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News Altersfreigabe ab 18 für WoW gefordert
- Ersteller Jirko
- Erstellt am
- Zur News: Altersfreigabe ab 18 für WoW gefordert
A
abulafia
Gast
Erinnert mich an "Der Steckerzieher der Erzeugerin".
Die Betroffenen sollten nicht mitreden, die sind ja schon geschädigt und nicht objektiv. Da kann man ja 'n Junkie fragen, ob er seinen Stoff abgeben will
Ernsthaft: Ich frage mich, wo das Problem oder der Diskussionsbedarf dabei liegt, wenn man Kindern Regeln auferlegt. Nennt sich Erziehung. Außer dass die Kinder jetzt vorher fragen müssen, ändert sich nichts, denn Erwachsene können das Spiel ja weiterhin problemlos kaufen und spielen. Eine Bevormundung findet nicht statt. Dass WOW ein Suchtverhalten fördert, ist ja unumstritten. Wenn die Eltern bei bestimmten Entwicklungen hinterherhinken, sollte der Staat sie unterstützen und auf die Gefahren hinweisen.
Der Jugendschutz in Bezug auf die Mediennutzung ist zwar grundsätzlich Sache der Eltern, der Staat und die Anbieter müssen aber die Möglichkeiten schaffen, dass die Eltern die Kontrolle ausüben können und den Eltern Informationen bereitstellen. Außerdem sollten alle Fernseher, Konsolen, Computer und ähnliche Geräte auch die passenden Jugendschutzsysteme wie Benutzungsbeschränkungen und Kontrollmöglichkeiten für die Eltern bieten.
Auf der anderen Seite kann man den Kindern, die von ihren Eltern im Medienmorast allein gelassen werden, damit nicht helfen. Die Eltern werden ihnen das Spiel kaufen und froh sein, wenn Ruhe ist. Gegen Bildungs- und Erziehungsdefizite der Eltern kann man so vermutlich nichts erreichen, da man auch die Eltern erstmal erziehen müsste. Ohne massiven Zwang kann man unterhalb einer gewissen Bildungsgrenze nichts mehr erreichen.
Die Diskussion lenkt nur von den Problemen im Bildungssystem ab und ist vielmehr nur ein Indikator für die Verwahrlosung der Kinder bildungsferner Familien. Die Lösung ist aber genauso schwierig bis unmöglich, da die betroffenen Gruppen nicht von sich aus einlenken können und staatliche Maßnahmen ohne Mithilfe der Eltern nicht wirken.
Die Eltern, die ihre Kinder bisher stundenlang vor WOW verrotten ließen, werden durch eine höhere Altersfreigabe und den Zwang, einmal beim Erwerb um Erlaubnis gebeten werden zu müssen, wohl kaum das eigentliche Problem erkennen und endlich anfangen ihre Kinder zu erziehen.
Die Betroffenen sollten nicht mitreden, die sind ja schon geschädigt und nicht objektiv. Da kann man ja 'n Junkie fragen, ob er seinen Stoff abgeben will
Ernsthaft: Ich frage mich, wo das Problem oder der Diskussionsbedarf dabei liegt, wenn man Kindern Regeln auferlegt. Nennt sich Erziehung. Außer dass die Kinder jetzt vorher fragen müssen, ändert sich nichts, denn Erwachsene können das Spiel ja weiterhin problemlos kaufen und spielen. Eine Bevormundung findet nicht statt. Dass WOW ein Suchtverhalten fördert, ist ja unumstritten. Wenn die Eltern bei bestimmten Entwicklungen hinterherhinken, sollte der Staat sie unterstützen und auf die Gefahren hinweisen.
Der Jugendschutz in Bezug auf die Mediennutzung ist zwar grundsätzlich Sache der Eltern, der Staat und die Anbieter müssen aber die Möglichkeiten schaffen, dass die Eltern die Kontrolle ausüben können und den Eltern Informationen bereitstellen. Außerdem sollten alle Fernseher, Konsolen, Computer und ähnliche Geräte auch die passenden Jugendschutzsysteme wie Benutzungsbeschränkungen und Kontrollmöglichkeiten für die Eltern bieten.
