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News Altersfreigabe ab 18 für WoW gefordert

Ja klar - wie wärs mit Essen verbieten - macht doch auch süchtig und ist (bei übermäßigen Gebrauch) schädigender als WoW. Tut vor allem den Politikern gut - dann können sie ihre Anzüge endlich mal zuknöpfen.
 
Wenn ich das hier so lese, muss ich irgendetwas falsch gemacht haben.

Ich spiele WoW, aber...

Ich habe viel Kontakt zu meinen Freunden...
Ich habe eine langanhaltende Beziehung mit meiner Freundin...
Ich studiere erfolgreich...
Ich treibe Sport...
Meine Wohnung ist sauber...

Also irgendetwas muss ich falsch machen...
 
@Schnie

Wirst lachen aber in London denken die darueber nach Fette Leute von der krankenversicherung auszuschliessen - bzw. diese nur noch ueber Zusatzversicherung zu behandeln.

DAs waers doch fuer WOW
jeder kanns zocken soviel er will aber wenn er seinen Job verliert oder wegen scheiss Schulabschluss keinen Ausbildungsplatz bekommt - kann er schauen wo er bleibt - oder hat er hat ne WOW 'Raelitaetsverlust Versicherung@
 
@Faint

Polizisten erschießen mit Waffen selten Schulkinder und Lehrer quasi nie.

Sollten wir deshalb Waffen legalisieren? Ich meine bei Polizisten klappt das ja auch, oder.


Polemik ist ein ab und an ein schönes Stilmittel. Argumente findet man aber so keine. :D
 
Die ganzen Politiker wollen einfach nicht begreifen, dass man nicht alles mit Verborten regeln kann. Es gibt zu viele und zu einfache Möglichkeiten, die Verbote zu umgehen, und zudem wird so nur für mehr Unzufriedenheit wegen immer weniger Freiheiten gesorgt.

Des Weiteren sollten solche Angelegenheiten auch individuell gerelt werden und nicht für alle gelten. Und das geht nicht mit politischen Gesetzen, sondern nur mit individuellen Verboten durch die Eltern.

Es nervt einfach, dass immer alle unter solchen Verboten leiden müssen, um nur einen geringen Teil der Zielgruppe zu schützen.
 
Ja klar - wie wärs mit Essen verbieten - macht doch auch süchtig und ist (bei übermäßigen Gebrauch) schädigender als WoW. Tut vor allem den Politikern gut - dann können sie ihre Anzüge endlich mal zuknöpfen.
hehe den Satz merk ich mir ;)

Davon abgesehn: Sollten PC Spiele Toten durch Amokläufe verursachen (was ich stark bezweifle), dann muss man das einfach so akzeptieren, oder man verbietet ohne Ausnahme Alkohol und Zigaretten vollständig - das tötet nämlich bei weitem mehr Menschen als ein Amoklauf jedes Jahr. Nur wird darüber nicht so exzessiv berichtet.
Anstatt Die Amokläufer als Täter zu betrachten, sollte man sie als Opfer sehn, denn das sind sie nämlich.



Aber kurz zum Thema wow:
Ich habe zwischen abi und studium täglich 14h am tag wow gespielt. Bin ich jetzt süchtig? .. hmm vielleicht ;) aber ich kann damit leben.
Nach meinem Studienbeginn hab ich monate lang garnichtmehr gespielt. Wer also Spielzeit zwingend an die Sucht binden, der hat keine Ahnung.

Und wer behauptet WoW hätte keinen Anspruch, der hat ebenfalls keine Ahnung ;) Allerdings kann man auch ohne großartig was zu können sehr weit kommen. Das schliesst das andere jedoch nicht aus.


Auch wenn diese kleinen Kiddies sicherlich immer nervig sind - ein Verbot von wow für unter 18-jährige ist sowas von sinnlos..
 
