pakete für Deine Distribution nicht passen.
Das problem, k.a. jemand meine man solle keine solchen packete manuell installieren weil das den packet manager verwirrt oder so.

andy_m4 schrieb:
Moralische Verpflichtung? WTF?
Ja, wenn man etwas anbietet auch wenn man dies kostenlos tut hat man wenn genug Menschen da rein wachsen davon abhängig zu werden die moralische Verpflichtung das jetzt zumindest nicht vorsätzlich zu sabotieren.

Und am Beispiel deines Bäckers wen der brötchen in einer von armut gepregten gegend verschänkt sprich die Leute diese zum überleben brauchen, wäre es doch hoch unmoralisch das aus jux unt tolerei ein zu stellen.
Wenn man erst einmal eine abhöngig keit geschaffen hat hört es sich mit der volligen freiheit IMHO auf.
 
h00bi schrieb:
Ich bin ein großer Freund von X11 Forwarding per SSH, aber ich mache mir überhaupt keine Sorgen dass ich da irgendwann alternativlos dastehe.

Ich habe auf dem Laptop Ubuntu 22.04 mit Wayland (X11 funktioniert da nicht mehr, mit 21.04 ging's noch), da habe ich micht gerade erfolgreich mit ssh auf einem anderen Computer eingelogt, habe dort X-Anwendungen (xterm und tgif) gestartet,und die Fenster sind auf dem Laptop erschienen. Das scheint also schon zu funktionieren. Umgekehrt zeigen X-Anwendungen, die auf dem Laptop laufen, auch auf meinem Desktop (mit X) an.
 
DavidXanatos schrieb:
Nun und ich eben absolut nicht, denn mit so einer Entscheidung macht man seinen Nutzern denen man gegenüber zumindest eine moralische Verpflichtung hat, ihre Workflows kaputt.
So eine Aussage ist vielmehr eine Frechheit. Das Schlimmste sind immer noch Leute, die glauben, sie haben ein Recht von FOSS Entwicklern etwas zu verlangen.

DavidXanatos schrieb:
Nun ich sehe hier in Wien im Zentrum immer noch Pferdekutsche unterwegs, die Modernisierung der straasen wurde abwertskompatibel gestaltet.
X rauswerfen ist nicht abwertskompatibel.
Äpfel sollte man nicht mit Birnen vergleichen.

DavidXanatos schrieb:
Faxe werden doch gerade in deutschland imemr noch von behörden benutzt oder nciht?
Ja, weil Papier immer noch einen eigenen Wert hat und Faxe sind die Technologie, um quasi Papier zu übertragen. X11 bietet keinen vergleichbaren Wert.
Kritik bezüglich diverser fehlender Funktionalität sind ja begründet, aber das ist nun mal das Problem mit FOSS. Entweder diverse Software funktioniert oder nicht. Es wäre schön, wenn es für Linux richtige Standards gäbe.

DavidXanatos schrieb:
Gut das betrifft jetzt GNOME was ich e'h nicht nutzen will, aber wenn KDE auch so eine Nummer hin legt kann ich mir meinen geilen selbst kompilierten X11 Server in die Haare schmieren.
Das wird erst mit Plasma 7 geschehen und das dauert noch.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TheChris80 und 4nudels
Deinorius schrieb:
So eine Aussage ist vielmehr eine Frechheit. Das Schlimmste sind immer noch Leute, die glauben, sie haben ein Recht von FOSS Entwicklern etwas zu verlangen.
Die beste Aussage im ganzen Thread. Danke. 👍
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Deinorius, konkretor, Alexander2 und 2 andere
andy_m4 schrieb:
Ich bin davon ausgegangen, dass die Software einfach via Paketmanager installiert wurde. Das genannte liegt in Dritt-Repos, die genau niemand kontrolliert oder testet.
 
DavidXanatos schrieb:
Das problem, k.a. jemand meine man solle keine solchen packete manuell installieren weil das den packet manager verwirrt oder so.
Dazu hatte ich bereits was gesagt.

DavidXanatos schrieb:
Wenn man erst einmal eine abhöngig keit geschaffen hat hört es sich mit der volligen freiheit IMHO auf.
Jaja. So ne Linux-Distributionen machen ein hochgradig abhängig. Und es ist fast unmöglich davon zum Beispiel auf eine andere Linux-Distribution wegzuwechseln. So gemein sind die!

Deine Aussagen werden immer lächerlicher.

sedot schrieb:
Ich bin davon ausgegangen, dass die Software einfach via Paketmanager installiert wurde.
Ja. Da hast Du einen Punkt. Wenn man das so macht, das kann dann mal eher problematisch sein.
 
Dieser Thread ist (leider) mal wieder völlig unnötig. Da kommt jemand mit einen ganz speziellen Anforderungsprofil mit uralter Hardware und probiert verschiedene OS dann in einer VM und schließt aus den zu erwartenden Ergebnis das Linux nix taugt. Unsinniger geht es nicht mehr. Bleib bei deinen Windows und werde damit glücklich.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Crisser67, TomH22, Deinorius und 4 andere
@andy_m4
Er hat auf diese Art einfach potenziell die Kontrolle über sein OS vollständig abgegeben und sinnvolle Schutzmechanismen ausgehebelt.

