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News Amazon-MMO New World: Nächste Verschiebung soll endlich Erfolg bringen

AbstaubBaer

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Rock Lee

Commander
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Wer einfach mal zusammengefasst haben möchte, wie erfolgreich Amazon bisher mit seinen Gaming-Ausflügen war, kann sich das Video anschauen.:

TL;DW: Eine Absolute Katastrophe
 

Moep89

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Ich sehe kein Problem darin, Spiele sowohl für Solospieler als auch Gruppen interessant zu machen. Alles eine Frage der Skalierung von Herausforderungen. Spiele wie Borderlands beweisen das.
Es scheitert meist wirklich an Inhalten. Es braucht einfach massig Inhalt, den man „abarbeiten“ kann. Es reicht nicht alles ewig in die Länge zu ziehen. Man muss halbwegs flüssig durchkommen und trotzdem immer wieder was neues haben.
 

snickii

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Crucible 25h gespielt und dann war es bereits tod. (2 Wochen nach Release)
Paar Monate später wurde es aus dem Store genommen, kam dann irgendwann wieder und wenig später wurde es komplett eingestampft.

New World habe ich in der Beta getestet und ich fands ziemlich schlecht.
Das Ding ist für mich durch, da kauf ich nix mehr.

@Moep89 Joa... auch bei Borderlands fehlt die Langzeitmotivation.. da gibt's nix zu tun wenn mans durch hat und die möglichst besten Waffen hat. Sind vielleicht ~80-100h. Ist aber auch kein MMO.
Für Solospieler und Gruppen interessantes MMO ist zb. TESO.
 

Conqi

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Wobei die Rede von "großen Spielerzahlen" ist. Da würde ich vier Spieler in Borderlands jetzt nicht zu zählen. Bei einem MMO kann es wirklich recht kompliziert werden. Für Gruppen möchte man wenn möglich ja interessante Mechaniken, die Kooperation erfordern. Bosse, die nur von hinten anzugreifen sind, Fallen, die man mit mehreren Schaltern zeitgleich deaktivieren muss, große Gegnerhorden, die man gemeinsam bezwingen muss, sowas halt. Für Solospieler muss man diese Mechaniken dann wieder grundlegend umkrempeln oder zumindest einfach genug für eine Gruppe randoms machen.

Machbar ist das natürlich schon wie andere MMOs beweisen, aber es ist nicht trivial und viele Spiele scheitern auch daran und bieten eindeutig mehr für die eine oder andere Spielweise.
 

SavageSkull

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Ist hier die Erwartungshaltung nicht vielleicht etwas übertrieben, dass man mit einem neu gegründetem Studio gleich auf Anhieb einen Welterfolg hinstellen will?
Macht das nicht Sinn erstmal zwei drei kleinere Projekte zu erstellen um daraus erstmal zu lernen?
Finde das Verhalten etwas befremdlich.
 

Brailee

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Wie kommt Ihr eigentlich auf die dritte Verschiebung?
Eigentlich sollte das Spiel Dezember 2019 rauskommen, dann wurde das komplette Spielkonzept überarbeitet und es hieß April 2020, dann Juli 2020 dann doch August 2020 dann Frühling 2021 und jetzt August 2021 :D
 

JahJah192

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vielleicht sollte es Amazon einfach lassen und beim eigentlichen bleiben...
 

Element93

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Hab letztes Jahr zur Beta mal reingeschaut aber wirklich vom Hocker gehauen hat es mich nicht. Bin aber auch ehrlich gesagt kein MMO Spieler. Schade eigentlich, dass sie das noch relativ unverbrauchte Setting so verändert haben, hat sich anfangs interessanter angehört.
 

Moep89

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Macht das nicht Sinn erstmal zwei drei kleinere Projekte zu erstellen um daraus erstmal zu lernen?
Nee. Das ist ja kein kleines Startup. Wenn ein großer Player in einen neuen Markt einsteigt, dann gerne mit einem Paukenschlag. Es würde auch nicht zum Image passen, wenn da jetzt ein paar kleine Indiespiele (von der Anmutung her) bei rumkämen. Amazon kauft sich das Know-how ja in großen Stil zusammen. Da wird nicht gekleckert, weil sie ja die Mittel haben um gleich in die Vollen zu gehen.
 

M@tze

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Also WoW hat mir viele Jahre sowohl in der Gruppe als auch solo Spaß gemacht. Ist also nicht so, dass das ein Ding der Unmöglichkeit wäre... ;)
 

Fossl

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Schade, irgendwie.

Mir hat es in der Alpha bzw. der "Beta" voriges Jahr ganz gut gefallen.
Etwas ungewohnt, Aber z.b das Zielen und vorhalten mit Pfeil und Bogen fand ich nett- Oder mit Feuerstäbe ballern.
 

shoKuu

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Problem ist einfach Amazon. Man kann einfach kein gutes Spiel ohne Leidenschaft erschaffen. Das merkt man an allen Ecken und Kanten. Mit Geld kann man sich halt nicht alles kaufen. Bei "New World" ist alles enttäuschend und Ideenlos
 

HanneloreHorst

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Wenn man so hört, dass Amazon bereits 500 Mio. verbraten hat, Geld, für welches quasi andere Publisher 10-20 Spiele auf relativ hohem Niveau produzieren oder noch viel mehr, da merkt man einfach eindeutig, dass dort die falschen Personen die Entscheidungen treffen und vor allem, anscheinend den Teams nicht vertraut wird.

Amazons Devise ist maximaler Ertrag, das gilt auch für andere große Publisher aber gefühlt sitzen da auch irgendwo Leute, die Videospiele lieben und bei Amazon hat man das Gefühl, das zumindest auf "Entscheider"-Ebene dann nur Theoretiker und Schlippsträger sitzen, die brauchst du auch, jedes gute Unternehmen braucht die, jedoch muss halt die Balance gewahrt werden und das scheint Amazon definitiv nicht zu schaffen.

Ich denke Amazon sollte viel mehr als Publisher fungieren und sich Herzensprojekte suchen, die man finanziell supporten will, wo man sieht, okay, die Leute brauchen eigentlich nur das Geld. Ahnung haben die.

Zum einen müssen die Spiele mehr Klarheit aber auch Eigenständigkeit aufweisen, es ist ok das dreitausendste MOBA oder Battle Royals zu machen, jedoch müssen die klar sein und eben 1-2 Kniffe haben, welche die Erfahrung einzigartig machen, dass kann spielerisch und optisch sein.
Ich meine im Grunde sieht der ganze Käse in dem Bereich doch gleich aus.
Da geht es schon relativ einfach, mal was anderes zu machen.

Oder man bringt vielleicht mal die Autoren der erfolgreicheren Serien mit Game-Developer zusammen und guckt, was man für neue IPs mit toller Story, vielfältigen Lösungswegen und spannenden Spielwelten erschaffen kann, ohne das narrative Dissonanzen zur Handlung entstehen.

Videospiele bieten ja immer noch so viel Potenzial nach oben, in Sachen Geschichten/Charakterentwicklung und Konsistenz sind wir immer noch am Anfang und auch Spielprinzipe sind ziemlich ausgelutscht.

Nur, man kriegt eben nicht alles in ein Projekt und nicht alles auf einmal.
Das muss Amazon auch verstehen lernen, am besten von den Entwicklern und Experten die dabei sind, einfach mal zuhören.

Es ist echt schade um das Geld, wobei eigentlich kann man dieser Evil Corp keinen Erfolg wünschen, auch hier werden Mitarbeiter wieder ausgebeutet und wenige einzelne Reiche schiffen ihre Steuern an den jeweiligen Staaten vorbei, einnehmen ohne was zurück zu geben, das wird auch auf die Spiele zutreffen, deswegen ist es vielleicht auch gut, das es scheitert.

Ich hoffe die Devs und Artists nehmen die Zeit als Erfahrung mit und die Verbindungen die man knüpft und wenn es dann wirklich gescheitert ist, dann können sie woanders eigene Studios gründen oder andere tolle Spiele entwickeln.
Gefühlt hat aber jeder schon mal auf solchen Projekten gearbeitet, die von der Team/Firmenführung einfach aus patriarchalischen und archaischen Strukturen gegen die Wand gefahren werden, weil das eigene Ego, Geld, Koks und Nutten wichtiger waren als die Projekte.
 

Axxid

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Für Solospieler muss man diese Mechaniken dann wieder grundlegend umkrempeln oder zumindest einfach genug für eine Gruppe randoms machen.
Da gab es vor Jahren (Hochzeit GW1) noch eine ganz andere Motivation. Irgendwo am Kartenrand eine Stunde auf Spieler gewartet um dann mit vier Nahkämpfern, einem Elementarmagier und einem Nekromanten irgendwie die Mission zu schaffen. Nach weiteren drei Stunden war man dann fertig, aber hatte es sich verdient und hatte neue Kontakte. 1.000 Stunden späte habe ich das aber kaum noch gesehen. Da wurden entweder Spieler bezahlt um einen durchzuziehen oder ist direkt mit einer Gilde gekommen.

Neuerdings (GW2) kann ja jeder alles. Quests kann man alleine lösen, wenn man sich Mühe gibt. Probleme werden gelöst in dem man mit Massen darauf wirft.
Wobei GW2 mit den Weltenbossen einen guten Job macht. Da kann nicht jeder alles machen und man muss sich (manchmal) spezialisieren, aufteilen und in Teams agieren.
 

QuackerJJ

Ensign
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Puh, ich hab die Beta gespielt und hatte mich sehr darauf gefreut weil ich sehr gerne MMOs spiele und dringend mal was neues haben wollte.
Ich fand das Kampfsystem so unterirdisch ich kann es gar nicht in Worte fassen. Never change a running system, es hat einen Grund warum fast alle erfolgreichen MMOs ein ähnliches Kampfsystem haben.
 

a-u-r-o-n

Lt. Commander
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Neuerdings (GW2) kann ja jeder alles. Quests kann man alleine lösen, wenn man sich Mühe gibt. Probleme werden gelöst in dem man mit Massen darauf wirft.
Das kenne ich für Herr der Ringe Online nach 5 Jahren konnte dann jeder alles, selbst Instanzen welche für drei Leute waren konnte man easy peasy alleine machen.

Meine Vorbestellung hab ich letztes Jahr erstmal zurück gezogen und warte lieber. Cyberpunk 2077 war mein letztes Spiel welches ich vorbestellt habe...

Ich würde gerne mal wieder ein schönes NEUES PVE MMORPG zocken welches tolle Raids usw. hat...
 
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