MEDIC-on-DUTY schrieb:
Jeglisches auf Gewinnerzielung ausgerichtete Spielen birgt ein Suchtrisiko, egal ob virtuell oder real. (Glücksspiel in diesem Vergleich ausgenommen)
Im einen Spiel sind es Punkte, im Anderen die eigens dafür eingeführte Währung.

Jeden Monat oder alle 2-3 Monate 1 neues Spiel sind schon 60-70 Euro die für irgendwelche Handheld- oder Konsolentitel über die Ladentheke wandern. Da ist man mit 10-12 Euro im Monat gut beraten und hat Langzeitmotivation (was bei vielen Free-To-Play-MMOs nicht gegeben ist).

Zu den anderen Punkten möchte ich micht nicht äußern, da es ausahtet. Der überwiegende Teil hier diskutiert mit Plausibilitätsargumenten.
 
Hallo, gehts noch???

Kann mir mal einer sagen, warum eine Kompente total außen vor gelassen wird?!
Wo sind denn bitte die Eltern von den Kindern?
Ich würde mein Kind nicht 5 Stunden am Tag TV gucken oder Computer spielen lassen.
Wer ist denn bitte Schuld, wenn mein 15 jähriger Sohn, nachts besoffen in ner Disco hängt und die bösen Alkopopps trinkt?
Natürlich ich als Elternteil und nicht der Hersteller oder die Disco.
Ich habe als Elternteil dafür zu sorgen, das mein Kind so etwas nicht macht und das geht nur wenn man sich mit seinem Kind beschäftigt.
Hat sich noch keiner gefragt, warum Kinder so etwas heute tun. Sicher nicht weil es sonst sehr viele interessante Dinge zu tun gibt.
Wenn mir als Vater nicht mal ein Licht aufgeht, wenn mein Sohn nur in seinem Zimmer sitzt und vor ner Dattelkiste hockt, dann weiss ich es auch nicht mehr.
 
Viele sollten Sucht erstmal definieren.

Sucht ist, wenn man von sich aus nicht darauf verzichten kann, sondern es einfach tun/haben muß.

Desweiteren gibt es viele alltägliche Dinge die wir unbewußt wiederholen, Tag für Tag, Woche für Woche die sich ebenso schnell auch als Sucht abstempeln lassen.

Ich habe selber WoW gespielt und spiele WoW immer noch, aber in einer anderen Form als damals. Vor ein paar Jahren hätte man mich als süchtig bezeichnen können, was aber die damaligen RL Umstände begünstigt haben.

Wer es aber als Hobby sieht, es nach wie vor gerne macht und es vorallem kontrollieren kann, fällt nicht in dieses Suchtraster.

Das Problem ist aber nicht WoW, sondern die Gesellschaft und vorallem das Informationszeitalter indem solche virtuellen Umfelder zu einem Bestandteil unseres täglichen Lebens geworden sind.

Diese kann man entweder nützlich integrieren, verbieten oder aufklären.

Es sollte eine grundsätzliche Aufklärung über solche Medien erfolgen da sie immer mehr Teil unseres Lebens werden.

Frage an euch:
Wie kommt ihr 3 Tage ohne Handy aus?

Wer diese Frage mit "gut" beantwortet entspricht nicht dem Großteil der heutigen Gesellschaft und das ist ein Fakt.
 
Ists für die Definition einer Sucht eigentlich erforderlich, dass derjenige Entzugserscheinungen und Abhängigkeiten aufweisen muss?

Wenn nein, dann würd ich auch sagen dass 98% der WoW-Spieler nicht süchtig sind.
Ich hab früher auch stundenlang pro Tag gespielt (mach ich selbst heute noch), trotzdem hatte ich nie Entzugserscheinungen oder sowas, konnte jederzeit problemlos nen Monat sogar komplett ohne PC auskommen. Obwohl das manche Psychologen sofort als Sucht deklariert hätten, nur weil man 5 Stunden am Tag vorm PC sitzt und nicht rausgeht etc.

Nehmt den Leuten den PC weg und sie würden sich höchstens aufregen dass der bezahlte Monat noch nicht abgelaufen ist.
 
