Alternative für Deutschland(AfD)- eure Meinung zu der Partei

Wie stehst du zur AfD?

  • Ich bin absolut gegen die Partei und möchte, dass es ein Verbotsverfahren gegen sie gibt

    Stimmen: 42 15,2%
  • Ich bin gegen die Partei, möchte aber nicht, dass sie verboten wird

    Stimmen: 110 39,7%
  • Ich bin nicht für, aber auch nicht gegen die Partei

    Stimmen: 25 9,0%
  • Ich wähle die AfD, weil ich ihr voll und ganz zustimme

    Stimmen: 21 7,6%
  • Ich wähle die AfD, weil ich ihr in einigen Punkten zustimmen

    Stimmen: 39 14,1%
  • Ich wähle die AfD aus reinen Protestgründen

    Stimmen: 12 4,3%
  • Ich wähle die AfD teilweise auch Protestgründen, teilweise aber auch wegen ihrer Inhalte

    Stimmen: 28 10,1%

  • Umfrageteilnehmer
    277
Status
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Nein, habe ich nicht. Ich habe dir empfohlen deinen Opa zu fragen, sofern du einen hast. mein eigener Opa war nie Thema, der ist nämlich seit 1984 tot. Einfach mal lesen lernen und auch verstehen, was geschrieben wird.

Die Originalaussage war:
Hast du einen Opa, der ungefähr in dem Alter war? Dann frag IHN mal und hör ihm genau zu. Das ist zuverlässiger als "wissenschaftliche Publikationen".

So etwas nennt man Zeitzeuge, ok, ist wahrscheinlich unmodern jemanden zu frage, der zu der Zeit gelebt hat, vor allem, weil es nicht mehr gar so viele davon gibt.
 
Vorschlag: Den einen Opa lässt man in Frieden ruhen und den anderen in Ruhe sein "Viertele" trinken.
 
Das Rezept der AFD ist doch ganz einfach.

Viele Wähler sind unzufrieden mit der momentanen politischen Landschaft. Sei es aufgrund von Frau Merkel und dem Umgang mit der Flüchltingskrise, sei es aufgrund des Euros (diese Diskussion hat in der AFD eine Tradition, wurde vom Gründer als Hauptthema angesehen) oder aufgrund von gesellschaftlichen Veränderungen, die einige anscheinend nicht verkraften.

Diese Wähler werden von den etablierten Parteien nicht aufgefangen und finden sich in der AFD wieder. Entweder weil sie sich Lösungen erhoffen oder aber weil sie ihrem Protest gegen die etablierten Ausdruck verleihen möchten.

So oder so, die AFD positioniert sich hier geschickt. Zum einen bietet sie Lösungen an, möchte aber gleichzeitig nicht regieren und kommt so nicht in die Verantwortung diese Lösungen auch umzusetzen. Zum anderen sagt sie deutlich dass sie gegen die etablierten Parteien steht, aus der bürgerlichen Mitte kommt und konservativ ist. Alles Punkte die im momentanen durcheinander anzukommen scheinen.

Was möchte ich damit sagen:
- Wer die AFD in die radikale oder rechte Ecke stellt macht es sich zu einfach, sowohl hier im Forum, als auch bei den etablierten Parteien
- Die AFD schafft es die Wahlbeteiligungen wieder zu erhöhen, anscheinend ist Politik doch einigen Leuten wieder wichtiger als vorher. Liegt das jetzt an Anti-Merkel oder an Anti-AFD?
- Wer gegen die AFD ist, muss inhaltlich Antworten auf Probleme geben können und willens sein diese auch umzusetzen! Ein einfaches "böse Protestwähler" hilft nicht. Die etablierten müssen wieder auf diese Protestwähler zugehen!

Ich sehe das erstarken der AFD in der schwäche der CDU, die in den letzten Jahren große Schritte nach links getan hat. Nun hat sie eine starke/stärkere Partei rechts von sich auf der Position, wo sie selbst einmal stand.

__________

Ich glaube nicht das jemand der sich ernsthaft mit dem Programm der AFD beschäftigt diese Wählen kann. Vor allem die Absätze im Wahlprogramm zum Atomwiedereinstieg, zur Sozialversicherung und Rente sind mir zu wieder. Mit einem großen Teil des restlichen Programms könnte ich mich anfreunden.

Auch glaube ich nicht, das jemand der sich mit dem Wahlprogramm beschäftigt hat, ernsthaft behaupten kann das die AFD eine rechtsextreme Gruppe darstellt. Es mag sein das sie am rechten Rand fischt, dies versucht aber auch ein Seehofer oder gewisse Kommunalpolitiker der CDU.

Ich glaube weiter nicht das die AFD auf nationaler Ebene eine Gefahr für jemanden darstellt.
 
AppZ schrieb:
Ich glaube nicht das jemand der sich ernsthaft mit dem Programm der AFD beschäftigt diese Wählen kann. Vor allem die Absätze im Wahlprogramm zum Atomwiedereinstieg, zur Sozialversicherung und Rente sind mir zu wieder.
Siehst Du den Unterschied? Man kann durchaus ernsthaft mit dem Programm der AfD beschäftigt gewesen sein und sie gerade deshalb auch wählen.
 
und du willst mir erzählen, dass du nach 32 Jahren noch genau weisst was dein opa dir damals erzählt hat? Oder wie soll ich jetzt deinen Einwurf verstehen? Zumal auch dir der Gedanke hätte kommen können, dass heute kaum jemand noch Oma/Opa haben kann, der damals 16-18+ Minimum war...

Übrigens hast du es als persönliche Anfeindung verstanden, als Noyfyr meinte, "der" Opa könne noch verblendet sein. Du bist und bleibst der erste, der das persönlich auf deinen Opa bezog...

Egal, ich hoffe du merkst, wie unsinnig der Einwurf ist. Wissenschaftliche Auswertung wiegen stets schwerer ls persönliche Erfahrungswerte einzelner.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
BernardSheyan schrieb:
Ändert auch nichts daran, dass er legal an die Macht kam und die Bevölkerung die Schnauze voll hatte von SPD, Zentrumspartei und wie immer sie damals genannt wurden.

Hast du einen Opa, der ungefähr in dem Alter war? Dann frag IHN mal und hör ihm genau zu. Das ist zuverlässiger als "wissenschaftliche Publikationen".

Erinnerungen sind hochgradig unzuverlässig, vor allem über solche Zeiträume hinweg. Das steht auch in diesen "wissenschaftlichen Publikationen", von denen du aus welchen Gründen auch immer wenig zu halten scheinst, und ist hinreichend belegt. Selbst wenn nicht: Dann hätte man eine einzelne Meinung, die repräsentativ für nichts ist. Ich meine wie andere Teilnehmer nicht "deinen" Opa, sondern jeden Opa. Das hat speziell, wenn es um das Dritte Reich geht, auch gute Gründe, die man in unzähligen Publikationen nachlesen kann.

Ein Wahlergebnis von 33 Prozent für die NSDAP (1932, 1933 waren die Wahlen schon nicht mehr ganz so frei und Hitler schon Kanzler) belegt nicht, dass "die Bevölkerung die Schnauze voll hatte von SPD, Zentrumspartei und wie immer sie damals genannt wurden", weil die Mehrheit der Wähler offenbar andere Parteien gewählt hat. Dein Geschichtsbild und -wissen sind haarsträubend. Mal abgesehen davon, dass die NSDAP keinen Deut mehr Interesse für ihre Wähler aufgewendet hat, als andere Parteien. Im Gegenteil. Ursächlich für den Wahlerfolg sind die Krisenerfahrung und politisch konservative Kreise, die am Fortbestand der Weimarer Republik kein gesteigertes Interesse hatten. "Politik für das Volk" gab es in den 1920er Jahren zur Genüge, etwa in Form der Westannäherung/Aussöhnung (wirtschaftlicher Aufschwung) und der Sozialgesetzgebung. Übergeordnetes Ziel war allerdings stets die Revision von Versailles - auch das übrigens ein populäres Thema - das auch die Wirtschaftspolitik Brünings bestimmt hat (die Ergebnisse, Einstellung der Reparationszahlungen, haben dann andere abgeräumt). Auch politisch ist die Situation nicht vergleichbar, weil sie ignoriert, dass die Weimarer Republik mit einem schweren Erbe (keine demokratische Erziehung, Bevölkerung mit anderen Werten im Kaiserreich sozialisiert, oft als überflüssig empfunden, Anfeindungen von Rechts und Links ausgesetzt) zu kämpfen hatte. Das ist heute nicht gegeben und keinesfalls mit der Parole "Politik gegen das Volk" zu fassen.
 