Auf der anderen Seite kann man den Kindern, die von ihren Eltern im Medienmorast allein gelassen werden, damit nicht helfen. Die Eltern werden ihnen das Spiel kaufen und froh sein, wenn Ruhe ist. Gegen Bildungs- und Erziehungsdefizite der Eltern kann man so vermutlich nichts erreichen, da man auch die Eltern erstmal erziehen müsste. Ohne massiven Zwang kann man unterhalb einer gewissen Bildungsgrenze nichts mehr erreichen.
Die Diskussion lenkt nur von den Problemen im Bildungssystem ab und ist vielmehr nur ein Indikator für die Verwahrlosung der Kinder bildungsferner Familien. Die Lösung ist aber genauso schwierig bis unmöglich, da die betroffenen Gruppen nicht von sich aus einlenken können und staatliche Maßnahmen ohne Mithilfe der Eltern nicht wirken.
Die Eltern, die ihre Kinder bisher stundenlang vor WOW verrotten ließen, werden durch eine höhere Altersfreigabe und den Zwang, einmal beim Erwerb um Erlaubnis gebeten werden zu müssen, wohl kaum das eigentliche Problem erkennen und endlich anfangen ihre Kinder zu erziehen.
Paokara1988
Ensign
- Registriert
- Jan. 2006
- Beiträge
- 202
Sussex schrieb:Sicherlich ist jeder Mensch für sich selbst verantwortlich, das bestreite ich auch nicht, allerdings fallt er dem Staat zu lasten, wenn er eine Therapie besuchen muss oder keine Ausbildung / Arbeit macht, da er nicht leistungbereit ist. Ich kenne Leute die haben durch WoW ihre Ausbildung abgebrochen und solche die wollen garnicht Arbeiten gehen, da sie mit ihrer momentanen Situation zufrieden sind (leben von Harz 4).
Sicherlich betrifft die nur einen kleinen Teil der Spieler, allerdings sollte das wie beim Rauchen solidarisch getragen werden, es stirbt schliesslich auch nicht jeder Raucher an den folgeschäden des Rauchens....
Du hast vollkommen recht. Bloß wie kann man das Problem lösen? Das ist halt sehr schwer.
1. Der Staat kann die Therapie übernahme verweigern. Fast unmöglich wegen gesetzlicher Krankenkasse
2. Hartz 4 komplett abschaffen mit der Einstellung : "Arbeitsplatz verloren...juckt mich net sieh zu wo du bleibst"
3. Eingriff in das Wirschaftsunternehmen Blizzard durch gesetzliche Regelungen für den Markt
Keiner der 3 Punkte spiegeln meine Meinung wieder.
Hier ist das Problem Egal was der Staat macht, er machts falsch.
OK vielleicht Hartz4 Leuten verweigern die wirklich kein Bock zu haben Arbeit zu finden und somit ihr Leben auf Staatskosten finanzieren zu lassen.
Problem wie Nachweisen?
Wird interessant und gleichzeitiger schwer eine Lösung zu finden
EDIT: Richtig @ Abulafia
Bloß sollten die Eltern nicht durch die Erhöhung der FSK auf das Hobby des Kleinen aufmerksam gemacht werden, sondern
endlich mal das eigene Hirn einschalten bevor es zum "ungeschützen Verkehr" kommt.
Dabei sollte man bedenken was auf einen zu kommt. Naja zum Glück sind die Einschalter in der Überzahl....bloß wie lange noch
Zuletzt bearbeitet:
Ja, mit dem meisten stimme ich mit dir überein. Allerdings befinden sich die Jugentlichen zu dieser Zeit in einer Phase, in der sie rebellisch sind und alle möglichen Sachen ausprobieren. Computerspiele werden da von den meisten Eltern als harmlos/tolerierbar befunden. Hättet ihr lieber, das euer Kind seine Freizeit vor dem Computer verbringt oder sich auf der Strasse mit irgendwelchen Gangs rumtreibt? Die Erziehung hat darauf meistens nicht einmal einen grossen Einfluss.
Edit: Ich sage lediglich was momentan der Fall ist. Durch die zusätzliche Steuer würde man einen kleinen Teil der Kosten kompensieren können und ein höheres Einstiegsalter erwirken (glaube mir, für die Jugentlichen in diesem alter ist der Mehrbetrag durchaus ein Kriterium!)