@ Turrican101
So ähnlich ist es bei mir auch. Zock auch manchmal mehr als 6 Stunden pro Tag. Aber die nächsten 2 Wochen dann insgesamt 2std. vielleicht.
Bin auch jedes Wochende Abends weg....da verbrauch ich viel mehr als die 13euro für WoW;) (ich weis OT wollte dies mal nur erwähnen).

Die Forderung an sich wäre vielleicht nich so schlecht.....ich meine falls WoW wirklich zur Sucht führen kann.

Allerdings muss man sagen, dass Zigaretten und Alkohol Stoffe haben, die den Körper abhängig machen.
Das kann man bei einer CD wohl nicht sagen.
Hier muss geklärt werden ob WoW psychisch sehr stark abhängig macht.

Jäger und Sammler die Urberufe werden hier halt geweckt.

Wenn es erwiesen ist dann Alterstufe herauf.
 
toast4ya schrieb:
Im einen Spiel sind es Punkte, im Anderen die eigens dafür eingeführte Währung.Jeden Monat oder alle 2-3 Monate 1 neues Spiel sind schon 60-70 Euro die für irgendwelche Handheld- oder Konsolentitel über die Ladentheke wandern. Da ist man mit 10-12 Euro im Monat gut beraten und hat Langzeitmotivation (was bei vielen Free-To-Play-MMOs nicht gegeben ist).Zu den anderen Punkten möchte ich micht nicht äußern, da es ausahtet. Der überwiegende Teil hier diskutiert mit Plausibilitätsargumenten.

Ja das ist schon richtig. Ich habe mich auch etwas mißverständlich dazu ausgedrückt. Nicht die Summe des investierten Geldes war gemeint, sondern der Gewinn, den die Firmen mit diesem Geschäftsmodell der mtl. Bezahlung erwirtschaften.

Fakt ist doch, wenn ich weiß, dass ich dafür mtl. eine Rate zahlen muss, bin ich autom. dazu motiviert mehr Zeit darin zu investieren. Damit begründet sich für mich die Argumentation eine Regelung zu treffen, für solche Games eine FSK 18 einzuführen.

Sicherlich wird diese Maßnahme Sucht im Umgang mit Computerspielen nicht verhindern, jedoch schränkt sie das gewerbliche Interesse von Unternehmen daran etwas ein, oder beschränkt es auf juristische Personen.


@lubber

Natürlich wird die aktuelle Debatte dazu mißbraucht dem alten Feindbild "Computer & Internet" wieder Nahrung zu geben. Wirkliche Objektivität an dieser Stelle zu erwarten wäre auch reichlich naiv. Wir sind im Wahljahr 2009 und wenn Maßnahmen keine Steuergelder kosten, aber Wählerstimmen bringen ist es autom. populär gegen das unbekannte "Böse" zu wettern.

Jedoch ist es wichtig, dass gerade Eltern für diese Themen sensibilisiert werden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
PW-toXic schrieb:
Ich habe zwischen abi und studium täglich 14h am tag wow gespielt. Bin ich jetzt süchtig? .. hmm vielleicht ;) aber ich kann damit leben.

14 stunden ist schon hart^^

Aber dann sollten sie auch zigaretten auch erst ab 18 jahren erlauben.


Mir kommt vor dass gamer sehr unbeliebt bei den politikern sind
 
@dorndi Zigarretten giebt es erst mit 18Jahren wurde doch schon geändert.
 
MEDIC-on-DUTY schrieb:
Fakt ist doch, dass wen ich weiß, dass ich dafür mtl. eine Rate zahlen muss, bin ich autom. dazu motiviert mehr Zeit darin zu investieren. Damit begründet sich für mich die Argumentation eine Regelung zu treffen, für solche Games eine FSK 18 einzuführen.
Das trifft nur zu, wenn du dein täglich Brot selbst verdienst. Leute unter 18 haben immer seltener Nebenjobs und bekommen zumeist Taschengeld oder werden womöglich von den Eltern gesponsort.
Dabei ist es ihnen egal wie das mit den Kosten/Nutzen ist.
 
dorndi schrieb:
Mir kommt vor dass gamer sehr unbeliebt bei den politikern sind



Gibt en nettes Sprichwort: "Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht"

Soviel zu den Poltiker zumal sie nichts dafür können.
Es ist eine andere Generation.

P.S Nein ich habe absolut nichts gegen Landwirte, kann auch nix dafür, dass der Spruch so heißt :D
 
toast4ya schrieb:
Das trifft nur zu, wenn du dein täglich Brot selbst verdienst. Leute unter 18 haben immer seltener Nebenjobs und bekommen zumeist Taschengeld oder werden womöglich von den Eltern gesponsort.
Dabei ist es ihnen egal wie das mit den Kosten/Nutzen ist.

Und genau aus diesem Grund ist es wichtig, dass Eltern für diese ernst zu nehmenden Themen sensibilisiert werden. D.h. nicht, dass die Kids rund um die Uhr auf die Finger geschauft werden soll, sondern das ein "normaler" Umgang mit diesen Medien bereits im Kindesalter mit auf den Weg gegeben wird.

Computer oder andere Medien sind heute nun einmal beliebte Rückzugsmöglichkeiten. Was auch vollkommen ok ist, so lange nicht in der Masse ein abnormales Verhalten erkennbar wird.

WoW ist nicht böse! WoW ist aber genau so wie viele andere beliebte Spiele mit der zunehmenden Marktdurchdringung auch einer strengeren Beobachtung unterlegen, weil eben ein großer Teil einer Bevölkerungsgruppe damit in Berührung ist. Und gerade wenn es um Jugendliche oder in diesem Fall wohl eher Kinder geht, ist das öffentliche Interesse daran um so größer.

Letzten Endes tragen die Eltern die Verantwortung für Ihre Kinder, auch in der digitalen Welt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Man sollte das Game erst nach Vorzeigen eines Rentenbescheids aushändigen. Erst dann hat man genug Zeit für das Spiel.
 
dorndi schrieb:
14 stunden ist schon hart^^
[..]
Mir kommt vor dass gamer sehr unbeliebt bei den politikern sind
Na wenns Spass macht, wieso nicht? Counter-strike habe ich damals auch so lange gespielt. Counter-strike hab ich ab 13 gespielt (damals kannte es aber noch fast keiner).. Später dann teilweise 10 Stunden während der Schulzeit unter der Woche.
Trotzdem hab ich nen Abi mit Auszeichnung in Physik geschafft.

Dass Politiker uns nicht wollen liegt wohl einfach daran, dass wir noch eine anzunehmende Minderheit sind, und man leicht einen Sündenbock hat, den man mit fadenscheinigen Begrüdungen bei der Wählern rechtfertigen kann. So gewinnt man Wähler.

Ich hasse die Demokratie ;)
Idioten regieren die Welt ;)

mapel110 schrieb:
Man sollte das Game erst nach Vorzeigen eines Rentenbescheids aushändigen. Erst dann hat man genug Zeit für das Spiel.
Also während der Schulzeit bis ein halbes Jahr vorm Abi und während des Studiums in der Vorlesungsfreien Zeit in den ersten paar Semestern hat man sehr viel Zeit. Da kriegt man problemlos seine 40 Stunden in der Woche zusammen ;) Und selbst dann kann man am Wochenende noch kurz weg gehn (kino.. whatever).
Vorausgesetzt, es "läuft" inder Schule, und man hat alle Prüfungen in Studium auf anhieb bestanden.
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn man ein spiel will dann bekommt man das auch, egal ob es ab 60 jahren erst ist oder nicht
leute die solche dinge fordern haben meiner meinung nach nur ADS und wollen bisl aufmerksamkeit, solche leute nimmt man nicht ernst da sie ihr anliegen eh in 1000 jahren nicht durchbringen würden
 
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