Nein. Was interpretierst du jetzt wieder hinein? Kannst du das mal lassen? Ich habe lediglich gesagt, du sollst deinen Opa fragen, ist das echt so schwer für dich zu begreifen? Wirklich?

@AbstauBaer:

Dann google doch mal nach Arbeitslosigkeit, Inflation und allgemeiner Zustand in Bezug auf die Weimarer Republik. Das Alles hat den Leutensicherlich ganz viel Spaß gemacht und sie motiviert die Leute wieder zu wählen und für die Leute zu stimmen, die an der Regierung sitzen und subjektiv betrachtet an der Misere schuld sind.

Und dann schau dir mal die Parallelen an zu heute. Auch da ist jede Entscheidung subjektiv gefällt, inclusive der 20% der AFD.

Und jetzt nur noch die Zusammenhänge herstellen....
Na, kommt ihr langsam drauf, auf was ich rauswill? Alles ist subjektiv und der damaligen (heutigen) Lage entsprechend und es wird immer Menschen oder Parteien geben, die dieses Subjektive ausnutzen für ihre Zwecke, weil sich die Bevölkerung, oder zumindest ein Teil davon subjektiv von der Politik verarscht und allein gelassen fühlt.

Nur DAS kann man in keiner noch so wissenschaftlichen Abhandlung nachlesen, denn die hält sich (hoffentlich) an objektive Fakten, die mit der Realität nur selten was gemeinsam haben
 
Zuletzt bearbeitet:
:rolleyes: Mein Opa könnte mir dazu nicht viel sagen, würde er noch Leben, er war damals um die 12-13 Jahre alt...
 
Nur geht es den Deutschen heute so gut wie eigentlich noch nie, von daher frage ich mich schon wogegen man da eigentlich Protest wählt.
 
Auch wieder so eine platte Parole. Den Deutschen geht es so gut wie nie....

Die AFD-Wähler sind da anscheinend ganz anderer Ansicht als du
 
Das ist eben subjektiv von Ort zu Ort und Mensch zu Mensch verschieden.
Dir geht es gut, Anderen wahrscheinlich weniger und wieder Anderen gar nicht.
Fangen wir mal bei der Arbeitlosigkeit an. Auch wenn sie rein statistisch gesunken ist rangiert sie in weiten Teilen MeckPoms bei 13%. Wir in Bayern haben die niedrigste. Geht es den Leuten in MeckPom also genauso gut wie uns hier in Bayern?
Pardon Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Direktion Nord

Und dazu kommt dann noch die gefühlte Unzufriedenheit und die Verhältnisse. Auch das wurde, leider nur am Rand, gestern in der Medienberichtserstattung erwähnt.

Sich einfach mal in die Leute hineindenken, oder es zumindest versuchen.
 
Nur geht es den Deutschen heute so gut wie eigentlich noch nie, von daher frage ich mich schon wogegen man da eigentlich Protest wählt.
Das Problem ist, dass die Bevölkerung gespalten ist. Die einen die noch nen gute Job haben, denen gehts tatsächlich so gut wie nie. Die die in H4 sitzen oder davon bedroht sind sehen sich als absolut hilflose Opfer welche völlig fremdbestimmt sich vorm Staat naggisch machen müssen nur um danach über Jahre gegängelt zu werden.
Viele Menschen springen von einem prekären Arbeitsverhältnis ins nächste. Ein Job alleine langt nicht um eine Familie zu ernähren. Also musst du obwohl du 40 Stunden schaffst alle Einkünfte offen legen und den Bückling machen. Oder du schaffst 60 Stunden und kommst trotzdem kaum über die Runden. Oder aber du findest garnix mehr. Ergo: Null Perspektive
Und das ist ein super Nährboden für Protestparteien.
Sich einfach mal in die Leute hineindenken, oder es zumindest versuchen.
Oder mal en Bierchen mit denen trinken. Öffnet wirklich die Augen...
 
Ein Bierchen trinken? Wäre dann deren Meinung nicht zu subjektiv und nicht objektiv-wissenschaftlich fundiert?

Wobei, geht es nicht bei jeder Entscheidung (zu der auch die Wahl gehört) um subjektive Meinungen?
 
Du bleibst leider den Gegenbeweis schuldig, dass es den Menschen schlechter geht. Bewiesen hast du nur, das es nicht allen gleich gut geht. Aber geht's es den menschen in Meckpom (als Beispiel) heute schlecht also vor 30-40 Jahren? oder 10?
 
Irrtum. Norsfyr hat eine Behauptung aufgestellt und sollte erst mal diese beweisen.
Im Übrigen, auch wenn ihr nahezu perfekt Hand in Hand arbeitet kann er mich das selber fragen.

Im Übrigen(2): Gerade ihr mit euren platten Aussagen und dem Unverständnis Anderen gegenüber seid der Grund, warum es immer Parteien wie die AFD geben wird und gegeben hat
 
Wer von H4 betroffen oder bedroht ist und dann sieht wie den Wirtschaftsmigranten alles in den Hintern geschoben wird.Da muss man sich dann nicht fragen warum diese Personen dann Protest a la AFD wählen. Desweiteren sieht jeder Bürger das in einigen Stadtteilen von Berlin arabische bzw. libanesische Clan mehr zu sagen haben wie die Polizei. Damit treiben die Altparteien der AFD die Wähler zu.
 
ModellbahnerTT schrieb:
Wer von H4 betroffen oder bedroht ist und dann sieht wie den Wirtschaftsmigranten alles in den Hintern geschoben wird.Da muss man sich dann nicht fragen warum diese Personen dann Protest a la AFD wählen.
Haben wir denn schon abschließend klären können was

A) Wirtschaftsmigranten
B) "alles"

sind?
Ich glaube solche Ängste deuten eher auf mangelnde Bildung hin, denn wer glaubt, dass er mehr bekommt wenn an völlig anderer Stelle weniger ausgegeben werden muss, hat absolut keine Ahnung wie das System funktioniert.
 
ModellbahnerTT schrieb:
Wer von H4 betroffen oder bedroht ist und dann sieht wie den Wirtschaftsmigranten alles in den Hintern geschoben wird.Da muss man sich dann nicht fragen warum diese Personen dann Protest a la AFD wählen. Desweiteren sieht jeder Bürger das in einigen Stadtteilen von Berlin arabische bzw. libanesische Clan mehr zu sagen haben wie die Polizei. Damit treiben die Altparteien der AFD die Wähler zu.

Danke für den Beweis warum es Parteien wie die NPD und die AfD gibt und von welchen.. äh.. Personen diese auch noch gewählt werden.


Alleine durch die Flüchtlingsthematik hat Deutschland einen wirtschaftlichen Aufschwung, der fast zu schön ist. Die Auftragsbücher der Firmen sind voll bis zum Anschlag. Eventuell hätte man als Bundesland und als Bewohner dieser Bundesländer seine Energie lieber mal da investieren sollen, als die ganze Zeit über sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge zu lamentieren, die nicht das Problem hier sind, sondern eben Personen wie Du.
 
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