Aber gut, bestätigt meine Vermutung, dass manche Menschen keine Doku mehr lesen oder sich wenigstens grundlegend informieren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4nudels und Lotsenbruder
Deinorius schrieb:
Ja, weil Papier immer noch einen eigenen Wert hat und Faxe sind die Technologie, um quasi Papier zu übertragen. X11 bietet keinen vergleichbaren Wert.
Kritik bezüglich diverser fehlender Funktionalität sind ja begründet, aber das ist nun mal das Problem mit FOSS. Entweder diverse Software funktioniert oder nicht. Es wäre schön, wenn es für Linux richtige Standards gäbe.
Also da widersprichst du dir doch selbst.
„X11 bietet keinen vergleichbaren Wert“ vs. „Kritik bezüglich diverser fehlender Funktionalität sind ja begründet.“
Genau diese in Wayland fehlende Funktionalität ist doch der Wert von X11.



Deinorius schrieb:
So eine Aussage ist vielmehr eine Frechheit. Das Schlimmste sind immer noch Leute, die glauben, sie haben ein Recht von FOSS Entwicklern etwas zu verlangen.
Nun, ich bin der Meinung, Nutzer haben sehr wohl ein unveräußerliches Recht, von Entwicklern etwas zu verlangen – egal ob FLOSS oder kommerziell.

Und bei meiner eigenen Software handhabe ich das genau so:
Ich höre auf meine Nutzer, und ich kümmere mich auch um Legacy-Use-Cases.
Meine Software ist z. B. immer noch mit Windows 7 kompatibel – und das war gar nicht so einfach, da man mit VS 2022 offiziell keine W7-kompatiblen Treiber mehr bauen kann, und GitHub nur noch 2022-Runner anbietet.
Das hat einiges an Herumgetrickse erfordert, um das zum Laufen zu bringen.
Aber selbst wenn nur 1 % der Nutzer noch betroffen ist – es ist das wert.
Als Entwickler hat man nun mal eine Verpflichtung gegenüber seinen Nutzern.

Ich finde es sehr schade, dass das im Linux-Bereich offenbar anders gesehen wird.



andy_m4 schrieb:
Jaja. So ne Linux-Distributionen machen ein hochgradig abhängig. Und es ist fast unmöglich davon zum Beispiel auf eine andere Linux-Distribution wegzuwechseln.
Abhängig ist man nicht von der Distribution, sondern von den Workflows.
Und wenn jemand weit oben im Upstream Mist baut und die meisten Distributionen das dann blind übernehmen,
dann ist die Auswahl, auf etwas anderes zu wechseln, auf einmal gar nicht mehr so groß.

Siehe z. B. hier – zwar nicht W vs. X11, aber ein ähnlicher Fall, wo ein Upstream-Change anderen das Leben schwer macht:
https://artixlinux.org/
In particular, the main culprit is the removal of the non-systemd fallback code in gnome-session. This makes it currently impossible to launch gnome-shell/mutter on a non-systemd system. A fairly straightforward patch of using elogind, like what was previously done, no longer works either.

Since we don't have the time or interest to write a new non-systemd codepath for gnome-session, this means that all support for gnome-based desktops has to be dropped.



Deinorius schrieb:
Das wird erst mit Plasma 7 geschehen und das dauert noch.
Tja – und was dann?

Sollen wir hoffen, dass bis dahin jemand Remote-Desktop auf Wayland endlich richtig zum Laufen gebracht hat?
Oder soll man sich dann selbst hinsetzen und ein eigenes Remote-Desktop-Tool für Linux schreiben?

Auf meiner To-Do-Liste steht schon ein anständiger Task-Manager für Linux …
dann wären’s also schon zwei Projekte



sedot schrieb:
@andy_m4
Er hat auf diese Art einfach potenziell die Kontrolle über sein OS vollständig abgegeben und sinnvolle Schutzmechanismen ausgehebelt.

Aber gut, bestätigt meine Vermutung, dass manche Menschen keine Doku mehr lesen oder sich wenigstens grundlegend informieren.
Mit "Er" meinst du wohl mich oder? Könntest Du dasn dan vieleicht mal genauer auswühren worin das problem liegen soll wenn man von drit webseiten *.deb oder *.rpm packete installiert? Software von der websetie des herstellers zu installieren ist im rest der PC welt ganz normal, das kann man sogar am MAC machen, nicht nur unter Windows. Und keine sorge ich installiere mir da schon kein virus.exe oder so.



jodd2021 schrieb:
Dieser Thread ist (leider) mal wieder völlig unnötig. Da kommt jemand mit einen ganz speziellen Anforderungsprofil mit uralter Hardware und probiert verschiedene OS dann in einer VM und schließt aus den zu erwartenden Ergebnis das Linux nix taugt. Unsinniger geht es nicht mehr. Bleib bei deinen Windows und werde damit glücklich.
Ah komm du bist bloß neidisch das solche geile hardware immer noch in benchmarks mit modernsten mid range consumer CPU's (bis 8 core) was die Gesamtleistung (nicht Leistung/Watt) angeht mithalten kann und 2x so viel RAM hat wie ein vollausgebautes high end consumer system (alles < TR) und dabei weit wenger als die hälfte gekostet hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben