man lese die aktuelle PCGH (seit 2 Tagen raus, bzw. kam im Abo am Montag) zum Thema: Tolle Prozessoren, wenn man wirklich zwei "heftige" Anwendungen parallel laufen lassen will - nur macht das (fast) kein Mensch.
Dual-Core brauchen vor allem die Firmen AMD und Intel, wg. des MHZ-Stillstandes, sonst nicht 3 Leute von 100. Jedenfalls auf CB nicht, ist mein Eindruck, wenn ich auf der Startseite die Umfrage ansehe, wo noch 34% der Leute ein Sockel A-System haben. Und nur 4% (!) einen P4 @775... .
Z.B. der A64 X2 4.200+ bringt beim Gamen exakt die Leistung eines 3.200+. Die haben wir alle doch schon mindestens seit 2,5 Jahren im Rechner gehabt, als 2400+ AIUHB @ 2.200MHZ.
Und wer heute bereits einen mit 2.700mhz getakteten A64 3000+ @ 4.200+ single im Rechner hat, hat heute schon mehr als 30% mehr Gaming-Power in der Maschine, als sie ein x2 4.200+ @Serientakt dem Gamer verspricht.
Und behaupte keiner, "er würde das aber nutzen". Klar, "würde". In er Realität fährt weiterhin jeder aber besser, wenn er im Zweifelsfall sein existentes System ein paar Stunden länger laufen läßt, nach dem Gamen umwandelt:
Klare betriebswirtschaftliche Rechnung, die so auch für jeden Pivatmann gilt: Eine Investition von 500,- Euro, welche lediglich die Parallelisierung von Prozessen ermöglicht, die man genauso gut mit der bereits vorhandenen Ausrüstung und für bloß ein paar Cents Stromkosten mehr nacheinander machen kann, ist eine Fehlinvestition. Kann man keinem zu raten. Und die Völker sind schlau in diesen Dingen. Von daher erwarte ich keine nennenswerten Absatzzahlen für X2 (obwohl X2 besser ist, als intel-Dual-Core) in der nahen Zukunft. Wozu auch?