Edit: Ich sage lediglich was momentan der Fall ist. Durch die zusätzliche Steuer würde man einen kleinen Teil der Kosten kompensieren können und ein höheres Einstiegsalter erwirken (glaube mir, für die Jugentlichen in diesem alter ist der Mehrbetrag durchaus ein Kriterium!)
Zuletzt bearbeitet:
das gute alte WoW Problem....
ich fands früher schon schlecht, da es einfach keinen Spaß gemacht hat, gegenüber anderen vielen MMORPG´s, die kostenlos sind, man ohne Suchtgefahr und 12h am Tag zocken auch sich nen einigermaßen guten Charakter machen/ausrüsten kann und ausserdem um längen mehr Spaß macht.
Also das mit dem ab 18 Jahren freigeben ist so ne sache:
Ich finde immernoch , die eltern sollten darauf achten das ihre Kinder net zu oft vorm PC sitzen!
Wenn´s sein muss kann man auch das Inet Kabel rausziehen xD
Und viele "suchti´s" und die die´s werden wollen sind ohne Inet aufgeschmissen xD
Das Spiel ab 18 Jahren freigeben find ich, ist zwar ne eig. gute Idee aber nunja.. viele bekommen es von den Eltern (die oft keine Ahnung haben) gekauft.. "wenn´s nicht gefährlich und böse aussieht , aufm cover kanns ja nicht so sein.." denken sich viele Eltern. und keinErwachsener kann wissen, wenn er /sie keine Ahnung von Games hat, das son lustiges und farbenfrohes Spiel soo süchtig machen kann.
jetz geh ich bissel Pro7 gucken xD
ich fands früher schon schlecht, da es einfach keinen Spaß gemacht hat, gegenüber anderen vielen MMORPG´s, die kostenlos sind, man ohne Suchtgefahr und 12h am Tag zocken auch sich nen einigermaßen guten Charakter machen/ausrüsten kann und ausserdem um längen mehr Spaß macht.
Also das mit dem ab 18 Jahren freigeben ist so ne sache:
Ich finde immernoch , die eltern sollten darauf achten das ihre Kinder net zu oft vorm PC sitzen!
Wenn´s sein muss kann man auch das Inet Kabel rausziehen xD
Und viele "suchti´s" und die die´s werden wollen sind ohne Inet aufgeschmissen xD
Das Spiel ab 18 Jahren freigeben find ich, ist zwar ne eig. gute Idee aber nunja.. viele bekommen es von den Eltern (die oft keine Ahnung haben) gekauft.. "wenn´s nicht gefährlich und böse aussieht , aufm cover kanns ja nicht so sein.." denken sich viele Eltern. und keinErwachsener kann wissen, wenn er /sie keine Ahnung von Games hat, das son lustiges und farbenfrohes Spiel soo süchtig machen kann.
jetz geh ich bissel Pro7 gucken xD
Paokara1988
Ensign
- Registriert
- Jan. 2006
- Beiträge
- 202
Naja kommt darauf an was am PC gespielt wird.
Ich meine sobald man auf der Straße ist, ist man nicht automatisch in einer Gang. Ich weis schon was du meinst.
Falls es nur Spiele sind die aufgrund des Alters bedenklich sind.
Dann soll er lieber mit seinen Freunden raus. Wenn es solche "Gangs" sind, ich denke du meinst damit so Halbstarke die einfach anfangen Fremde anzupöbeln, dann ist es Pflicht der Eltern das Kind früh genug Respekt gegenüber Jeden beizubringen.
Ein Jugendlicher, der als Kind schon gelernt hat das Jeder Mensch ein Recht auf Leben hat, wird nicht so einfach loslegen wie die Feuerwehr.
Das könnte man nun ganz genau ausführen. Mit mehreren Argumenten, Gegenargumente, Studien usw
aber dies wird glaub den Rahmen sprengen
Ich meine sobald man auf der Straße ist, ist man nicht automatisch in einer Gang. Ich weis schon was du meinst.
Falls es nur Spiele sind die aufgrund des Alters bedenklich sind.
Dann soll er lieber mit seinen Freunden raus. Wenn es solche "Gangs" sind, ich denke du meinst damit so Halbstarke die einfach anfangen Fremde anzupöbeln, dann ist es Pflicht der Eltern das Kind früh genug Respekt gegenüber Jeden beizubringen.
Ein Jugendlicher, der als Kind schon gelernt hat das Jeder Mensch ein Recht auf Leben hat, wird nicht so einfach loslegen wie die Feuerwehr.
Das könnte man nun ganz genau ausführen. Mit mehreren Argumenten, Gegenargumente, Studien usw
aber dies wird glaub den Rahmen sprengen
A
abulafia
Gast
Sussex schrieb:Hättet ihr lieber, das euer Kind seine Freizeit vor dem Computer verbringt oder sich auf der Strasse mit irgendwelchen Gangs rumtreibt? Die Erziehung hat darauf meistens nicht einmal einen grossen Einfluss.
Wie wär's mit Hausaufgaben machen, Instrument spielen, Freunde treffen oder Sportvereinen? "Mit der Gang herumhängen" halte ich für ein Clichè. Hier gehts doch nicht um WOW vs Drogensucht und Straftaten, sondern um WOW vs sinnvolle Freizeitgestaltung und Medienerziehung. Ich glaube aber, genau da liegt das Problem. Würde es wirklich um Suchtprävention gehen, wäre nur ein Totalverbot konsequent.
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Backslash
Captain
- Registriert
- Okt. 2006
- Beiträge
- 3.242
Was ist daran illegal? Man zahlt keinen Einsatz und gewinnt lediglich virtuelle Güter. Aber du kannst natürlich mit der Begründung auch viele Gesellschaftsspiele verbieten. ^^H€553 schrieb:(...) Wenn ich richtig informiert bin würfelt man da um Gegenstände um herauszufinden wer die bekommt. Illegales Glücksspiel wär dann doch mal ne Möglichkeit die Dinger zu verbieten^^ (...)
Zudem ist das Würfelsystem wenn man es etwas ernsthafter betreibt eher unüblich, sondern man sammelt Punkte durch beteiligung und kauft davon Gegenstände. Man könnte natürlich sagen dass das die Sucht fördert, deshalb das Spiel zu verbieten ist jedoch Schwachsinn, da es sich nicht um ein Spielinternes System handelt.
Ansonsten stimme ich in vielen Punkten mit deiner Argumentation was Sucht betrifft überein, aber der richtige Weg um Menschen mit einer solchen psychischen Störung zu helfen ist nicht der Verbot eines bestimmten Suchtmittels. (Ja, es geht nicht direkt um ein Verbot, aber geht imo schon zu weit in die Richtung)
Was ist denn eigentlich deine Meinung zum Thema, dem WoW ab 18?
Was meiner Meinung nach wichtig wäre, sind zum Beispiel Schulpsychologen, die in beiden Fällen, Sucht und zunehmender Gewaltbereitschaft, helfen bzw. zumindest früh erkennen könnten. Viele Eltern sind sicherlich mit den Medien überfordert und tendieren zu einem der beiden Extreme des sehr strengen oder völlig freien Umgangs mit Computer und Fernsehen, statt, was ich für richtig halten würde, sich damit zu befassen und dann differenzierte Entscheidungen zu treffen. Das gehört einfach zu den Aufgaben der Eltern, weshalb es meiner Meinung nach auch Kontraproduktiv ist hier wieder mit politischen Schnellschüssen zu reagieren.
Der Fehler ist hier einfach, dass vorschnell, mit den falschen Maßnahmen am falschen Ende und viel zu pauschalisierend gehandelt wird um medienwirksame Politik zu machen.
PS: Mit einer Erhöhung der Gebühren würde man vielleicht dem Ziel näher kommen, aber letztendlich nur die sozial schwächeren Jugendlichen benachteiligen.
Zuletzt bearbeitet:
klar ist nicht jeder Jugentliche der in seiner Freizeit auf rausgeht in einer Gang, dies sollte nur ein Beispiel sein. Die Eltern haben das Gefühl, sie könnten ihr Kind kontrollieren, solange es in den eigenen vier Wände ist. Was vor der Haustür abgeht, verstehen die meisten nicht mal Ansatzweise, deshalb geht für sie davon eine grössere Gefahr aus als vor dem heimischen Computer.
A
abulafia
Gast
Also, wenn ich nicht Computerspielen und Fernsehen durfte, habe ich ersatzweise normale Sachen gemacht, wie meine Freunde auch. Und ob die kinder eine dämliche Sache gegen eine noch dämlichere Substituieren, ist auch eine Erziehungsfrage und eine Frage der Umgebung. Ich finde Computerspiele und Fernsehen sind die dümmsten regelmäßigen Freizeitbeschäftigungen die ohne Beschränkung zur Verfügung stehen, sofern die Eltern nicht einschreiten.
abulafia schrieb:Wie wär's mit Hausaufgaben machen, Instrument spielen, Freunde treffen oder Sportvereinen? "Mit der Gang herumhängen" halte ich für ein Clichè. Hier gehts doch nicht um WOW vs Drogensucht und Straftaten, sondern um WOW vs sinnvolle Freizeitgestaltung und Medienerziehung. Ich glaube aber, genau da liegt das Problem. Würde es wirklich um Suchtprävention gehen, wäre nur ein Totalverbot konsequent.
Ja, allerdings wird ein Totalverbot nicht möglich sein, z.B. wie willst du das durchsetzten? Den einschränken ist eine Sach, aber da es sich um ein Onlinespiel handelt sind da keine Grenzen gesetzt. Die einzige Massnahme die Verbreitung von Computerspielen (jeglicher Art) zu unterbinden ist heutzutage (im "Internet Zeitalter") die Produktion zu verbieten.
vakahma
Lt. Junior Grade
- Registriert
- Feb. 2008
- Beiträge
- 348
abulafia
Und wenn man keine Lust hat jeden Tag etwas mit Freunden zu unternehmen? Ich mein manchmal will man auch seine Ruhe haben und abschalten. Wer entscheidet überhaupt was sinnvolle Freizeitbeschäftigungen sind?
@Paokara1988 bist du Grieche?
Und wenn man keine Lust hat jeden Tag etwas mit Freunden zu unternehmen? Ich mein manchmal will man auch seine Ruhe haben und abschalten. Wer entscheidet überhaupt was sinnvolle Freizeitbeschäftigungen sind?
@Paokara1988 bist du Grieche?
PW-toXic
Lieutenant
- Registriert
- Jan. 2005
- Beiträge
- 966
Ich.vakahma schrieb:abulafiaUnd wenn man keine Lust hat jeden Tag etwas mit Freunden zu unternehmen? Ich mein manchmal will man auch seine Ruhe haben und abschalten. Wer entscheidet überhaupt was sinnvolle Freizeitbeschäftigungen sind?
Etwas was jemanden Spass macht, ist eine sinnvolle Freizeit beschäftigung.
Wenn es nichts gibt, was mir mehr Spass macht als die virtuelle Welt, dann gibt es nichts sinnvolleres. Das war z.b. auch länger bei mir der Fall, da die alternative darin bestand auf Parties rumzuhüpfen, zu rauchen, und zu saufen.polaroid schrieb:Es wird immer sinnvollere Dinge als virtuelle Welten geben![]()
Wer jetzt daraus schliesst, dass man deswegen nur in seiner virtuellen Welt unterwegs sein muss, weil dies einem am meisten Spass macht, dem lege ich mal den Begriff der Logik nahe. Das könnte man sich bei der Gelegenheit mal etwas genauer ansehn
Sinnvoll ist was Spass macht. Solange man seine Pflichtaufgaben erfüllt, Arbeit und Familie pflegt ist es doch jedem selbst überlassen was er in seiner Freizeit macht. Ich habe jetzt auch mal wieder mit WoW angefangen. Ich will nix erreichen, einfach nur ungezwungen ein bissel zocken und durch die Welten streifen. Deshalb will ich auch in keine Gilde oder sowas.
Zocken tue ich auch mal 3-4 Stunden am Stück, dann sind Tage da hab ich keinen Bock drauf.
Also vom Suchtverhalten bin ich meilenweit entfernt.
Kinder und Jugendliche sollten das zocken aber eher gering halten weil dort wirklich die Schule und Ausbildung im Vordergrund steht. Da wird der Grundstein fürs Leben gelegt.
Zocken tue ich auch mal 3-4 Stunden am Stück, dann sind Tage da hab ich keinen Bock drauf.
Also vom Suchtverhalten bin ich meilenweit entfernt.
Kinder und Jugendliche sollten das zocken aber eher gering halten weil dort wirklich die Schule und Ausbildung im Vordergrund steht. Da wird der Grundstein fürs Leben gelegt.
Kon_artis schrieb:Hier stand ein überflüssiges Zitat.
Ja, solange Arbeit, Familie & soziale Kontakte gepflegt werden ist das ok, bei Süchtigen ist dies aber nicht der Fall, sonst würde man ja nicht von einer Sucht sprechen.
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
(Komplettzitat entfernt.)
rager
Lt. Commander
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- 1.770
Das Problem ist ja nicht das Spiel. Das Problem ist die Mentalität der jungen Leute und deren Erziehung. Ich mein', das Internet beispielsweise hat auch seine vielen Tücken und man surft dort oft viel länger herum, als man möchte/sollte, aber daran ist nicht das Internet Schuld. Was benötigt wird, ist das Trainieren von Selbstbeherrschung und Selbstverantwortung. Das hilft dann nicht nur gegen Süchte, sondern ist einfach für das gesamte Leben im Erwachsensein wichtig und auch notwendig. Daran mangelt es heutzutage. Denn wenn man richtig mit den Dingen umzugehen weiß, dann stellen sich solche gesellschaftliche Probleme erst gar nicht. Verbote bringen daher nichts. Es muss was in der Erziehung geschehen.
Übrigens auch in Bezug zu Amokläufen. Dort gilt das Gleiche in meiner Ansicht.
Gruß,
Rager
Übrigens auch in Bezug zu Amokläufen. Dort gilt das Gleiche in meiner Ansicht.
Gruß,
Rager
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem an der Sache ist, dass KEINER der besagten POLITIKER wohl jemals ein solches oder ähnliches Computerspiel gezockt hat. Nach Pacman und Space Invaders sind die wahrscheinlich ausgestiegen.
Wenn man etwas überhaupt nicht kennt, es aber einen riesen wirbel macht, und dann noch von ein paar leuten in den raum geworfen wirft "das ist gefährlich, killerspiele, suchtpotential,..." Ist doch klar, dass die Politiker, denen sie Spiele total am arsch vorbei gehen, lieber alles verbieten, als sich mit dem Unbekannten wirklich auseinander zu setzen.
Der Mensch geht zu meist den einfahsten weg.
Wenn man etwas überhaupt nicht kennt, es aber einen riesen wirbel macht, und dann noch von ein paar leuten in den raum geworfen wirft "das ist gefährlich, killerspiele, suchtpotential,..." Ist doch klar, dass die Politiker, denen sie Spiele total am arsch vorbei gehen, lieber alles verbieten, als sich mit dem Unbekannten wirklich auseinander zu setzen.
Der Mensch geht zu meist den einfahsten weg.
Tapion3388
Lt. Commander
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- 1.495
Ist zwar von der Grundidee begrüßenswert, denn Kinder sollten mit Sicherheit nicht den ganzen Tag nur noch vorm PC sitzen und das selbe Spiel spielen. Viele kennen sicherlich jemanden, der für MMORPGS und im speziellen WoW andere Sachen vernachlässigt und gerade Kinder sollten sowas nicht tun.
Leider sind die schlimmsten Süchtigen aber über 18, die sind dann vielleicht sogar noch arbeitslos und spielen noch mehr (habe im Freundeskreis selber so jemanden gehabt).
Und eine Altersfreigabe ab 18 Jahren exklusiv für WoW wäre im Übrigen Wettbewerbsverzerrung, weil die Kiddies dann eher auf andere Games umsteigen. Wenn überhaupt, braucht man eine allgemeine Regelung, die jedes Spiel beinhaltet.
Am Besten wäre es natürlich, wenn die Eltern einfach ein Auge auf ihre Kinder haben, aber das ist anscheinend zuviel verlangt.
Leider sind die schlimmsten Süchtigen aber über 18, die sind dann vielleicht sogar noch arbeitslos und spielen noch mehr (habe im Freundeskreis selber so jemanden gehabt).
Und eine Altersfreigabe ab 18 Jahren exklusiv für WoW wäre im Übrigen Wettbewerbsverzerrung, weil die Kiddies dann eher auf andere Games umsteigen. Wenn überhaupt, braucht man eine allgemeine Regelung, die jedes Spiel beinhaltet.
Am Besten wäre es natürlich, wenn die Eltern einfach ein Auge auf ihre Kinder haben, aber das ist anscheinend zuviel verlangt.